
News zu Stress
Entspannen, Tee trinken, Blutdruck senken
Die traditionelle englische Art, Pause zu machen, ist gut gegen Stress, aber auch für den Blutdruck. Um den Blutdruck um 3 mm Hg zu senken, müsste man allerdings acht Tassen Schwarztee pro Tag trinken. Das haben australische Forscher in einem Experiment mit Freiwilligen herausgefunden. Die schlechte Nachricht ist eine sehr bescheidene Wirkung. Die gute Nachricht: Tee regt zwar an, aber ohne den Blutdruck in die Höhe zu treiben. [3033]
30. Januar 2012 – Telegraph
Einfache Hausmittel gegen Heiserkeit
Die deutsche Ärztezeitung gibt sieben Tipps bei Erkältung mit Halsschmerzen: 1. Wenig sprechen, nicht räuspern. 2. Viel trinken, sehr gut sind Salbei- und Ingwertee. 3. Dampf inhalieren. 4. Wohnluft feucht halten. 5. Höchstens leichter Sport (Wandern, Radwandern, Spazieren). 6. Körperwarme feuchte Halswickel (Quark). 7. Entspannungstechniken, Stressabbau. [3022]
13. Januar 2012 – Ärztezeitung
Die besten Nahrungsmittel gegen Stress
Putenfleisch, Geflügel, Thunfisch, Spinat und anderes Gemüse, Soja, Milch, Lachs und Eier enthalten viel Tryptophan, einen Bestandteil von beruhigenden Substanzen im Gehirn. Vollkornprodukte helfen dem Körper, das Tryptophan besser aufzunehmen. Walnüsse, Lachs und Sardinen enthalten Omega-3-Fette, wichtige Bausteine für Nerven. Diese benötigen auch das Spurenelement Zink, enthalten in Spinat, Lammfleisch und natürlich gehaltenem Rind. Kamillen- und andere Kräutertees beruhigen, entspannen und helfen beim Einschlafen. Die Tipps stammen vom amerikanischen Supermarktguru Phil Lempert. [3008]
22. Dezember 2011 – UPI Health News
Achtsamkeit macht Schmerzen erträglicher
Schmerzen werden erträglicher, wenn man sich aufmerksam auf sie konzentriert. Diese aus buddhistischer Meditation entwickelte Methode baut Stress und Angst ab, die mit Schmerzen verbunden sind. Der Versuch, Schmerzen zu ignorieren, endet dagegen oft in noch grösserem Leiden. Forscher eines Hirninstituts in Giessen haben den Vorteil der Achtsamkeit in einem Versuch nachweisen können: Die Angst vor dem Schmerz sinkt um etwa ein Drittel. [3007]
21. Dezember 2011 – Ärzteblatt
Stress abbauen und besser auf die natürlichen Signale Hunger, Sättigung und Geschmack des Essens hören - mit dieser Methode kann man abnehmen auch ohne Diät und Kalorienzählen. Das zeigt ein Versuch mit gestressten und übergewichtigen Frauen in den USA. [2999]
12. Dezember 2011 – UPI Health News
Je weiter der tägliche Weg zur Arbeit mit Auto, Bus oder Bahn, desto mehr leidet die Gesundheit wegen Stress, schlechtem Schlaf und Erschöpfung. Das zeigt eine Studie mit über zwanzigtausend Pendlern in Schweden. [2972]
2. November 2011 – Ärztezeitung
Kleinkinder: Scherzen sprengt schematisches Denken
Eltern, die mit ihren Kleinen herumalbern und Spässe machen, verhelfen ihnen zu flexiblem Denken ausserhalb genormter Kästchen. Mit diesen Fähigkeiten werden sie später leichter Freunde finden, mit Stress umgehen und kreative Leistungen vollbringen. Zu diesem Schluss kommen britische Forscher. Sie haben untersucht, wie Spass und «Tun als ob» auf fünfzehn bis vierundzwanzig Monate alte Kinder wirkt. [2970]
31. Oktober 2011 – UPI Health News
Darmflora beeinflusst Stimmung
Gute Laune und die Fähigkeit, mit Stress zu leben, hängen offenbar auch von Bakterien im Darm ab: Labormäuse werden ängstlich, wenn man ihre Darmflora zerstört. Menschen mit Verdauungsstörungen leiden oft an Angst, Depressionen und Autismus. [2871]
20. Mai 2011 – Ärztezeitung
Je kürzer die Schulzeit eines Menschen, desto schneller altern seine Zellen - unter sonst gleichen Bedingungen. Das Einkommen oder die berufliche Stellung spielen dabei keine Rolle. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie bei über vierhundert gesunden Personen. Das Tempo des Alterns lässt sich an den Chromosomen ablesen: Je kürzer deren Schutzkappen (Telomere), desto näher rückt der Zelltod. Stress ist eine mögliche Ursache für die Abnützung der Telomere, und Bildung könnte den Umgang mit Stress verbessern, vermuten die Forscher. [2865]
12. Mai 2011 – Medical News Today
