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Gesundheitstelegramm | Zigarette

Rauchen stört Wirkung von Genen
15. Juli 2010 - Schon wenige Züge aus einer Zigarette reichen aus, dass Hunderte von Genen im menschlichen Körper nicht mehr so funktionieren, wie sie sollten: Sie werden anders «abgelesen» als zuvor, was die Teilung der Zellen (zum Beispiel die Vermehrung als Krebsgeschwür) oder das Immunsystem negativ beeinflusst. Das zeigt eine Studie an über tausend Personen in Texas.  [2666]
Quelle: Welt  
 
Torjubel kann tödlich enden
08. Juni 2010 - Wer an einer Herzschwäche oder Angina pectoris leidet, sollte sich vor dem Fernseher in Acht nehmen, wenn die eigene Mannschaft spielt. Statistiken früherer Fussball-Weltmeisterschaften zeigen, dass während eines Spiels das Risko für einen Herzinfarkt um das Dreifache ansteigt. Bier und Zigaretten tragen wesentlich dazu bei. Wer gefährdet ist, soll sich nicht zu stark in den Bann des Spiels ziehen lassen, zum Beispiel für einige Minuten den Ton abschalten, raten Experten. Warnsignale eines Herzinfarkts sind Enge in der Brust, ausstrahlende Schmerzen im Arm, Atemnot, Schwitzen und Angst: Dann muss sofort der Notarzt gerufen werden.  [2637]
Quelle: Standard  
 
Volle Aschenbecher dämpfen Lust auf Zigarette
17. April 2010 - Ein mit ausgedrückten Kippen gefüllter Aschenbecher verringert bei Rauchern die Lust, eine nächste Zigarette anzuzünden. Diesen Schluss ziehen deutsche Hirnforscher nach dem Auswerten von Magnetresonanz-Bildern von Raucherhirnen. Im Unterschied dazu weckt der Anblick einer frisch angezündeten Zigarette die Lust, selber eine anzuzünden. Fazit: Wer mit dem Rauchen aufhören will, sollte seine Aschenbecher möglichst selten leeren.  [2535]
Quelle: NZZ  
 
Unerkannte Raucherlungen
13. April 2010 - Etwa eine von fünf Personen, die zwanzig Jahre lang täglich ein Pack Zigaretten geraucht haben, leidet an COPD, chronisch-obstruktiver Lungenkrankheit, auch Raucherhusten genannt. Zwei von drei betroffenen Personen wissen nichts von ihrem Leiden. Zu diesem Schluss kommt eine kanadische Studie an über tausend Rauchern. Mit einem Lungenfunktionstest lässt sich COPD in einem frühen Stadium erkennen, noch bevor starke Symptome wie Dauerhusten und Atemnot auftreten.  [2524]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Arbeitsstress erleichtert Rauchstopp
13. April 2010 - Gestresste am Arbeitsplatz greifen seltener zur Zigarette als Mitarbeiter ohne Zeit- und Leistungsdruck. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Kölner Rauchstudie. Neben dem banalen Grund, dass im Stress oft die Zeit für eine Rauchpause fehlt, haben die Kölner Forscher auch festgestellt, dass mit zunehmendem Stress der Grad der Nikotinsucht sinkt. Dies erleichtert den Ausstieg, aber nur dann, wenn man nicht in der Freizeit umso öfter raucht.  [2525]
Quelle: Focus  
 
Macht Rauchen dumm?
07. April 2010 - Bei jungen Rauchern liegt der Intelligenzquotient IQ durchschnittlich um 7 Punkte tiefer als bei nicht rauchenden Altersgenossen. Das zeigt eine israelische Studie an rund zwanzigtausend Soldaten zwischen 18 und 21 Jahren. Wie es dazu kommt, erklärt dieser Zusammenhang allerdings nicht. Sind dümmere Menschen anfälliger für das Rauchen? Oder macht das Rauchen dumm? Am wahrscheinlichsten trifft beides zu. Je mehr Zigaretten pro Tag, desto deutlicher die IQ-Differenz. Dies spricht mindestens teilweise für eine schädliche Wirkung des Rauchs auf die grauen Zellen.  [2515]
Quelle: Standard  
 
Wasserpfeife noch gefährlicher als Zigaretten
16. März 2010 - Das Rauchen von Wasserpfeifen (Shisha-Rauchen) ist bei Jugendlichen seit einigen Jahren im Trend - unter anderem deshalb, weil sie fälschlicherweise glauben, das sei weniger schädlich als Zigaretten. Das Gegenteil ist der Fall, warnt die deutsche Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung. In Wasserpfeifen verbrennt Tabak bei niedrigeren Temperaturen; so entstehen mehr Gifte. Ausserdem wird der kühlere Rauch tiefer inhaliert.  [2476]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Agentur warnt: Solarien so krebserregend wie Rauchen
15. März 2010 - Wer sich vor dem dreissigsten Lebensjahr regelmässig in Solarien bräunen lässt, steigert sein Risiko für Hautkrebs um 75 Prozent. Die Internationale Krebsforschungsagentur IARC stuft Solarien in die höchste Stufe der Krebsrisiken ein, vergleichbar mit Zigaretten oder Asbest. Immerhin ist aber Hautkrebs zu hundert Prozent heilbar, wenn rechtzeitig erkannt - im Unterschied zu Lungenkrebs.  [2475]
Quelle: Standard  
 
