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Gesundheitstelegramm | Sport

Junge Sportler werden schlaue Senioren
06. Juli 2010 - Menschen, die schon in der Kindheit sportlich aktiv gewesen sind, leiden wahrscheinlich im Alter weniger an Alzheimer oder an anderen Formen von Demenz. Besonders deutlich ist dieser Zusammenhang bei Frauen. Zu diesem Schluss kommt eine kanadische Studie an über neuntausend Personen. Doch auch wer den frühen Einstieg verpasst hat, für den ist es nie zu spät, mit Sport anzufangen. Dabei kommt es weniger auf die Intensität an als darauf, regelmässig aktiv zu sein.  [2659]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Ursachen von Kopfschmerzen in der Jugend
14. Juni 2010 - Jugendliche, die mindestens einmal pro Woche Alkohol und täglich mehr als eine Tasse Kaffee trinken, die täglich rauchen und keinen Sport treiben, leiden mehr als andere an Kopfschmerzen und Migräne. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über tausend jungen Menschen zwischen 14 und 20 Jahren in Deutschland.  [2643]
Quelle: Welt  
 
Rauchen höhlt die Knochen aus
31. Mai 2010 - Junge Raucher brechen ihre Knochen beim Sport mehr als doppelt so oft wie ihre Altersgenossen, die nicht rauchen. Grund: Die Knochen sind schwächer, wie Messungen der Knochendichte an Wirbelsäule und Hüfte zeigen. Besonders stark betroffen sind jene, die schon mit 16 Jahren oder noch früher mit dem Rauchen begonnen haben. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über sechshundert jungen Männern in Belgien.  [2625]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Experte: Bewegen wichtiger als Abnehmen
27. Mai 2010 - Ein Mangel an Fitness schade der Gesundheit mehr als zuviel Fett am Körper, sagt der britische Sportmediziner Dr. Richard Weiler. Die Experten für öffentliche Gesundheit und Prävention seien zu sehr darauf fixiert, Übergewicht zu bekämpfen. Das sei der falsche Ansatz, meint Weiler. Bewegung verbessere die Gesundheit selbst dann, wenn man dabei nicht abnehme.  [2616]
Quelle: Telegraph  
 
Sport vertreibt Angst
30. April 2010 - Patienten mit Herzproblemen, Krebs, Rheuma und anderen chronischen Krankheiten leiden oft an Ängsten. Mit regelmässigem halbstündigem Training lässt sich diese Angst deutlich reduzieren. Ob Walking, Aerobic oder Krafttraining spielt keine Rolle. Zu diesem Schluss kommt eine neue Auswertung von ingesamt 40 Studien mit etwa 3000 Patienten.  [2563]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Muskeldoping schwächt das Herz
29. April 2010 - Mit Anabolika dopen sich nicht nur Leistungssportler, sondern auch Freizeitsportler, die sich im Fitnessstudio mehr Muskeln antrainieren wollen. Dass solches Doping dem Herzen schadet, war schon bekannt. Doch wie gross die Schäden wirklich sind, zeigt eine neue Studie in Boston: Die Pumpleistung des Herzens sinkt unter Anabolika auf die Hälfte. Da mehr Muskeln aber das Herz mehr fordern, droht bei Anstrengung ein plötzlicher Tod durch Herzversagen.  [2561]
Quelle: Focus  
 
Stretching vor dem Sport schadet
16. April 2010 - Wer sein Training mit Stretching beginnt, verhärtet die Muskeln, statt sie zu entspannen. Statt stärker und schneller werden sie schwächer und langsamer. Zu diesem Schluss kommen sportmedizinische Experimente an der Uni Limerick in Irland. Besser ist ein leichtes Aufwärmen vor dem Training, zum Beispiel durch langsames Joggen, leichtes Balljonglieren oder Ballwechsel im Fussball und Tennis. Die richtige Zeit fürs Stretching ist nach dem Training, wenn die Muskeln warm sind.  [2534]
Quelle: Telegraph  
 
