Gesundheitstelegramm: Schwanger

News zu Schwanger

Null Alkohol wenn schwanger

Frauen, die schwanger geworden sind oder die schwanger werden möchten, sollten überhaupt keinen Alkohol trinken. Schon ab einem einzigen Glas pro Tag haben Forscher in Kalifornien Entwicklungsstörungen bei den Babys gefunden. Besonders gefährlich ist Alkohol im ersten Drittel der Schwangerschaft - sogar schon bevor eine Frau überhaupt weiss, dass sie schwanger ist. [3027]

20. Januar 2012  –  Medpage Today

Schwanger: Weniger Reis essen

Eine halbe Tasse Reis kann soviel Arsen enthalten, wie die WHO als Grenzwert festgelegt hat. Arsen ist ein Gift, das für ungeborene Kinder am schädlichsten ist: Es bremst das Wachstum, schwächt das Immunsystem und fördert Krebs. Schwangere Frauen sollten daher nicht täglich Reis essen, raten Experten. [2997]

8. Dezember 2011  –  Focus

Folsäure fördert Sprachentwicklung beim Nachwuchs

Folsäure in der frühen Schwangerschaft beugt Schäden des Rückenmarks bei Neugeborenen vor. Jetzt zeigt sich auch, dass Kinder früher in ganzen Sätzen sprechen können, wenn ihre Mütter in der Schwangerschaft Folsäure eingenommen haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine norwegische Studie mit über hunderttausend Frauen und ihren Kindern. [2964]

20. Oktober 2011  –  Ärzteblatt

Mehr Asthma wegen Elektrosmog?

Wenn schwangere Frauen elektromagnetischen Feldern - Strahlung von Haushaltgeräten - ausgesetzt sind, steigt das Risiko für Asthma bei ihren Kindern. Das zeigt eine Studie an 130 Kindern in den USA. Doch die meisten Forscher zweifeln daran, dass «Elektrosmog» als Ursache in Frage kommt. Viel eher steigt mit der Zahl von Elektrogeräten im Haushalt auch die Belastung der Luft mit Staub und Umweltchemikalien. [2916]

4. August 2011  –  Ärzteblatt

Schwanger Rauchen verschlechtert kindliches Cholesterin

Hat eine Frau in der Schwangerschaft geraucht, verschlechtert das die Blutfettwerte ihres Kindes: Der Spiegel des HDL-Cholesterins ist verringert, was später zu einem erhöhtem Risiko für Herz- und Kreislaufkrankheiten führen könnte. Zu diesem Schluss kommen australische Forscher nach einer Untersuchung von über dreihundert Schulkindern. [2894]

24. Juni 2011  –  Focus

Schwangere schlafen besser seitlich

Die Rückenlage beim Schlafen ist in der fortgeschrittenen Schwangerschaft ungünstig: Der Bauch drückt auf die untere Hohlvene, die das Blut zum Herzen zurückführt. Dadurch sinken die Pumpleistung und der Blutdruck. Das Risiko einer Fehlgeburt nimmt zu. Das zeigt eine Studie in Neuseeland. [2890]

20. Juni 2011  –  Ärztezeitung

Schwanger: Diät macht dicke Kinder

Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft eine kohlenhydratarme (Low Carb) Diät eingehalten haben, neigen im frühen Schulalter mehr als andere zu Übergewicht. Ihr Stoffwechsel wird schon vor der Geburt auf optimale Verwertung getrimmt, indem die entsprechenden Gene aktiver werden. Zwar lässt sich das später durch gesunde Ernährung wieder normalisieren. Doch in vielen Fällen wirken sich die schlechten Startbedingungen negativ auf das Gewicht aus. [2855]

28. April 2011  –  Ärzteblatt

Passivrauchen schädigt Ungeborenes

Das Risiko von Totgeburt oder genetischen Schäden beim Baby steigt um 13 bis 23 Prozent, wenn der werdende Vater zu Hause bei seiner schwangeren Frau raucht. Das zeigt die Auswertung von 19 Studien. Schon zehn Zigaretten pro Tag wirken sich schädlich aus. Sie betreffen auch die Gesundheit der Spermien. Wer gesunden Nachwuchs will, tut also gut daran, rechtzeitig mit dem Rauchen aufzuhören. [2827]

16. März 2011  –  Ärzteblatt

Schwanger: Diät macht Baby dumm

Frauen, die in der Schwangerschaft aus Sorge um ihre Figur Diät halten, schaden der Hirnfunktion des Fetus. Dessen Gehirn entwickelt sich langsamer und bringt deshalb im späteren Leben weniger Leistung. Das schliessen Forscher aus Versuchen mit Pavianmüttern und ihren Jungen. Ähnlich wie die Gehirne von Pavianen entwickeln sich auch die des Menschen, was ähnliche Defizite erwarten lässt. [2800]

