Stillen: Archiv

Archiv zu Stillen, 3.12.2009 bis 10.11.2011

Entwarnung: Glutamat schadet nicht

Der Geschmacksverstärker Glutamat ist für die Gesundheit unbedenklich, sagen deutsche Experten. Glutamat kommt von Natur aus in vielen schmackhaften Lebensmitteln vor, so etwa in Milch, Fleisch, Fisch und Gemüse. Im Verhältnis zu ihrer Grösse nehmen Babys beim Stillen mehr Glutamat auf als jemals später in ihrem Leben. [2978]

10. November 2011  –  Welt

Stillen halbiert Diabetes-Risiko

Mütter, die ihren Babys die Brust geben, haben ein halb so hohes Risiko, später an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken als Mütter, die nicht stillen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zweitausend Frauen in den USA. [2699]

30. August 2010  –  Ärztezeitung

Neue Regeln für Baby-Ernährung

Bis zum fünften Monat ausschliesslich Stillen (oder Säuglingsnahrung «Pre-» oder «1-»). Ab dem fünften bis siebten Monat zusätzlich als Beikost erster Brei mit Gemüse, Kartoffeln und Fleisch oder Fisch, später auch zweiter Brei mit Getreide und Milch. Ab dem sechsten bis achten Monat dritter Brei mit Getreide und Obst. Ab dem zehnten Monat schrittweise Familienkost einführen, beginnend etwa mit weichem Brot. Ab Ende des ersten Lebensjahres Kuhmilch zum Trinken. Auf diese gemeinsamen Empfehlungen haben sich jetzt deutsche Experten und Organisationen für Ernährung und Kindergesundheit geeinigt. [2665]

14. Juli 2010  –  Ärztezeitung

Stillen kann Baby das Leben retten

Würden 90 Prozent der Mütter ihre Babys sechs Monate lang stillen, könnte das zum Beispiel in den USA jedes Jahr 900 Kindern das Leben retten. Daneben würde es Kosten in Milliardenhöhe einsparen. Zu diesem Schluss kommt eine im Fachblatt Pediatrics veröffentliche Studie. Stillen stärkt die Abwehr des Babys gegen Viren und Bakterien und senkt das Risiko für viele gefährliche Krankheiten im Kindesalter - von Asthma über plötzlichen Kindstod bis zu Leukämie. In den USA liegt die Stillquote knapp über 40 Prozent; in der Schweiz und in Deutschland ist sie um etwa die Hälfte höher. [2511]

6. April 2010  –  Spiegel

Stillen schützt vor Brustkrebs

Frauen, die ihr Baby stillen, erkranken seltener an Brustkrebs. Günstig ist auch, früh ein Kind zu bekommen. Dies sind die beiden Hauptgründe, dass Brustkrebs in westlichen Industrieländern sechsmal häufiger vorkommt als in ländlichen Regionen Asiens und Afrikas. Doch auch mit einem westlichen Lebensstil können Frauen ihr Risiko senken: Nicht zuviel zunehmen, nur wenig Alkohol trinken, in den Wechseljahren keine Hormone nehmen. [2494]

24. März 2010  –  Ärztezeitung

Bindungshormon macht Autisten sozialer

Das Hormon Oxytocin, als Nasenspray verabreicht, verbessert die soziale Kompetenz von Autisten: Sie werden fähig, anderen Menschen in die Augen zu schauen, was sie sonst stets vermeiden. Das zeigt ein Experiment mit dreizehn Autisten in Frankreich. Oxytocin wird vom Gehirn ausgeschüttet, besonders in vertrauten Situationen wie beim Stillen oder in einer engen Liebesbeziehung. Es fördert Vertrauen und soziale Bindung und reduziert den Stress. [2417]

16. Februar 2010  –  Focus

Keine Abmagerungskur in der Stillzeit

Wer hungert, baut Fettreserven ab. Das Körperfett enthält aber viele Schadstoffe, die sich im Lauf der Jahre dort abgelagert haben. Beim Hungern gelangen sie ins Blut und bei einer stillenden Frau auch in die Muttermilch. Stillende Mütter benötigen pro Tag etwa 500 bis 700 zusätzliche Kalorien. Baut sich das Gewicht innerhalb von sechs Monaten nicht von selbst auf den Wert vor der Schwangerschaft ab, sollten Abnehmversuche bis nach der Stillzeit warten, meint Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes deutscher Frauenärzte. [2332]

23. Januar 2010  –  Standard

Gestillte Babys klüger, aber nicht durch das Stillen

Frauen mit einem hohen IQ geben ihren Babys eher die Brust als weniger intelligente Frauen. Das und nicht etwa das Stillen mache den Unterschied aus. Auch Omega-3-Präparate seien wirkungslos. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Uni Southampton. Intelligenz ist zu einem guten Teil vererbt. Dennoch sei Stillen bis zu einem Alter von sechs Monaten sehr zu empfehlen, meinen Experten. Es fördert die Entwicklung des Babys und dessen Gesundheit optimal.  [2324]

21. Januar 2010  –  Telegraph

Nano-Plättchen lassen das Blut künstlich gerinnen

Schon in wenigen Jahren könnten weniger Unfallopfer an ihren Verletzungen verbluten als heute. Dies jedenfalls hoffen Forscher, die mittels Nanotechnik künstliche Blutplättchen entwickelt haben. Diese stillen das Blut viel wirksamer als die natürlichen Blutplättchen im menschlichen Blut. An Ratten werden die Nano-Plättchen zur Zeit getestet. Langzeitversuche sollen zeigen, ob sie auch für den Menschen unbedenklich sind. [2218]

18. Dezember 2009  –  Spiegel

Grippe: Hausmittel nur für Junge und sonst Gesunde

Egal ob Schweine- oder saisonale Grippe - für Kinder, Schwangere, Senioren über 65, chronisch Kranke (Niere, Atemorgane, Herz), Immunschwache (nach Transplantation, mit HIV) ist es ratsam, zum Arzt zu gehen. Auch junge und sonst gesunde Erwachsene sollten zum Arzt, wenn das Fieber über 40 Grad steigt, wenn Entzündungen in der Lunge, im Mittelohr oder in den Nasennebenhöhlen auftreten oder der Kopf stark schmerzt. Bewährte Hausmittel sind Essigsocken gegen hohes Fieber, Inhalation, Gurgeln, Lutschpastillen, heisser Kräutertee (mindestens zwei Liter täglich). Kein Alkohol, kein Kaffee, kein Schwarztee. [2161]

3. Dezember 2009  –  Gesundheit-Sprechstunde

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