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Gesundheitstelegramm | Sex

Gesundheitsklima beeinflusst Partnerwahl
17. März 2010 - In Ländern mit niedriger Lebenserwartung, hoher Kindersterblichkeit und weit verbreiteten ansteckenden Krankheiten wirken Männer mit sehr männlichen Gesichtszügen für Frauen besonders attraktiv. Das zeigt eine Studie mit über viertausend Frauen aus 30 Ländern, denen digital auf maskulin oder metrosexuell getrimmte Fotos von Männern zum Bewerten vorgelegt worden sind. Harte, maskuline Züge gelten als uraltes Signal für gute Gene, die den Nachwuchs überlebensfähiger machen. Doch in Ländern mit hohem Entwicklungsstand sind Frauen eher an Männern mit weicheren Gesichtszügen interessiert, die Bereitschaft für Ehrlichkeit und stabile Beziehungen signalisieren.  [2480]
Quelle: Die Zeit  
 
Was bedeutet Sex haben? Erstaunliche Antworten...
05. März 2010 - Ähnlich wie für Bill Clinton ist für 28 Prozent der Amerikaner Oralsex kein Sex. Für die Hälfte der Männer über 65 ist Analsex kein Sex; diese seltsame Ansicht teilen 23 Prozent der jungen Männer und 19 Prozent der Bevölkerung insgesamt. Selbst der klassische Verkehr zwischen Penis und Vagina ist für 11 Prozent dann kein Sex, wenn der Mann nicht zum Samenerguss kommt. Das zeigt eine Telefonumfrage des Kinsey-Instituts in Bloomington, Indiana, bei fast fünfhundert Personen beiderlei Geschlechts. Die Kinsey-Forscher raten Ärzten dringend, daran zu denken, wenn sie Patienten mit Geschlechtskrankheiten nach Sexpartnern fragen.  [2457]
Quelle: Focus  
 
Aids häufigste Todesursache junger Frauen
04. März 2010 - Bei Frauen im gebärfähigen Alter ist Aids weltweit die Todesursache Nummer eins, sagen die neusten Statistiken der UNO. Die Organisation UNAids kommt zu dem erschreckenden Schluss, dass bis zu 70 Prozent aller Frauen ein- oder mehrmals in ihrem Leben zu ungeschütztem Sex gezwungen werden. Dreissig Jahre nach Entdeckung des Erregers HIV ist der Anteil Infizierter bei Frauen in bestimmten Altersgruppen bis zu dreimal höher als bei Männern. Besonders schlimm ist die Situation in Afrika.  [2455]
Quelle: BBC  
 
Getränkedosen sind Hormonschleudern
25. Februar 2010 - In den Lackschichten im Innern von Getränkedosen hat ein deutsches Labor alarmierende Werte der Chemikalie Bisphenol A gefunden. Dieser Stoff stört im menschlichen Körper das Gleichgewicht der Hormone: Er wirkt ähnlich wie das weibliche Hormon Östrogen. Es drohen Schäden wie Sexualstörungen, verminderte Fruchtbarkeit, Schwächung der Hirnzellen, Krankheiten von Herz und Kreislauf sowie Diabetes.  [2439]
Quelle: Medizinauskunft  
 
Ab März steigen Testosteron und Vitamin D wieder
25. Februar 2010 - Bald hat die saisonale Schwankung des männlichen Sexhormons Testosteron ihren Tiefpunkt erreicht. Im Frühling beginnt der Spiegel im Blut wieder zu steigen und erreicht im August seinen Höhepunkt. Die gleiche Kurve zeigt sich beim Vitamin D. Das zeigen Forschungen der Uni Graz. Die Forscher vermuten sogar einen Zusammenhang zwischen dem Vitamin und dem Hormon: Sie wollen untersuchen, ob Vitamin-D-Tropfen gegen Testosteronmangel und Unfruchtbarkeit helfen könnten.  [2440]
Quelle: Standard  
 
