
News zu Sport
Bei Osteoporose richtig reagieren
Hat der Arzt eine Osteoporose (Knochenschwund) festgestellt, soll man oder frau sich nicht schonen, sondern erst recht Sport treiben, am besten leichtes Krafttraining und Gymnastik. Viel Milch, Fisch, Sojaprodukte und Gemüse zu sich nehmen, um den Körper mit Kalzium und Vitamin D zu versorgen. Nach einer Knochenoperation an der Wirbelsäule ist heute keine Bettruhe mehr nötig. (Quelle: Dachverband Osteologie DVO) [3030]
25. Januar 2012 – Ärztezeitung
Einfache Hausmittel gegen Heiserkeit
Die deutsche Ärztezeitung gibt sieben Tipps bei Erkältung mit Halsschmerzen: 1. Wenig sprechen, nicht räuspern. 2. Viel trinken, sehr gut sind Salbei- und Ingwertee. 3. Dampf inhalieren. 4. Wohnluft feucht halten. 5. Höchstens leichter Sport (Wandern, Radwandern, Spazieren). 6. Körperwarme feuchte Halswickel (Quark). 7. Entspannungstechniken, Stressabbau. [3022]
13. Januar 2012 – Ärztezeitung
Sportschuhe: Dünnere Sohlen besser
Das Zeitalter der dicken Sohlen und gestützten Gelenke bei Joggingschuhen ist vorbei. Neue Studien zeigen, dass sie nicht vor Verletzungen schützen. Moderne Schuhe imitieren das natürliche Barfusslaufen auf weichen Unterlagen. Der Wechsel sollte jedoch schrittweise erfolgen - sonst droht Überlastung der verkümmerten Fussmuskeln. [2992]
1. Dezember 2011 – Ärztezeitung
Übergewicht schützt vor Knochenbruch
Je schlanker Frauen nach der Menopause sind, desto öfter brechen sie den Schenkelhals am Hüftgelenk. Das zeigen Statistiken bei gegen einer Million Frauen in Grossbritannien und Australien. Belastet durch das höhere Gewicht verstärken sich die Knochen und brechen dadurch weniger. Bei Stürzen federn Fettpolster den Aufprall ab. Auch Sport belastet die Knochen und bremst so deren Abbau. [2932]
31. August 2011 – Ärztezeitung
Vier gesunde Regeln gegen plötzlichen Herztod
Nicht rauchen, schlank bleiben, täglich eine halbe Stunde Sport treiben und sich gesund ernähren mit viel Obst und Gemüse - wer sich an diese vier Regeln hält, senkt sein Risiko für plötzlichen Herztod um 90 Prozent. Das haben Forscher aus Daten von mehr als achzigtausend amerikanischen Frauen berechnet. [2903]
11. Juli 2011 – Ärzteblatt
Sport, Sex und Herz? Hauptsache regelmässig!
Bei gelegentlichem Sport steigt das Risiko für Herzinfarkt auf das 3,5-fache des Durchschnittswerts an, bei gelegentlichem Sex auf das 2,7-fache. Für Untrainierte, die schon beim Treppensteigen ausser Atem kommen, kann dieses Risiko noch höher sein. Kaum messbar ist es hingegen bei fitten Personen. Zudem sinkt das Risiko in der übrigen Zeit ohne Sex und ohne Sport massiv. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von vierzehn Studien mit zusammen etwa zehntausend Personen. Fazit: Sport und Sex sind gut für das Herz, wenn regelmässig betrieben. [2834]
25. März 2011 – Süddeutsche Zeitung
Krebsrisiko: Weniger Darmpolypen dank Sport
Polypen im Dickdarm sind Vorstufen von Darmkrebs. Sportlich aktive Menschen haben um 16 Prozent weniger Polypen als nicht aktive; bei fortgeschrittenen Polypen sind es sogar 30 Prozent weniger. Wie wirksam Sport Darmkrebs vorbeugt, lässt sich daraus nicht vorhersagen, denn nur ein kleiner Teil aller Polypen entwickelt sich bis zum Krebs. [2821]
4. März 2011 – Ärzteblatt
Knie: Weniger Arthritis dank Sport
Egal ob Jogging, Radfahren oder Wandern - Bewegung hält das Knie gesund. Die Knorpel in den Gelenken bleiben kräftiger und sind weniger anfällig für Arthritis. Zu diesem Schluss kommt die Analyse mehrerer aktueller Studien am amerikanischen College für Sportmedizin. Zwar bilden sich unter sportlicher Belastung mehr Auswüchse von Knochen (Osteophyten). Doch diese schaden nicht, solange der Knorpel gesund bleibt. [2819]
2. März 2011 – Medical News Today
Wer draussen Sport treibt, fühlt sich besser
Sich in freier Natur bewegen fördert das psychische Wohlbefinden, baut Stress und Ärger ab und hilft gegen Depression - und zwar deutlich besser als bei gleicher sportlicher Leistung in den eigenen vier Wänden oder im Fitnessstudio. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von elf Studien an insgesamt über achthundert Personen. [2804]
8. Februar 2011 – UPI Health News
