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Gesundheitstelegramm | Training

Training in Raten wirkt schneller
15. März 2010 - Zehnmal eine Minute strampeln mit maximaler Kraft, dazwischen jeweils eine Minute Pause zur Erholung: Ein solches Intervalltraining, dreimal pro Woche, fördert die Fitness von Herz und Kreislauf innerhalb von vierzehn Tagen ebenso gut wie zehn Stunden Ausdauertraining mit mässiger Intensität - aber in einem Fünftel der Zeit. Zu diesem Ergebnis kommt ein Versuch mit sieben jungen Männern an der Uni von Hamilton in Ontario. Für das Intervalltraining braucht es nur einen Hometrainer und eine Uhr mit Sekundenzeiger. Ältere Menschen sollten jedoch mit einem Pulsmesser darauf achten, ihren maximalen Puls (220 minus Alter) nicht zu überschreiten.  [2473]
Quelle: Medical News Today  
 
Mehr Muskeln im Alter halten gesund
04. März 2010 - Bis zum achtzigsten Lebensjahr verliert auch ein gesunder Mensch im Durchschnitt etwa ein Drittel seiner Muskelmasse. Besser ist wohl, die Sache positiv zu sehen: Zwei Drittel bleiben erhalten, und dieser Anteil lässt sich durch Krafttraining steigern. Muskelkraft ist einer der wichtigsten und oft unterschätzten Gesundheitsfaktoren im Alter, sagt Jürgen Schölmerich von der Uni Regensburg. Schwache Muskeln und ein schlechter Sinn für das Gleichgewicht - beides Folgen von Bewegungsmangel - sind die häufigsten Ursachen von Stürzen. Beim folgenden Aufenthalt im Spital bringen dann oft Thrombosen und Lungenentzündungen den vorzeitigen Tod.  [2454]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Bewegung ja, Sport na ja
01. März 2010 - Bewegung ist die beste vorbeugende Medizin, um gesund zu bleiben. Doch es muss nicht unbedingt Sport sein, sagt der deutsche Sportmediziner Hans Bloss. Wer im Alltag für genug Bewegung sorgt, zum Beispiel durch Treppensteigen statt Lift und durch Einkaufsbummel zu Fuss, tut unter Umständen seiner Gesundheit mehr Gutes als durch häufiges Joggen oder Besuche im Kraftstudio. Wer Sport zu Wettkampfzwecken betreibe, schaffe zusätzlichen Stress, statt ihn abzubauen, meint Bloss. Zuviel und einseitiges Training sei schlechter als gar kein Training.  [2446]
Quelle: Focus  
 
Ausdauertraining gegen Depressionen
16. Februar 2010 - Zwei- bis dreimal pro Woche je eine halbe Stunde Joggen, Radfahren oder schnelles Gehen empfiehlt ein Forscher der Uni Tübingen depressiven Menschen. In einer Studie hat er nämlich festgestellt, dass ein Faktor im Blut, der das Wachstum von Nerven fördert, durch das Training wieder auf normale Werte ansteigt. Bei Depressiven ist dieser Spiegel dieses Faktors deutlich tiefer als bei Menschen mit ausgeglichener Stimmung.  [2415]
Quelle: Berliner Zeitung  
 
Händedruck zeigt Nähe des Todes an
10. Februar 2010 - Drück mir die Hand und ich sage dir, wie lange du noch zu leben hast? So einfach ist es natürlich nicht. Doch bei den ältesten Senioren gibt es statistisch einen klaren Zusammenhang: Je stärker ihr Händedruck, desto höher ihre Chance, die nächsten paar Jahre zu überleben. Das zeigt eine Studie an über fünfhundert sehr alten Einwohnern von Leiden, Holland. Dass ein gezieltes Krafttraining das Leben verlängert, ist damit aber nicht gesagt.  [2398]
Quelle: Science Daily  
 
Sport ist gesund für 80 Prozent
05. Februar 2010 - Eine satte Mehrheit von 80 Prozent der Bevölkerung ist in der glücklichen Lage, durch Jogging, Aerobic oder Krafttraining ihre Atmung und ihren Kreislauf fitter machen zu können. Das zeigt eine Studie an über fünfhundert Personen in Europa und in den USA. Bei den restlichen 20 Prozent sprechen Herz und Kreislauf nicht wesentlich auf das Training an. Diese Menschen zu entdecken und individuell zu beraten ist das Ziel der Genomik. Bisher hat man 30 Gene entdeckt, die für die Leistung von Herz und Kreislauf zuständig sind. Deren Bestimmung auf breiter Front ist allerdings noch Zukunftsmusik.  [2383]
Quelle: Telegraph  
 
