Strahlung: Archiv 21 bis 26

Archiv zu Strahlung, 1.1.2002 bis 18.12.2009

Krebs-Gencode geknackt

Krebsforschern ist es gelungen, die Gene von Haut- und Lungenkrebszellen vollständig zu entschlüsseln. Der Vergleich mit gesunden Zellen zeigt: Hautkrebszellen haben etwa dreissigtausend Fehler in ihrer Erbmasse, verursacht durch zuviel Sonnenstrahlung; Lungenkrebszellen haben über zwanzigtausend Fehler, verursacht durch Schadstoffe im Tabakrauch. Mit jedem gerauchten Pack Zigaretten kommt im Durchschnitt ein neuer Gen-Fehler dazu. Die Forscher hoffen, anhand der Gene neue Ansatzpunkte für die Behandlung von Krebs zu finden. Ob diese Hoffnung berechtigt ist, wird sich noch zeigen müssen. [2217]

18. Dezember 2009  –  BBC

Computertomografie gefährlicher als angenommen

Eine einzige Computertomografie (CT) belastet den Körper mit vierhundert mal mehr Strahlen als eine normale Röntgenaufnahme. In einem von achtzig Fällen löst diese Strahlung im Durchschnitt einen Krebs aus, hat eine neue US-Studie errechnet. Besonders gefährdet sind Frauen, denn sie reagieren empfindlicher auf Röntgenstrahlen. Eine ungefährliche Alternative ist die Magnetresonanz-Tomografie (MRI). Sie kommt ohne jede Röntgenstrahlung aus. [2215]

18. Dezember 2009  –  Bild

Das Handy kann männliche Fruchtbarkeit gefährden

Je öfter ein Mann mit dem Handy telefoniert, desto weniger gesunde Samenzellen hat er. Das ist der Befund bei dreihundertsechzig Männern, die sich wegen Verdachts auf Unfruchtbarkeit in einer amerikanischen Klinik haben untersuchen lassen. Die Forscher vermuten, dass die elektromagnetische Strahlung dafür verantwortlich sein könnte. [1611]

16. Mai 2007  –  PubMed PMID: 17482179

Handy: Empfindlichkeit nur eingebildet?

Immer wieder berichten empfindliche Personen über Kopfweh, nachdem sie ein Handy benutzt haben. Sechzig solche Personen sind kürzlich in London getestet worden, und zwar, ohne ihr Wissen, mittels echter oder bloß angeblicher Handy-Strahlung. Doch den Versuchspersonen ist es nicht gelungen, die echten von den falschen Signalen zu unterscheiden: In beiden Fällen haben sie gleich häufig über Kopfweh berichtet. [1284]

17. April 2006  –  British Medical Journal 2006;332:886

Baby aus tiefgefrorenem Ei

Einer Krebspatientin ist vor der Bestrahlung Gewebe aus dem Eierstock entnommen und tiefgefroren worden. Nach der Behandlung hat man das Gewebe wieder aufgetaut und implantiert. Die Frau ist danach wieder fruchtbar geworden und hat ein Kind zur Welt gebracht. [894]

18. Oktober 2004  –  Lancet 2004;364:1405

Sport gegen Müdigkeit nach Bestrahlung

Gehen mit mäßiger Anstrengung hat bei Krebspatienten, die an der Prostata bestrahlt worden sind, die Müdigkeit stark verringern können. [857]

26. August 2004  – 

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