Gesundheitstelegramm: Zucker

News zu Zucker

Schokolade: Kalorien, die sich selber verbrennen?

Menschen, die regelmässig Schokolade essen, sind schlanker als solche, die das wenig oder nie tun. Der Unterschied ist zwar gering, aber nicht zufällig, wie eine amerikanische Studie mit über tausend Teilnehmern zeigt. Schokolade enthält neben Zucker und Fett auch viele Antioxidantien. Diese kurbeln den Stoffwechsel an, was auch die Verbrennung von Kalorien fördere, vermuten die Forscher. Dennoch ist Schokolade zum Abnehmen keine gute Idee. Antioxidantien sind auch in Früchten, Gemüse und Nüssen enthalten - befrachtet mit viel weniger Kalorien. [3074]

27. März 2012  –  Ärztezeitung

Häufiges Aufstehen senkt Blutzucker

Nie länger als zwanzig Minuten sitzen, dann etwa zwei Minuten gehen: Mit dieser einfachen Regel lässt sich ein erhöhter Blutzuckerspiegel um etwa ein Viertel senken. Das haben australische Forscher bei einer Gruppe von Patienten gemessen. In den Gehpausen reicht ein Spaziertempo (3 km pro Stunde) aus. Schnelles Marschtempo (6 km pro Stunde) senkt den Blutzucker um weitere 6 Prozent. [3064]

13. März 2012  –  Ärztezeitung

Zucker, die süsse Droge

Tabak, Alkohol, Zucker - alle drei seien ähnlich schlecht für die Gesundheit, sagt Professor Robert Lustig von der Universität von Kalifornien in San Francisco. In den letzten fünfzig Jahren hat sich der Konsum von Zucker pro Kopf verdreifacht. Besonders schädlich seien mit Mais-Fructose gesüsste Lebensmittel und Getränke in Kindheit und Jugend. [3038]

6. Februar 2012  –  Ärztezeitung

Schaden zuckerfreie Süssgetränke dem Herzen?

Wer künstlich gesüsste Diätgetränke täglich konsumiert, muss mit einem 43 Prozent höheren Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall leben. Das zeigt eine Studie mit mehr als zweitausend Personen in den USA. Ob die Süssgetränke dem Herzen schaden oder ob Personen mit erhöhtem Risiko mehr solche Getränke konsumieren, lässt sich aus diesem Ergebnis nicht ableiten. Diätgetränke werden nämlich für Personen mit Übergewicht und anderen Risikofaktoren besonders empfohlen. [3037]

3. Februar 2012  –  UPI Health News

Cholesterinsenker fördern Diabetes

Statine senken zwar den Cholesterinspiegel, lassen aber bei Frauen nach dem fünfzigsten Lebensjahr das Risiko für Diabetes um die Hälfte ansteigen. Das ist aus Daten von über hundertfünfzigtausend Frauen in den USA berechnet worden. Frauen, die sonst gesund ist und Statine nur vorbeugend nehmen, sollten das mit ihrem Arzt kritisch überdenken. Jedenfalls lohnt es sich, die Zuckerwerte im Auge zu behalten. [3034]

31. Januar 2012  –  Ärztezeitung

Gut geschlafen, weniger Appetit

Beim Anblick von Speisen greift ein Mensch umso eher zu, je weniger er geschlafen hat. Das zeigt ein Experiment mit zwölf gesunden Freiwilligen in Schweden. Der durch Schlafmangel erzeugte Appetit ist unabhängig vom Blutzucker und vom Hungergefühl. Fazit: Wer abnehmen will, profitiert von einem gesunden Schlaf. [3028]

23. Januar 2012  –  Ärzteblatt

Schichtarbeit: Auf Blutzucker achten

Wer jahrelang Nachtschicht arbeitet, tut gut daran, seinen Blutzuckerspiegel im Auge zu behalten: Nach drei Jahren Wechsel zwischen Tages- und Nachtschichten kann das Risiko für Diabetes um 20 Prozent ansteigen, nach zehn Jahren um 40 und nach zwanzig Jahren sogar um fast 60 Prozent. Das zeigt eine Studie mit über hunderttausend Frauen in den USA. Entscheidend ist der jahrelange Wechsel zwischen Tages- und Nachtarbeit. Kurzzeitige Nachteinsätze sind kein Problem. [3006]