Häufig Aufstehen so gesund wie Sport
Wer im Durchschnitt alle fünf Minuten einmal von seinem Stuhl aufsteht, lebt so gesund wie ein Sportler - auch wenn er nur Büroarbeit verrichtet und nicht sportlich trainiert. Wer jedoch stundenlang am Sessel klebt, erhöht seine Risikofaktoren für Herz und Kreislauf sogar dann, wenn er regelmässig Sport treibt. Zu diesem überraschenden Schluss kommt eine Studie der Universität von Queensland an Daten von mehr als viertausend Amerikanern. [2791]
12. Januar 2011 – Spiegel
Prostatakrebs mit Sport behandeln
Männer mit Prostatakrebs können ihr Risiko, daran zu sterben, ungefähr halbieren, wenn sie mindestens drei Stunden pro Woche Sport treiben - etwa mit schnellem Gehen, Laufen, Schwimmen oder Radfahren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zweitausend Patienten in den USA. [2787]
6. Januar 2011 – Daily Mail
Leichte Belastung lässt Muskeln schneller wachsen
Wer Kraft trainieren will, stemmt am besten relativ leichte Gewichte, allerdings so lange, bis er oder sie nicht mehr kann. Der entscheidende Reiz für das Wachstum der Muskeln kommt von der Erschöpfung, nicht aber von der maximalen Belastung. Dies lässt eine kanadische Studie an zwanzig jungen Freizeitsportlern vermuten. Das Ergebnis tönt plausibel, denn von leichten Belastungen können sich Muskeln schneller wieder erholen als von schweren. Wegen der kleinen Zahl von Teilnehmern ist es allerdings erst vorläufig und muss noch durch grössere Studien erhärtet werden. [2693]
20. August 2010 – Scienceticker
Junge Sportler werden schlaue Senioren
Menschen, die schon in der Kindheit sportlich aktiv gewesen sind, leiden wahrscheinlich im Alter weniger an Alzheimer oder an anderen Formen von Demenz. Besonders deutlich ist dieser Zusammenhang bei Frauen. Zu diesem Schluss kommt eine kanadische Studie an über neuntausend Personen. Doch auch wer den frühen Einstieg verpasst hat, für den ist es nie zu spät, mit Sport anzufangen. Dabei kommt es weniger auf die Intensität an als darauf, regelmässig aktiv zu sein. [2659]
6. Juli 2010 – Ärzteblatt
Ursachen von Kopfschmerzen in der Jugend
Jugendliche, die mindestens einmal pro Woche Alkohol und täglich mehr als eine Tasse Kaffee trinken, die täglich rauchen und keinen Sport treiben, leiden mehr als andere an Kopfschmerzen und Migräne. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über tausend jungen Menschen zwischen 14 und 20 Jahren in Deutschland. [2643]
14. Juni 2010 – Welt
Junge Raucher brechen ihre Knochen beim Sport mehr als doppelt so oft wie ihre Altersgenossen, die nicht rauchen. Grund: Die Knochen sind schwächer, wie Messungen der Knochendichte an Wirbelsäule und Hüfte zeigen. Besonders stark betroffen sind jene, die schon mit 16 Jahren oder noch früher mit dem Rauchen begonnen haben. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über sechshundert jungen Männern in Belgien. [2625]
31. Mai 2010 – Ärztezeitung
Experte: Bewegen wichtiger als Abnehmen
Ein Mangel an Fitness schade der Gesundheit mehr als zuviel Fett am Körper, sagt der britische Sportmediziner Dr. Richard Weiler. Die Experten für öffentliche Gesundheit und Prävention seien zu sehr darauf fixiert, Übergewicht zu bekämpfen. Das sei der falsche Ansatz, meint Weiler. Bewegung verbessere die Gesundheit selbst dann, wenn man dabei nicht abnehme. [2616]
27. Mai 2010 – Telegraph
Patienten mit Herzproblemen, Krebs, Rheuma und anderen chronischen Krankheiten leiden oft an Ängsten. Mit regelmässigem halbstündigem Training lässt sich diese Angst deutlich reduzieren. Ob Walking, Aerobic oder Krafttraining spielt keine Rolle. Zu diesem Schluss kommt eine neue Auswertung von ingesamt 40 Studien mit etwa 3000 Patienten. [2563]
30. April 2010 – Ärztezeitung
Muskeldoping schwächt das Herz
Mit Anabolika dopen sich nicht nur Leistungssportler, sondern auch Freizeitsportler, die sich im Fitnessstudio mehr Muskeln antrainieren wollen. Dass solches Doping dem Herzen schadet, war schon bekannt. Doch wie gross die Schäden wirklich sind, zeigt eine neue Studie in Boston: Die Pumpleistung des Herzens sinkt unter Anabolika auf die Hälfte. Da mehr Muskeln aber das Herz mehr fordern, droht bei Anstrengung ein plötzlicher Tod durch Herzversagen. [2561]
