Vitamin: Archiv

Archiv zu Vitamin, 27.9.2012 bis 5.5.2014

Zuviel Vitamin E und Selen schaden

Nahrungszusätze mit Vitamin E und Selen fördern eher Krebs, als dass sie ihn verhindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des amerikanischen Krebsinstituts NCI. Vom Vitamin E und vom Spurenelement Selen benötigt der Körper nur sehr geringe Mengen. Deshalb solle man Präparate mit diesen Wirkstoffen nur bei einem nachgewiesenen Mangel einnehmen, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. [3447]

5. Mai 2014  –  Ärzteblatt

Fördert Vitamin D Nahrungsmittelallergien?

Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft Vitamin-D-Präparate genommen haben, sind im Alter von zwei Jahren häufiger als andere allergisch auf Hühner- oder Milcheiweiss, Weizenmehl, Erdnuss oder Soja. Das zeigt eine Studie mit über sechshundert Müttern und ihren Kindern in Leipzig. Nahrungsergänzung mit Vitamin D sei deshalb für Schwangere nicht ratsam, sagen die Autoren der Studie. [3285]

6. März 2013  –  Ärzteblatt

Vitamin-C-Präparate: kein Nutzen, aber Nierensteine

Präparate mit hoch dosiertem Vitamin C nützen nichts gegen Krebs, Herzinfarkt oder Erkältung. Das Vitamin wird zum grossen Teil ungenutzt über die Nieren ausgeschieden. Dort verdoppelt es das Nierensteinrisiko bei Männern, wenn diese täglich Vitamin C schlucken. Zu diesem Schluss kommt eine schwedische Studie mit über zwanzigtausend Männern. [3277]

25. Februar 2013  –  Ärztezeitung

Vitamin D: Tabletten sicherer als Tropfen

Eltern sollten ihren Babys und Kleinkindern Vitamin D3 in Form von Tabletten geben. Dazu raten deutsche Kinderärzte, denn mit Tropfen lässt sich das Vitamin weniger genau dosieren. Schon täglich ein Tropfen zuviel kann zu Überdosierung führen. Diese verursacht Erbrechen, Durchfall, Schmerzen und schädigt im schlimmsten Fall die Nieren. [3244]

7. Januar 2013  –  Ärztezeitung

Winter-Sonne dämpft Asthma

Asthma-Anfälle sind im Winter häufiger, weil die Wände der Bronchien aus Mangel an Vitamin D allergischer als sonst reagieren und sich verdicken. Das haben Forscher am Kings College in London herausgefunden. Sie raten zu täglich mindestens einer Stunde im Freien, auch wenn es kalt ist. [3234]

17. Dezember 2012  –  Welt

Vitamin D stärkt Abwehr gegen Grippe

Vor allem im Winter mangelt es bis zu 90 Prozent der Menschen an Vitamin D, weil zu wenig Sonne die Haut bescheint. Doch gerade Vitamin D ist nötig für eine starke Abwehr gegen Viren und Bakterien, die Grippe, Schnupfen und andere Erkältungskrankheiten verursachen. Schulkinder erkranken seltener an Grippe, wenn sie im Winter Vitamin-D-Präparate einnehmen; das zeigt eine japanische Studie. [3222]

26. November 2012  –  Focus

Multivitamin nutzlos für Herz und Kreislauf

Ob Männer über sechzig täglich ein Multivitaminpräparat nehmen oder nicht, hat keinen Einfluss darauf, ob sie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleiden. Zu diesem Schluss kommt eine US-Studie mit über vierzehntausend Männern. Vitamine seien nicht generell zu empfehlen, sondern nur von Fall zu Fall bei Mangel. Viel wichtiger sei, sich regelmässig zu bewegen und nicht zu rauchen. [3209]

6. November 2012  –  Medpage Today

Multivitamin verhindert keinen Krebs

Um eine einzige Krebserkrankung zu verhindern, müssten 769 Männer ein Jahr lang ein Multivitaminpräparat einnehmen. Zu diesem Schluss kommt die statistische Auswertung der Daten von über vierzehntausend amerikanischen Ärzten. Die Wirkung ist so gering, dass sie keine praktische Bedeutung hat. [3199]

22. Oktober 2012  –  Ärzteblatt

Ins Freie statt Vitamin-D-Tropfen

Die letzten sonnigen Spätherbsttage nutzen, um die Vitamin-D-Speicher für den Winter aufzufüllen, empfiehlt ein Fachkommentar der Deutschen Ärztezeitung. Zehn bis fünfzehn Minuten täglich mit unbedecktem Gesicht und nackten Armen im Freien genügen, um 80 Prozent des Bedarfs an Vitamin D zu decken. Die restlichen 20 Prozent lassen sich mit der Ernährung decken. Umstritten ist hingegen der Nutzen von D3-Präparaten: Laut Studien wirken sie weder gegen Erkältung, Herzkrankheiten oder Krebs noch für die Knochen. [3196]

16. Oktober 2012  –  Ärztezeitung

Mangel an Vitamin D schadet dem Herzen

Bei Menschen mit einem zu niedrigen D-Vitaminspiegel ist das Risiko, an einer Herzkrankheit zu sterben, etwa 80 Prozent höher als bei optimaler Versorgung mit Vitamin D. Das zeigt eine dänische Langzeitstudie mit über zehntausend Personen. [3184]

27. September 2012  –  Ärzteblatt

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