Verdauung: Archiv

Archiv zu Verdauung, 23.3.2009 bis 21.1.2013

Bei Reizdarm auf Knochen achten

Wer an einem Reizdarm leidet, tut gut daran, auf eine gute Versorgung mit Kalzium zu achten. Denn Reizdarm verdoppelt das Risiko für Osteoporose. Das zeigt eine US-Studie mit über dreihunderttausend Patienten. Auch bei anderen Verdauungsstörungen und Unverträglichkeiten wie Zöliakie tritt Osteoporose massiv höufiger auf als sonst. [3253]

21. Januar 2013  –  Ärztezeitung

Neues Schmerzmittel aus Mamba-Gift?

Im tödlichen Gift der Schwarzen Mamba haben französische Forscher eine Substanz entdeckt, die gegen Schmerzen so stark wirkt wie Morphium, aber ohne dessen Nebenwirkungen: Das Mamba-Gift macht weder süchtig noch verursacht es Verdauungs- oder Muskelstörungen. Die Forschung steht aber erst am Anfang. Bis zu einem marktreifen Medikament ist noch ein weiter Weg. [3189]

4. Oktober 2012  –  BBC

Ingwer gut für Verdauung, nicht gegen Erkältung

Ingwer und Zubereitungen aus diesem Wurzelstock haben sich gegen Verdauungsbeschwerden und zur Verhütung von Reisekrankheit gut bewährt. Jedoch sei die oft behauptete Wirkung gegen Husten und Erkältung nicht wissenschaftlich belegt. Das sagt Professor Jürgen Reichling im Phyto-Forum der deutschen Ärztezeitung. [3092]

24. April 2012  –  Ärztezeitung

Gluten: Beschwerden durch Einbildung?

Nicht alle Menschen, die glauben, kein Gluten zu vertragen, leiden an einer Zöliakie. Diese Darmkrankheit schädigt die Schleimhaut im Dünndarm und verändert das Blutbild. Fehlen diese Befunde, dann könnte die Krankheit auf Einbildung beruhen, warnen jetzt italienische Forscher. Eine solche Wirkung ist als Nocebo-Effekt bekannt: Allein das Essen von Nahrung, die man für unverträglich hält, kann Verdauungsbeschwerden erzeugen. Die Angst vor Gluten hat sich in den letzten Jahren stark verbreitet, vor allem über das Internet. [3053]

27. Februar 2012  –  Ärztezeitung

Lunge: Besser Kiffen statt Rauchen?

Jahrelanges regelmässiges Kiffen von Cannabis (Marihuana, Haschisch) schade der Lunge nicht - ganz im Gegensatz zum Rauchen von Tabak. Das will eine Studie mit über fünftausend jüngeren Personen in den USA herausgefunden haben. Ob der Rauch aus Haschisch harmloser sei als jener aus Tabak, ist damit aber nicht bewiesen: Kiffer konsumieren im Durchschnitt drei Joints pro Monat, Raucher dagegen dreihundert Zigaretten. Seit Paracelsus ist bekannt: Die Menge macht das Gift. Zudem steht Cannabis im Verdacht, dem Gehirn und der Verdauung zu schaden. [3021]

12. Januar 2012  –  Ärzteblatt

Darmflora beeinflusst Stimmung

Gute Laune und die Fähigkeit, mit Stress zu leben, hängen offenbar auch von Bakterien im Darm ab: Labormäuse werden ängstlich, wenn man ihre Darmflora zerstört. Menschen mit Verdauungsstörungen leiden oft an Angst, Depressionen und Autismus. [2871]

20. Mai 2011  –  Ärztezeitung

Bakterien im Darm können dick machen

Hunderte von Millionen Bakterien bilden die Darmflora des Menschen. Sie hilft bei der Verdauung mit. Forscher haben nun herausgefunden, dass es drei verschiedene Typen von Darmflora gibt. Sie unterscheiden sich unter anderem darin, wie wirksam sie dem Darm helfen, Nährstoffe aufzunehmen. Menschen mit einer gut verwertenden Darmflora neigen zu Übergewicht. Dieses hofft man mit den neuen Erkenntnissen über Darmtypen künftig besser behandeln zu können. [2854]

27. April 2011  –  Welt

Zum Fondue besser Tee als Wein

Wer den traditionellen Weisswein zum Fondue trinkt, dem liegt die Käsespeise deutlich länger im Magen als mit Schwarztee oder Wasser. Auch ein Gläschen Schnaps danach hilft nicht beim Verdauen - ganz im Gegenteil. Alkohol in jeder Form ist also schlecht für die Verdauung. Zu diesem Schluss kommt ein Experiment mit zwanzig Freiwilligen an der Universität Zürich. [2773]

16. Dezember 2010  –  Ärztezeitung

Gelbwurz könnte der Leber gut tun

Das asiatische Gewürz Kurkuma, Gelbwurz, macht die Leber von genetisch veränderten Mäusen widerstandsfähiger gegen Entzündung und Gallenstau. Vieles spricht dafür, dass das in der asiatischen Küche beliebte gelbe Pulver auch gut für die menschliche Leber sein könnte. In China und Indien schätzt man die verdauungsfördernde und entzündungshemmende Wirkung von Kurkuma schon seit langem. [2497]

25. März 2010  –  Welt

Fitness senkt Risiko für Krebs im Verdauungstrakt

Fitte Personen haben ein um zwei Drittel niedrigeres Risiko für Leberkrebs als unfitte. Beim Krebs des Enddarmes (colorectal) senkt sich das Risiko um fast die Hälfte, beim Dickdarm insgesamt noch immer um mehr als ein Drittel. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie an über dreissigtausend Männern zwischen 20 und 88 Jahren in den USA. Dies ist bisher die grösste Studie zu diesem Thema. Sie zeigt erstmals, dass ausser dem Dickdarm auch andere Organe des Verdauungstrakts von der schützenden Wirkung der Fitness profitieren. [2067]

23. März 2009  –  PubMed PMID: 19293313

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