Kicken gesünder als Joggen
09. April 2010 - Als Gesundheitssport bringt Fussball mehr Vorteile als Joggen. Zu diesem Fazit kommen Vergleichsstudien in sieben europäischen Ländern. Das Spiel mit dem Ball wirkt am positivsten auf Herz und Kreislauf, verbessert daneben vor allem auch das psychische Wohlbefinden. Während Jogger im Wald sich vor allem auf ihre Gesundheit und ihren Körper konzentrieren, geht es beim Fussball um Spass und Teamgeist. Deshalb bleiben die meisten Fussballer ihrem Hobby länger treu als die meisten Jogger.  [2520]
Quelle: Standard  
 
Jogging gut, Marathon schlecht für das Herz
22. März 2010 - Übermässig verkalkte Herzkranzgefässe haben Herzspezialisten bei einer Gruppe von 25 Sportlern gefunden, die jedes Jahr mindestens einen Marathonlauf absolviert hatten. Eine US-Studie hatte die Herzen der Sportler mit denen von 23 Nichtsportlern verglichen. Laufen gilt sonst als gesund für das Herz - wenn man es nicht übertreibt. Bei extremer Ausdauerleistung treten überall im Körper mehr Entzündungsherde auf, und diese greifen die Innenwände der Arterien an. An den verletzten Stellen lagert sich mit der Zeit Kalk ab.  [2490]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Bewegung ja, Sport na ja
01. März 2010 - Bewegung ist die beste vorbeugende Medizin, um gesund zu bleiben. Doch es muss nicht unbedingt Sport sein, sagt der deutsche Sportmediziner Hans Bloss. Wer im Alltag für genug Bewegung sorgt, zum Beispiel durch Treppensteigen statt Lift und durch Einkaufsbummel zu Fuss, tut unter Umständen seiner Gesundheit mehr Gutes als durch häufiges Joggen oder Besuche im Kraftstudio. Wer Sport zu Wettkampfzwecken betreibe, schaffe zusätzlichen Stress, statt ihn abzubauen, meint Bloss. Zuviel und einseitiges Training sei schlechter als gar kein Training.  [2446]
Quelle: Focus  
 
Man kann sich wirklich zu Tode langweilen
09. Februar 2010 - Es ist mehr als nur eine Redensart: Wer sich oft über Langeweile beklagt, stirbt früher als wer das nicht tut. Das zeigt eine Studie an über 7000 Beamten in Grossbritannien. Sie waren vor mehr als 25 Jahren befragt worden. Von den Gelangweilten sind inzwischen fast 40 Prozent mehr gestorben als von den übrigen. Dass Langeweile direkt tödlich ist, bezweifeln Psychologen allerdings. Sie vermuten, dass Gelangweilte mehr rauchen und trinken und weniger Sport treiben.  [2393]
Quelle: Daily Mail  
 
Sport ist gesund für 80 Prozent
05. Februar 2010 - Eine satte Mehrheit von 80 Prozent der Bevölkerung ist in der glücklichen Lage, durch Jogging, Aerobic oder Krafttraining ihre Atmung und ihren Kreislauf fitter machen zu können. Das zeigt eine Studie an über fünfhundert Personen in Europa und in den USA. Bei den restlichen 20 Prozent sprechen Herz und Kreislauf nicht wesentlich auf das Training an. Diese Menschen zu entdecken und individuell zu beraten ist das Ziel der Genomik. Bisher hat man 30 Gene entdeckt, die für die Leistung von Herz und Kreislauf zuständig sind. Deren Bestimmung auf breiter Front ist allerdings noch Zukunftsmusik.  [2383]
Quelle: Telegraph  
 
Atemnot bei Erkältung: Warnsignal für das Herz
26. Januar 2010 - Wer nach einer Erkältung, einem grippalen Infekt, schon bei kleiner Anstrengung ausser Atem gerät, sollte sofort zum Arzt. Dazu rät ein führender deutscher Herzmediziner. Grund: Der Herzmuskel könnte entzündet und dadurch geschwächt sein. Weitere Zeichen der Gefahr seien Herzrhythmusstörungen wie Stolpern oder Herzrasen. Um das Herz zu schonen, sollte man bei Erkältungen in jedem Fall körperliche Anstrengung meiden, von sportlichem Training ganz zu schweigen.  [2339]
Quelle: Süddeutsche Zeitung  
 
