Gesundheitstelegramm: Schwangerschaft

News zu Schwangerschaft

Null Alkohol wenn schwanger

Frauen, die schwanger geworden sind oder die schwanger werden möchten, sollten überhaupt keinen Alkohol trinken. Schon ab einem einzigen Glas pro Tag haben Forscher in Kalifornien Entwicklungsstörungen bei den Babys gefunden. Besonders gefährlich ist Alkohol im ersten Drittel der Schwangerschaft - sogar schon bevor eine Frau überhaupt weiss, dass sie schwanger ist. [3027]

20. Januar 2012  –  Medpage Today

Folsäure fördert Sprachentwicklung beim Nachwuchs

Folsäure in der frühen Schwangerschaft beugt Schäden des Rückenmarks bei Neugeborenen vor. Jetzt zeigt sich auch, dass Kinder früher in ganzen Sätzen sprechen können, wenn ihre Mütter in der Schwangerschaft Folsäure eingenommen haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine norwegische Studie mit über hunderttausend Frauen und ihren Kindern. [2964]

20. Oktober 2011  –  Ärzteblatt

Schwanger Rauchen verschlechtert kindliches Cholesterin

Hat eine Frau in der Schwangerschaft geraucht, verschlechtert das die Blutfettwerte ihres Kindes: Der Spiegel des HDL-Cholesterins ist verringert, was später zu einem erhöhtem Risiko für Herz- und Kreislaufkrankheiten führen könnte. Zu diesem Schluss kommen australische Forscher nach einer Untersuchung von über dreihundert Schulkindern. [2894]

24. Juni 2011  –  Focus

Schwangere schlafen besser seitlich

Die Rückenlage beim Schlafen ist in der fortgeschrittenen Schwangerschaft ungünstig: Der Bauch drückt auf die untere Hohlvene, die das Blut zum Herzen zurückführt. Dadurch sinken die Pumpleistung und der Blutdruck. Das Risiko einer Fehlgeburt nimmt zu. Das zeigt eine Studie in Neuseeland. [2890]

20. Juni 2011  –  Ärztezeitung

Schwanger: Diät macht dicke Kinder

Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft eine kohlenhydratarme (Low Carb) Diät eingehalten haben, neigen im frühen Schulalter mehr als andere zu Übergewicht. Ihr Stoffwechsel wird schon vor der Geburt auf optimale Verwertung getrimmt, indem die entsprechenden Gene aktiver werden. Zwar lässt sich das später durch gesunde Ernährung wieder normalisieren. Doch in vielen Fällen wirken sich die schlechten Startbedingungen negativ auf das Gewicht aus. [2855]

28. April 2011  –  Ärzteblatt

Schwanger: Diät macht Baby dumm

Frauen, die in der Schwangerschaft aus Sorge um ihre Figur Diät halten, schaden der Hirnfunktion des Fetus. Dessen Gehirn entwickelt sich langsamer und bringt deshalb im späteren Leben weniger Leistung. Das schliessen Forscher aus Versuchen mit Pavianmüttern und ihren Jungen. Ähnlich wie die Gehirne von Pavianen entwickeln sich auch die des Menschen, was ähnliche Defizite erwarten lässt. [2800]

27. Januar 2011  –  Medizinauskunft

Stress in Schwangerschaft vergrössert Plazenta

Je mehr Stress eine schwangere Frau belastet, desto stärker wächst die Plazenta, die das ungeborene Baby mit Nährstoffen versorgt. Das zeigt eine dänisch-schweizerische Studie mit Daten aus über siebzigtausend Geburten. Offenbar sorgt so die Natur dafür, die Entwicklung im Mutterleib trotz ungünstiger Bedingungen zu schützen. [2790]

11. Januar 2011  –  Scienceticker

Paracetamol ein veraltetes Schmerzmittel

Medikamente mit dem Wirkstoff Paracetamol gegen Schmerzen und Fieber sollte man heute besser nicht mehr verwenden. Das empfiehlt Professor Kay Brune von der Universität Erlangen. Denn Paracetamol ist giftig für die Leber, erhöht den Blutdruck und verursacht in der Schwangerschaft Schäden beim ungeborenen Kind: Unter anderem soll bei Knaben später die Zeugungsfähigkeit vermindert sein, vermutet eine schwedische Studie. [2784]

3. Januar 2011  –  Ärztezeitung

Katzen schützen Kinder vor Ekzem

Kinder erkranken seltener an atopischem Ekzem (Neurodermitis) mit Hautausschlägen, Rötung und Juckreiz, wenn ihre Mütter in der Schwangerschaft Kontakt zu Katzen hatten. Das haben Forscher der Universität Zürich an über tausend Kindern aus fünf europäischen Ländern herausgefunden. Das ist überraschend, galten Katzenhaare doch bisher eher als Auslöser von Allergien. [2768]

