Viagra: Archiv

Archiv zu Viagra, 10.8.2005 bis 4.10.2010

Potenzmittel auch gegen Krebs?

Neben männlicher Potenz fördert Viagra offenbar auch den Kampf gegen einige Arten von Krebs. Nicht allein allerdings, sondern nur kombiniert mit einer bestimmten Chemotherapie. Das Potenzmittel macht die chemische Keule wirksamer gegen Krebs und dämpft auch ihre schädliche Wirkung auf das Herz. Dies jedenfalls vermuten amerikanische Forscher aus Versuchen im Reagenzglas. Ob aber Patienten von dieser Wirkung profitieren, müssten nun klinische Versuche zeigen. [2724]

4. Oktober 2010  –  Welt

Hörschäden durch Viagra

Viagra kann Männer schwerhörig machen. Dazu kommt es, weil das Potenzmittel den Blutfluss steigert, leider nicht nur am gewünschten Ort. Im Innern des Ohres kann sich ein zu hoher Blutfluss negativ auf das Hörvermögen auswirken. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an elftausend Männern in den USA. [2607]

22. Mai 2010  –  Bild

Beim Sex Handgelenke schonen

Sex macht Spass und ist gesund, doch die klassische Missionarsstellung belastet die Handgelenke des Mannes - oft zu stark, wie britische Experten behaupten. Seit Viagra auf dem Markt sei, hätten ältere Männer wieder mehr Sex. Dies und nicht etwa das viele Arbeiten am Computer sei der Grund für die Zunahme des Karpaltunnel-Syndroms: Schmerz und Taubheit in den Fingern, verursacht durch gequetschte Nerven. [2328]

22. Januar 2010  –  Fox News

Mit Schallwellen gegen Impotenz

Nur wenige Minuten dauert die Behandlung mit dem kleinen Handgerät im Genitalbereich. Sie sendet schmerzfrei Schallwellen ins Körpergewebe, wo sie die Bildung neuer Blutgefässe anregen. An der fehlenden Durchblutung des Penis leiden viele Männer mit Potenzstörungen. Viagra, Levitra oder Cialis steigern die Durchblutung ebenfalls. Doch nach drei Wochen Schallbehandlung konnten fünfzehn von zwanzig Patienten in Haifa, Israel, die blauen Pillen wieder absetzen. Die israelische Methode ist erst im Versuchsstadium; bei hiesigen Urologen wird sie noch eine Weile auf sich warten lassen. [2269]

7. Januar 2010  –  Bild

Wann kommt die Lustpille für die Frau?

Was Sildenafil (Viagra) für den Mann, könnte bald Flibanserin für die Frau sein. Anders als die blaue Männerpille wird die (vielleicht rosa) Frauenpille auf das Lustzentrum im Gehirn wirken. Dort sorgt es für eine stärkere Libido. Experten am 12. Kongress der europäischen Sexualmediziner schätzen, dass das neue Medikament 2011 auf den Markt kommen wird. [2184]

11. Dezember 2009  –  Focus

So heilen Wunden potenter

Mit dem Potenzmittel Sildenafil, besser bekannt unter dem Markennamen Viagra, heilen Wunden besser, zumindest im Versuch mit Ratten. Ob es sich lohnen wird, Menschen nach Operationen das Potenzmittel zu verschreiben, werden klinische Studien erst noch zeigen müssen. [2051]

27. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19224243

Viagra kann auch Frauen helfen

Ältere Frauen, die nicht mehr zum Orgasmus kommen, können mit Sildenafil (Viagra) die Durchblutung ihrer Klitoris steigern und so die verloren gegangenen Gefühle beim Sex wieder wecken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Doppelblind-Studie an zweiundzwanzig Frauen in Brasilien. [1906]

21. Juli 2008  –  PubMed PMID: 18589423

Schlechter riechen mit Viagra

Was gut für die Potenz ist offenbar schlecht für die Nase: Viele Männer, die Viagra nehmen, beklagen sich darüber, nicht mehr so gut wie früher riechen zu können. Da die Schleimhäute in der Nase mit Viagra stärker anschwellen, bekommt das Riechorgan weniger Luft. [1502]

10. Januar 2007  –  J Urology 2007;177:258

Viagra gegen weiße Finger und Zehen

Viagra kann nicht nur gegen Impotenz helfen, sondern auch gegen das Raynaud-Syndrom, eine Störung der Durchblutung in Fingern und Zehen. Das zeigt ein Versuch an sechzehn Patienten in Deutschland. [1177]

17. November 2005  –  Circulation 2005;112:2980

Verstecktes Viagra in Naturheilmitteln

Vorsicht beim Kauf von so genannten natürlichen Potenzmitteln aus Kräutern im Internet: Sie könnten mit dem Wirkstoff von Viagra oder eines anderen rezeptpflichtigen Medikamentes angereichert sein. Wenn nicht vom Arzt verschrieben, können solche Mittel ernste unerwünschte Wirkungen haben. [1106]

10. August 2005  –  J Urology 2005;174:636

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