20. Dezember 2011  –  Ärztezeitung

Frauen: Süssgetränke schaden dem Herzen

Frauen, die pro Tag mehr als eine Dose Cola oder ein anderes Süssgetränk konsumieren, setzen im Vergleich mit anderen um die Taille mehr Fett an. Auch bewegen sie sich seltener und haben erhöhte Fettwerte - alles Risikofaktoren für Herz und Kreislauf. Auch das Risiko für Diabetes steigt. Männer vertragen zwar mehr Zucker, sollten aber dennoch Mass halten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit über viertausend Personen in den USA. [2991]

30. November 2011  –  Ärztezeitung

7 Tipps, um 90 Jahre alt zu werden

1. Aktiv bleiben. 2. Cholesterinwert kennen und wenn nötig kontrollieren. 3. Gesund essen. 4. Blutdruckwerte kennen und wenn nötig kontrollieren. 5. Körpergewicht im gesunden Bereich halten. 6. Blutzuckerwert kennen und wenn nötig Diabetes behandeln. 7. Tabak meiden. Wer alle sieben Tipps umsetzt, habe eine neunzigprozentige Chance, neunzig Jahre oder älter zu werden, sagt ein amerikanischer Herzspezialist. [2966]

24. Oktober 2011  –  UPI Health News

Wie und warum Schokolade gesund ist

Die Risiken für Herzinfarkt, Hirnschlag und Diabetes können bei regelmässigem Konsum von dunkler Schokolade um je ungefähr ein Drittel sinken. Wirksam sind Bestandteile des Kakaos. Gegen Herzschwäche (Herzinsuffizienz) helfen diese allerdings nicht. Negativ wirkt sich der hohe Fett- und Zuckergehalt aus. Den besten Vorteil bietet daher schwarze Schokolade mit einem hohen Anteil an Kakao. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von Studien mit insgesamt über hunderttausend Personen. [2933]

1. September 2011  –  Die Zeit

Altersdiabetiker: Blutzucker nicht zu tief einstellen

Senioren mit Diabetes leben am längsten mit einem Langzeit-Blutzuckerwert von 6 bis 8 Prozent. Für jüngere Erwachsene gelten sonst 6 Prozent als normale Obergrenze. Bei Werten über 8 und unter 6 Prozent nehmen Komplikationen und Sterblichkeit zu, wie jetzt eine amerikanische Studie an über siebzigtausend Patienten zeigt. [2853]

26. April 2011  –  Ärzteblatt

Placebo hilft auch ohne Glaube

Scheinmedikamente (Placebos) wirken auch dann, wenn der Patient weiss, dass er nur Zuckerpillen ohne Wirkstoffe schluckt. Das zeigt eine Studie amerikanischer und britischer Forscher mit achtzig Patienten. Sie weckt Zweifel an der bisherigen Erklärung, wonach der Glaube, ein echtes Medikament zu schlucken, für die Placebowirkung wesentlich sei. Offenbar reicht auch das blosse Ritual des Pillenschluckens. [2779]

24. Dezember 2010  –  Ärzteblatt

Weniger Diabetes mit Vollkornreis

Wer täglich braunen Vollkornreis statt weissen, polierten Reis isst, kann sein Risiko für Diabetes vom Typ 2 um etwa 16 Prozent senken. Zu diesem Schluss kommt eine amerikanische Studie an fast zweihunderttausend Personen in den USA. Brauner Reis lässt den Blutzuckerspiegel weniger rasch ansteigen als weisser Reis. Daneben könnte auch eine Rolle spielen, dass Konsumenten von braunem Reis sich auch sonst gesünder ernähren als der Durchschnitt. [2645]

