
News zu Stents
Herz-OP: Mehr Stents, weniger Bypässe
Stents sind kleine Metallhülsen, die Verengungen in Herzkranzgefässen erweitern. Sie lassen sich schonend über Sonden (Katheter) anbringen und ersetzen immer häufiger die aufwendigen Bypass-Operationen. Schon fast die Hälfte der Stents sind mit Medikamenten beschichtet, die ein erneutes Verstopfen verhindern sollen, Tendenz zunehmend. Das zeigen die neusten Statistiken aus Deutschland. [2950]
30. September 2011 – Ärztezeitung
Neue Stents mit Gewebe beschichtet, im Test
Stents, in Kranz-Arterien eingesetzt, um verstopfte Stellen zu reparieren, neigen mit der Zeit ebenfalls zu Verstopfung. Auch Stents, die mit Medikamenten imprägniert sind, können das nicht verhindern. Der neuste Versuch sind nun Stents, die mit natürlichem Gewebe überzogen sind. An Kaninchen sind sie schon getestet worden. Die Ergebnisse versprechen einiges, doch ob und wann sie sich auf den Menschen übertragen lassen, bleibt abzuwarten. [1554]
8. März 2007 – Heart 2007;93:238
Stents (Stützen für verengte Kranzgefäße) am Herzen bleiben länger offen, wenn sie kürzer sind als bisher üblich. Das gilt für rein metallische, nicht beschichtete Stents, wie ein Vergleich mit verschiedenen Längen an über 800 Patienten in einer Klinik in Wiesbaden zeigt. [1216]
11. Januar 2006 – Heart 2006;92:80
Sind zwei oder mehr Arterien am Herzen verstopft, nützt eine Bypass-OP mehr als das Einsetzen von Stents: Das Risiko, in den Jahren nach der Operation zu sterben, ist mit Bypass um ein Drittel kleiner als mit Stent. [1055]
31. Mai 2005 – N Engl J Medicine 2005;352:2174
Stent: Vorsicht mit Vitaminen!
Wer sich verengte Kranzgefäße durch Stützen (Stents) hat erweitern lassen, muss mit den Vitaminen Folsäure, B6 und B12 vorsichtig sein: Sie könnten dazu beitragen, die reparierten Stellen wieder zu verengen. Zu diesem Schluss kommt eine deutsche Studie an über 600 Patienten. [822]
8. Juli 2004 – N Engl J Medicine 2004;350:2673
Stent bald biologisch abbaubar?
Stents sind kleine Metallhülsen, die man einsetzt, um zu enge Herzkranzgefäße zu erweitern. Oft verstopfen sie früher oder später wieder. In Deutschland hat man jetzt einen Stent entwickelt, der biologisch abbaubar ist. Damit sollen die Gefäße länger offen bleiben. Erste Versuche an Schweineherzen sind gut verlaufen. [488]
4. Juni 2003 – Heart 2003;89:651
Strahlender Stent funktioniert länger
Die Reparatur von verstopften Herzkranzgefäßen durch einen Stent (Hohlprothese) kann die Gefahr eines Infarktes senken. Jedoch verstopfen auch die Stents später oft wieder. Beschichtet man aber die Stents mit einem radioaktiv strahlenden Material, sinkt dieses Risiko um mehr als die Hälfte. [105]
19. April 2002 – N Engl J Medicine 2002;346:1194
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