Zeichen: Archiv

Archiv zu Zeichen, 10.2010 bis 17.12.2013

Impotenz: Ursache eher Venen als Arterien?

Bei Männern mit normalem Blutdruck und Blutzucker sei es eher unwahrscheinlich, dass Erektionsstörungen als Warnsignal für arteriellen Verschluss ein Herzrisiko anzeigen. Häufiger handle es sich um eine Schwäche der Venen, wodurch sich das Blut weniger stark in den Schwellkörpern staue. Typisches Zeichen dafür sei die Schwierigkeit, eine Erektion aufrecht zu erhalten. Zu diesem Befund kommt eine Untersuchung von über zwanzig Patienten an einer kalifornischen Klinik. [3429]

17. Dezember 2013  –  Ärztezeitung

Verfärbter Husten-Auswurf kein Zeichen für Bakterien

Bei akuter Bronchitis gilt die Farbe des Auswurfs als Zeichen für die Art der Erreger: Klar soll auf Viren hindeuten, verfärbt auf Bakterien. Falsch, sagt jetzt eine spanische Studie bei über vierhundert Patienten mit akuter Bronchitis ohne Fieber. Egal ob mit Antibiotika, Entzündungshemmer oder Placebo behandelt, war der Husten nach etwa zehn Tagen wieder verschwunden. [3421]

14. November 2013  –  Ärztezeitung

Am Schritt Alzheimer früher erkennen

Ungleiche Schrittlänge und ein variables, oft langsameres Tempo beim Gehen können erste Anzeichen von Alzheimer sein, lange bevor sich die Krankheit mit geistigen Defiziten bemerkbar macht. In Basel hat man jetzt auf dieser Grundlage einen Test entwickelt. Im Gehen müssen die Prüflinge rückwärts zählen: Bei Gesunden schwankt die Schrittlänge dabei um weniger als fünf Prozent, bei Alzheimer im Vorstadium um sieben bis neun Prozent und nach Ausbruch der Krankheit bis gegen zwanzig Prozent. [3143]

16. Juli 2012  –  Medpage Today

Acht Irrtümer über das Sonnenbaden korrigiert

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg stellt acht verbreitete Irrtümer über Sonnenschutz richtig: 1. Nachcremen verlängert die Schutzdauer nicht. 2. Bräunen ist kein Zeichen für gesunde Haut. 3. Braune Haut benötigt den gleichen Lichtschutzfaktor wie blasse. 4. Auch im Schatten gibts Sonnenbrand. 5. Auch günstige Cremen wirken gut. 6. Kleidung ist kein optimaler Schutz, nass wirkt sie kaum. 7. Sonnenbäder stärken nicht das Immunsystem. 8. Sonnenbäder machen keine gute Laune. [3129]

20. Juni 2012  –  Welt

Rauchstopp leichter mit Früchten und Gemüse

Wer viel Gemüse und Früchte isst, hat es leichter, mit dem Rauchen aufzuhören. Das zeigt eine Studie mit tausend Rauchern in den USA. Verglichen mit jenen, die selten bis nie Früchte und Gemüse essen, ist die Erfolgsquote dreimal höher. Ob das gesunde Essen nur ein Zeichen allgemein gesünderen Lebensstils ist oder ob es die Abhängigkeit vom Tabak vermindert, bleibt allerdings unklar. [3123]

12. Juni 2012  –  UPI Health News

Besser schlafen, weniger Alzheimer

Bei Menschen, die nachts oft aufwachen, finden sich häufiger als bei anderen die für Alzheimer typischen Ablagerungen (Plaques) im Gehirn. Das zeigt eine US-Studie mit hundert Personen, die (noch) keine Anzeichen von Demenz zeigten. Schlafstörungen sind als typische Symptome von Alzheimer-Patienten schon länger bekannt. Nun zeigt sich, dass sie schon im Vorfeld der Krankheit auftreten können. [3047]

17. Februar 2012  –  Medical News Today

Was Kleinkindern am Fernsehen Angst macht

Kinder zwischen drei und fünf Jahren können sich vor Bildern fürchten, die für Erwachsene harmlos oder lusting aussehen, zum Beispiel Zeichentrickfiguren. Das zeigen Untersuchungen amerikanischer Kinderpsychologen. Sie raten, verängstigte Kinder in die Arme zu nehmen und nicht ihre Ängste durch Reden zerstreuen zu wollen. [2899]

5. Juli 2011  –  UPI Health News

Demenz: Unruhe und Wut können Schmerz bedeuten

Wenn Demenzkranke sich gegen Pflege sträuben oder durch unruhiges Verhalten auffallen, sind oft Schmerzen der Grund. Das sagt der deutsche Schmerzexperte Norbert Griessinger: Durch Demenz leide auch die Fähigkeit, Schmerzen durch Worte äussern zu können. Verdächtige Zeichen von Schmerz sind deutlich hörbarer Atem, Stöhnen, Grimassen, ängstlicher Gesichtsausdruck, starre Haltung, geballte Fäuste und das Ablehnen von körperlicher Nähe. [2848]

19. April 2011  –  Ärztezeitung

Hörverlust als Warnzeichen für Demenz

Je stärker mit fortschreitendem Alter das Gehör nachlässt, desto eher nimmt auch das Risiko für die meisten Formen von Demenz zu - Alzheimer ausgenommen. Ein Hörverlust von zehn Dezibel lässt das Risiko um etwa ein Viertel ansteigen. Das zeigt eine Langzeitstudie an über siebenhundert Senioren in Baltimore, USA. [2809]

15. Februar 2011  –  Medpage Today

Alzheimer wegen schlechter Müllabfuhr im Hirn

Ansammlungen von giftigen Eiweissen (Beta-Amyloid-Plaques) im Gehirn gelten als typisches Zeichen von Alzheimer. Nun zeigen neuste Forschungen, dass Amyloid auch bei gesunden Personen entsteht. Doch anders als bei Alzheimer-Patienten wird das giftige Eiweiss so schnell entsorgt, dass es sich nicht im Gehirn ansammeln und dieses zerstören kann. Diese Erkenntnis lässt an zwei Fronten auf Fortschritte hoffen: Früherkennung bis zu zehn Jahre vor dem Auftreten erster Symptome und neue Medikamente zur besseren Entsorgung von Amyloid.  [2769]

10. Dezember 2010  –  Focus

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