Training gegen kalte Füsse
28. Januar 2010 - Wer oft kalte Füsse hat, kann etwas dagegen tun: Regelmässig in die Sauna gehen, warm-kalte Wechselbäder oder Wechselduschen. Das empfiehlt Wolfgang Wesiack, Präsident des Berufsverbandes deutscher Internisten. Die Abhärtung, seinerzeit schon von Kneipp empfohlen, trainiert die Wärmeregulation des Körpers. Allerdings braucht das seine Zeit - wer jetzt beginnt, kommt für diesen Winter zu spät. Sinnlos seien dagegen wärmende Cremes und Pflaster. Glühwein fördert die Durchblutung in Armen und Beinen, was den Körper unterkühlt.  [2350]
Quelle: Süddeutsche Zeitung  
 
Mit Bizeps gegen Alzheimer
27. Januar 2010 - Senioren, die zweimal pro Woche ihre Muskeln mit Hanteln und Kraftmaschinen stärken, sind geistig fitter als jene, die nie oder nur einmal pro Woche trainieren oder statt des Trainings nur leichte Gleichgewichtsübungen machen. Das zeigt eine Studie an über hundert älteren Damen in Vancouver. Die Leistungen in Gedächtnis- und Wortfindungstests verbessern sich im Lauf des Trainings.  [2348]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Atemnot bei Erkältung: Warnsignal für das Herz
26. Januar 2010 - Wer nach einer Erkältung, einem grippalen Infekt, schon bei kleiner Anstrengung ausser Atem gerät, sollte sofort zum Arzt. Dazu rät ein führender deutscher Herzmediziner. Grund: Der Herzmuskel könnte entzündet und dadurch geschwächt sein. Weitere Zeichen der Gefahr seien Herzrhythmusstörungen wie Stolpern oder Herzrasen. Um das Herz zu schonen, sollte man bei Erkältungen in jedem Fall körperliche Anstrengung meiden, von sportlichem Training ganz zu schweigen.  [2339]
Quelle: Süddeutsche Zeitung  
 
Einkaufsbummel hält fit
15. Januar 2010 - Fast fünf Kilometer zu Fuss, oft mit schweren Taschen bepackt, fast vierhundert Kalorien verbrannt - dies ist die Energiebilanz einer typischen weiblichen Einkaufswoche. Die Bilanz des Schrittzählers: Ein durchschnittlicher Einkaufsbummel benötigt 7300 Schritte, das sind 73 Prozent der von Experten empfohlenen täglichen Gehstrecke. Noch besser ist die Trainingswirkung, wenn man stets die Treppe nimmt statt Rolltreppe oder Lift und wenn man schwere Taschen zum Wagen trägt statt mit dem Einkaufswagen hinzurollen.  [2302]
Quelle: Telegraph  
 
Sieben Tipps gegen Spannungskopfschmerzen
14. Januar 2010 - Es ist ein Gefühl, als umspanne ein zu enges Stahlband den ganzen Kopf. Daran leidet die Mehrheit der Bevölkerung zwei bis dreimal pro Monat. Diese 7 Massnahmen können lindern helfen: Pfefferminzöl oder Tigerbalsam vorsichtig auf die Schläfen streichen. Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Autogenes Training, falls keine Depression vorliegt. Ausdauersport wie Jogging, Walking oder Schwimmen. Bei Bildschirmarbeit jede Stunde zwei bis drei Minuten Pause, leichte Gymnastik für die Schultern, Augen bewegen. Physiotherapie gegen Verspannung der Nackenmuskeln. Schmerzmittel nur nehmen, wenn alles andere nicht hilft; bei Schmerzen über mehr als drei Monate an den meisten Tagen einen Arzt aufsuchen.  [2295]
Quelle: Welt  
 