Weibliches Sexualhormon schützt Hirn nach Unfall
22. Februar 2010 - Das weibliche Hormon Progesteron könnte Patienten, auch männlichen, nach schweren Kopfverletzungen helfen. Forschern im Labor war aufgefallen, dass Rättinnen ein Schädeltrauma besser überleben als männliche Ratten. Spritzen die Forscher den Rattenmännern nach Hirnverletzung weibliches Hormon, überleben auch sie den Unfall besser. Ob es auch bei Menschen hilft, soll jetzt ein klinischer Versuch mit über tausend Patienten zeigen.  [2430]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Internet-Süchtige eher depressiv
04. Februar 2010 - Menschen, die zwanghaft viel Zeit auf Websites mit Chat, virtuellen Gemeinschaften, Sex und Spielen verbringen, sind fünfmal eher depressiv als durchschnittliche Nutzer des Internet. Das zeigt eine Online-Umfrage bei über tausend Nutzern von sozialen Netzwerken. Die Umfrage ist allerdings nicht repräsentativ. Schon frühere Studien haben einen Zusammenhang zwischen Internetsucht und Depression ermittelt. Das Web macht aber kaum depressiv, sondern zieht einfach Depressive und Ängstliche besonders an.  [2378]
Quelle: Standard  
 
Forscher behaupten: Den G-Punkt gibts doch!
01. Februar 2010 - Erst kürzlich hatten britische Forscher behauptet, ein G-Punkt als weibliches Lustzentrum existiere gar nicht. Nun regt sich Widerspruch von Gynäkologen aus Frankreich: Mittels Scanner-Untersuchung hätten sie bei rund 60 Prozent der Frauen einen G-Punkt entdeckt. Die angebliche Widerlegung aus England habe sich nicht auf Anatomie, sondern nur auf Genetik gestützt. Mögen Experten streiten - es kommt doch einzig darauf an, ob eine Frau Lust beim Sex erlebt, an welchen Punkten auch immer. Die Suche darf also weitergehen...  [2360]
Quelle: Bild  
 
Neue Pille danach wirkt bis 5 Tage
29. Januar 2010 - Früher nannte man sie «morning after pill». Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Die neuste Pille zur nachträglichen Empfängnisverhütung kann eine Frau bis zu fünf Tage nach dem ungeschützten Sex einnehmen. Sie enthält den Wirkstoff Ulipristal und hat in einer schottischen Studie bei allen untersuchten Frauen später als drei Tage danach eine Schwangerschaft verhindert. Nach anderen Pillen wurden drei Frauen schwanger. Zu lange warten lohnt sich aber nicht: Die neue Pille ist wesentlich teurer und weniger leicht erhältlich als die klassische «Pille danach».  [2354]
Quelle: BBC  
 
Guter Sex will Weile haben
25. Januar 2010 - Wenn ein Paar über die Jahre ein erfülltes Liebesleben führen möchte, muss es sich für Zärtlichkeit und Sex «regelmässig und gezielt mehrere Stunden Zeit» lassen, meint der Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch. In den letzten Jahren seien die Frauen aktiver und bestimmender geworden, was viele Männer einschüchtere. Was Frauen wirklich wollen, sei aber noch immer unzureichend erforscht. Wichtig sei, dass Paare miteinander über Sex und über ihre Wünsche reden, auch wenn es schwierig sei, eine angemessene Sprache dafür zu finden.  [2336]
Quelle: Die Zeit  
 
Beim Sex Handgelenke schonen
22. Januar 2010 - Sex macht Spass und ist gesund, doch die klassische Missionarsstellung belastet die Handgelenke des Mannes - oft zu stark, wie britische Experten behaupten. Seit Viagra auf dem Markt sei, hätten ältere Männer wieder mehr Sex. Dies und nicht etwa das viele Arbeiten am Computer sei der Grund für die Zunahme des Karpaltunnel-Syndroms: Schmerz und Taubheit in den Fingern, verursacht durch gequetschte Nerven.  [2328]
Quelle: Fox News  
 
Stop Aids, aber auch Stop HPV
20. Januar 2010 - Etwa die Hälfte der jungen Erwachsenen, die eine neue Partnerschaft eingehen, sind infiziert mit dem Papillomvirus HPV. Falls man kein Kondom verwendet, kann man sich sehr leicht damit anstecken. Das Virus erzeugt kleine Warzen in den Schleimhäuten der Geschlechtsorgane. Aus diesen können sich im schlimmsten Fall auch Krebsgeschwüre entwickeln. Das Kondom lohnt sich also auch beim Sex mit einem garantiert HIV-freien Partner.  [2319]
Quelle: Bild  
 
