Viren: Archiv

Archiv zu Viren, 20.7.2011 bis 14.11.2013

Verfärbter Husten-Auswurf kein Zeichen für Bakterien

Bei akuter Bronchitis gilt die Farbe des Auswurfs als Zeichen für die Art der Erreger: Klar soll auf Viren hindeuten, verfärbt auf Bakterien. Falsch, sagt jetzt eine spanische Studie bei über vierhundert Patienten mit akuter Bronchitis ohne Fieber. Egal ob mit Antibiotika, Entzündungshemmer oder Placebo behandelt, war der Husten nach etwa zehn Tagen wieder verschwunden. [3421]

14. November 2013  –  Ärztezeitung

Alte Geschlechtskrankheiten kommen zurück

Infektionen mit Tripper und Syphilis, vor Jahrzehnten nahezu verschwunden, nehmen europaweit wieder deutlich zu. Am häufigsten sind Chlamydien, die Frauen und Männer unfruchtbar machen können, und die Krebs auslösenden Papillom-Viren. Einschränkungen gegen die Prostitution würden die Lage verschlimmern, warnen Experten: Sex im Untergrund sei meistens ungeschützter Sex. [3420]

12. November 2013  –  Ärztezeitung

Masern: Tödliche Hirnkrankheit

Bei Säuglingen, die sich mit Masern anstecken, können Viren ins Gehirn eindringen und dort mit der Zeit Nervenzellen zerstören. Die Gehirnentzündung nach Masern lässt sich nicht behandeln und führt zum Tod. Ein Jugendlicher ist in Deutschland an den Spätfolgen gestorben. Um eine Infektion ihres Babys zu verhindern, sollten sich Frauen, die schwanger werden wollen, gegen Masern impfen lassen. Babys können erst ab dem zehnten Monat geimpft werden. [3351]

17. Juni 2013  –  Welt

Luftbefeuchter gegen Grippe

Feuchte Luft schwächt Grippeviren bei der Tröpfchen-Infektion: In einem Raum mit relativer Luftfeuchtigkeit von 45 Prozent haben die Viren ihre Ansteckungskraft nach einer Stunde völlig verloren. Bei 20 Prozent bleiben sie vier bis fünf Stunden lang ansteckend. Das zeigt ein Laborexperiment an der Universität von West Virginia. [3283]

4. März 2013  –  Ärzteblatt

Windpocken nach Impfung zurückgegangen

Seit eine deutsche Fachkommission die Impfung aller Kleinkinder empfiehlt, erkranken 85 Prozent weniger an Windpocken, bis zum Alter von vier Jahren sogar 92 Prozent weniger. Die Impfquote ist aber noch zu gering, um die Infektion von ungeimpften Erwachsenen mit Varizella-Viren zu verhindern. [3245]

8. Januar 2013  –  Ärzteblatt

Vitamin D stärkt Abwehr gegen Grippe

Vor allem im Winter mangelt es bis zu 90 Prozent der Menschen an Vitamin D, weil zu wenig Sonne die Haut bescheint. Doch gerade Vitamin D ist nötig für eine starke Abwehr gegen Viren und Bakterien, die Grippe, Schnupfen und andere Erkältungskrankheiten verursachen. Schulkinder erkranken seltener an Grippe, wenn sie im Winter Vitamin-D-Präparate einnehmen; das zeigt eine japanische Studie. [3222]

26. November 2012  –  Focus

Bakterien helfen Viren abwehren

Verschiedene Bakterien, die im Darm leben, stärken das Immunsystem in seiner Abwehr gegen Viren der Atemwege bei Menschen, aber auch bei Mäusen. Letztere sterben schneller an Grippe, wenn man sie mit Antibiotika behandelt und so die nützlichen Bakterien abtötet. [3132]

25. Juni 2012  –  Ärzteblatt

Jeder sechste Krebsfall ist Folge einer Infektion

Der Magenkeim Helicobacter pylori, Hepatitis-Viren (Erreger von Gelbsucht) und Papilloma-Viren in der weiblichen Gebärmutterschleimhaut sind die Keime, die weltweit am häufigsten Krebs erzeugen. Alle Keime zusammen verursachen etwa 16 Prozent aller Krebserkrankungen. Am meisten Menschen sterben daran in den Entwicklungsländern, wie die Internationale Agentur für Krebsforschung IARC mitteilt. [3102]

9. Mai 2012  –  Ärzteblatt

Erste wirksame Impfung gegen Malaria

Ein neuer Impfstoff, an Tropeninstituten unter anderem in der Schweiz und in Deutschland entwickelt, kann das Risiko, an Malaria zu erkranken, um die Hälfte senken. Der Erreger von Malaria ist ein Parasit, der rote Blutkörperchen befällt. Weil komplizierter als Bakterien oder Viren, ist er für das Immunsystem schwieriger zu bekämpfen. Eine fünfzigprozentige Wirkung gilt vor diesem Hintergrund als grosser Erfolg für den neuen Impfstoff. Er könnte in den nächsten Jahren Millionen von Menschenleben retten. [2965]

21. Oktober 2011  –  Süddeutsche Zeitung

Weisser Hautkrebs durch Viren und UV

Nur wenn Viren die Zellen der Haut geschädigt haben, kann UV-Strahlung weissen Hautkrebs auslösen. Das vermuten Krebsforscher nach Versuchen an Labormäusen. Die Hautkrebs-Viren sind verwandt mit solchen, die Warzen oder Gebärmutterhalskrebs auslösen. Jetzt wollen Forscher einen Impfstoff gegen weissen Hautkrebs entwickeln. [2910]

20. Juli 2011  –  Welt

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