Werbung verführt Junge zum Rauchen
03. März 2010 - Je öfter junge Menschen Zigarettenwerbung sehen, desto eher neigen sie zum Rauchen. Das zeigt eine Studie der deutschen Krankenkasse DAK. Sie hatte bei über dreitausend Schülern die Bekanntheit von Tabakwerbung getestet und mit dem Rauchverhalten verglichen. Die Studie widerspricht falschen Behauptungen der Tabakindustrie, wonach Werbung angeblich nur Marktanteile einzelner Marken verschiebe, nicht aber den Einstieg fördere.  [2451]
Quelle: Die Zeit  
 
Zigaretten: pro fünf aktive eine passive
29. Januar 2010 - Wer täglich 17 Zigaretten raucht, konsumiert nicht etwa weniger, sondern mehr als ein Pack. Denn von je fünf aktiv gerauchten Zigaretten inhalieren Raucher den Qualm einer weiteren passiv aus der Umgebungsluft. Das haben Forscher des italienischen Krebsinstituts berechnet.  [2357]
Quelle: Focus  
 
Krebs-Gencode geknackt
18. Dezember 2009 - Krebsforschern ist es gelungen, die Gene von Haut- und Lungenkrebszellen vollständig zu entschlüsseln. Der Vergleich mit gesunden Zellen zeigt: Hautkrebszellen haben etwa dreissigtausend Fehler in ihrer Erbmasse, verursacht durch zuviel Sonnenstrahlung; Lungenkrebszellen haben über zwanzigtausend Fehler, verursacht durch Schadstoffe im Tabakrauch. Mit jedem gerauchten Pack Zigaretten kommt im Durchschnitt ein neuer Gen-Fehler dazu. Die Forscher hoffen, anhand der Gene neue Ansatzpunkte für die Behandlung von Krebs zu finden. Ob diese Hoffnung berechtigt ist, wird sich noch zeigen müssen.  [2217]
Quelle: BBC  
 
Auch rauchloser Tabak erregt Krebs
08. Dezember 2009 - Wer von der Zigarette auf vermeintlich gesündere rauchlose Tabakprodukte umsteigt, tut sich keinen Gefallen. Denn auch diese enthalten nicht weniger als neun verschiedene krebserregende Substanzen, wie eine amerikanische Studie zeigt. Es ist also besser, aus dem Tabakkonsum ganz auszusteigen statt nur umzusteigen.  [2172]
Quelle: Standard  
 
Bewegung dämpft Rauchsucht
12. November 2009 - Schon eine Viertelstunde leichtes Pedalen auf einem Hometrainer reicht aus, um bei Rauchern nach einem Rauchstopp von fünfzehn Stunden die Symptome des Entzugs und die zwanghaften Gedanken an Zigaretten deutlich zu dämpfen. Dies zeigt ein Experiment mit zwanzig regelmässigen Rauchern in England.  [2152]
Quelle: PubMed  PMID: 19832788
 
Angst fördert Süchte
05. November 2009 - Menschen, die im allgemeinen oder gegenüber anderen Menschen oft Angst empfinden, neigen mehr als andere dazu, schon in jungen Jahren Zigaretten zu rauchen und Alkohol zu trinken. Sie werden auch schneller als andere abhängig von diesen und anderen Drogen, zum Beispiel auch von Marihuana. Dies zeigt eine Studie an über fünfhundert Schülern in Pittsburgh, die von der ersten Klasse bis zur High School in regelmässigen Abständen untersucht worden sind.  [2149]
Quelle: PubMed  PMID: 19821024
 
Mädchen mit hoher Selbstachtung rauchen weniger
15. September 2008 - Ob Mädchen in der Pubertät zu rauchen beginnen, hängt vor allem davon ab, wie sie sich selbst sehen. Die Zigarette ist offenbar ein Mittel, um geringe Selbstachtung zu kompensieren, wie eine Studie an über sechstausend amerikanischen Schülerinnen zeigt. Auch die sexuelle Reife erzeugt Spannungen: So greifen jene eher zur Zigarette, die sich im Vergleich mit Gleichaltrigen als weiter entwickelt sehen.  [1938]
Quelle: PubMed  PMID: 18686177
 
Impulsive Menschen stärker süchtig nach Tabak
03. September 2008 - Menschen, die in psychologischen Tests als impulsiv beurteilt werden, haben mehr Mühe als andere, mit dem Rauchen aufzuhören, selbst wenn sie dies eigentlich möchten. Sie leiden deutlich stärker unter Symptomen des Entzugs und bringen es weniger gut fertig, Ersatz für die Zigarette zu finden. Dies zeigt eine Umfrage bei fünfzig Rauchern in Texas.  [1930]
Quelle: PubMed  PMID: 18686188
 