Testosteron hält die Augen feucht
13. Januar 2010 - Das männliche Sexualhormon regt die Tränendrüsen dazu an, die Augen stets gut feucht zu halten. Es steigert die Absonderung der Tränenflüssigkeit und sorgt auch dafür, dass sie weniger schnell verdunstet. Wenn die Augen vor Lust glänzen und funkeln, ist also mindestens teilweise das Sexhormon mit von der Partie. An trockenen Augen leiden zeitweise bis zu 35 Prozent der über Fünfzigjährigen, Frauen häufiger als Männer. Ob ein aktives Sexleben dagegen hilft, muss jeder und jede selber versuchen. Von Testosteronsalben raten Experten ab: Sie könnten das Gleichgewicht der Hormone stören.  [2288]
Quelle: Standard  
 
Es gibt keinen weiblichen G-Punkt
06. Januar 2010 - Punkt, Aus, Schluss für einen Mythos der weiblichen Sexualität: Den so genannten Gräfenberg-Punkt, kurz G-Punkt, gibt es gar nicht. Dies zeigen neue Untersuchungen an rund neunhundert weiblichen Zwillingspaaren am renommierten King's College in London. Millionen von Frauen können nun aufatmen. Statt verzweifelt nach dem angeblichen Punkt der Lust irgendwo auf der vorderen Seite der Vagina zu suchen, können sie sich auf den wirklichen Punkt konzentrieren: die Klitoris.  [2263]
Quelle: Welt  
 
Weiblicher Sex ist komplizierter
06. Januar 2010 - Beim Mann ist alles ganz einfach: Sexuelle Reize sprechen sein Gehirn an (das wichtigste Sexualorgan bei beiden Geschlechtern) und bringen gleichzeitig sein Blut in Wallung. Bei Frauen ist die Sache viel komplizierter. Mal springt heisse Erregung das Hirn an, während der Körper kalt bleibt. Mal gerät das Blut in Wallung, während das Gehirn nichts von Sex wissen will. Und manchmal geschieht das Wunder, von dem jeder Mann träumt - Kopf und Körper im Taumel der Lust. Zu diesem Schluss kommt Meredith Chivers, eine der weltweit führenden Sexforscherinnen, nach einer Auswertung von über hundert Studien. Fazit: Die Kunst der Verführung verlangt Männern mehr ab als Frauen.  [2264]
Quelle: Welt  
 
Früher Sex, mehr Gebärmutterhalskrebs
22. Dezember 2009 - Je früher in ihrem Leben eine Frau ihren ersten Sex hat, desto höher ist ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs. Keine Rolle spielt jedoch, entgegen früheren Studien, die Zahl der Sexpartner. Ursache für den Krebs ist das Papillomavirus HPV, das beim Geschlechtsverkehr übertragen werden kann. Je früher die Infektion, desto länger hat sie Zeit, sich zu einem Krebs zu entwickeln.  [2230]
Quelle: BBC  
 
Wann kommt die Lustpille für die Frau?
11. Dezember 2009 - Was Sildenafil (Viagra) für den Mann, könnte bald Flibanserin für die Frau sein. Anders als die blaue Männerpille wird die (vielleicht rosa) Frauenpille auf das Lustzentrum im Gehirn wirken. Dort sorgt es für eine stärkere Libido. Experten am 12. Kongress der europäischen Sexualmediziner schätzen, dass das neue Medikament 2011 auf den Markt kommen wird.  [2184]
Quelle: Focus  
 
Testosteron, das missverstandene Hormon
10. Dezember 2009 - Das männliche Sexualhormon macht nicht aggressiv und selbstsüchtig, wie die meisten Menschen denken und behaupten. Im Gegenteil fördert es Fairness, verbunden allerdings mit einem scharfen Bewusstsein für sozialen Status. Zu diesem Schluss kommt ein psychologisches Experiment mit Frauen an der Uni Zürich. In einem Spiel ging es darum, über die Aufteilung eines Geldbetrags zu verhandeln. Ergebnis: Frauen, denen Testosteron verabreicht wurde, verhandelten fairer als jene, die das Hormon nur zum Schein bekamen.  [2181]
Quelle: Tages-Anzeiger  
 
