Gesundheitstelegramm: Verstopfung

News zu Verstopfung

Bei Fitten fliesst Blut besser

Bei fitten Menschen ist das Blut flüssiger als bei unfitten, wodurch es besser durch die haarfeinen Gefässe bis in die Organe gelangt. Sport, als natürlicher Blutverdünner, senkt somit auch das Risiko von Verstopfungen, die zu Herzinfarkt oder Hirnschlag führen können. [2145]

30. Oktober 2009  –  PubMed PMID: 19786866

Auch zu tiefer Blutdruck kann schaden

Bei Patienten mit instabiler, das heisst sich plötzlich ändernder Angina pectoris, wächst das Risiko eines Herzinfarkts mit sinkendem Blutdruck. Zu diesem der gängigen Meinung widersprechenden Befund kommt eine grosse Studie an über hunderttausend Patienten in den USA. Hoher Blutdruck gilt als Risiko für den Kreislauf, weil er die Innenwände der Blutgefässe stärker belastet, was zu mehr Verletzungen, Entzündungen und danach zu Verstopfungen der Gefässe führt. Andererseits lässt ein zu schwacher Druck den Blutfluss in verengten Gefässen eher versiegen. Die Kurve des Risikos, bezogen auf den Blutdruck hat deshalb die Form des Buchstabens J: Sie steigt bei sehr kleinem Druck erheblich und bei sehr grossem Druck stark an. Irgendwo dazwischen liegt der günstigste Wert, der von Person zu Person individuell verschieden sein dürfte.  [2057]

9. März 2009  –  PubMed PMID: 19249424

Neue Stents mit Gewebe beschichtet, im Test

Stents, in Kranz-Arterien eingesetzt, um verstopfte Stellen zu reparieren, neigen mit der Zeit ebenfalls zu Verstopfung. Auch Stents, die mit Medikamenten imprägniert sind, können das nicht verhindern. Der neuste Versuch sind nun Stents, die mit natürlichem Gewebe überzogen sind. An Kaninchen sind sie schon getestet worden. Die Ergebnisse versprechen einiges, doch ob und wann sie sich auf den Menschen übertragen lassen, bleibt abzuwarten. [1554]

8. März 2007  –  Heart 2007;93:238

Verstopfung: Biofeedback besser als Abführmittel

Verstopfung ist sehr oft durch eine Schwäche des Beckenbodens verursacht. In diesen Fällen helfen bereits fünf Sitzungen Biofeedback besser als eine dauernde Behandlung mit Abführmitteln. Biofeedback ist eine Methode, bei der man lernt, normalerweise unwillkürliche Tätigkeiten von Muskeln zu beeinflussen. [1288]

21. April 2006  –  Gastroenterology 2006;130:657

Baby leicht, Kranzgefäße dünn

Ein Baby, das zu leicht auf die Welt kommt, hat auch dünnere Herzkranzgefäße als normal schweren Altersgenossen. Das hat in jungen Jahren noch keine Bedeutung. Doch später, im fortgeschrittenen Alter, neigen die engen Kranzgefäße eher zu Verstopfung. Das Risiko für Herzinfarkt ist deshalb höher. [1265]

21. März 2006  –  Pediatrics 2006;117:e257

Wenn das Kind nicht auf das Töpfchen will ...

... könnte Verstopfung die Ursache sein. Das zeigt eine Untersuchung an einigen hundert Kindern in den USA. Abhilfe schaffen eine Ernährung mit mehr Flüssigkeit und Ballaststoffen sowie mehr Bewegung. Wenn das nicht hilft, sollte man den Arzt fragen. [808]

18. Juni 2004  –  Pediatrics 2004;113:e520

Gutes Cholesterin hemmt Entzündung

HDL, die gute Form des Cholesterins, hemmt Entzündungen in den Wänden der Blutgefäße und beugt so deren Verstopfung vor. Wer sich viel bewegt, erhöht seinen HDL-Spiegel. [781]

12. Mai 2004  –  Circulation 2004;109:2116

Mehr News



 
Suche einschränken:
mehr als ein Suchwort eingeben.
 

Ernährung

Icon

Tagesbedarf an Vitaminen, Flüssigkeitt, Energie, Fett, Salz usw. Bausteine und ihre Wirkungen.

mehr

Laktoseintoleranz

Icon

Ursachen, 5 Warnsignale, einfacher 3-Phasen-Test. Was Sie essen dürfen und was besser nicht …

mehr

Zöliakie

Icon

Warnsignale, Ursachen und Wirkungen der Allergie. Mit dem richtigen Essen gesund bleiben …

mehr

Mehr von Gesundheit TV

Titelbild

Welche braunen Hautflecken sind gefährlich? Ursachen von weissem und schwarzem Hautkrebs. Tipps zur Vorbeugung.

zur Sendung

This player requires Adobe Flash Player 10 or greater. Download here.

For more information on the video player provided on this site, visit Streamingbolaget.

Ton: Lautsprechersymbol klicken