Häufiges Jäten, Kies rechen, Rasen mähen, Erde umgraben und ähnliche Arbeiten im Garten senken das Risiko für Herzinfarkt um 15 Prozent - bei sonst gleichen Risikofaktoren. Das zeigt eine japanische Studie an über hundert Personen mit Verdacht auf enge Herzkranzgefässe. Gärtnern ist so gesund, weil es neben körperlichem Training auch Stress abbaut, vermuten die Autoren der Studie. [2845]
12. April 2011 – Ärztezeitung
Alzheimer: Sozialer Stress verstärkt Gen-Risiko
Wer an schlechter Wohnlage lebt, etwa in Armenvierteln mit hoher Kriminalität, hat ein höheres Risiko für Alzheimer: Genetische Anlagen wie die Epsilon-4-Variante des Apo-E-Gens führen dann viel eher zum Ausbruch der Krankheit als in guter Wohnlage. Dies zeigt eine Studie bei über tausend Personen in Baltimore. [2824]
10. März 2011 – Medpage Today
Wer draussen Sport treibt, fühlt sich besser
Sich in freier Natur bewegen fördert das psychische Wohlbefinden, baut Stress und Ärger ab und hilft gegen Depression - und zwar deutlich besser als bei gleicher sportlicher Leistung in den eigenen vier Wänden oder im Fitnessstudio. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von elf Studien an insgesamt über achthundert Personen. [2804]
8. Februar 2011 – UPI Health News
Mehr graue Zellen nach Meditation
Meditation zum Abbau von Stress vermehrt die grauen Zellen in bestimmten Regionen des Gehirns. Das haben Messungen mittels Kernspin bei Teilnehmern von Meditationskursen in Boston gezeigt. Sie hatten die MBSR-Methode praktiziert - Mindfulness-Based Stress Reduction. Danach sind in Hirnregionen, die für Lernen und Gedächtnis wichtig sind, deutlich mehr graue Zellen zu finden. [2803]
2. Februar 2011 – Ärzteblatt
Stress in Schwangerschaft vergrössert Plazenta
Je mehr Stress eine schwangere Frau belastet, desto stärker wächst die Plazenta, die das ungeborene Baby mit Nährstoffen versorgt. Das zeigt eine dänisch-schweizerische Studie mit Daten aus über siebzigtausend Geburten. Offenbar sorgt so die Natur dafür, die Entwicklung im Mutterleib trotz ungünstiger Bedingungen zu schützen. [2790]
11. Januar 2011 – Scienceticker
Glücklicher nach erfolgreichem Rauchstopp
Wer mit dem Rauchen aufhört, fühlt sich danach glücklicher als zuvor, leidet seltener an Angst und Depression. Das zeigt eine US-Studie. Wer aber scheitert und wieder mit dem Rauchen beginnt, fühlt sich deprimiert. Dass Rauchen angeblich Angst und Stress abbaue, ist ein Mythos, der auf erste Erfahrungen zurückgeht: Ganz am Anfang wirkt Nikotin tatsächlich antidepressiv - aber nur so lange, als man sich noch nicht daran gewöhnt hat. Danach kehrt sich diese Wirkung ins Gegenteil. [2783]
30. Dezember 2010 – Süddeutsche Zeitung
Stehen Nervenzellen im Gehirn unter Stress, brauchen sie ein bestimmtes Eiweiss auf, das die Zellen vor Stress schützt. Ist der Schutzstoff aufgebraucht, beginnt die Zerstörung der Hirnzellen. Diesen Mechanismus haben japanische Forscher entdeckt. Er zeigt möglicherweise eine Ursache von Alzheimer und anderen nervenzerstörenden Krankheiten auf. Auf der Ebene der Zellen bedeutet Stress nicht nur psychische Spannungen, sondern auch Belastung durch Schadstoffe in der Umwelt. [2771]
14. Dezember 2010 – Ärzteblatt
Jojo-Effekt auch bei Mäusen auf Diät
Mäuse, zu einer kalorienarmen Diät gezwungen, geraten unter Stress und fressen nach der Diät mehr fettreiches Futter als normal ernährte Mäuse: Sie nehmen zu und sind nach wenigen Wochen schwerer als vor der Diät. Dieses Experiment an der Universität von Pennsylvania lässt vermuten, dass stressbedingter Heisshunger auch der Auslöser des menschlichen Jojo-Effekts sein könnte. [2763]
2. Dezember 2010 – Ärzteblatt
Auch Tiere werden immer dicker
Nicht nur Menschen, sondern auch Hunde, Katzen, Mäuse, Affen und Ratten sind in den letzten Jahrzehnten im Durchschnitt immer dicker geworden. Das zeigt eine Studie der Universität von Alabama. Die Forscher hatten Daten von über zwanzigtausend Tieren aus 24 Populationen mit acht verschiedenen Arten von Säugetieren ausgewertet - darunter auch freilebende. Für die Gewichtszunahme gibt es noch keine Erklärung. Mögliche Ursachen sind unter anderem Infektionen mit Viren, Schadstoffe in der Umwelt, Lichtverschmutzung, zunehmender Stress und der Klimawandel. [2760]
29. November 2010 – Berliner Zeitung
