Gesundheitstelegramm: Vitamin

News zu Vitamin

Bei Osteoporose richtig reagieren

Hat der Arzt eine Osteoporose (Knochenschwund) festgestellt, soll man oder frau sich nicht schonen, sondern erst recht Sport treiben, am besten leichtes Krafttraining und Gymnastik. Viel Milch, Fisch, Sojaprodukte und Gemüse zu sich nehmen, um den Körper mit Kalzium und Vitamin D zu versorgen. Nach einer Knochenoperation an der Wirbelsäule ist heute keine Bettruhe mehr nötig. (Quelle: Dachverband Osteologie DVO) [3030]

25. Januar 2012  –  Ärztezeitung

Vitamin D gegen Depression

Menschen mit einem hohen Spiegel von Vitamin D im Blut leiden weniger als andere an Depressionen. Das zeigt die Auswertung einer Studie mit über zwölftausend Personen in Dallas, Texas. Besonders günstig wirkt Vitamin D bei Menschen, die schon einmal depressiv waren. Genug Sonne auch in der dunklen Jahreszeit kann helfen, den Vitaminpegel zu erhöhen. [3017]

6. Januar 2012  –  UPI Health News

Vitamine schützen nicht vor Herzinfarkt

Zur Vorbeugung gegen Herzinfarkt nützt auch Vitamin D nichts. Eine Studie mit über fünftausend Personen in Schottland hat keine derartige Wirkung von Vitamin-D-Präparaten gefunden. Sie widerspricht damit früheren Studien, die erste Hoffnungen auf Vitamin D genährt hatten. Auch die Vitamine A, C und E haben sich schon längst als unbedeutend für ein gesundes Herz erwiesen. [3005]

19. Dezember 2011  –  Ärztezeitung

Hellhäutige brauchen mehr Vitamin D

Menschen vom keltischen Hauttyp - hell, oft sommersprossig, rotes oder hellblondes Haar - können laut einer Studie der Universität Leeds nur ungenügend Vitamin D in der Haut bilden. Sie sollten deshalb erwägen, ein Vitamin-D-Präparat zu nehmen. Dem keltischen Hauttyp gehören etwa zwei Prozent der deutschsprachigen Menschen an. [2956]

10. Oktober 2011  –  Ärzteblatt

Vitamin D hilft Krebs verhüten

Drei von vier Krebspatienten haben einen zu niedrigen Spiegel von Vitamin D im Blut. Jene mit dem niedrigsten Spiegel leiden besonders oft an Krebs im fortgeschrittenen Stadium. Das hat eine Studie mit 160 Patienten in den USA ergeben. [2953]

5. Oktober 2011  –  UPI Health News

Mehr Demenz bei Mangel an Vitamin B12

Senioren mit einem Mangel an Vitamin B12 im Nervensystem erkranken in den folgenden Jahren eher an Demenz als ihre Altersgenossen mit genug Vitamin. Das zeigt eine Studie mit über hundert Personen in den USA. Gute Quellen für B12 sind Innereien, Fisch und Fleisch. Unklar bleibt aber, ob mehr Konsum vor Demenz schützt, denn auch bei normalem B12-Spiegel im Blut können Nervenzellen Mangel leiden. [2949]

29. September 2011  –  Focus

Extrem vegetarisch nicht gut für das Herz

Veganer haben ein höheres Risiko für Krankheiten von Herz und Kreislauf als Vegetarier, die auch Eier und Milchprodukte essen. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung verschiedener Studien. Ursache ist ein Mangel an Eisen, Zink, Vitamin B12 und Omega-3-Fetten. Da aber Veganer meist nicht rauchen und auch sonst gesund leben, ist ihr Risiko für Herzinfarkt nicht höher als im Durchschnitt der Bevölkerung. [2902]

8. Juli 2011  –  Welt

Gesund essen, zwanzig Jahre länger leben

Viel Obst und Gemüse, viel Fisch, wenig Fleisch, besonders wenig rotes Fleisch, wenig Kalorien, kein oder nur wenig Alkohol - wer sich nach dieser Formel ernährt, kann die Zahl seiner gesunden Lebensjahre um bis zu zwanzig vermehren. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE. Vitaminpillen und andere Nahrungszusätze bringen dagegen keinen Nutzen, können sogar eher schaden, warnt die DGE. [2877]

30. Mai 2011  –  Welt

Osteoporose: Kalzium allein hilft nicht

Nahrungszusätze mit Kalzium können den Abbau von Knochen im Alter nicht stoppen. Im Gegenteil: Zu viel Kalzium kann das Risiko für Knochenbrüche sogar ansteigen lassen. Zudem können die Arterien verkalken, was Herzinfarkt begünstigt. Zu diesem Schluss kommt eine schwedische Studie mit über sechzigtausend Frauen. Gut für die Knochen ist Kalzium nur zusammen mit Vitamin D. [2876]

27. Mai 2011  –  Ärzteblatt

Pro Tag sieben Walnüsse und seltener zum Arzt?