Bewegung senkt Risiko für Demenz
13. Januar 2010 - Senioren, die sich regelmässig bewegen, können so ihr Risiko einer leichten Schwäche der geistigen Fähigkeiten um 30 bis 40 Prozent senken. Soweit das Zwischenergebnis einer zur Zeit laufenden Studie. Mit leichter Geistesschwäche steigt das Risiko einer schweren Demenz um das Fünf- bis Zehnfache einer geistig fitten Person. Am wirksamsten für die grauen Zellen ist offenbar mässige Intensität, zum Beispiel durch schnelles Gehen, Wandern, Aerobic, Krafttraining, Schwimmen, Tennis Doppel, Yoga, Kampfsport, Gewichtheben und Golf ohne Wagen.  [2289]
Quelle: Medpage Today  
 
Bewegung lässt Zellen langsamer altern
04. Januar 2010 - Regelmässige Bewegung, vor allem Ausdauertraining, ist eine natürliche Form von Anti-Aging. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität des Saarlandes. Körperliches Training bewahrt die Schutzkappen an den Enden der Chromosomen vor einem schnellen Abbau mit zunehmendem Alter. Diese Schutzkappen, die Telomere, sorgen dafür, dass die Zellen bei der Teilung ihre Erbmasse, die DNA, ohne Fehler weitergeben können. Sind die Telomere aufgebraucht, sterben die Zellen.  [2252]
Quelle: BBC  
 
Kraft plus Ausdauer senkt Blutdruck am meisten
08. Dezember 2009 - Bisher hat man vor allem Ausdauertraining empfohlen, um den Blutdruck zu senken. Nun zeigt eine neue Studie, dass eine Kombination von Kraft- und Ausdauertraining noch besser wirkt: Bei über sechzig Patienten mit arteriellem Bluthochdruck in Lübeck hat das kombinierte Training in zwölf Wochen den Blutdruck unter Belastung um 8 bis 21 Millimeter Quecksilbersäule gesenkt.  [2169]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Leichtes Training am besten für die Stimmung
10. November 2009 - Strenges Krafttraining ist am besten für starke Muskeln, doch leichtes Krafttraining mit längeren Pausen zwischen den einzelnen Übungen ist besser für eine positive Stimmung. Dies zeigt ein Vergleich verschieden strenger Trainingsprogramme in den USA. Fazit: Locker macht's mehr Spass. Und da man mit mehr Freude auch länger durchhält, ist es wohl auch für die Muskeln auf lange Sicht am besten.  [2151]
Quelle: PubMed  PMID: 19834350
 
Sport hilft graue Zellen erhalten
23. Juni 2009 - Wer sich durch regelmässiges Training fit hält, behält im Lauf der Jahre die meisten grauen Zellen im Hirn, während deren Zahl bei Sportmuffeln abnimmt. Der Unterschied zeigt sich vor allem in einer Region des Hirns, die für Gefühle, Selbstvertrauen und Offenheit für Sinneseindrücke verantwortlich ist. Dies zeigt eine Studie an dreissig jungen Erwachsenen in Japan. Dies könnte mit erklären, warum körperlich fitte Menschen sich auch psychisch besser fühlen.  [2114]
Quelle: PubMed  PMID: 19528889
 
Herz am fittesten mit Kraft und Ausdauer
22. Juni 2009 - Ein Training, das Kraft und Ausdauer kombiniert, fördert die Fitness von Herz und Kreislauf am besten. Weniger wirksam sind dagegen ein reines Ausdauer- oder ein reines Krafttraining. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an neunzig zuvor untrainierten älteren Männern in Finnland.  [2113]
Quelle: PubMed  PMID: 19516157
 
Sport hält das Denken flexibel
20. April 2009 - Nach zehn Wochen täglichen Trainings in einem Fitnesscenter haben gesunde Erwachsene in einem Test der geistigen Fähigkeiten deutlich besser abgeschnitten als vor dem Training und auch deutlich besser als sportlich nicht aktive Personen. Am meisten verbessert hat sich die Flexibilität des Hirns, in zweiter Linie ist auch dessen Leistung schneller geworden.  [2083]
Quelle: PubMed  PMID: 19330430
 
Kürzer, dafür öfter trainieren
24. März 2009 - Sich bewegen ist gesund, und die meisten Experten empfehlen eine halbe Stunde mässige bis intensive körperliche Anstrengung pro Tag. Für Herz und Kreislauf spielt es keine Rolle, ob man dieses Training an einem Stück leistet oder in mehrere kurze Abschnitte aufteilt. Für Diabetiker ist es jedoch besser, dreimal täglich je zehn Minuten zu trainieren. Die Regulierung des Blutzuckers ist dann besser, wie eine Studie der Universität Kopenhagen zeigt. Die Experten vermuten, dass mehrmaliges Training mehr Energie verbrennt als ein gleichlanges Training am Stück.  [2068]
Quelle: PubMed  PMID: 19291864
 
