
News zu Schwanger, 24.6.2011 bis 6.3.2013
Fördert Vitamin D Nahrungsmittelallergien?
Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft Vitamin-D-Präparate genommen haben, sind im Alter von zwei Jahren häufiger als andere allergisch auf Hühner- oder Milcheiweiss, Weizenmehl, Erdnuss oder Soja. Das zeigt eine Studie mit über sechshundert Müttern und ihren Kindern in Leipzig. Nahrungsergänzung mit Vitamin D sei deshalb für Schwangere nicht ratsam, sagen die Autoren der Studie. [3285]
6. März 2013 – Ärzteblatt
Kaffee schadet ungeborenem Kind
Pro Tasse Kaffee, die eine schwangere Frau täglich trinkt, kommt das Neugeborene in Durchschnitt um etwa 30 Gramm leichter zur Welt. Das zeigt eine norwegische Studie mit mehr als fünfzigtausend Schwangeren. Koffein wirkt als Wachstumsbremse im Mutterleib. Bei einem Mindergewicht von 100 Gramm bei Geburt zieht die Weltgesundheitsorganisation WHO einen Grenzwert: Sie rät Schwangeren, nicht mehr als drei Tassen Kaffee oder Tee pro Tag zu trinken. Auch Cola und Energy-Drinks enthalten Koffein. [3274]
20. Februar 2013 – Ärzteblatt
Alkohol: Null Toleranz in der Schwangerschaft
Jedes Glas Alkohol ist für schwangere Frauen eines zuviel, denn es schädigt das werdende Kind im Mutterleib: Sein Gehirn bleibt im Wachstum zurück. Verhalten und Intelligenz werden im späteren Leben gestört sein. Trinken in der Schwangerschaft sei schwerste Kindsmisshandlung, sagt Professor Hans-Ludwig Spohr von der Berliner Charité. [3217]
19. November 2012 – Ärztezeitung
Frühgeborene Zwillinge gesünder
Zwillinge, die in der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, leiden bei der Geburt um die Hälfte weniger an Komplikationen als bei normaler Dauer. Das zeigt eine Studie bei über zweihundert Geburten in Australien, Neuseeland und Italien. Grund für die Komplikationen ist die zunehmende Enge im Mutterleib gegen Ende der Schwangerschaft. Führende britische Geburtshelfer empfehlen deshalb, die Geburt wenn nötig früher einzuleiten. [3127]
18. Juni 2012 – Ärzteblatt
Spirale zwanzigmal sicherer als Pille
Kupferspiralen in der Gebärmutter und andere Intrauterinpessare führen zwanzigmal seltener zu ungewollten Schwangerschaften als die Pille. Zu diesem Ergebnis kommt eine amerikanische Studie. Hauptsächlicher Unterschied: Eine Spirale wirkt immer, solange sie an ihrem Platz bleibt - die Pille dagegen ist nur sicher, wenn eine Frau sie täglich einnimmt. Trotz dieses Nachteils verhüten weltweit viel mehr Frauen mit der Pille als mit der Spirale. [3111]
24. Mai 2012 – Telegraph
Frauen, die schwanger geworden sind oder die schwanger werden möchten, sollten überhaupt keinen Alkohol trinken. Schon ab einem einzigen Glas pro Tag haben Forscher in Kalifornien Entwicklungsstörungen bei den Babys gefunden. Besonders gefährlich ist Alkohol im ersten Drittel der Schwangerschaft - sogar schon bevor eine Frau überhaupt weiss, dass sie schwanger ist. [3027]
20. Januar 2012 – Medpage Today
Eine halbe Tasse Reis kann soviel Arsen enthalten, wie die WHO als Grenzwert festgelegt hat. Arsen ist ein Gift, das für ungeborene Kinder am schädlichsten ist: Es bremst das Wachstum, schwächt das Immunsystem und fördert Krebs. Schwangere Frauen sollten daher nicht täglich Reis essen, raten Experten. [2997]
8. Dezember 2011 – Focus
Folsäure fördert Sprachentwicklung beim Nachwuchs
Folsäure in der frühen Schwangerschaft beugt Schäden des Rückenmarks bei Neugeborenen vor. Jetzt zeigt sich auch, dass Kinder früher in ganzen Sätzen sprechen können, wenn ihre Mütter in der Schwangerschaft Folsäure eingenommen haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine norwegische Studie mit über hunderttausend Frauen und ihren Kindern. [2964]
20. Oktober 2011 – Ärzteblatt
Mehr Asthma wegen Elektrosmog?
Wenn schwangere Frauen elektromagnetischen Feldern - Strahlung von Haushaltgeräten - ausgesetzt sind, steigt das Risiko für Asthma bei ihren Kindern. Das zeigt eine Studie an 130 Kindern in den USA. Doch die meisten Forscher zweifeln daran, dass «Elektrosmog» als Ursache in Frage kommt. Viel eher steigt mit der Zahl von Elektrogeräten im Haushalt auch die Belastung der Luft mit Staub und Umweltchemikalien. [2916]
4. August 2011 – Ärzteblatt
Schwanger Rauchen verschlechtert kindliches Cholesterin
Hat eine Frau in der Schwangerschaft geraucht, verschlechtert das die Blutfettwerte ihres Kindes: Der Spiegel des HDL-Cholesterins ist verringert, was später zu einem erhöhtem Risiko für Herz- und Kreislaufkrankheiten führen könnte. Zu diesem Schluss kommen australische Forscher nach einer Untersuchung von über dreihundert Schulkindern. [2894]
24. Juni 2011 – Focus
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