Gesundheitstelegramm | Sonne
Sonnenschirm schützt nur teilweise vor UV-Strahlung
23. Juli 2010 - Etwa ein Drittel der für die Haut schädlichen UV-Strahlung gelangt unter einen Sonnenschirm von 1,6 Metern Durchmesser - obwohl der Schirmstoff nur fünf Prozent der Strahlung durchlässt. Das zeigen Messungen spanischer Forscher. Schuld an dem Unterschied ist diffuse Strahlung, die aus der Umgebung unter den Schirm gestreut wird. [2672]
Quelle: Standard
Sommerkleidung: Auf Lichtschutzfaktor achten!
23. Juni 2010 - Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, um das Wievielfache länger als mit ungeschützter Haut man sich an der Sonne aufhalten darf. Ein weisses T-Shirt mit LSF 10 schützt also nur knapp zwei Stunden vor Sonnenbrand, bei Kindern gar nur eine Stunde. Je dichter der Stoff gewoben und je dunkler er gefärbt ist, desto besser schützt er. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft Kleidung, die nach dem UV-Standard 801 geprüft ist. [2650]
Quelle: Welt
Solarium fördert Hautkrebs stärker als gedacht
28. Mai 2010 - Mehr als viermal höher ist das Risiko für schwarzen Hautkrebs (Melanom) bei Menschen, die regelmässig ins Solarium gehen und sich dort unter schnell bräunende Geräte legen. Wer mehr als fünfzig Stunden in seinem Leben auf üblichen Sonnenbänken verbracht hat, muss mit einem mehr als dreimal höheren Risiko rechnen. Generell haben Nutzer von Solarien ein um 75 Prozent höheres Risiko als Menschen, die sich nicht künstlich bräunen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an über tausend Melanom-Patienten in den USA. Sie lässt vermuten, die Krebsgefahr durch Solarien sei höher als bisher angenommen. [2618]
Quelle: Ärztezeitung
Braune Haut ohne Sonne und Solarium
25. Mai 2010 - Obst und Gemüse sind gesunde, natürliche Selbstbräuner. Wer nach der empfohlenen Regel fünf Portionen am Tag konsumiert, bekommt auch ohne Sonne eine gesunde Hautfarbe. Für die meisten Menschen ist die durch Ernährung bewirkte Bräune attraktiver als das Braun aus dem Solarium oder vom Badestrand. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie. Vermutlich sind gelbliche und rötliche Farbstoffe, Carotinoide, in Obst und Gemüse für die Bräunung der Haut verantwortlich. [2610]
Quelle: Bild
Hautkrebstag: So beugt man vor
10. Mai 2010 - Die Krebsliga Schweiz empfiehlt, zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten zu bleiben, im Sommer im Freien Hut, Sonnenbrille und schützende Kleidung zu tragen und nackte Haut reichlich mit Sonnenschutzmittel einzureiben. Besonders gut sollten Kinder und Jugendliche geschützt werden, denn ihre Haut ist empfindlicher als die von Erwachsenen. Sonnenbrände in den ersten 18 Lebensjahren führen später am häufigsten zu Hautkrebs. [2583]
Quelle: Medical Tribune
Senioren mobiler mit mehr Vitamin D
27. April 2010 - Bei Menschen über siebzig hängt der Spiegel von Vitamin D im Blut deutlich mit der Fähigkeit zusammen, schnell zu gehen, von einem Stuhl aufzustehen und auf einem Bein zu balancieren. Das zeigt eine Studie an über zweitausend Senioren in den USA. Vitamin D ist wichtig für starke Knochen und kann so die Beweglichkeit indirekt beeinflussen. Andererseits gehen mobile Senioren auch mehr ins Freie, wodurch die Haut mehr Sonne bekommt und deshalb mehr Vitamin D bilden kann. [2555]
Quelle: UPI Health News
Solarium kann süchtig machen
22. April 2010 - Wer sich regelmässig in einem Sonnenstudio bräunen lässt, könnte süchtig sein. Das vermuten amerikanische Forscher. Sie hatten über vierhundert Studentinnen und Studenten befragt, die regelmässig Solarien besuchen. Fast die Hälfte zeigten Anzeichen von Sucht - Entzugssymptome und eine Neigung zu Depression und Angst, wie dies auch bei Abhängigkeit von Alkohol, Nikotin und anderen Drogen bekannt ist. [2543]
Quelle: Stern
Vitamin D aktiviert Immunzellen
09. März 2010 - Wer sich im Freien aufhält und die Sonne auf seine Haut scheinen lässt, aktiviert das Immunsystem. Um nämlich die Armee der Killerzellen im Kampf gegen Viren und Bakterien mobil zu machen, ist Vitamin D nötig. Dieses bildet sich in der von Sonne beschienenen Haut. Die immunsteigernde Wirkung des Vitamins haben dänische Forscher kürzlich entdeckt. [2461]
Quelle: Spiegel
Autisten als Top-Spezialisten
