Gesundheitstelegramm: Sonne

News zu Sonne

Vitamin D gegen Depression

Menschen mit einem hohen Spiegel von Vitamin D im Blut leiden weniger als andere an Depressionen. Das zeigt die Auswertung einer Studie mit über zwölftausend Personen in Dallas, Texas. Besonders günstig wirkt Vitamin D bei Menschen, die schon einmal depressiv waren. Genug Sonne auch in der dunklen Jahreszeit kann helfen, den Vitaminpegel zu erhöhen. [3017]

6. Januar 2012  –  UPI Health News

Solarium gefährlicher als angenommen

Sich auf einer Sonnenbank bräunen zu lassen schadet der Haut auch dann, wenn kein Sonnenbrand entsteht. Grund: Die UVA-Strahlung der Solarliege dringt tief in die Haut ein und kann dort die Zellen schädigen, die sich teilen und neue Schichten der Haut bilden. Das haben britische Forscher bei Versuchen mit zwölf Freiwilligen festgestellt. [2960]

14. Oktober 2011  –  Telegraph

Sonnenbrille gegen Degeneration der Netzhaut

An hellen Tagen die Augen mit einer Sonnenbrille schützen! Dazu raten deutsche Augenärzte, denn helles Licht mit UV-Anteil fördert die altersbedingte Makuladegeneration AMD, die Zerstörung der Zone des schärfsten Sehens auf der Netzhaut. [2925]

22. August 2011  –  Ärzteblatt

Bester Sonnenschutz: Mittagssonne meiden!

Um drei Viertel lässt sich die mögliche Belastung mit UV-Strahlen reduzieren, wenn man zwischen elf und fünfzehn Uhr die Sonne meidet. Das sagt Professor Eggert Stockfleth, Leiter der Europäischen Hautkrebsstiftung. In Europa nehmen die Neuerkrankungen an Hautkrebs jedes Jahr um etwa fünf Prozent zu. [2862]

9. Mai 2011  –  Ärztezeitung

Nanoteilchen: ähnlich wie Asbest?

Nanoteilchen messen nur wenige Millionstel Millimeter. Sie werden immer öfter für Beschichtungen mit besonders vorteilhaften Eigenschaften eingesetzt, aber auch zum Beispiel in Sonnencreme. Da die Teilchen so winzig sind, können sie bis tief in die Lungen gelangen und dort, ähnlich wie Asbest, Krebs auslösen. Diese Gefahr sieht Prof. Thomas Kraus aus Aachen. Allerdings seien nur Personen gefährdet, die in der Herstellung mit Nanoteilchen in Kontakt kommen, nicht aber Konsumenten der damit hergestellten Produkte. Wie gefährlich die Teilchen wirklich sind, wird künftige Forschung zeigen müssen. [2817]

28. Februar 2011  –  Focus

Ein wenig Sonne über Mittag ist gesund

Sonnenschutz total - aus Furcht vor Hautkrebs - ist ungesund, warnen sieben britische Organisationen, darunter die Vereinigung der Hautärzte, die Osteoporose-Gesellschaft und die Gesellschaft für Krebsforschung. Sie empfehlen, über Mittag dosiert Sonne zu tanken - dann, wenn das Sonnenlicht am meisten UV-Strahlung enthält. Das sollte man regelmässig tun, sogar im Sommer, allerdings nur für etwa zehn bis fünfzehn Minuten und mit ausreichendem Sonnenschutz. So bildet die Haut das lebenswichtige Vitamin D. Mit dem Sonnenbad sollte man aufhören, bevor die Haut rot wird. [2774]

17. Dezember 2010  –  BBC

Länger Schlafen erleichtert Zeitumstellung

Wenn in der Nacht des 30. Oktober die Uhren auf Winterzeit umgestellt werden, kommt dies den «Eulen» entgegen, die gerne länger schlafen. Mehr Mühe haben die Frühaufsteher, die «Lerchen». Ihre innere Uhr ist noch auf das frühere Aufstehen in der Sommerzeit programmiert, wodurch sich der Schlaf verkürzt. Ihnen empfiehlt Alexander Blau vom Schlafmedizinischen Zentrum der Berliner Charité, in den Tagen vor der Umstellung ausreichend Schlaf und Sonnenlicht zu tanken und sich viel im Freien zu bewegen. Leichte Kost in den Tagen des Zeitwechsels ist ebenfalls günstig. [2742]

