Gesundheitstelegramm: Vollkorn

News zu Vollkorn

Die besten Nahrungsmittel gegen Stress

Putenfleisch, Geflügel, Thunfisch, Spinat und anderes Gemüse, Soja, Milch, Lachs und Eier enthalten viel Tryptophan, einen Bestandteil von beruhigenden Substanzen im Gehirn. Vollkornprodukte helfen dem Körper, das Tryptophan besser aufzunehmen. Walnüsse, Lachs und Sardinen enthalten Omega-3-Fette, wichtige Bausteine für Nerven. Diese benötigen auch das Spurenelement Zink, enthalten in Spinat, Lammfleisch und natürlich gehaltenem Rind. Kamillen- und andere Kräutertees beruhigen, entspannen und helfen beim Einschlafen. Die Tipps stammen vom amerikanischen Supermarktguru Phil Lempert. [3008]

22. Dezember 2011  –  UPI Health News

Pro Gramm Ballaststoff ein Prozent weniger Darmkrebs

Mit jedem Gramm Ballaststoff in der täglichen Nahrung sinkt das Risiko für Darmkrebs um ein Prozent. Das haben britische Experten aus 25 Studien mit fast zwei Millionen Teilnehmern berechnet. Besonders viel Ballaststoffe sind in Haferflocken und anderen Getreide- und Vollkornprodukten enthalten. [2979]

11. November 2011  –  Telegraph

Ballaststoffe aus Vollkorn verlängern das Leben

Um ein Viertel bis um die Hälfte geringer ist das Risiko, vorzeitig an einer Herz- oder Lungenkrankheit oder an einer Infektion zu sterben für Personen, die viel Vollkornprodukte essen - verglichen mit Personen, die das selten oder nie tun. Das zeigt die grösste bisher publizierte Studie dieser Art: Mehr als eine Drittelmillion Männer und Frauen sind über Jahre hinweg beobachtet worden. Auch Ballaststoffe aus Obst und Gemüse sind gesund. Sie schützen vor allem gegen Infektionen und Erkrankungen der Atemwege. [2811]

17. Februar 2011  –  Ärzteblatt

Weniger Diabetes mit Vollkornreis

Wer täglich braunen Vollkornreis statt weissen, polierten Reis isst, kann sein Risiko für Diabetes vom Typ 2 um etwa 16 Prozent senken. Zu diesem Schluss kommt eine amerikanische Studie an fast zweihunderttausend Personen in den USA. Brauner Reis lässt den Blutzuckerspiegel weniger rasch ansteigen als weisser Reis. Daneben könnte auch eine Rolle spielen, dass Konsumenten von braunem Reis sich auch sonst gesünder ernähren als der Durchschnitt. [2645]

16. Juni 2010  –  Ärzteblatt

Zuviel Vitamin E kann Baby schaden

Babys von Müttern, die in der Zeit der Empfängnis und in der Schwangerschaft Präparate mit Vitamin E nehmen, haben ein bis um das Neunfache erhöhtes Risiko für Herzfehler. Dies zeigt eine Studie an über fünfhundert Müttern und ihren Babys in Holland. Natürliche Quellen für Vitamin E sind Pflanzenöle, Nüsse, Vollkornprodukte, Michprodukte und Ei. Mit einer ausgewogenen, gesunden Ernährung erhält der Körper das Vitamin in ausreichender, aber nicht zu hoher Dosis. [2038]

10. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19187374

Vollkorn stärkt das Herz

Vollkornprodukte können das Risiko, an Herzschwäche (Herzinsuffizienz) zu erkranken, um bis zu ein Drittel senken. Dies ist das Ergebnis einer Studie bei über zwanzigtausend Ärzten in den USA. [1730]

