Sport: Archiv 41 bis 50

Archiv zu Sport, 26.1. bis 27.5.2010

Experte: Bewegen wichtiger als Abnehmen

Ein Mangel an Fitness schade der Gesundheit mehr als zuviel Fett am Körper, sagt der britische Sportmediziner Dr. Richard Weiler. Die Experten für öffentliche Gesundheit und Prävention seien zu sehr darauf fixiert, Übergewicht zu bekämpfen. Das sei der falsche Ansatz, meint Weiler. Bewegung verbessere die Gesundheit selbst dann, wenn man dabei nicht abnehme. [2616]

27. Mai 2010  –  Telegraph

Sport vertreibt Angst

Patienten mit Herzproblemen, Krebs, Rheuma und anderen chronischen Krankheiten leiden oft an Ängsten. Mit regelmässigem halbstündigem Training lässt sich diese Angst deutlich reduzieren. Ob Walking, Aerobic oder Krafttraining spielt keine Rolle. Zu diesem Schluss kommt eine neue Auswertung von ingesamt 40 Studien mit etwa 3000 Patienten. [2563]

30. April 2010  –  Ärztezeitung

Muskeldoping schwächt das Herz

Mit Anabolika dopen sich nicht nur Leistungssportler, sondern auch Freizeitsportler, die sich im Fitnessstudio mehr Muskeln antrainieren wollen. Dass solches Doping dem Herzen schadet, war schon bekannt. Doch wie gross die Schäden wirklich sind, zeigt eine neue Studie in Boston: Die Pumpleistung des Herzens sinkt unter Anabolika auf die Hälfte. Da mehr Muskeln aber das Herz mehr fordern, droht bei Anstrengung ein plötzlicher Tod durch Herzversagen. [2561]

29. April 2010  –  Focus

Stretching vor dem Sport schadet

Wer sein Training mit Stretching beginnt, verhärtet die Muskeln, statt sie zu entspannen. Statt stärker und schneller werden sie schwächer und langsamer. Zu diesem Schluss kommen sportmedizinische Experimente an der Uni Limerick in Irland. Besser ist ein leichtes Aufwärmen vor dem Training, zum Beispiel durch langsames Joggen, leichtes Balljonglieren oder Ballwechsel im Fussball und Tennis. Die richtige Zeit fürs Stretching ist nach dem Training, wenn die Muskeln warm sind. [2534]

16. April 2010  –  Telegraph

Kicken gesünder als Joggen

Als Gesundheitssport bringt Fussball mehr Vorteile als Joggen. Zu diesem Fazit kommen Vergleichsstudien in sieben europäischen Ländern. Das Spiel mit dem Ball wirkt am positivsten auf Herz und Kreislauf, verbessert daneben vor allem auch das psychische Wohlbefinden. Während Jogger im Wald sich vor allem auf ihre Gesundheit und ihren Körper konzentrieren, geht es beim Fussball um Spass und Teamgeist. Deshalb bleiben die meisten Fussballer ihrem Hobby länger treu als die meisten Jogger. [2520]

9. April 2010  –  Standard

Jogging gut, Marathon schlecht für das Herz

Übermässig verkalkte Herzkranzgefässe haben Herzspezialisten bei einer Gruppe von 25 Sportlern gefunden, die jedes Jahr mindestens einen Marathonlauf absolviert hatten. Eine US-Studie hatte die Herzen der Sportler mit denen von 23 Nichtsportlern verglichen. Laufen gilt sonst als gesund für das Herz - wenn man es nicht übertreibt. Bei extremer Ausdauerleistung treten überall im Körper mehr Entzündungsherde auf, und diese greifen die Innenwände der Arterien an. An den verletzten Stellen lagert sich mit der Zeit Kalk ab. [2490]

22. März 2010  –  Ärztezeitung

Bewegung ja, Sport na ja

Bewegung ist die beste vorbeugende Medizin, um gesund zu bleiben. Doch es muss nicht unbedingt Sport sein, sagt der deutsche Sportmediziner Hans Bloss. Wer im Alltag für genug Bewegung sorgt, zum Beispiel durch Treppensteigen statt Lift und durch Einkaufsbummel zu Fuss, tut unter Umständen seiner Gesundheit mehr Gutes als durch häufiges Joggen oder Besuche im Kraftstudio. Wer Sport zu Wettkampfzwecken betreibe, schaffe zusätzlichen Stress, statt ihn abzubauen, meint Bloss. Zuviel und einseitiges Training sei schlechter als gar kein Training. [2446]

1. März 2010  –  Focus

Man kann sich wirklich zu Tode langweilen

Es ist mehr als nur eine Redensart: Wer sich oft über Langeweile beklagt, stirbt früher als wer das nicht tut. Das zeigt eine Studie an über 7000 Beamten in Grossbritannien. Sie waren vor mehr als 25 Jahren befragt worden. Von den Gelangweilten sind inzwischen fast 40 Prozent mehr gestorben als von den übrigen. Dass Langeweile direkt tödlich ist, bezweifeln Psychologen allerdings. Sie vermuten, dass Gelangweilte mehr rauchen und trinken und weniger Sport treiben. [2393]

9. Februar 2010  –  Daily Mail

Sport ist gesund für 80 Prozent

Eine satte Mehrheit von 80 Prozent der Bevölkerung ist in der glücklichen Lage, durch Jogging, Aerobic oder Krafttraining ihre Atmung und ihren Kreislauf fitter machen zu können. Das zeigt eine Studie an über fünfhundert Personen in Europa und in den USA. Bei den restlichen 20 Prozent sprechen Herz und Kreislauf nicht wesentlich auf das Training an. Diese Menschen zu entdecken und individuell zu beraten ist das Ziel der Genomik. Bisher hat man 30 Gene entdeckt, die für die Leistung von Herz und Kreislauf zuständig sind. Deren Bestimmung auf breiter Front ist allerdings noch Zukunftsmusik. [2383]

5. Februar 2010  –  Telegraph

Atemnot bei Erkältung: Warnsignal für das Herz

Wer nach einer Erkältung, einem grippalen Infekt, schon bei kleiner Anstrengung ausser Atem gerät, sollte sofort zum Arzt. Dazu rät ein führender deutscher Herzmediziner. Grund: Der Herzmuskel könnte entzündet und dadurch geschwächt sein. Weitere Zeichen der Gefahr seien Herzrhythmusstörungen wie Stolpern oder Herzrasen. Um das Herz zu schonen, sollte man bei Erkältungen in jedem Fall körperliche Anstrengung meiden, von sportlichem Training ganz zu schweigen. [2339]

26. Januar 2010  –  Süddeutsche Zeitung

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