Frauen: Skibindung lockerer einstellen
25. Januar 2010 - Frauen verletzen sich auf der Skipiste doppelt so häufig am Knie als Männer, ihr vorderes Kreuzband reisst gar dreimal so oft. Sportwissenschaftler der Uni Innsbruck empfehlen deshalb Frauen, ihre Bindung weniger stramm einzustellen. Vor der Abfahrt sollten sich alle Skifahrer gut aufwärmen. Dies gelte ganz besonders für die Skifahrerinnen, da ihre Gelenke empfindlicher auf Kälte reagieren.  [2338]
Quelle: Medical Tribune  
 
Langes Sitzen macht krank
21. Januar 2010 - Wer zu lange an einem Stück sitzt, wird eher krank als wer öfter mal aufsteht. Daran ändert auch Sport in der Freizeit nichts. Dieses überraschende Fazit ziehen schwedische Mediziner. Sie stützen sich unter anderem auf eine Studie, die Angestellte in Büros miteinander vergleicht: Jene, die lange sitzen, sind dicker und neigen mehr zu Diabetes als jene, die oft zum Drucker, Kaffeeautomaten oder Aktenschrank gehen. Die Mediziner raten, mindestens alle 45 Minuten aufzustehen und sich fünf Minuten lang zu bewegen.  [2322]
Quelle: Spiegel  
 
Sieben Tipps gegen Spannungskopfschmerzen
14. Januar 2010 - Es ist ein Gefühl, als umspanne ein zu enges Stahlband den ganzen Kopf. Daran leidet die Mehrheit der Bevölkerung zwei bis dreimal pro Monat. Diese 7 Massnahmen können lindern helfen: Pfefferminzöl oder Tigerbalsam vorsichtig auf die Schläfen streichen. Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Autogenes Training, falls keine Depression vorliegt. Ausdauersport wie Jogging, Walking oder Schwimmen. Bei Bildschirmarbeit jede Stunde zwei bis drei Minuten Pause, leichte Gymnastik für die Schultern, Augen bewegen. Physiotherapie gegen Verspannung der Nackenmuskeln. Schmerzmittel nur nehmen, wenn alles andere nicht hilft; bei Schmerzen über mehr als drei Monate an den meisten Tagen einen Arzt aufsuchen.  [2295]
Quelle: Welt  
 
Bewegung senkt Risiko für Demenz
13. Januar 2010 - Senioren, die sich regelmässig bewegen, können so ihr Risiko einer leichten Schwäche der geistigen Fähigkeiten um 30 bis 40 Prozent senken. Soweit das Zwischenergebnis einer zur Zeit laufenden Studie. Mit leichter Geistesschwäche steigt das Risiko einer schweren Demenz um das Fünf- bis Zehnfache einer geistig fitten Person. Am wirksamsten für die grauen Zellen ist offenbar mässige Intensität, zum Beispiel durch schnelles Gehen, Wandern, Aerobic, Krafttraining, Schwimmen, Tennis Doppel, Yoga, Kampfsport, Gewichtheben und Golf ohne Wagen.  [2289]
Quelle: Medpage Today  
 
Laufschuhe belasten Gelenke mehr als Barfusslaufen
06. Januar 2010 - Schlechte Noten für die Hersteller teurer moderner Joggingschuhe: Sie belasten die Hüfte durchschnittlich um 54 Prozent stärker, die Knie um 36 Prozent stärker als das Laufen ohne Schuhe. Einzig die Füsse profitieren von der Stütze und der Stossdämpfung. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an jungen gesunden Sportlern an der Uni von Virginia. Als schädlich erweist sich vor allem eine dicke Sohle an den Fersen. Wer seine Gelenke schonen will, sollte beim Kauf auf eine möglichst geringe Fersenhöhe achten.  [2260]
Quelle: Spiegel  
 
