Lebenserwartungsrechner: Häufige Fragen

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Statistik

1,1 Mio. Tests seit 1999

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Version 2.0

© 1999 Roger Gösele
© 2013 Christian Bachmann

Wissenschaftliche Beratung:
Institut für Sozial- und Präventivmedizin,
Universität Zürich

 

Fragen und Antworten

Keine positiven Faktoren, trotzdem längeres Leben

Warum gibt mir der Rechner eine überdurchschnittliche Lebenserwartung?

Weil Sie mit dem Durchschnitt bei Geburt vergleichen. Dieser umfasst auch alle früh Verstorbenen und ist deshalb niedriger als der Durchschnitt aller lebenden Personen Ihres Alters.

Punktbewertung der Faktoren

Bei meinem Sohn ergibt die Gesamtbilanz (positive minus negative Punkte) exakt den Unterschied zur durchschnittlichen Lebenserwartung. Warum nicht bei mir?

Weil Sie schon wesentlich älter sind, haben die Faktoren einen Teil der «Leistung» schon erbracht. Der Rechner schreibt diesen Anteil nicht mehr den Faktoren gut, sondern dem erreichten Alter (siehe auch Antwort zu «Keine positiven Faktoren ...»).

Differenz zu anderen Rechnern

Ihre Konkurrenz gibt mir wesentlich mehr Jahre. Warum?

Offenbar haben Sie zahlreiche positive Faktoren. Unser Rechner berücksichtigt, dass der Gewinn an Lebensjahren mit jedem zusätzlichen positiven Faktor dahinschmilzt: Wenn Sie schon fast optimal leben, gibt es nichts mehr zu verbessern. Falls ein Rechner diesen Effekt nicht kalkuliert, wird er zu positive Ergebnisse liefern.

Genauigkeit

50 Prozent Wahrscheinlichkeit?
Warum nicht gleich eine Münze werfen?

Der Rechner sagt Ihnen, in welchem Jahr Sie mit dem Werfen einer Münze erfahren können, ob Sie noch leben oder schon tot sind ;-) Spass beiseite: 50 Prozent bedeutet hier einfach die Mitte zwischen den beiden Extremen Leben und Tod. Jetzt gerade ist für Sie 100 Prozent Leben und null Prozent Tod angesagt. In hundert Jahren ist es wohl umgekehrt. Wie die Vitalitätskurve für Sie persönlich verlaufen wird, kann kein Rechner ermitteln, auch nicht wie abrupt der Wechsel vom Leben zum Tod stattfindet. Dieser Wechsel ist nur für den einzelnen Menschen eine klare Schwelle oder Stufe. Der Rechner stützt sich auf Daten von zahlreichen Menschen, weshalb sich die Stufe zu einer Kurve verflacht.

Wie gross ist der Fehlerbereich Ihres Rechners?

Datenbasis aus der Bevölkerungsstatistik sind die reinen Mittelwerte der Lebenserwartung für jedes Alter, ohne Fehlerbereich. Deshalb kann der Rechner in der aktuellen Version noch keinen Fehler kalkulieren.

Ohne Gewähr und ungefähr: Die errechnete Lebenserwartung plus/minus 7 bis 14 Prozent der Differenz zwischen Ihrem Alter und der errechneten Lebenserwartung, je nachdem, wie vollständig und genau Sie den Fragebogen ausgefüllt haben. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 68 Prozent werden Sie in diesem Zeitfenster noch leben. Wollen Sie zu 95 Prozent sicher sein, müssen Sie den Fehlerbereich verdoppeln.

Datenschutz

Verwenden Sie Cookies?

Die aktuelle Version des Rechners nicht, doch spätere Versionen könnten Cookies einsetzen, um die Leistung zu optimieren. Unsere Werbepartner (Google, Goldbach) verwenden Cookies. Mehr über den Datenschutz auf dieser Website.

Könnten Dritte meine Ergebnisse mitlesen?

Im Prinzip ja, aber sehr unwahrscheinlich. Hacker verwenden ihre kriminelle Energie dort, wo es sich lohnt: Passwörter, Kreditkarten- und Bankdaten. Andererseits setzen Versicherungen bestimmt keine illegalen Mittel ein.

Sponsoring

Wer finanziert den Lebenserwartungsrechner?

Die ersten Versionen (bis 1.2) sind 1999 von der Eduard Aeberhardt-Stiftung zur Förderung der Gesundheit finanziell unterstützt worden. Das Hosting und die Weiterentwicklung des Rechners (ab 2.0) werden getragen von dieser Website.

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