9. Dezember 2010  –  Standard

Besser keine Erdnüsse in der Schwangerschaft

Wenn schwangere Frauen Erdnüsse essen, könnten die Neugeborenen ein höheres Risiko haben, gegen Erdnüsse allergisch zu werden. Eine Studie an über fünfhundert Säuglingen, deren Mütter in New York befragt worden sind, hat ein dreifach erhöhtes Risiko nach Erdnusskonsum ergeben. Frühere Studien hatten kein erhöhtes Risiko festgestellt. Deshalb sind nach wie vor Zweifel angebracht. Schwangere, die auf Nummer sicher gehen wollen, sollten dennoch besser auf Erdnüsse verzichten, zumal diese für eine gesunde Ernährung nicht nötig sind. [2744]

2. November 2010  –  Ärzteblatt

Senioren werden geistig immer fitter

Im Lauf einer Generation sind die Siebzigjährigen geistig fitter geworden: Ihre Leistungen in Gedächtnis, Sprache, Logik und räumlichem Vorstellungsvermögen sind heute wesentlich besser als in Tests, die dreissig Jahre früher gemacht worden sind. Dies zeigt ein Vergleich an der Universität von Göteborg. Die Schweden führen seit 1971 regelmässig Tests mit Senioren durch. Das bessere Abschneiden führen die Forscher auf bessere medizinische Versorgung in Schwangerschaft und frühem Kindesalter, gesündere Ernährung, bessere Bildung und wirksamere Behandlung von Kreislaufkrankheiten zurück. [2740]

26. Oktober 2010  –  Ärzteblatt

Schwangerschaftsgymnastik nicht Vatersache

Männer, die an der Schwangerschaft ihrer Frauen allzu intensiv Anteil nehmen, haben als junge Väter mehr Mühe, eine gute Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen. Das sagt Dr. Jonathan Ives vom Zentrum für biomedizinische Ethik der Uni Birmingham. Der Wunsch, sich aktiv zu beteiligen, dabei aber nur passiv unterstützend wirken zu können, erzeuge bei vielen Männern ein Gefühl des Versagens. So wertvoll männliche Anteilnahme sei, das Besuchen von Schwangerschaftskursen gehöre nicht dazu, meint Ives. [2627]

1. Juni 2010  –  Telegraph

Schwangerschaft: Bewegung tut dem Baby gut

Regelmässige leichte Bewegung in der Schwangerschaft macht das werdende Baby gesünder: Es wächst und gedeiht ebenso gut wie im Bauch einer Schwangeren, die sich nicht bewegt. Hingegen setzt es weniger Fett an. Dies senkt das Risiko für Übergewicht und Krankheiten wie Diabetes im späteren Leben. [2512]

6. April 2010  –  BBC

Ultraschallbild als fragwürdiges Souvenir

Immer mehr werdende Eltern wollen vom Arzt die Ultraschallbilder, die er zur medizinischen Kontrolle der Schwangerschaft macht, als Souvenir behalten. Dagegen ist nichts einzuwenden. Doch nun warnen Experten der amerikanischen Behörde für Gesundheitsschutz HPA vor dem Trend, solche Bilder nur für das elterliche Album zu schiessen - bis hin zu DVDs mit sich bewegenden Föten. Denn ob und wie Ultraschall auf lange Sicht die Gesundheit des Babys beeinträchtigen könnte, ist noch nicht klar. Reine Souvenirbilder sind daher ein unnötiges Risiko. [2371]

3. Februar 2010  –  Telegraph

Neue Pille danach wirkt bis 5 Tage

Früher nannte man sie «morning after pill». Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Die neuste Pille zur nachträglichen Empfängnisverhütung kann eine Frau bis zu fünf Tage nach dem ungeschützten Sex einnehmen. Sie enthält den Wirkstoff Ulipristal und hat in einer schottischen Studie bei allen untersuchten Frauen später als drei Tage danach eine Schwangerschaft verhindert. Nach anderen Pillen wurden drei Frauen schwanger. Zu lange warten lohnt sich aber nicht: Die neue Pille ist wesentlich teurer und weniger leicht erhältlich als die klassische «Pille danach». [2354]

29. Januar 2010  –  BBC

Keine Abmagerungskur in der Stillzeit

Wer hungert, baut Fettreserven ab. Das Körperfett enthält aber viele Schadstoffe, die sich im Lauf der Jahre dort abgelagert haben. Beim Hungern gelangen sie ins Blut und bei einer stillenden Frau auch in die Muttermilch. Stillende Mütter benötigen pro Tag etwa 500 bis 700 zusätzliche Kalorien. Baut sich das Gewicht innerhalb von sechs Monaten nicht von selbst auf den Wert vor der Schwangerschaft ab, sollten Abnehmversuche bis nach der Stillzeit warten, meint Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes deutscher Frauenärzte. [2332]

23. Januar 2010  –  Standard

Schwangerschaft kann Migräne stoppen

Zwei von drei Frauen mit Migräne leiden seltener an Anfällen, nachdem sie schwanger geworden sind. Die Besserung zeigt sich besonders ab dem dritten Monat. Bei einigen Frauen verschwindet die Migräne sogar ganz. Dies kommt daher, dass bei Schwangeren die Hormonspiegel weniger stark schwanken, was sich beruhigend auf die Hirnströme auswirkt. Zu diesem Schluss kommen Messungen an schwangeren Migränikerinnen und gesunden Frauen in Deutschland. [2313]