29. April 2010 – Focus
Stretching vor dem Sport schadet
Wer sein Training mit Stretching beginnt, verhärtet die Muskeln, statt sie zu entspannen. Statt stärker und schneller werden sie schwächer und langsamer. Zu diesem Schluss kommen sportmedizinische Experimente an der Uni Limerick in Irland. Besser ist ein leichtes Aufwärmen vor dem Training, zum Beispiel durch langsames Joggen, leichtes Balljonglieren oder Ballwechsel im Fussball und Tennis. Die richtige Zeit fürs Stretching ist nach dem Training, wenn die Muskeln warm sind. [2534]
16. April 2010 – Telegraph
Als Gesundheitssport bringt Fussball mehr Vorteile als Joggen. Zu diesem Fazit kommen Vergleichsstudien in sieben europäischen Ländern. Das Spiel mit dem Ball wirkt am positivsten auf Herz und Kreislauf, verbessert daneben vor allem auch das psychische Wohlbefinden. Während Jogger im Wald sich vor allem auf ihre Gesundheit und ihren Körper konzentrieren, geht es beim Fussball um Spass und Teamgeist. Deshalb bleiben die meisten Fussballer ihrem Hobby länger treu als die meisten Jogger. [2520]
9. April 2010 – Standard
Jogging gut, Marathon schlecht für das Herz
Übermässig verkalkte Herzkranzgefässe haben Herzspezialisten bei einer Gruppe von 25 Sportlern gefunden, die jedes Jahr mindestens einen Marathonlauf absolviert hatten. Eine US-Studie hatte die Herzen der Sportler mit denen von 23 Nichtsportlern verglichen. Laufen gilt sonst als gesund für das Herz - wenn man es nicht übertreibt. Bei extremer Ausdauerleistung treten überall im Körper mehr Entzündungsherde auf, und diese greifen die Innenwände der Arterien an. An den verletzten Stellen lagert sich mit der Zeit Kalk ab. [2490]
22. März 2010 – Ärztezeitung
Bewegung ist die beste vorbeugende Medizin, um gesund zu bleiben. Doch es muss nicht unbedingt Sport sein, sagt der deutsche Sportmediziner Hans Bloss. Wer im Alltag für genug Bewegung sorgt, zum Beispiel durch Treppensteigen statt Lift und durch Einkaufsbummel zu Fuss, tut unter Umständen seiner Gesundheit mehr Gutes als durch häufiges Joggen oder Besuche im Kraftstudio. Wer Sport zu Wettkampfzwecken betreibe, schaffe zusätzlichen Stress, statt ihn abzubauen, meint Bloss. Zuviel und einseitiges Training sei schlechter als gar kein Training. [2446]
1. März 2010 – Focus
Man kann sich wirklich zu Tode langweilen
Es ist mehr als nur eine Redensart: Wer sich oft über Langeweile beklagt, stirbt früher als wer das nicht tut. Das zeigt eine Studie an über 7000 Beamten in Grossbritannien. Sie waren vor mehr als 25 Jahren befragt worden. Von den Gelangweilten sind inzwischen fast 40 Prozent mehr gestorben als von den übrigen. Dass Langeweile direkt tödlich ist, bezweifeln Psychologen allerdings. Sie vermuten, dass Gelangweilte mehr rauchen und trinken und weniger Sport treiben. [2393]
9. Februar 2010 – Daily Mail
Sport ist gesund für 80 Prozent
Eine satte Mehrheit von 80 Prozent der Bevölkerung ist in der glücklichen Lage, durch Jogging, Aerobic oder Krafttraining ihre Atmung und ihren Kreislauf fitter machen zu können. Das zeigt eine Studie an über fünfhundert Personen in Europa und in den USA. Bei den restlichen 20 Prozent sprechen Herz und Kreislauf nicht wesentlich auf das Training an. Diese Menschen zu entdecken und individuell zu beraten ist das Ziel der Genomik. Bisher hat man 30 Gene entdeckt, die für die Leistung von Herz und Kreislauf zuständig sind. Deren Bestimmung auf breiter Front ist allerdings noch Zukunftsmusik. [2383]
5. Februar 2010 – Telegraph
Atemnot bei Erkältung: Warnsignal für das Herz
Wer nach einer Erkältung, einem grippalen Infekt, schon bei kleiner Anstrengung ausser Atem gerät, sollte sofort zum Arzt. Dazu rät ein führender deutscher Herzmediziner. Grund: Der Herzmuskel könnte entzündet und dadurch geschwächt sein. Weitere Zeichen der Gefahr seien Herzrhythmusstörungen wie Stolpern oder Herzrasen. Um das Herz zu schonen, sollte man bei Erkältungen in jedem Fall körperliche Anstrengung meiden, von sportlichem Training ganz zu schweigen. [2339]
26. Januar 2010 – Süddeutsche Zeitung
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