28. Oktober 2010  –  Welt

Laptop röstet die Haut

Nicht nur die Sonne, sondern auch Hitze bräunt die Haut. Das haben Forscher der Uniklinik Basel bei Personen entdeckt, die stundenlang mit ihrem Laptop oder Notebook auf den Oberschenkeln am Bildschirm sitzen. Dabei entsteht ein rotbrauner Ausschlag, den die Fachleute Hitzemelanose oder «Toasted Skin Syndrome» nennen. Wie gefährlich der Ausschlag ist und ob er allenfalls Krebs fördert, weiss man bisher nicht. Er verschwindet rasch wieder, sobald die Hitzebelastung aufhört. [2726]

6. Oktober 2010  –  Focus

Multiple Sklerose bessert sich im Herbst

Die Nervenkrankheit multiple Sklerose (MS) verläuft in Schüben. Der Wechsel ist unter anderem von der Jahreszeit abhängig, wie ein Forscherteam in Boston herausgefunden hat: Im Frühjahr und Sommer nehmen die Schäden an den Nerven zu, im Herbst und Winter wieder ab. An diesem Wechsel sind die Aussentemperaturen ebenso beteiligt wie die Intensität der Sonnenstrahlung. In nördlichen und südlichen Breiten mit ihren stark ausgeprägten Jahreszeiten tritt MS häufiger auf als in der Nähe des Äquators. [2702]

2. September 2010  –  Ärzteblatt

Sonnenschirm schützt nur teilweise vor UV-Strahlung

Etwa ein Drittel der für die Haut schädlichen UV-Strahlung gelangt unter einen Sonnenschirm von 1,6 Metern Durchmesser - obwohl der Schirmstoff nur fünf Prozent der Strahlung durchlässt. Das zeigen Messungen spanischer Forscher. Schuld an dem Unterschied ist diffuse Strahlung, die aus der Umgebung unter den Schirm gestreut wird. [2672]

23. Juli 2010  –  Standard

Sommerkleidung: Auf Lichtschutzfaktor achten!

Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, um das Wievielfache länger als mit ungeschützter Haut man sich an der Sonne aufhalten darf. Ein weisses T-Shirt mit LSF 10 schützt also nur knapp zwei Stunden vor Sonnenbrand, bei Kindern gar nur eine Stunde. Je dichter der Stoff gewoben und je dunkler er gefärbt ist, desto besser schützt er. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft Kleidung, die nach dem UV-Standard 801 geprüft ist. [2650]

23. Juni 2010  –  Welt

Solarium fördert Hautkrebs stärker als gedacht

Mehr als viermal höher ist das Risiko für schwarzen Hautkrebs (Melanom) bei Menschen, die regelmässig ins Solarium gehen und sich dort unter schnell bräunende Geräte legen. Wer mehr als fünfzig Stunden in seinem Leben auf üblichen Sonnenbänken verbracht hat, muss mit einem mehr als dreimal höheren Risiko rechnen. Generell haben Nutzer von Solarien ein um 75 Prozent höheres Risiko als Menschen, die sich nicht künstlich bräunen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an über tausend Melanom-Patienten in den USA. Sie lässt vermuten, die Krebsgefahr durch Solarien sei höher als bisher angenommen. [2618]

28. Mai 2010  –  Ärztezeitung

Braune Haut ohne Sonne und Solarium

Obst und Gemüse sind gesunde, natürliche Selbstbräuner. Wer nach der empfohlenen Regel fünf Portionen am Tag konsumiert, bekommt auch ohne Sonne eine gesunde Hautfarbe. Für die meisten Menschen ist die durch Ernährung bewirkte Bräune attraktiver als das Braun aus dem Solarium oder vom Badestrand. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie. Vermutlich sind gelbliche und rötliche Farbstoffe, Carotinoide, in Obst und Gemüse für die Bräunung der Haut verantwortlich. [2610]

