Verstopfung: Archiv

Archiv zu Verstopfung, 12.5.2004 bis 10.6.2013

Vorhofflimmern fördert Demenz

Menschen mit Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung, bauen geistig schneller ab als andere. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit über fünftausend Personen in Alabama: Mit Herzflimmern erreicht ein Mensch die Schwelle zur Demenz etwa zwei Jahre früher als eine Person mit gesundem Herzrhythmus. Als Ursache vermutet man kleinste Blutgerinnsel, die zu Verstopfungen im Blutkreislauf des Gehirns führen. [3346]

10. Juni 2013  –  Ärzteblatt

Mit dem Stress steigt auch das Cholesterin

Wer am Arbeitsplatz unter Stress steht, hat oft einen zu hohen Cholesterinspiegel und eine Häufung von anderen Faktoren, die eine Verstopfung von Arterien begünstigen. Das zeigt eine Studie mit neunzigtausend spanischen Arbeitern. Der Zusammenhang könnte erklären, warum Stress gefährlich ist für das Herz. [3332]

21. Mai 2013  –  UPI Health News

Hirnschlag: Rettungswagen multipliziert Heilungschancen

Bei Verdacht auf Schlaganfall zählt jede Minute. Ein spezialisierter Rettungswagen, «Mobile Stroke Unit», hat im Saarland die Zeit bis zur Diagnose halbieren und die Heilungschancen vervielfachen können. Denn eine Behandlung ist erst möglich, nachdem man weiss, ob die Ursache eine Hirnblutung oder eine Verstopfung von Blutgefässen ist. [3090]

20. April 2012  –  Ärztezeitung

Bei Fitten fliesst Blut besser

Bei fitten Menschen ist das Blut flüssiger als bei unfitten, wodurch es besser durch die haarfeinen Gefässe bis in die Organe gelangt. Sport, als natürlicher Blutverdünner, senkt somit auch das Risiko von Verstopfungen, die zu Herzinfarkt oder Hirnschlag führen können. [2145]

30. Oktober 2009  –  PubMed PMID: 19786866

Auch zu tiefer Blutdruck kann schaden

Bei Patienten mit instabiler, das heisst sich plötzlich ändernder Angina pectoris, wächst das Risiko eines Herzinfarkts mit sinkendem Blutdruck. Zu diesem der gängigen Meinung widersprechenden Befund kommt eine grosse Studie an über hunderttausend Patienten in den USA. Hoher Blutdruck gilt als Risiko für den Kreislauf, weil er die Innenwände der Blutgefässe stärker belastet, was zu mehr Verletzungen, Entzündungen und danach zu Verstopfungen der Gefässe führt. Andererseits lässt ein zu schwacher Druck den Blutfluss in verengten Gefässen eher versiegen. Die Kurve des Risikos, bezogen auf den Blutdruck hat deshalb die Form des Buchstabens J: Sie steigt bei sehr kleinem Druck erheblich und bei sehr grossem Druck stark an. Irgendwo dazwischen liegt der günstigste Wert, der von Person zu Person individuell verschieden sein dürfte.  [2057]

9. März 2009  –  PubMed PMID: 19249424

Neue Stents mit Gewebe beschichtet, im Test

Stents, in Kranz-Arterien eingesetzt, um verstopfte Stellen zu reparieren, neigen mit der Zeit ebenfalls zu Verstopfung. Auch Stents, die mit Medikamenten imprägniert sind, können das nicht verhindern. Der neuste Versuch sind nun Stents, die mit natürlichem Gewebe überzogen sind. An Kaninchen sind sie schon getestet worden. Die Ergebnisse versprechen einiges, doch ob und wann sie sich auf den Menschen übertragen lassen, bleibt abzuwarten. [1554]

8. März 2007  –  Heart 2007;93:238

Verstopfung: Biofeedback besser als Abführmittel

Verstopfung ist sehr oft durch eine Schwäche des Beckenbodens verursacht. In diesen Fällen helfen bereits fünf Sitzungen Biofeedback besser als eine dauernde Behandlung mit Abführmitteln. Biofeedback ist eine Methode, bei der man lernt, normalerweise unwillkürliche Tätigkeiten von Muskeln zu beeinflussen. [1288]

21. April 2006  –  Gastroenterology 2006;130:657

Baby leicht, Kranzgefäße dünn

Ein Baby, das zu leicht auf die Welt kommt, hat auch dünnere Herzkranzgefäße als normal schweren Altersgenossen. Das hat in jungen Jahren noch keine Bedeutung. Doch später, im fortgeschrittenen Alter, neigen die engen Kranzgefäße eher zu Verstopfung. Das Risiko für Herzinfarkt ist deshalb höher. [1265]

21. März 2006  –  Pediatrics 2006;117:e257

Wenn das Kind nicht auf das Töpfchen will ...

... könnte Verstopfung die Ursache sein. Das zeigt eine Untersuchung an einigen hundert Kindern in den USA. Abhilfe schaffen eine Ernährung mit mehr Flüssigkeit und Ballaststoffen sowie mehr Bewegung. Wenn das nicht hilft, sollte man den Arzt fragen. [808]

18. Juni 2004  –  Pediatrics 2004;113:e520

Gutes Cholesterin hemmt Entzündung

HDL, die gute Form des Cholesterins, hemmt Entzündungen in den Wänden der Blutgefäße und beugt so deren Verstopfung vor. Wer sich viel bewegt, erhöht seinen HDL-Spiegel. [781]

12. Mai 2004  –  Circulation 2004;109:2116

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