31. Oktober 2007  –  PubMed PMID: 17954802

Steinzeitdiät gesünder als Mittelmeerdiät

Die Steinzeitdiät, bestehend aus magerem Fleisch, Fisch, Früchten, Blatt- und Wurzelgemüse, Eiern und Nüssen hat in einem Test der schwedischen Universität Lund besser abgeschnitten als die Mittelmeerdiät, bestehend aus Vollkorn, mageren Milchprodukten, Gemüse, Früchten, Fisch, Ölen und Margarine. Die grössten Vorteile der Steinzeitdiät liegen in ihrer günstigen Wirkung auf den Zuckerhaushalt, was Diabetes vorbeugt. [1648]

6. Juli 2007  –  PubMed PMID: 17583796

Klügere essen gesünder und treiben mehr Sport

Kinder mit einem hohen IQ essen später als Erwachsene mehr Früchte, Gemüse und Vollkornbrot als Kinder mit einem niedrigen IQ. Das zeigt eine Studie an über achttausend Kindern, deren IQ im Jahr 1980 und deren Essgewohnheiten im Jahr 2000 erfasst worden sind. Auch treiben die Klügeren mehr Sport. [1504]

12. Januar 2007  –  Pediatrics 2007;119:e38

Gesunde Zähne mit Vollkorn

Wer regelmäßig Vollkorn isst, kann damit sein Risiko für Entzündungen des Zahnbettes (Parodontitis) senken. Das hat eine Studie an über dreißigtausend Amerikanern gezeigt. Man vermutet, dass vor allem die günstige Wirkung von Fasern auf den Blutzucker den Ausschlag geben. Diabetes gilt als ein wichtiger Risikofaktor für Parodontitis. [1344]

16. Juni 2006  –  Am J Clin Nutrition 2006;83:1395

Die beste Diät gegen Homocystein

Viel Vollkorn und viel Milch und Milchprodukte, nur wenig Geflügel, sagt eine Studie an über zweitausend Jugendlichen in den USA. Homocystein, ein Stoff, der sich beim Abbau von Eiweiß im menschlichen Körper bildet, gilt als schädlich für die Gefäße. Er erhöht das Risiko für Krankheiten von Herz und Kreislauf und für Demenz. [1343]

15. Juni 2006  –  Am J Clin Nutrition 2006;83:1380

Magnesium gegen das metabolische Syndrom

Wer sehr gut mit dem Spurenelement Magnesium versorgt ist, kann sein Risiko für zu hohen Blutdruck und Diabetes um bis zu ein Drittel senken. Das ist aus einer Untersuchung an über viertausend Amerikanern berechnet worden. Viel Magnesium findet sich unter anderem im Vollkorn und in Milch, Leber, Geflügel und Fisch. [1279]

10. April 2006  –  Circulation 2006;113:1675

Fördern Kartoffeln Diabetes?

Bei Frauen, die täglich Kartoffeln essen, ist das Risiko von Diabetes (Zuckerkrankheit) des Typs 2 um etwa ein Viertel höher als bei Frauen, die selten oder nie Kartoffeln auf dem Teller haben. Das hat man in einer Studie an über achtzigtausend Frauen in den USA berechnet. Sind Kartoffeln also ungesund? Nein, sicher nicht. Aber täglich Kartoffeln zu essen ist wohl nicht gerade das Beste. Es zeigt sich einmal mehr, dass Abwechslung beim Essen das A und das O ist. Wer Kartoffeln und Vollkornprodukte isst, hat kein Problem mit Diabetes. [1268]

24. März 2006  –  Am J Clin Nutrition 2006;83:284

Vollkorn hält Senioren gesünder

Wer täglich eine oder noch besser bis drei Portionen Vollkorn-Produkte isst, hat im Alter weniger Probleme mit Zucker und Diabetes und bleibt gesünder an Herz und Kreislauf. Das hat eine Studie an über fünfhundert Personen im Alter von 60 bis 98 Jahren in den USA ergeben. [1225]

24. Januar 2006  –  Am J Clin Nutrition 2006;83:124

Gemüse gut, Fleisch schlecht für Blutdruck

Gemüse, Früchte, Vollkorn, Feinmehl und Nüsse senken den Blutdruck; rotes und verarbeitetes Fleisch erhöhen den Blutdruck. Das zeigt eine Langzeitstudie über 15 Jahre an über 4000 Personen in den USA. [1201]