Intensives Training auch mit Arthritis
12. März 2009 - Auch wer an rheumatischer Entzündung der Gelenke, also an Arthritis leidet, sollte sich so viel als möglich bewegen. Schonung ist nicht angesagt, im Gegenteil: Intensives Training stärkt die Muskeln, und starke Muskeln entlasten wiederum die Gelenke. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an siebzig Rheumatikern in Holland. Die sportlichen unter ihnen fühlten sich deutlich weniger behindert von der Arthritis als jene, die nur wenig oder gar keinen Sport trieben. Auch nach intensivem Sport waren keine stärkeren Schmerzen oder gar Schäden im Röntgenbild zu beobachten.  [2060]
Quelle: PubMed  PMID: 19247575
 
Hirntraining unterstützt Medikamente gegen Alzheimer
04. März 2009 - Zu den besten bisher bekannten Medikamenten gegen Alzheimer gehören die Cholinesterasehemmer. Doch leider wirken sie nicht sehr gut und sind deshalb noch immer umstritten. Doch ihre Wirkung lässt sich durch gezieltes Training der Hirnzellen verbessern, wie eine Studie an sechs Alzheimer-Patienten zeigt. Das Training besteht darin, Dinge zu üben, die die Patienten ohne Fehler beherrschen. Das Erfolgserlebnis scheint ein wichtiger Bestandteil des Trainings zu sein.  [2054]
Quelle: PubMed  PMID: 19241637
 
Besser mit Tinnitus umgehen lernen
03. Februar 2009 - Tinnitus, das pfeifende, zischende oder rauschende Geräusch im Ohr, tritt oft ohne erkennbare Ursache auf. Etwa zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung sind dauerhaft davon betroffen. Im Alter steigt dieser Anteil auf etwa ein Drittel. Tinnitus ist nicht heilbar. Doch durch eine gezielte Behandlung lässt sich die Lebensqualität markant verbessern. Dazu gehören progressive Entspannung der Muskeln nach der Methode von Jacobson, Physiotherapie, das Fokussieren der Aufmerksamkeit und schliesslich eine entspanntere, coolere Haltung gegenüber dem Tinnitus. Nach drei Monaten Training ist die Lebensqualität der Patienten deutlich besser als zuvor. Dies zeigt eine Studie am Tinnituszentrum der Charité-Universität in Berlin.  [2033]
Quelle: PubMed  PMID: 19173149
 
Sport verbessert Cholesterin
15. Januar 2009 - Während des Ausdauertrainings steigt der Anteil des gesunden HDL-Cholesterins deutlich an. Dies zeigen Messungen an gesunden jungen Frauen und Männern während einer Spinning-Sitzung in einem mexikanischen Fitnessstudio.  [2020]
Quelle: PubMed  PMID: 19133181
 
Warum Krafttraining im Alter gesund ist
05. Januar 2009 - Muskeln sind der grösste Speicher des Körpers für lebenswichtige Aminosäuren. Ihre Tätigkeit kurbelt den gesamten Stoffwechsel an, wovon auch das Hirn profitiert. Muskeln speichern Zucker und verbrennen Fett, wodurch das Risiko für Diabetes sinkt. Wer starke Muskeln hat, wird bis ins höchste Alter kaum je Pflege benötigen. Deshalb raten Fachleute gerade auch im Alter zu intensivem Training der Muskeln.  [2012]
Quelle: PubMed  PMID: 19074964
 
Grüntee trinken, trainieren und abspecken
31. Dezember 2008 - Wer sein zu hohes Gewicht reduzieren will, kommt mit einer Methode allein nicht weit, sei es Diät oder sportliches Training. Nur die Kombination aus beiden verspricht Erfolg. Eine aussichtsreiche Kombination ist kürzlich in einer Studie an über hundert übergewichtigen Personen in den USA gefunden worden: Grüntee und Bewegung. Grüntee kurbelt die Fettverbrennung an, allerdings verbrennt sich das Fett nicht von selbst. Nur wer sich auch mehr bewegt, wird die überflüssigen Pfunde und Kilos los.  [2011]
Quelle: PubMed  PMID: 19074207
 
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