Gute Vorsätze: Bewegen, bewegen ...
02. Januar 2010 - Schon zwanzig Minuten Bewegung pro Woche können ausreichen, die Stimmung merklich zu heben, hat eine schottische Studie herausgefunden. Mehr Sport wirkt besser als wenig Sport, intensiver Sport hilft besser als leichter Sport. Doch die Kurve der besseren Gesundheit flacht ab, je mehr Sport man treibt. Daraus folgt: Am Wichtigsten ist es, sich überhaupt zu bewegen. Wie, wo und wann man das tut, ist ziemlich egal. So wirken fünfmal dreissig Minuten Sport pro Woche genauso gut wie dreimal fünfzig Minuten.  [2249]
Quelle: New York Times  
 
Bewegung steigert Chance gegen Darmkrebs
20. Dezember 2009 - Wer an Darmkrebs leidet, tut gut daran, viel Sport zu treiben: Die Chance zu überleben ist bei körperlich aktiven Menschen mehr als doppelt so hoch wie bei Bewegungsmuffeln. Dies zeigt eine Studie an über sechshundert Männern an einem Krebsinstitut in Boston. Frühere Studien haben schon mehrfach gezeigt, dass Bewegung auch das Risiko senkt, Darmkrebs zu bekommen.  [2222]
Quelle: Standard  
 
Freizeitsport stärkt die Knochen
16. Dezember 2009 - Wer mindestens dreissig Jahre lang in seiner Freizeit Sport treibt, hat danach stärkere Knochen - am Schienbein gemessen im Durchschnitt um über zehn Prozent dicker und damit bruchfester als bei vergleichbaren Menschen, die keinen Sport treiben. Dies hat eine Studie an Zwillingspaaren in Finnland gezeigt. Sport empfiehlt sich auch für Menschen, die schon an Osteoporose erkrankt sind. Das macht den Abbau zwar nicht rückgängig, aber verlangsamt ihn wesentlich.  [2206]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Bei Fitten fliesst Blut besser
30. Oktober 2009 - Bei fitten Menschen ist das Blut flüssiger als bei unfitten, wodurch es besser durch die haarfeinen Gefässe bis in die Organe gelangt. Sport, als natürlicher Blutverdünner, senkt somit auch das Risiko von Verstopfungen, die zu Herzinfarkt oder Hirnschlag führen können.  [2145]
Quelle: PubMed  PMID: 19786866
 
Rücken liebt strengen Sport, aber nicht strenge Arbeit
29. Oktober 2009 - Ein gesunder Rücken ohne Schmerzen braucht viel Bewegung, um die Muskeln des Rumpfes und der Wirbelsäule zu kräftigen. Bewegung in der Freizeit, zum Beispiel durch Sport, senkt das Risiko für Rückenschmerzen deutlich. Jedoch steigt das Risiko bei körperlich anstrengender Arbeit. Dies zeigt eine Studie der orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg an über dreitausend Angestellten.  [2144]
Quelle: PubMed  PMID: 19787333
 
Mit Fitness macht Stress weniger krank
23. Oktober 2009 - Wer sich fit hält, wird weniger krank. Dies hat viele Gründe. Bekannt sind vor allem die günstigen Wirkungen von Sport auf Herz und Kreislauf. Jetzt hat das Institut für Sportwissneschaft der Uni Basel einen weiteren Grund gefunden: Fitte Menschen vertragen Stress besser. Dies ist das Fazit zahlreicher Studien über Sport, Stress und Gesundheit.  [2141]
Quelle: PubMed  PMID: 19828772
 
Gute Fitness schützt vor Krebs
04. September 2009 - Wer pro Woche mindestens zwei Stunden intensiv körperlich aktiv ist, kann sein Risiko für Krebs um ein Drittel senken, verglichen mit dem Risiko von sportlich nicht aktiven Menschen. Wichtig ist aber auch, nicht zu rauchen und sich ausgewogen zu ernähren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an über zweitausend gesunden Männern in Finnland.  [2128]
Quelle: PubMed  PMID: 19683431
 
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