16. Juni 2010  –  Ärzteblatt

Zucker lindert Baby-Schmerz

Ein Löffelchen voll Zuckersaft genügt, um das Weinen von Babys nach dem Pieks einer Impfnadel um die Hälfte zu verringern. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung von 14 Studien mit über 1600 Säuglingen und Kleinkindern im Alter von einem bis zwölf Monaten. Je jünger das Kind, desto besser wirkt der Zuckersaft. Die ideale Mischung ist ein Drittel Zucker mit zwei Dritteln Wasser. [2593]

17. Mai 2010  –  Focus

Schlafmangel verstärkt Neigung zu Diabetes

Schon eine einzige Nacht mit einem Schlafdefizit von vier Stunden reicht aus, um bei gesunden Menschen die Wirkung des Insulins auf den Blutzuckerspiegel um bis zu 25 Prozent zu senken. Eine solche Insulinresistenz gilt, wenn sie dauerhaft anhält, als Vorstufe zu Diabetes vom Typ 2. Die Wirkung des Schlafmangels auf den Blutzucker ist in einem Versuch in Holland entdeckt worden. Die holländischen Forscher vermuten einen Zusammenhang zwischen dem immer kürzeren Schlaf und dem immer häufigeren Diabetes in den westlichen Ländern. [2576]

7. Mai 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Diabetes auch ohne Medikamente behandeln

Mit der richtigen Ernährung und regelmässiger Bewegung können die meisten Diabetiker ohne Medikamente leben. Von Diäten raten alle führenden Experten ab: Sie empfehlen eine gesunde, ausgewogene Kost mit viel Obst und Gemüse und wenig Fleisch. Nicht Zucker sei das Hauptproblem, sondern Fett. Optimal für Diabetiker sind pro Woche drei- bis viermal eine Stunde Walking, Jogging, Radfahren, Schwimmen oder eine ähnliche Tätigkeit. [2566]

2. Mai 2010  –  Welt

Softdrinks verschlechtern die Fettwerte

Süsse Getränke und Fertignahrung aus industrieller Produktion haben einen ungünstigen Einfluss auf die Blutfette: Sie verringern das «gute» HDL-Cholesterin, erhöhen die Triglyzeride und bei Frauen auch das «schlechte» LDL-Cholesterin. Dadurch steigt das Risiko für Erkrankungen von Herz und Kreislauf. Zu diesem Schluss kommt eine US-Studie an über sechstausend Personen. Zum Süssen verwendet die Industrie vor allem aus Mais gewonnenen Fruchtzucker, der billiger ist und kräftiger süsst als Rohrzucker und Traubenzucker. [2544]

22. April 2010  –  Ärztezeitung

Junk Food macht süchtig

Ratten kann man wie Menschen mit Heroin oder Kokain süchtig machen. Das gelingt auch mit Junk Food, reich an Fett und Zucker. Laborversuche zeigen, dass die Kalorienbomben im Belohnungszentrum des Hirns ähnlich wirken wie Drogen. Sind Ratten erst einmal von menschlichem Junk Food abhängig geworden, fressen sie unter Stress mehr davon, während gesunde Ratten aufhören zu fressen. Zwar lassen sich diese Ergebnisse nicht direkt auf den Menschen übertragen. Doch erklären sie wahrscheinlich, warum Konsumenten von Fast Food oft übergewichtig sind. [2503]

29. März 2010  –  CNN International

Diabetes-Risiko: Fitness besser als Medikamente

Bei Insulinresistenz (Prädiabetes) nützt es nichts, mit Medikamenten den Blutdruck oder den Blutzuckerspiegel zu senken, denn das kann die Entwicklung zu Diabetes vom Typ 2 nicht stoppen. Zu diesem Schluss kommen verschiedene Studien an insgesamt über neuntausend Patienten in vierzig Ländern. Doch wer übergewichtig ist und sein Gewicht um 5 Prozent senkt, kann das Risiko für Diabetes deutlich reduzieren. Nur Bewegung und gesunde Ernährung beugen Diabetes wirksam vor. [2481]