25. Mai 2010  –  Bild

Hautkrebstag: So beugt man vor

Die Krebsliga Schweiz empfiehlt, zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten zu bleiben, im Sommer im Freien Hut, Sonnenbrille und schützende Kleidung zu tragen und nackte Haut reichlich mit Sonnenschutzmittel einzureiben. Besonders gut sollten Kinder und Jugendliche geschützt werden, denn ihre Haut ist empfindlicher als die von Erwachsenen. Sonnenbrände in den ersten 18 Lebensjahren führen später am häufigsten zu Hautkrebs. [2583]

10. Mai 2010  –  Medical Tribune

Senioren mobiler mit mehr Vitamin D

Bei Menschen über siebzig hängt der Spiegel von Vitamin D im Blut deutlich mit der Fähigkeit zusammen, schnell zu gehen, von einem Stuhl aufzustehen und auf einem Bein zu balancieren. Das zeigt eine Studie an über zweitausend Senioren in den USA. Vitamin D ist wichtig für starke Knochen und kann so die Beweglichkeit indirekt beeinflussen. Andererseits gehen mobile Senioren auch mehr ins Freie, wodurch die Haut mehr Sonne bekommt und deshalb mehr Vitamin D bilden kann. [2555]

27. April 2010  –  UPI Health News

Solarium kann süchtig machen

Wer sich regelmässig in einem Sonnenstudio bräunen lässt, könnte süchtig sein. Das vermuten amerikanische Forscher. Sie hatten über vierhundert Studentinnen und Studenten befragt, die regelmässig Solarien besuchen. Fast die Hälfte zeigten Anzeichen von Sucht - Entzugssymptome und eine Neigung zu Depression und Angst, wie dies auch bei Abhängigkeit von Alkohol, Nikotin und anderen Drogen bekannt ist. [2543]

22. April 2010  –  Stern

Vitamin D aktiviert Immunzellen

Wer sich im Freien aufhält und die Sonne auf seine Haut scheinen lässt, aktiviert das Immunsystem. Um nämlich die Armee der Killerzellen im Kampf gegen Viren und Bakterien mobil zu machen, ist Vitamin D nötig. Dieses bildet sich in der von Sonne beschienenen Haut. Die immunsteigernde Wirkung des Vitamins haben dänische Forscher kürzlich entdeckt.  [2461]

9. März 2010  –  Spiegel

Autisten als Top-Spezialisten

Statt Autisten als Behinderte zu sehen, nutzt der Dänische Unternehmer Thorkil Sonne ihre besonderen Fähigkeiten: Sie suchen im Auftrag von Firmen nach Fehlern in Computerprogrammen. Solche Jobs gelten unter «normalen» Programmierern als Zumutung. Doch Autisten haben kein Problem damit, sich tagelang nur mit Zahlenkolonnen zu beschäftigen. Das Unternehmen Specialisterne arbeitet auch für Grosskonzerne wie Microsoft, berichtet der Wiener Standard in seinem Wirtschaftsteil. [2447]

2. März 2010  –  Standard

Solarien können der Gesundheit schaden

Jede siebte Sonnenbank in einem europäischen Solarium strahlt zuviel UV ab. Wer sich dort bräunen lässt, droht einen Sonnenbrand zu bekommen und im schlimmsten Fall später an Hautkrebs zu erkranken. Zu diesem Schluss kommt ein Test an über fünfhundert Sonnenbänken in zehn europäischen Ländern. Wer sich im Solarium bräunen lässt, sollte erwachsen sein, ein auf den Hauttyp abgestimmtes Programm wählen, die Augen schützen, Kosmetika vor dem Bräunen von der Haut entfernen, mindestens 48 Stunden Pause zwischen zwei Sitzungen einhalten und empfindliche Körperstellen nicht bräunen. [2414]