Walnüsse enthalten doppelt so viel Antioxidantien wie Erd- und andere Nüsse, dazu hochwertige Eiweisse ähnlich wie im Fleisch, zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Sieben Walnüsse pro Tag reichen aus, um eine günstige Wirkung auf die Gesundheit zu entfalten, sagt Ernährungsforscher Joe Vinson aus Pennsylvania. [2837]

30. März 2011  –  UPI Health News

Ein wenig Sonne über Mittag ist gesund

Sonnenschutz total - aus Furcht vor Hautkrebs - ist ungesund, warnen sieben britische Organisationen, darunter die Vereinigung der Hautärzte, die Osteoporose-Gesellschaft und die Gesellschaft für Krebsforschung. Sie empfehlen, über Mittag dosiert Sonne zu tanken - dann, wenn das Sonnenlicht am meisten UV-Strahlung enthält. Das sollte man regelmässig tun, sogar im Sommer, allerdings nur für etwa zehn bis fünfzehn Minuten und mit ausreichendem Sonnenschutz. So bildet die Haut das lebenswichtige Vitamin D. Mit dem Sonnenbad sollte man aufhören, bevor die Haut rot wird. [2774]

17. Dezember 2010  –  BBC

Vitamin B gegen Alzheimer?

Mit Vitaminpillen lässt sich Demenz bestimmt nicht heilen, aber vielleicht vorbeugen und verlangsamen. Vitamin B kann die Zellen des Gehirns gegen Abbau widerstandsfähiger machen. Dies zeigen Studien in England und Norwegen. Vitamine wirken allerdings nur solange die Krankheit in ihren Anfängen steckt. Vitamin B kommt natürlich in Reis, grünem Gemüse, Eiern, Fisch und Fleisch vor. Bei Vitaminpräparaten ist Vorsicht geboten, da zu hohe Vitamindosen andere Krankheiten fördern können, zum Beispiel Krebs. [2708]

10. September 2010  –  Spiegel

Kartoffeln: Grünes und Keime grosszügig wegschneiden

An grünen Stellen der Schale und rund um Keime herum bilden Kartoffeln das giftige Solanin. Diese Stellen sollte man deshalb grosszügig entfernen. Solanin verursacht Übelkeit und Erbrechen. Dunkle und kühle Lagerung verhindert das Keimen und hält den Solaningehalt niedrig. Kartoffeln kocht man am besten mit Schale und schält sie vor dem Essen. So bleiben Vitamine und Mineralstoffe am besten erhalten. Diese Tipps stammen vom Berufsverband Deutscher Internisten und von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. [2677]

30. Juli 2010  –  Standard

Gesund braun werden mit drei Karotten pro Tag

Auch im Schatten wird man braun. Die gesunde, weil hautschonende Bräune kann man durch täglich drei Karotten wirksam unterstützen. Dazu rät ein Sprecher des Berufsverbandes der deutschen Dermatologen. Am besten isst man die Karotten zusammen mit Fett, denn der gelbrote Farbstoff Beta-Carotin oder Provitamin A ist fettlöslich. [2669]

20. Juli 2010  –  Bild

Vitamin D macht auch schlau

Starke Knochen, aber auch ein flexibles Denkvermögen - so unterschiedlich sind die positiven Leistungen von Vitamin D. Im Stoffwechsel des Kleinhirns und in der Region des Hippocampus, wo wichtige Zentren des Erinnerungs- und Denkvermögens sitzen, spielt das Vitamin eine bisher kaum bekannte wichtige Rolle. Das haben Forscher der Tufts-Universität in Boston herausgefunden. Bei Senioren ab 65 Jahren mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel fällt die geistige Fitness deutlich ab. [2655]

30. Juni 2010  –  Ärzteblatt

Diabetiker: Achtung auf Vitamin B12!

Diabetiker vom Typ 2, die mit dem häufig verschriebenen Wirkstoff Metformin behandelt werden, laufen Gefahr, mit der Zeit einen Mangel an Vitamin B12 zu entwickeln. Das zeigt eine Studie an über dreihundert Patienten in Holland. Diabetiker, die längere Zeit Medikamente nehmen, sollten also ihren B12-Spiegel untersuchen lassen und, wenn nötig, Ergänzungspräparate nehmen. [2608]

23. Mai 2010  –  Medical News Today

Nüsse senken Cholesterin

Eine Portion Nüsse pro Tag, egal welcher Art, hilft den Cholesterinspiegel im gesunden Bereich zu halten. Nüsse enthalten besonders viel von den «gesunden» mehrfach ungesättigten Fetten. Daneben sind sie auch reich an Fasern und Vitamin E. Regelmässige Nuss-Esser haben im Durchschnitt einen um 7 Prozent niedrigeren Cholesterinspiegel als Menschen, die selten oder nie Nüsse essen. Das zeigt eine Auswertung von 25 Studien mit über fünfhundert Personen. Nüsse isst man am besten ungesalzen, denn Salz erhöht den Blutdruck und damit das Risiko für Herz und Kreislauf. [2584]

