Sex: Archiv 41 bis 50

Archiv zu Sex, 31.8.2009 bis 20.1.2010

Stop Aids, aber auch Stop HPV

Etwa die Hälfte der jungen Erwachsenen, die eine neue Partnerschaft eingehen, sind infiziert mit dem Papillomvirus HPV. Falls man kein Kondom verwendet, kann man sich sehr leicht damit anstecken. Das Virus erzeugt kleine Warzen in den Schleimhäuten der Geschlechtsorgane. Aus diesen können sich im schlimmsten Fall auch Krebsgeschwüre entwickeln. Das Kondom lohnt sich also auch beim Sex mit einem garantiert HIV-freien Partner. [2319]

20. Januar 2010  –  Bild

Testosteron hält die Augen feucht

Das männliche Sexualhormon regt die Tränendrüsen dazu an, die Augen stets gut feucht zu halten. Es steigert die Absonderung der Tränenflüssigkeit und sorgt auch dafür, dass sie weniger schnell verdunstet. Wenn die Augen vor Lust glänzen und funkeln, ist also mindestens teilweise das Sexhormon mit von der Partie. An trockenen Augen leiden zeitweise bis zu 35 Prozent der über Fünfzigjährigen, Frauen häufiger als Männer. Ob ein aktives Sexleben dagegen hilft, muss jeder und jede selber versuchen. Von Testosteronsalben raten Experten ab: Sie könnten das Gleichgewicht der Hormone stören. [2288]

13. Januar 2010  –  Standard

Weiblicher Sex ist komplizierter

Beim Mann ist alles ganz einfach: Sexuelle Reize sprechen sein Gehirn an (das wichtigste Sexualorgan bei beiden Geschlechtern) und bringen gleichzeitig sein Blut in Wallung. Bei Frauen ist die Sache viel komplizierter. Mal springt heisse Erregung das Hirn an, während der Körper kalt bleibt. Mal gerät das Blut in Wallung, während das Gehirn nichts von Sex wissen will. Und manchmal geschieht das Wunder, von dem jeder Mann träumt - Kopf und Körper im Taumel der Lust. Zu diesem Schluss kommt Meredith Chivers, eine der weltweit führenden Sexforscherinnen, nach einer Auswertung von über hundert Studien. Fazit: Die Kunst der Verführung verlangt Männern mehr ab als Frauen. [2264]

6. Januar 2010  –  Welt

Es gibt keinen weiblichen G-Punkt

Punkt, Aus, Schluss für einen Mythos der weiblichen Sexualität: Den so genannten Gräfenberg-Punkt, kurz G-Punkt, gibt es gar nicht. Dies zeigen neue Untersuchungen an rund neunhundert weiblichen Zwillingspaaren am renommierten King's College in London. Millionen von Frauen können nun aufatmen. Statt verzweifelt nach dem angeblichen Punkt der Lust irgendwo auf der vorderen Seite der Vagina zu suchen, können sie sich auf den wirklichen Punkt konzentrieren: die Klitoris. [2263]

6. Januar 2010  –  Welt

Früher Sex, mehr Gebärmutterhalskrebs

Je früher in ihrem Leben eine Frau ihren ersten Sex hat, desto höher ist ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs. Keine Rolle spielt jedoch, entgegen früheren Studien, die Zahl der Sexpartner. Ursache für den Krebs ist das Papillomavirus HPV, das beim Geschlechtsverkehr übertragen werden kann. Je früher die Infektion, desto länger hat sie Zeit, sich zu einem Krebs zu entwickeln. [2230]

22. Dezember 2009  –  BBC

Wann kommt die Lustpille für die Frau?

Was Sildenafil (Viagra) für den Mann, könnte bald Flibanserin für die Frau sein. Anders als die blaue Männerpille wird die (vielleicht rosa) Frauenpille auf das Lustzentrum im Gehirn wirken. Dort sorgt es für eine stärkere Libido. Experten am 12. Kongress der europäischen Sexualmediziner schätzen, dass das neue Medikament 2011 auf den Markt kommen wird. [2184]

11. Dezember 2009  –  Focus

Testosteron, das missverstandene Hormon

Das männliche Sexualhormon macht nicht aggressiv und selbstsüchtig, wie die meisten Menschen denken und behaupten. Im Gegenteil fördert es Fairness, verbunden allerdings mit einem scharfen Bewusstsein für sozialen Status. Zu diesem Schluss kommt ein psychologisches Experiment mit Frauen an der Uni Zürich. In einem Spiel ging es darum, über die Aufteilung eines Geldbetrags zu verhandeln. Ergebnis: Frauen, denen Testosteron verabreicht wurde, verhandelten fairer als jene, die das Hormon nur zum Schein bekamen. [2181]

10. Dezember 2009  –  Tages-Anzeiger

Angst vor Jobverlust dämpft Lust auf Sex

Männer und Frauen zwischen zwanzig und fünfzig spüren deutlich weniger Lust auf Sex, wenn sie fürchten, ihre Arbeit zu verlieren. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage bei über siebentausend Personen in der Schweiz. Die Studie zeigt aber auch einen positiven Aspekt: Menschen ab fünfzig lassen sich die Lust auf Sex durch einen unsicheren Job nicht mehr vermiesen. [2136]

24. September 2009  –  PubMed PMID: 19705309

Sexhormone halten Körper und Geist vital

Sex bis ins hohe Alter gilt als Jungbrunnen. Diese Volksweisheit wird jetzt durch eine japanische Studie bestätigt. Bei je hundert Frauen und Männern im Alter von über siebzig Jahren hat sie einen Zusammenhang zwischen der Vitalität an Körper und Geist und den Sexhormonen im Blut gefunden: Je höher der Hormonspiegel, desto grösser sind die Chancen, die Verrichtungen des täglichen Lebens noch gut zu meistern und geistig noch rege zu sein. [2131]

11. September 2009  –  PubMed PMID: 19702939

Frauen: Besserer Sex mit etwas Rotwein

Frauen, die täglich ein bis zwei Glas Rotwein trinken, sind mit ihrem Sexualleben besser zufrieden als solche, die abstinent leben oder die täglich mehr als zwei Glas konsumieren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an etwa 800 Frauen im Alter zwischen achtzehn und fünfzig in der Toskana. [2126]

31. August 2009  –  PubMed PMID: 19627470

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