17. März 2010  –  BBC

Vorfreude auf Leckeres schützt vor Diabetes

Wenn bei Duft von Braten oder frisch gebackenem Brot das Wasser im Mund zusammenläuft, kurbelt der Körper auch die Produktion von Insulin an: So ist er gerüstet, den bevorstehenden Anstieg des Blutzuckerspiegels zu verarbeiten. Bei Menschen mit Diabetes vom Typ 2 ist diese Reaktion geschwächt. Zu diesem Schluss kommen zwei Studien amerikanischer und schwedischer Forscher. Wer also die körperliche Vorfreude auf eine Mahlzeit nicht kennt, tut vielleicht gut daran, seinen Blutzucker kontrollieren zu lassen. [2470]

12. März 2010  –  Spiegel

Sättigungshormon Leptin als Hoffnung für Diabetiker

Menschen mit Diabetes vom Typ 1 müssen ihr Leben lang Insulin spritzen. Eine kombinierte Spritze mit Insulin und Leptin senkt den Blutzuckerspiegel noch wirksamer und hilft besser gegen Übergewicht, an dem viele Diabetiker leiden. Die neue Behandlung hat sich bei Mäusen im Labor bewährt und könnte künftig auch menschlichen Patienten helfen. Leptin ist ein Hormon, das in den Fettzellen gebildet wird und das Hungergefühl bremst. Beim Abnehmen hilft es leider nicht, da die meisten Übergewichtigen zuviel davon haben, aber nicht darauf reagieren. [2448]

2. März 2010  –  Focus

Bei Delfinen ist Diabetes zeitweise normal

Eine Art von Diabetes Typ 2 tritt zeitweise oft bei Delfinen auf. Finden sie einen Fischschwarm, schlagen sie sich den Magen voll, aber zwischen solchen Fress-Attacken müssen sie mit längeren Fastenperioden leben. In dieser Zeit reagiert ihr Körper nicht mehr auf Insulin. Delfine haben ein Gen, das ihren «Diabetes» ein- und ausschalten kann. Von dieser Erkenntnis erhofft man sich Fortschritte im Kampf gegen die menschliche Zuckerkrankheit. [2427]

20. Februar 2010  –  Die Zeit

Bald künstliches Pankreas für Diabetiker

Die künstliche Bauchspeicheldrüse misst ständig den Blutzuckerspiegel und gibt mit einer kleinen Pumpe die nötige Menge Insulin ins Blut ab. Der Prototyp eines solchen Gerätes hat sich in einer klinischen Studie bewährt. Insulin-Sensoren und Insulinpumpen gibt es schon seit Jahren. Neu ist nur die Software für die Steuerung. Ist das Gerät erst einmal marktreif, werden davon Menschen mit Diabetes vom Typ 1 profitieren können. [2388]

8. Februar 2010  –  Ärzteblatt

Diabetes: Warnung vor zu tiefem Blutzucker

Diabetiker, die auf Insulin angewiesen sind und ihren Blutzuckerspiegel damit auf zu tiefe Werte senken, leben kürzer als jene mit einem höheren Blutzucker. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Uni Cardiff. Doch die schottischen Forscher warnen Patienten davor, das Insulin nicht mehr zu nehmen. Vielmehr sollten sie mit ihrem Arzt über ihr persönliches Blutzuckerziel reden und versuchen, dieses nicht zu unterschreiten. [2353]

28. Januar 2010  –  BBC

Expertin: Tee nur gesund ohne Zucker

Tee ist beliebt und gesund. Doch Christiana Gerbracht, leitende Beraterin am Deutschen Institut für Ernährungsforschung, warnt vor dem Zucker im Tee: Das Getränk bleibt nur so kurze Zeit im Magen, dass man sich nicht satt fühlt, obwohl der Körper viel Energie aufnimmt. Eltern sollten ihre Kinder keinen gesüssten Tee trinken lassen, meint sie. Denn dies würde die Vorliebe für allerlei dick machende Süssgetränke wecken. [2347]

27. Januar 2010  –  Welt

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Gedrückte Stimmung, Schlaf- und Appetitlosigkeit sind die häufigsten Symptome. Hinzu kommen oft Selbstmordgedanken.

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