21. Dezember 2005  –  Am J Clin Nutrition 2005;82:1169

Chrom gegen Infarkt

Das Spurenelement Chrom ist wichtig für ein gesundes Herz und einen gesunden Kreislauf. Bei Herzpatienten stellt man häufiger als bei gesunden Personen einen Mangel an Chrom fest. Chrom kommt z.B. in Kartoffeln, Nüssen, Gemüse, Vollkorn, Obst, und Honig vor. [1098]

29. Juli 2005  –  Am J Epidemiology 2005;162:157

Nahrung für Kreislauf und Nerven

Schädlich für den Kreislauf und die Nerven ist der Stoff Homocystein im Blut. Er lässt sich senken durch Milch, Jogurt, Vollkorn, Pfeffer und Kohlarten. [949]

3. Januar 2005  –  Am J Clin Nutrition 2004;80:1500

Diät gegen Hirnschlag

Viel Früchte, Gemüse, Fisch und Vollkorn wirken günstig gegen Hirnschlag. Viel rotes Fleisch, behandeltes Fleisch, Feingebäck und Süßes können Hirnschlag fördern. Das zeigt eine Studie bei über 70000 Frauen in den USA. [896]

20. Oktober 2004  –  Stroke 2004;35:2014

Zink macht Knochen stark

Wer viel von dem Mineral zu sich nimmt, hat stärkere Knochen und leidet weniger unter Osteoporose. Das zeigt eine Studie an fast 400 Männern. Zink kommt in Rinds- und Lammfleisch, Geflügel, Fisch, Vollkorn- und Milchprodukten vor. [877]

23. September 2004  –  Am J Clin Nutrition 2004;80:715

Abnehmen mit Vollkorn

Wer Gewicht verlieren will, soll möglichst viel Vollkorn mit Fasern und möglichst wenig raffinierte Getreideprodukte essen. Das zeigt eine Studie an über 70'000 Frauen in den USA. [638]

11. November 2003  –  Am J Clin Nutrition 2003;78:920

Vollkorn macht schlanker

Jugendliche, die pro Tag mindestens eine Portion Vollkornprodukte essen, sind deutlich schlanker als solche, die darauf verzichten. Je schwerer die Jugendlichen, desto günstiger wirkt sich das Vollkorn aus. Auch die Insulin-Empfindlichkeit verbessert sich; damit sinkt das Risiko für Diabetes. [555]

13. August 2003  –  Am J Epidemiology 2003;158:243

Roggenbrot besser für den Darm

Vollkornbrot gilt wegen seiner Fasern als gesund für den Darm. Neue Studien zeigen, dass Fasern aus Roggenbrot den Erkrankungen des Darmes besser vorbeugen als solche aus Weizenbrot. [438]

8. April 2003  –  Am J Clin Nutrition 2003;77:967

Flocken zum Frühstück: besser Vollkorn

Getreideflocken zum Frühstück sind gesund für Herz und Kreislauf. Das gilt aber nur für Vollkornflocken. Diese senken das Risiko um 20 Prozent. Raffinierte Cerealien senken das Risiko nicht. [405]

4. März 2003  –  Am J Clin Nutrition 2003;77:594

Vollkorn gegen Diabetes

Vollkornprodukte verringern das Risiko für Diabetes vom Typ 2. Vermutlich wirken die Faserstoffe günstig. [256]

19. September 2002  –  Am J Clin Nutrition 2002;76:535

Gut für Knochen: viel Gemüse, wenig Süßes

Wer täglich frische Früchte, Gemüse und Vollkornprodukte isst, hat im Alter stärkere Knochen. Für Bonbons und Süßgebäck gilt das Gegenteil. [180]

3. Juli 2002  –  Am J Clin Nutrition 2002;76:245

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