Auch rauchloser Tabak verursacht Krebs
04. August 2008 - Rauchloser Lutschtabak, Snus, ist vor allem in Skandinavien beliebt. Zwar ist für Tabaklutscher das Risiko für Lungenkrebs anders als bei Zigarettenrauchern kaum erhöht. Doch Studien in den USA und in Asien zeigen ein zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko für Mundkrebs. Die Risiken für Krebs der Speiseröhre und des Pankreas (Bauchspeicheldrüse) sind um je 60 Prozent erhöht, zeigen Studien in Nordeuropa. Auch greift Lutschtabak das Zahnfleisch an und lässt Zähne schneller ausfallen.  [1911]
Quelle: PubMed  PMID: 18598931
 
Passivrauchen schadet dem Lernen
27. Juni 2008 - Der Nachwuchs von trächtigen Mäusen findet sich in Labyrinthen weniger schnell zurecht, wenn diese dem Rauch aus Zigaretten ausgesetzt sind. Das zeigt ein Versuch an einem Institut für Prävention in Peking.  [1897]
Quelle: PubMed  PMID: 18548854
 
Gen für bitteren Geschmack prägt Nikotinsucht
10. Juni 2008 - Ob ein Mensch süchtig nach Zigaretten wird, liegt zum Teil auch in den Genen. Wichtig ist unter anderem ein Gen, das bestimmt, wie intensiv jemand bittere Stoffe auf der Zunge spürt. Wer sie nicht oder nur wenig spürt, empfindet offenbar auch das Rauchen als weniger abstossend und wird daher eher süchtig. Zu diesem Schluss kommt eine genetische Studie an über zweitausend Personen in den USA.  [1884]
Quelle: PubMed  PMID: 18524836
 
Nikotin stresst auch Mäuse
09. Juni 2008 - Mit dem Griff zur Zigarette versuchen viele Menschen, sich zu beruhigen. Doch wie die neuste Forschung bei Mäusen zeigt, bewirkt Nikotin eher das Gegenteil: Mischt man den Nagern das Gift aus dem Tabak ins Futter, haben sie deutlich weniger Mut, die Deckung zu verlassen und sich in freie Räume zu wagen.  [1883]
Quelle: PubMed  PMID: 18524488
 
Ohne Zigaretten wäre Lungenkrebs selten
04. Juni 2008 - Lungenkrebs ist weltweit die häufigste Krebsart. Ohne das Rauchen von Tabak wäre dieser Krebs jedoch extrem selten, wie eine neue Statistik zeigt. Nach dieser gibt es grosse genetische Unterschiede: Bei einer gegebenen Anzahl Zigaretten pro Tag ist das Risiko am höchsten bei Frauen und bei Menschen afrikanischen Ursprungs.  [1880]
Quelle: PubMed  PMID: 18506660
 
Tabak fördert Zahnausfall
28. Mai 2008 - Wer Zigaretten, Zigarren oder Pfeife raucht oder Tabak kaut, erhöht sein Risiko, Zähne zu verlieren. Aufhören lohnt sich, denn das Risiko beginnt nach dem Rauchstopp wieder zu sinken. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Zahnärzten in Florida.  [1875]
Quelle: PubMed  PMID: 18492590
 
Stärker süchtig mit Zigarren plus Zigaretten
08. Mai 2008 - Jugendliche, die sowohl Zigaretten als auch Zigarren konsumieren, sind stärker abhängig vom Tabak als jene, die nur eines dieser Produkte rauchen. Das zeigt eine Studie an über viertausend amerikanischen Studenten.  [1862]
Quelle: PubMed  PMID: 18442343
 
Raucher sind eher depressiv
02. Mai 2008 - Jede vierte Person, die zur Zeit raucht, leidet an Depression, aber nur jede sechzehnte, die noch nie geraucht hat. Bei jenen, die mit dem Rauchen aufgehört haben, ist es im Durchschnitt noch jede siebte. Das zeigt eine Befragung von über achtzehnhundert Frauen und Männern an der Psychiatrischen Uniklinik Basel. Das Ergebnis lässt sich auf zwei Arten erklären: Rauchen kann Depression fördern, und Depressive könnten mehr zur Zigarette greifen.  [1858]
Quelle: PubMed  PMID: 18424908
 
Neigung zu Angst fördert Tabaksucht
25. April 2008 - Von allen untersuchten psychischen Faktoren, die von der Zigarette abhängig machen, hat die Neigung zu Angst den stärksten negativen Einfluss. Das zeigt eine Befragung von über hundertachzig regelmässigen Raucherinnen und Rauchern in den USA.  [1853]
Quelle: PubMed  PMID: 18417153
 
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