11. Mai 2010  –  Telegraph

Senioren mobiler mit mehr Vitamin D

Bei Menschen über siebzig hängt der Spiegel von Vitamin D im Blut deutlich mit der Fähigkeit zusammen, schnell zu gehen, von einem Stuhl aufzustehen und auf einem Bein zu balancieren. Das zeigt eine Studie an über zweitausend Senioren in den USA. Vitamin D ist wichtig für starke Knochen und kann so die Beweglichkeit indirekt beeinflussen. Andererseits gehen mobile Senioren auch mehr ins Freie, wodurch die Haut mehr Sonne bekommt und deshalb mehr Vitamin D bilden kann. [2555]

27. April 2010  –  UPI Health News

Vitamin D aktiviert Immunzellen

Wer sich im Freien aufhält und die Sonne auf seine Haut scheinen lässt, aktiviert das Immunsystem. Um nämlich die Armee der Killerzellen im Kampf gegen Viren und Bakterien mobil zu machen, ist Vitamin D nötig. Dieses bildet sich in der von Sonne beschienenen Haut. Die immunsteigernde Wirkung des Vitamins haben dänische Forscher kürzlich entdeckt.  [2461]

9. März 2010  –  Spiegel

Ab März steigen Testosteron und Vitamin D wieder

Bald hat die saisonale Schwankung des männlichen Sexhormons Testosteron ihren Tiefpunkt erreicht. Im Frühling beginnt der Spiegel im Blut wieder zu steigen und erreicht im August seinen Höhepunkt. Die gleiche Kurve zeigt sich beim Vitamin D. Das zeigen Forschungen der Uni Graz. Die Forscher vermuten sogar einen Zusammenhang zwischen dem Vitamin und dem Hormon: Sie wollen untersuchen, ob Vitamin-D-Tropfen gegen Testosteronmangel und Unfruchtbarkeit helfen könnten. [2440]

25. Februar 2010  –  Standard

Vitamin D kann Risiko für Diabetes halbieren

Bei Menschen mit einem hohen Spiegel von Vitamin D im Blut kommt Diabetes nur halb so häufig vor wie bei jenen mit einem niedrigen Spiegel. Auch das Risiko für Herzkrankheiten sinkt um ein Drittel. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung von zwei Dutzend Studien mit insgesamt gegen hunderttausend Personen. Sie zeigen allerdings nicht, ob Vitamin D tatsächlich die Ursache ist: Es kann das Risiko halbieren - oder die Krankheit erhöht den Bedarf, was den Spiegel senkt. [2435]

24. Februar 2010  –  Die Zeit

Pistazien gegen Krebs?

Die kleinen grünen Nüsse zum Knabbern enthalten viel von einer bestimmten Form des Vitamins E. Wer täglich über sechzig Gramm Pistazien isst, kann seinen Spiegel des Vitamins im Blut deutlich steigern. Das zeigt eine amerikanische Studie. Tägliche Zufuhr ist gut, weil der Körper dieses Vitamin nicht speichern kann. Es senkt im Prinzip das Risiko für Lungenkrebs und andere Krebsarten. Doch ob das mit dem Genuss von Pistazien der Fall ist, zeigt die Studie nicht. Nicht rauchen ohne Pistazien ist also bestimmt besser als Rauchen mit Pistazien. [2433]

23. Februar 2010  –  Welt

Folsäure dämpft Allergie

Das Vitamin Folsäure bremst die Neigung des Immunsystems, übermässig auf Pollen und andere Auslöser von Allergie zu reagieren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über 8000 Personen am Johns Hopkins-Spital in Baltimore, USA. [2346]

27. Januar 2010  –  Ärztezeitung

Vitamin D gegen Darmkrebs

Personen mit einem hohen Spiegel von Vitamin D im Blut haben ein bis zu 40 Prozent geringeres Risiko für Krebs im Dickdarm und Enddarm als Personen mit wenig Vitamin. Das zeigt eine Studie an über tausend Personen in Europa. Doch Vorsicht: Zuviel Vitamin D ist giftig. Am besten lässt sich das Risiko senken, wenn man sich viel im Freien bewegt - Sonne regt die Haut zur Bildung von Vitamin D an, nur wenig Alkohol und rotes Fleisch konsumiert und nicht (mehr) raucht. [2341]

26. Januar 2010  –  Medical News Today

Oft ins Freie, dem Herzen zuliebe

Wer sich oft an der frischen Luft aufhält, läuft weniger Gefahr, an Herzinfarkt zu sterben als ein Stubenhocker. Daran ist nicht nur die Bewegung schuld, sondern auch die Sonne auf der Haut. Sie regt den Körper an, Vitamin D zu bilden, und dieses senkt das Risiko für Herz und Kreislauf. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an mehr als fünfzehntausend Amerikanern schwarzer und weisser Hautfarbe. Die Schwarzen sterben häufiger an Herzinfarkt als die Weissen. Hauptgrund ist offenbar, dass dunkle Haut weniger Vitamin D bildet als helle. [2325]

21. Januar 2010  –  NZZ

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