19. Januar 2010  –  Standard

Lust auf Alkohol beginnt schon im Mutterleib

Kinder von Alkoholikerinnen neigen mehr als andere dazu, später als Erwachsene ebenfalls süchtig nach Alkohol zu werden. Eine mögliche Ursache hat man jetzt im Versuch an Ratten erforscht. Füttert man trächtige Rättinnen mit viel Alkohol, konsumiert der Nachwuchs später ebenfalls mehr davon: In exakten Wahlversuchen hat sich gezeigt, dass den Ratten Alkohol besser schmeckt, wenn sie sich im Mutterleib daran gewöhnt haben. Dieser Befund lässt sich zwar nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragen, liefert jedoch eine mögliche Erklärung und einen weiteren Grund, in der Schwangerschaft abstinent zu bleiben. Alkohol schädigt die Entwicklung zahlreicher Organe und Organsysteme beim Fetus. [2064]

18. März 2009  –  PubMed PMID: 19273846

Zuviel Vitamin E kann Baby schaden

Babys von Müttern, die in der Zeit der Empfängnis und in der Schwangerschaft Präparate mit Vitamin E nehmen, haben ein bis um das Neunfache erhöhtes Risiko für Herzfehler. Dies zeigt eine Studie an über fünfhundert Müttern und ihren Babys in Holland. Natürliche Quellen für Vitamin E sind Pflanzenöle, Nüsse, Vollkornprodukte, Michprodukte und Ei. Mit einer ausgewogenen, gesunden Ernährung erhält der Körper das Vitamin in ausreichender, aber nicht zu hoher Dosis. [2038]

10. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19187374

Trügerische Vorsätze zur Jungfräulichkeit

Programme für sexuelle Abstinenz bei Jugendlichen sind ein Fehlschlag - gerade auch in den USA, wo besonders viele junge Menschen Jungfräulichkeit gelobt haben. Fünf Jahre nach einem solchen Gelöbnis streiten über achtzig Prozent der Jungen ab, je ein solches abgelegt zu haben. Sie haben gleich oft Sex vor der Ehe, sind beim ersten Sex ebenso jung und haben kaum weniger Partner als jene, die sich keine Abstinenz vorgenommen haben. Zudem schützen sich die selbst erklärten Jungfrauen weniger gut gegen sexuell übertragbare Krankheiten und gegen Schwangerschaft. Dies zeigt eine repräsentative Studie an über dreitausend Studentinnen und Studenten in den USA.
 [2014]

7. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19117832

Sport wenn schwanger, fitter im Alter

Frauen, die auch in der Schwangerschaft weiter sportlich aktiv bleiben, sind in den Wechseljahren fitter und haben ein geringeres Risiko für Herzinfarkt und Hirnschlag als Schwangere, die mit dem Sport aufhören. Dies zeigt eine Studie an 39 Frauen in Vermont.  [1953]

6. Oktober 2008  –  PubMed PMID: 18667190

Gesunde Schwangerschaft mit Nahrungsfasern

Frauen, die beim Essen reichlich Ballaststoffe aufnehmen, haben ein deutlich geringeres Risiko für Präeklampsie als Frauen, die sich vor allem von hoch raffinierter industrieller Kost ernähren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über tausend Schwangeren in den USA. Präeklampsie ist eine Komplikation der Schwangerschaft mit hohem Blutdruck, Schwellungen und Eiweiss im Urin.  [1927]

29. August 2008  –  PubMed PMID: 18636070

Kein Nikotinersatz in der Schwangerschaft

Schwangere sollten nicht rauchen, weil dies dem Fetus schadet. Doch um mit dem Rauchen aufzuhören, sollten schwangere Frauen nicht zu Nikotinersatz mittels Kaugummi oder Pflaster greifen. Denn nicht nur das Kohlenmonoxid und der Teer aus dem Rauch schaden dem werdenden Kind, sondern auch das Nikotin aus dem Tabak. Laut verschiedenen Studien schadet Nikotin unter anderem der Entwicklung des Nervensystems. [1893]

23. Juni 2008  –  PubMed PMID: 18554275

Junk Food in der Schwangerschaft macht Kinder dicker

Kinder von Frauen, die in der Schwangerschaft zu fett, zu süss und zu salzig gegessen haben, werden dicker als Kinder von Müttern, die sich gesund ernährt haben. Das ist sogar dann der Fall, wenn sich die Kinder selbst vor allem von Fast Food ernähren. Bei Mädchen ist der Einfluss der mütterlichen Ernährung stärker als bei Knaben. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie. [1871]

22. Mai 2008  –  PubMed PMID: 18467362

Sport auch in der Schwangerschaft gesund

Sowohl die Mutter als auch das werdende Kind profitieren von massvollem Sport in der Schwangerschaft: Das Risiko von Komplikationen bei der Geburt wird kleiner, und die bessere Fitness wird der Mutter helfen, die Anstrengungen der Geburt besser zu verkraften. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung zahlreicher Studien. [1867]

16. Mai 2008  –  PubMed PMID: 18463475

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