02. März 2010 - Statt Autisten als Behinderte zu sehen, nutzt der Dänische Unternehmer Thorkil Sonne ihre besonderen Fähigkeiten: Sie suchen im Auftrag von Firmen nach Fehlern in Computerprogrammen. Solche Jobs gelten unter «normalen» Programmierern als Zumutung. Doch Autisten haben kein Problem damit, sich tagelang nur mit Zahlenkolonnen zu beschäftigen. Das Unternehmen Specialisterne arbeitet auch für Grosskonzerne wie Microsoft, berichtet der Wiener Standard in seinem Wirtschaftsteil. [2447]
Quelle: Standard
Solarien können der Gesundheit schaden
15. Februar 2010 - Jede siebte Sonnenbank in einem europäischen Solarium strahlt zuviel UV ab. Wer sich dort bräunen lässt, droht einen Sonnenbrand zu bekommen und im schlimmsten Fall später an Hautkrebs zu erkranken. Zu diesem Schluss kommt ein Test an über fünfhundert Sonnenbänken in zehn europäischen Ländern. Wer sich im Solarium bräunen lässt, sollte erwachsen sein, ein auf den Hauttyp abgestimmtes Programm wählen, die Augen schützen, Kosmetika vor dem Bräunen von der Haut entfernen, mindestens 48 Stunden Pause zwischen zwei Sitzungen einhalten und empfindliche Körperstellen nicht bräunen. [2414]
Quelle: Standard
Vitamin D gegen Darmkrebs
26. Januar 2010 - Personen mit einem hohen Spiegel von Vitamin D im Blut haben ein bis zu 40 Prozent geringeres Risiko für Krebs im Dickdarm und Enddarm als Personen mit wenig Vitamin. Das zeigt eine Studie an über tausend Personen in Europa. Doch Vorsicht: Zuviel Vitamin D ist giftig. Am besten lässt sich das Risiko senken, wenn man sich viel im Freien bewegt - Sonne regt die Haut zur Bildung von Vitamin D an, nur wenig Alkohol und rotes Fleisch konsumiert und nicht (mehr) raucht. [2341]
Quelle: Medical News Today
Oft ins Freie, dem Herzen zuliebe
21. Januar 2010 - Wer sich oft an der frischen Luft aufhält, läuft weniger Gefahr, an Herzinfarkt zu sterben als ein Stubenhocker. Daran ist nicht nur die Bewegung schuld, sondern auch die Sonne auf der Haut. Sie regt den Körper an, Vitamin D zu bilden, und dieses senkt das Risiko für Herz und Kreislauf. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an mehr als fünfzehntausend Amerikanern schwarzer und weisser Hautfarbe. Die Schwarzen sterben häufiger an Herzinfarkt als die Weissen. Hauptgrund ist offenbar, dass dunkle Haut weniger Vitamin D bildet als helle. [2325]
Quelle: NZZ
Krebs-Gencode geknackt
18. Dezember 2009 - Krebsforschern ist es gelungen, die Gene von Haut- und Lungenkrebszellen vollständig zu entschlüsseln. Der Vergleich mit gesunden Zellen zeigt: Hautkrebszellen haben etwa dreissigtausend Fehler in ihrer Erbmasse, verursacht durch zuviel Sonnenstrahlung; Lungenkrebszellen haben über zwanzigtausend Fehler, verursacht durch Schadstoffe im Tabakrauch. Mit jedem gerauchten Pack Zigaretten kommt im Durchschnitt ein neuer Gen-Fehler dazu. Die Forscher hoffen, anhand der Gene neue Ansatzpunkte für die Behandlung von Krebs zu finden. Ob diese Hoffnung berechtigt ist, wird sich noch zeigen müssen. [2217]
Quelle: BBC
Grössere Menschen brauchen mehr Vitamin D
17. Oktober 2008 - Vor allem Menschen, die sich zum Schutz der Haut von der Sonne fernhalten, benötigen Tropfen mit Vitamin D, um ihren täglichen Bedarf zu decken. Besonders wichtig ist dies für Senioren. Der Bedarf nimmt mit dem Körpergewicht zu. Deshalb empfiehlt sich ein zusätzlicher Tropfen (100 internationale Einheiten) für je zehn Kilos, die eine Frau schwerer ist als sechzig und ein Mann als siebzig Kilos. [1962]
Quelle: PubMed
PMID: 18689559
Vitamin D Tropfen, der Haut zuliebe
21. August 2008 - Wer sich gut vor der Sonne schützt, wie Hautärzte dies zum Schutz vor Krebs empfehlen, kann unter Umständen Mangel an Vitamin D leiden. Dieses Vitamin, wichtig für Knochen, kann der Körper in der Haut selbst herstellen, wenn diese von ultraviolettem Licht beschienen wird. Dieser Anteil des Sonnenlichts ist aber schädlich für die Haut. Deshalb ist es wohl besser, seinen Vitaminbedarf mit Hilfe von Tropfen zu decken, als sich der Gefahr von Sonnenbrand, schneller Alterung und Hautkrebs auszusetzen. [1921]
Quelle: PubMed
PMID: 18648712
Gesunde Mittagssonne, mit Mass
26. März 2008 - Über Mittag enthält das Licht der Sonne einen höheren Anteil an Ultraviolett B, das die Haut zur Bildung von Vitamin D anregt. Am Nachmittag steigt der Anteil an Ultraviolett A, das Hautkrebs fördert. Laut neuster Meinung der Experten ist deshalb die Mittagssonne am gesündesten, allerdings nur solange sich die Haut nicht rötet. [1831]
Quelle: PubMed
PMID: 18348449
Hilft Safran die Augen schützen?