Väter glücklicher mit mehr Hausarbeit
Männer, die im Haushalt mitarbeiten und deren Frauen und Freundinnen auch einen Job ausser Haus haben, sind am glücklichsten und am wenigsten gestresst. Entscheidend ist der intensive Kontakt zu den Kindern, der sich durch Hausarbeit ergibt. Die alte Rollenteilung zwischen Ernährern und Hausmütterchen macht beide unglücklicher. Die meisten Probleme entstehen dadurch, dass die meisten Arbeitgeber noch immer am alten Rollenmodell festhalten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Lancaster. [2747]
7. November 2010 – Telegraph
Persönlichkeit: Typ D dreimal häufiger herzkrank
Menschen, die oft nach innen gekehrt sind, wenig Selbstvertrauen und viel Kummer haben, leicht zu irritieren und zu ärgern sind und daher Kontakte mit anderen Menschen meiden - solche Persönlichkeiten bezeichnet man an der Universität von Tilburg, Holland, als Typ D. Verglichen mit psychisch stabilen Personen haben sie ein dreifach höheres Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben. Der Buchstabe D steht für Distress, also negativen Stress. [2712]
16. September 2010 – Ärzteblatt
Was man gegen Kopfschmerzen tun kann
Sich viel bewegen, nicht rauchen, wenig Alkohol und Kaffee, ein regelmässiger Tagesablauf mit festem Rhythmus von Mahlzeiten und ausreichend (nicht zu wenig und nicht zu viel) Schlaf, genügend trinken. Schmerzmittel können zwar helfen, doch beim regelmässigen Gebrauch Kopfschmerzen sogar fördern. Wer unter Stress leidet, kann Techniken zur Bewältigung und zur Entspannung lernen. Diese Tipps stammen von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft in München. [2701]
1. September 2010 – Welt
Stress macht anfälliger für Demenz
Frauen, die nach eigenen Angaben über Jahre hinweg immer wieder gestresst waren, haben ein deutlich höheres Risiko für Demenz als andere. Das zeigt eine Studie an über tausend Frauen in Göteborg. Mehrere Jahrzehnte lang sind sie insgesamt dreimal ausführlich befragt worden: Bei jenen, die einmal über Stress berichtet hatten, war das Demenzrisiko um 10 Prozent erhöht, bei zwei Stressberichten um 73 und bei drei um 151 Prozent, verglichen mit nie gestressten Frauen. Trotzdem sei Angst vor Stress nicht angebracht, wiegeln die Forscher ab: Die meisten gestressten Frauen bleiben gesund. [2690]
17. August 2010 – Scienceticker
Bei Mäusen, die ständig unter leichtem Stress leben, wachsen Krebsgeschwüre langsamer als bei ruhig gehaltenen Tieren. Zum Teil bilden sich die Tumore sogar zurück. Stress drosselt bei Mäusen das Hormon Leptin, das auch bei Menschen als Appetitzügler bekannt ist. Ob Stress auch menschliche Krebszellen bremst, ist damit aber noch nicht bewiesen. [2663]
12. Juli 2010 – Süddeutsche Zeitung
Grosse haben weniger Herzprobleme
Frauen über 1,64 und Männer über 1,74 Meter haben das geringste Risiko, herzkrank zu werden oder an einem Herzinfarkt zu sterben. Kleine Menschen, also Frauen unter 1,53 und Männer unter 1,65 Meter haben vergleichsweise ein um die Hälfte höheres Risiko. Das haben finnische Wissenschaftler aus 52 Studien mit insgesamt drei Millionen Personen berechnet. Die Ursachen für diesen Unterschied sind unklar. Eventuell sind bei kleinen Menschen auch die Blutgefässe enger, wodurch sie schneller verstopfen könnten. Viel wichtiger als die Grösse sind jedoch Faktoren, die man beeinflussen kann: Bewegung, gesundes Essen und wenig Stress. [2638]
9. Juni 2010 – Focus
Intelligenz senkt Risiko für Selbstmord
Bei Männern, die gemessen am Intelligenzquotient (IQ) zu den oberen zehn Prozent gehören, ist das Risiko, sich selbst umzubringen, neunmal kleiner als bei den Männern in den untersten zehn Prozent. Das zeigt eine Studie an schwedischen Rekruten. Dieser deutliche Unterschied hat vermutlich mehrere Ursachen. Sie reichen von wirtschaftlichem Stress bis zu den Fertigkeiten, Krisen zu bewältigen. [2634]
7. Juni 2010 – Ärzteblatt
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Mehr als ein Viertel der Schweizer fühlen sich bei Tätigkeiten des Alltags eingeschränkt. Wichtigste Anliegen sind Mobilität im Verkehr, in der Freizeit und hindernisfreies Wohnen.
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