Angst vor Jobverlust dämpft Lust auf Sex
24. September 2009 - Männer und Frauen zwischen zwanzig und fünfzig spüren deutlich weniger Lust auf Sex, wenn sie fürchten, ihre Arbeit zu verlieren. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage bei über siebentausend Personen in der Schweiz. Die Studie zeigt aber auch einen positiven Aspekt: Menschen ab fünfzig lassen sich die Lust auf Sex durch einen unsicheren Job nicht mehr vermiesen.  [2136]
Quelle: PubMed  PMID: 19705309
 
Sexhormone halten Körper und Geist vital
11. September 2009 - Sex bis ins hohe Alter gilt als Jungbrunnen. Diese Volksweisheit wird jetzt durch eine japanische Studie bestätigt. Bei je hundert Frauen und Männern im Alter von über siebzig Jahren hat sie einen Zusammenhang zwischen der Vitalität an Körper und Geist und den Sexhormonen im Blut gefunden: Je höher der Hormonspiegel, desto grösser sind die Chancen, die Verrichtungen des täglichen Lebens noch gut zu meistern und geistig noch rege zu sein.  [2131]
Quelle: PubMed  PMID: 19702939
 
Frauen: Besserer Sex mit etwas Rotwein
31. August 2009 - Frauen, die täglich ein bis zwei Glas Rotwein trinken, sind mit ihrem Sexualleben besser zufrieden als solche, die abstinent leben oder die täglich mehr als zwei Glas konsumieren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an etwa 800 Frauen im Alter zwischen achtzehn und fünfzig in der Toskana.  [2126]
Quelle: PubMed  PMID: 19627470
 
Kopfweh: Auslöser meiden bringt nichts
07. Juli 2009 - Viele Ratschläge gegen Kopfschmerz laufen darauf hinaus, den Auslösern wie Stress, Lärm, hellem Licht, Ärger und anderen heftigen Gefühlen, Sex, körperlicher Anstrengung und so weiter aus dem Weg zu gehen. Doch nun zeigt eine Auswertung der publizierten Studien, dass dieser Rat jeder Grundlage entbehrt. Erstens ist nie nachgewiesen worden, ob er wirkt. Zweitens ist es sogar wahrscheinlicher, dass die Schonung das Gegenteil bewirkt, indem sie den Menschen noch empfindlicher auf die Auslöser macht. Australische Forscher schlagen deshalb vor, die Auslöser nicht zu meiden, sondern zu versuchen, im Umgang mit ihnen stärker zu werden.  [2116]
Quelle: PubMed  PMID: 19556046
 
Hysterie ist Männersache
15. Juni 2009 - Eine Neigung zu übertriebenen Gefühlsausbrüchen, im Jargon der Psychologie hysterische oder hystrionische Persönlichkeit, hat man seit dem Altertum eher dem weiblichen Geschlecht zugeschrieben. Doch nichts könnte verkehrter sein. Denn neue Forschung zeigt, dass die «hysterische» Neigung um so grösser wird, je mehr von dem männlichen Hormon Testosteron ein Mann im Blut hat. Abgesehen von vielleicht etwas instabilen Gefühlen hat das aber auch positive Wirkungen: Weniger Angst, weniger Depression und besserer Sex.  [2110]
Quelle: PubMed  PMID: 19493294
 
Selbstmitleid fördert Sex-Attacken
19. März 2009 - Männer die sich ungerecht oder unfair behandelt fühlen, neigen mehr als andere dazu, Frauen sexuell zu belästigen. Dies zeigt sich besonder markant bei Männern, die sich schlecht mit anderen Menschen vertragen und Frauen gegenüber auf feindselige Art sexistisch eingestellt sind. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Lausanne.  [2065]
Quelle: PubMed  PMID: 19271804
 
Model-Kult schadet weiblichem Sex
03. März 2009 - Frauen, die das von der Werbung propagierte Bild des idealen weiblichen Körpers am meisten verinnerlicht haben, leiden am meisten unter Schamgefühlen, fühlen sich nicht attraktiv und finden am wenigsten Befriedigung beim Sex. Zu diesem Schluss kommen psychologische Tests an über hundert britischen Studentinnen.  [2053]
Quelle: PubMed  PMID: 19233750
 
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