Strahlung: Archiv

Archiv zu Strahlung, 23.3.2011 bis 8.5.2013

Schon blosse Angst kann krank machen

Wer sich vor Handy-Strahlen und anderem Elektrosmog fürchtet, kann Kopfschmerzen, beklemmende Gefühle und Kribbeln an Armen und Beinen bekommen, ohne dass Strahlung überhaupt da ist. Das zeigt ein Experiment an der Universität Mainz: 147 Personen wurden einem Scheinsignal ohne Strahlung ausgesetzt. Danach klagten 80 über Beschwerden. [3324]

8. Mai 2013  –  Stern

Tablet-Computer kann Schlaf stören

Wer vor dem Zubettgehen seinen Tablet-Computer benützt, riskiert schlecht zu schlafen. Schuld daran sei die helle Strahlung des Bildschirms mit hohem Blau-Anteil, sagen amerikanische Ergonomie-Forscher. Sie empfehlen, das Gerät spät abends nicht mehr zu benutzen oder die Helligkeit des Bildschirms stark zu dämpfen. [3167]

3. September 2012  –  WebMD

Vier Fünftel der UV-Belastung aus Streulicht

Schatten suchen könnte ein ungenügendes Mittel sein, um die Haut vor gefährlicher UV-Strahlung zu schützen: Forscher der Universität Lausanne haben berechnet, dass im Jahresmittel 80 Prozent der Belastung aus indirekt gestreutem Licht kommt. Direkte Strahlung macht 17 bis 20 Prozent aus, wobei aber im Sommer über die Mittagszeit Spitzenwerte von über 50 Prozent anfallen. Reflektiertes Licht spielt mit 0,1 bis 3 Prozent praktisch keine Rolle, ausser an sonnigen Wintertagen im Schnee. [3126]

15. Juni 2012  –  Ärztezeitung

Zehntausende Todesfälle wegen Fukushima?

Allein in den USA seien wegen der Reaktorkatastrophe von Fukushima 14000 Menschen vorzeitig gestorben. Diese Zahl haben zwei amerikanische Strahlenbiologen berechnet. Sie stützen sich auf die gemessenen Werte von radioaktivem Jod 131 im Regenwasser. Die radioaktive Strahlung lag zeitweise um das Hundertfache über dem Normalwert. [3013]

30. Dezember 2011  –  UPI Health News

Lungenkrebs: Metastasen mit Mikrowellen verschmoren

Durch die Haut wird eine Sonde an den Tumor herangeführt. Dann folgt eine fünf- bis zehnminütige Bestrahlung. Die Mikrowellen zerstören die Krebszellen durch Hitze. Mit dieser neuen, in Frankfurt erprobten Methode lässt sich die Behandlung von Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium deutlich verbessern. [2976]

8. November 2011  –  Ärztezeitung

Solarium gefährlicher als angenommen

Sich auf einer Sonnenbank bräunen zu lassen schadet der Haut auch dann, wenn kein Sonnenbrand entsteht. Grund: Die UVA-Strahlung der Solarliege dringt tief in die Haut ein und kann dort die Zellen schädigen, die sich teilen und neue Schichten der Haut bilden. Das haben britische Forscher bei Versuchen mit zwölf Freiwilligen festgestellt. [2960]

14. Oktober 2011  –  Telegraph

Mehr Asthma wegen Elektrosmog?

Wenn schwangere Frauen elektromagnetischen Feldern - Strahlung von Haushaltgeräten - ausgesetzt sind, steigt das Risiko für Asthma bei ihren Kindern. Das zeigt eine Studie an 130 Kindern in den USA. Doch die meisten Forscher zweifeln daran, dass «Elektrosmog» als Ursache in Frage kommt. Viel eher steigt mit der Zahl von Elektrogeräten im Haushalt auch die Belastung der Luft mit Staub und Umweltchemikalien. [2916]

4. August 2011  –  Ärzteblatt

Weisser Hautkrebs durch Viren und UV

Nur wenn Viren die Zellen der Haut geschädigt haben, kann UV-Strahlung weissen Hautkrebs auslösen. Das vermuten Krebsforscher nach Versuchen an Labormäusen. Die Hautkrebs-Viren sind verwandt mit solchen, die Warzen oder Gebärmutterhalskrebs auslösen. Jetzt wollen Forscher einen Impfstoff gegen weissen Hautkrebs entwickeln. [2910]

20. Juli 2011  –  Welt

Handy krebserregend? Experten uneinig!

Alle paar Monate melden sich Experten mit neuen Warnungen und Entwarnungen. Zur Zeit ist wieder Warnung angesagt: Ein Gremium der WHO stuft die Strahlung aus Mobilfunk als «möglicherweise krebserregend» ein. Gefordert sind jetzt mehr Studien. Wie auch immer ihr Ergebnis sein wird - betroffen sind höchstens starke Handynutzer. [2879]

1. Juni 2011  –  Ärztezeitung

Wie lange bleibt radioaktive Strahlung gefährlich?

In den ersten vier Tagen nach dem Atomunfall sind aus dem Reaktor von Fukushima im Vergleich zur Gesamtmenge aus Tschernobyl etwa halb so viel radioaktives Cäsium und etwa ein Fünftel so viel radioaktives Jod in die Umwelt gelangt. Jod zerfällt schnell: Bei einer Halbwertszeit von wenigen Tagen ist es nach drei Monaten vollständig abgebaut. Cäsium hingegen hat eine Halbwertszeit von 30 Jahren. Es gelangt über die Nahrung (z.B. Blattgemüse, Milch) in den Organismus. Besonders gefährlich ist Strontium, das an Stelle von Kalzium in die Knochen eingebaut wird. [2832]

23. März 2011  –  NZZ

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