18. März 2008 - Safran, das gelbe Gewürz aus Krokus, hat offenbar auch gesunde Eigenschaften. Im Versuch mit Ratten hat sich gezeigt, dass es die Netzhaut der Augen gegen Schäden durch zu starkes Sonnenlicht zum Teil bewahren kann. [1826]
Quelle: PubMed
PMID: 18326756
Sonne und Vitamin D können Krebs verhüten
29. Februar 2008 - Ein Mangel an Vitamin D fördert das Risiko für verschiedene Arten von Krebs bei Frauen. Diese Wirkung des Vitamins, bisher vor allem als wichtig für die Knochen bekannt, ist erst in neuerer Zeit entdeckt worden. Vitamin D wird unter anderem in der Haut gebildet, die der Sonne ausgesetzt ist. Ein zu starker Sonnenschutz kann also das Risiko für Krebs erhöhen. [1814]
Quelle: PubMed
PMID: 18289805
Vitamin D schützt Haut vor Sonne
29. Januar 2008 - Das Licht der Sonne, richtig dosiert, ist gesund, weil es die Haut zur Bildung von Vitamin D anregt. Das Vitamin D wiederum hilft mit, die Haut vor den schädlichen Wirkungen der UV-Strahlen zu schützen. Dies haben Versuche im Reagenzglas und an Mäusen gezeigt. [1791]
Quelle: PubMed
PMID: 18205854
Heisse Tage verschärfen Krisen
29. November 2007 - Psychosen, aggressve Handlungen und Selbstmorde nehmen zu, wenn die Temperaturen steigen und die Sonne am meisten scheint. Feuchtes Wetter dagegen dämpft die Psychosen. Diese Beobachtung haben Psychiater in Brasilien gemacht. [1750]
Quelle: PubMed
PMID: 18029026
Einfluss der Sonne auf Geburten
31. August 2007 - Dass die Gestirne das Schicksal des Menschen beeinflussen, ist und bleibt ein Märchen. Doch die Sonne hat einen gewissen Einfluss, wie eine Studie aus Isreal zeigt: In den Monaten mit einer hohen Sonnenaktivität (Sonnenflecken) nimmt die Zahl der Frühgeburten zu. [1687]
Quelle: PubMed
PMID: 17715570
Sonne ist gesund für Kinder
27. Juli 2007 - Kinder, die oft im Freien an der Sonne spielen, haben ein weniger als halb so hohes Risiko, später an multipler Sklerose zu erkranken als Kinder, die sich die meiste Zeit drinnen aufhalten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über siebzig Paaren von eineiigen Zwillingen in Kalifornien. [1663]
Quelle: PubMed
PMID: 17646631
Alkohol verstärkt schädliche Wirkung von UV
17. August 2006 - Wer sich zu oft und zu lange an der Sonne aufhält, muss mit einem höheren Risiko für schwarzen Hautkrebs (Melanom) rechnen. Dagegen helfen gute Kleidung und Mittel mit einem hohen Schutzfaktor. Dagegen hilft aber auch Abstinenz, denn Alkohol verstärkt die Wirkung der schädlicher UV-Strahlen. Das Risiko kann für starke Trinker bis doppelt so hoch sein als für Abstinenten, sagt eine Studie an über fünfhundert Personen im amerikanischen Sonnen-Staat Hawaii. [1398]
Quelle: Am J Epidemiology
2006;164:232
Mehr grauer Star wegen dünner Ozonschicht
23. Dezember 2005 - Wegen der schwindenden Ozonschicht in der Stratosphäre nimmt der Anteil schädlicher UV-Strahlen im Sonnenlicht ständig zu. Das schadet auch den Augen, diese erkranken häufiger am grauen Star. Geht die Entwicklung weiter wie bisher, rechnet man allein in den USA mit bis zu 800'000 zusätzlichen Fällen bis zum Jahr 2050. [1203]
Quelle: Am J Epidemiology
2005;162:1080
Autos als Hitzefallen
05. August 2005 - Wenn die Sonne scheint, werden Autos auch bei mäßigen Temperaturen um 22 Grad im Freien zu Hitzefallen: Innerhalb einer Viertelstunde steigt die Temperatur im Innern des Wagens auf 47 Grad und mehr! Die Fenster einige Zentimeter offen zu lassen verbessert die Sache nicht. Jeden Sommer müssen im Wagen zurückgelassene Kinder an Überhitzung sterben. [1103]
Quelle: Pediatrics
2005;116:e109
Zu Ihrem Suchbegrif sonne wurden mehr als 25 Einträge gefunden! Bitte fügen Sie ein weiteres Stichwort zu.