15. Februar 2010  –  Standard

Vitamin D gegen Darmkrebs

Personen mit einem hohen Spiegel von Vitamin D im Blut haben ein bis zu 40 Prozent geringeres Risiko für Krebs im Dickdarm und Enddarm als Personen mit wenig Vitamin. Das zeigt eine Studie an über tausend Personen in Europa. Doch Vorsicht: Zuviel Vitamin D ist giftig. Am besten lässt sich das Risiko senken, wenn man sich viel im Freien bewegt - Sonne regt die Haut zur Bildung von Vitamin D an, nur wenig Alkohol und rotes Fleisch konsumiert und nicht (mehr) raucht. [2341]

26. Januar 2010  –  Medical News Today

Oft ins Freie, dem Herzen zuliebe

Wer sich oft an der frischen Luft aufhält, läuft weniger Gefahr, an Herzinfarkt zu sterben als ein Stubenhocker. Daran ist nicht nur die Bewegung schuld, sondern auch die Sonne auf der Haut. Sie regt den Körper an, Vitamin D zu bilden, und dieses senkt das Risiko für Herz und Kreislauf. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an mehr als fünfzehntausend Amerikanern schwarzer und weisser Hautfarbe. Die Schwarzen sterben häufiger an Herzinfarkt als die Weissen. Hauptgrund ist offenbar, dass dunkle Haut weniger Vitamin D bildet als helle. [2325]

21. Januar 2010  –  NZZ

Krebs-Gencode geknackt

Krebsforschern ist es gelungen, die Gene von Haut- und Lungenkrebszellen vollständig zu entschlüsseln. Der Vergleich mit gesunden Zellen zeigt: Hautkrebszellen haben etwa dreissigtausend Fehler in ihrer Erbmasse, verursacht durch zuviel Sonnenstrahlung; Lungenkrebszellen haben über zwanzigtausend Fehler, verursacht durch Schadstoffe im Tabakrauch. Mit jedem gerauchten Pack Zigaretten kommt im Durchschnitt ein neuer Gen-Fehler dazu. Die Forscher hoffen, anhand der Gene neue Ansatzpunkte für die Behandlung von Krebs zu finden. Ob diese Hoffnung berechtigt ist, wird sich noch zeigen müssen. [2217]

18. Dezember 2009  –  BBC

Grössere Menschen brauchen mehr Vitamin D

Vor allem Menschen, die sich zum Schutz der Haut von der Sonne fernhalten, benötigen Tropfen mit Vitamin D, um ihren täglichen Bedarf zu decken. Besonders wichtig ist dies für Senioren. Der Bedarf nimmt mit dem Körpergewicht zu. Deshalb empfiehlt sich ein zusätzlicher Tropfen (100 internationale Einheiten) für je zehn Kilos, die eine Frau schwerer ist als sechzig und ein Mann als siebzig Kilos. [1962]

17. Oktober 2008  –  PubMed PMID: 18689559

Vitamin D Tropfen, der Haut zuliebe

Wer sich gut vor der Sonne schützt, wie Hautärzte dies zum Schutz vor Krebs empfehlen, kann unter Umständen Mangel an Vitamin D leiden. Dieses Vitamin, wichtig für Knochen, kann der Körper in der Haut selbst herstellen, wenn diese von ultraviolettem Licht beschienen wird. Dieser Anteil des Sonnenlichts ist aber schädlich für die Haut. Deshalb ist es wohl besser, seinen Vitaminbedarf mit Hilfe von Tropfen zu decken, als sich der Gefahr von Sonnenbrand, schneller Alterung und Hautkrebs auszusetzen. [1921]

21. August 2008  –  PubMed PMID: 18648712

Gesunde Mittagssonne, mit Mass

Über Mittag enthält das Licht der Sonne einen höheren Anteil an Ultraviolett B, das die Haut zur Bildung von Vitamin D anregt. Am Nachmittag steigt der Anteil an Ultraviolett A, das Hautkrebs fördert. Laut neuster Meinung der Experten ist deshalb die Mittagssonne am gesündesten, allerdings nur solange sich die Haut nicht rötet. [1831]

26. März 2008  –  PubMed PMID: 18348449

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