Sport: Archiv

Archiv zu Sport, 7.5. bis 3.12.2013

Sport wirkt so gut wie Antidepressiva

Wenn Depressive sich dazu aufraffen können, Sport zu treiben, bessert sich ihr Leiden etwa gleich gut wie mit Medikamenten oder Psychotherapie, aber ohne Nebenwirkungen bzw. mit einem geringeren Zeitaufwand. Zu diesem Schluss kommt die bisher umfangreichste Auswertung von über tausend Studien mit insgesamt über hunderttausend Patienten. Einziger Nachteil: Mit der Depression steigt die Hemmschwelle für Sport. [3426]

3. Dezember 2013  –  Ärztezeitung

Herz: Abnehmen bessert Vorhofflimmern

Weniger heftiges Herzflattern und kürzere Anfälle als zuvor waren in einer australischen Studie bei über hundert adipösen Herzpatienten zu beobachen, nachdem sie mit strikter Diät und Sport im Durchschnitt über vierzehn Kilogramm abgenommen hatten. [3423]

22. November 2013  –  Ärzteblatt

Sport ist bessere Medizin

Sport hilft bei Herzproblemen, Diabetes und nach Schlaganfall ebenso wirksam wie Medikamente. Da sich zusätzlich das Allgemeinbefinden verbessert und bei richtiger Dosierung keine unerwünschten Nebenwirkungen auftreten, ergibt sich insgesamt eine positive Bilanz zugunsten des Sports. Diesen Schluss ziehen Forscher der Harvard Medical School aus über dreihundert Studien mit insgesamt über dreihunderttausend Patienten. Jedoch sollten sportlich aktive Patienten ihre Medikamente nicht ohne ihren Arzt absetzen, warnen die Forscher. [3409]

4. Oktober 2013  –  Welt

Sporttipps für Senioren

Gleichgewichtsübungen wie Tai-Chi oder Tanzen, Kraftübungen für die Muskeln und Wanderungen für Herz und Kreislauf - so sehen deutsche Sportmediziner und Geriater die ideale körperliche Betätigung für Senioren. Diese sind laut einer kanadischen Studie nicht anfälliger für Sportverletzungen als jüngere Personen. [3367]

11. Juli 2013  –  Ärztezeitung

Training: Auch kurz und intensiv kann fit machen

Dreimal pro Woche vier Minuten lang intensiv trainieren, mit 90 Prozent der maximalen Herzfrequenz - das reicht bei übergewichtigen und sportlich inaktiven Menschen aus, um die Fitness deutlich zu steigern. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit über zwanzig Freiwilligen in Norwegen. Gut geeignet für das Kurzzeittraining sind Hügellaufen oder schnelles Treppensteigen. Ob auch schlankere und körperlich aktivere Menschen vom Kurztraining profitieren, bleibt allerdings fraglich. [3354]

20. Juni 2013  –  Ärztezeitung

Schwimmen gut für Kinder mit Asthma

Kinder mit Asthma, die regelmässig schwimmen, haben seltener Anfälle und müssen weniger intensiv behandelt werden. Das zeigt eine Auswertung von acht Studien mit über zweihundert Kindern. Auch andere Ausdauersportarten wirken günstig gegen Asthma. Für das Schwimmen spricht die feuchte und kaum mit Pollen belastete Luft über dem Becken. [3349]

13. Juni 2013  –  Ärztezeitung

Alzheimer: Fehlender Gedächtnisstoff entdeckt

Bei Alzheimer-Patienten fehlt in der Hirnregion «Hippocampus», zuständig für das Langzeitgedächtnis, ein Eiweiss namens Arc. Dieses ist nötig, um Informationen vom Kurz- ins Langzeitgedächtnis zu transportieren. Ob diese Entdeckung zu einer wirksameren Behandlung von Demenz führen kann, wird die weitere Forschung zeigen müssen. [3348]

12. Juni 2013  –  BBC

Schmerzmittel auf Dauer schädlich für das Herz

Zwei oft verwendete Schmerzmittel, Diclofenac und Ibuprofen, erhöhen bei längerer Anwendung das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall etwa im gleichen Mass wie die COX-2-Hemmer. Das zeigt eine Auswertung von über sechshundert Studien mit insgesamt über dreihunderttausend Patienten. Einige COX-2-Hemmer sind schon vor Jahren wegen des Herzrisikos vom Markt zurückgezogen worden. Gegen Rheuma können statt Medikamente auch Hitze, Kälte und Sport helfen. [3342]

4. Juni 2013  –  Ärzteblatt

Cholesterinsenker mindern Fitness

Statine gegen zu hohes Cholesterin machen sportliches Training mehr oder weniger nutzlos: Trotz regelmässigem Training nimmt die Fitness nicht zu, umso mehr schmerzen aber die Muskeln. Diese unerwünschte Nebenwirkung hat sich in einem Laborexperiment an der Universität von Missouri in Columbia gezeigt. [3335]

24. Mai 2013  –  Ärzteblatt

Reiten und Radfahren gegen Inkontinenz

Wenn der Harn tröpfelt, kann Sport helfen. Aber es muss die richtige Sportart sein, sagt die Kölner Sportwissenschaftlerin Birgit Schulte-Frei. Gut sind Reiten und Radfahren, weil das die Beckenbodenmuskeln trainiert. Bei Fitnessgeräten sind jene gut, die keinen Druck im Bauchraum erzeugen, zum Beispiel die Beinpresse. Problematisch sind Turnen, Tennis und Volleyball. [3323]

7. Mai 2013  –  Ärztezeitung

Aktueller    1   2   3   4   5   6   7   8   9   10    Früher

Mehr



 
172 Kurznachrichten

Suche einschränken:
mehr als ein Suchwort eingeben.

 

Ähnlich

Alle Themen

Meistgelesen

Lebenserwartung

Icon

Wie alt Sie werden könnten. Welche positiven und negativen Faktoren dabei am wichtigsten sind.

mehr

Fitness

Icon

Kleines Fitness-1x1 für Training und Erholung. Selbsttest: Wie fit sind Sie? Fitnessfaktoren.

mehr

Kalorienrechner

Icon

Berechnen Sie Ihren Tagesbedarf, messen Sie Ihre Kalorienzufuhr und kontrollieren Sie Ihre Energiebilanz!

mehr