27. Januar 2011  –  Medizinauskunft

Stress in Schwangerschaft vergrössert Plazenta

Je mehr Stress eine schwangere Frau belastet, desto stärker wächst die Plazenta, die das ungeborene Baby mit Nährstoffen versorgt. Das zeigt eine dänisch-schweizerische Studie mit Daten aus über siebzigtausend Geburten. Offenbar sorgt so die Natur dafür, die Entwicklung im Mutterleib trotz ungünstiger Bedingungen zu schützen. [2790]

11. Januar 2011  –  Scienceticker

Paracetamol ein veraltetes Schmerzmittel

Medikamente mit dem Wirkstoff Paracetamol gegen Schmerzen und Fieber sollte man heute besser nicht mehr verwenden. Das empfiehlt Professor Kay Brune von der Universität Erlangen. Denn Paracetamol ist giftig für die Leber, erhöht den Blutdruck und verursacht in der Schwangerschaft Schäden beim ungeborenen Kind: Unter anderem soll bei Knaben später die Zeugungsfähigkeit vermindert sein, vermutet eine schwedische Studie. [2784]

3. Januar 2011  –  Ärztezeitung

Katzen schützen Kinder vor Ekzem

Kinder erkranken seltener an atopischem Ekzem (Neurodermitis) mit Hautausschlägen, Rötung und Juckreiz, wenn ihre Mütter in der Schwangerschaft Kontakt zu Katzen hatten. Das haben Forscher der Universität Zürich an über tausend Kindern aus fünf europäischen Ländern herausgefunden. Das ist überraschend, galten Katzenhaare doch bisher eher als Auslöser von Allergien. [2768]

9. Dezember 2010  –  Standard

Schwanger: Paracetamol fördert Asthma beim Kind

Nehmen schwangere Frauen Medikamente mit dem Wirkstoff Paracetamol gegen Fieber und Schmerzen, kann sich das Risiko für Asthma in den ersten Lebensjahren des Kindes erhöhen. Ob dies der Fall ist, hängt unter anderem auch von einem bestimmten Gen der Mutter ab. Das zeigt eine britische Studie an vierzehntausend Kindern. [2756]

23. November 2010  –  Ärzteblatt

Besser keine Erdnüsse in der Schwangerschaft

Wenn schwangere Frauen Erdnüsse essen, könnten die Neugeborenen ein höheres Risiko haben, gegen Erdnüsse allergisch zu werden. Eine Studie an über fünfhundert Säuglingen, deren Mütter in New York befragt worden sind, hat ein dreifach erhöhtes Risiko nach Erdnusskonsum ergeben. Frühere Studien hatten kein erhöhtes Risiko festgestellt. Deshalb sind nach wie vor Zweifel angebracht. Schwangere, die auf Nummer sicher gehen wollen, sollten dennoch besser auf Erdnüsse verzichten, zumal diese für eine gesunde Ernährung nicht nötig sind. [2744]

2. November 2010  –  Ärzteblatt

Senioren werden geistig immer fitter

Im Lauf einer Generation sind die Siebzigjährigen geistig fitter geworden: Ihre Leistungen in Gedächtnis, Sprache, Logik und räumlichem Vorstellungsvermögen sind heute wesentlich besser als in Tests, die dreissig Jahre früher gemacht worden sind. Dies zeigt ein Vergleich an der Universität von Göteborg. Die Schweden führen seit 1971 regelmässig Tests mit Senioren durch. Das bessere Abschneiden führen die Forscher auf bessere medizinische Versorgung in Schwangerschaft und frühem Kindesalter, gesündere Ernährung, bessere Bildung und wirksamere Behandlung von Kreislaufkrankheiten zurück. [2740]

26. Oktober 2010  –  Ärzteblatt

Schwangerschaftsgymnastik nicht Vatersache

Männer, die an der Schwangerschaft ihrer Frauen allzu intensiv Anteil nehmen, haben als junge Väter mehr Mühe, eine gute Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen. Das sagt Dr. Jonathan Ives vom Zentrum für biomedizinische Ethik der Uni Birmingham. Der Wunsch, sich aktiv zu beteiligen, dabei aber nur passiv unterstützend wirken zu können, erzeuge bei vielen Männern ein Gefühl des Versagens. So wertvoll männliche Anteilnahme sei, das Besuchen von Schwangerschaftskursen gehöre nicht dazu, meint Ives. [2627]

1. Juni 2010  –  Telegraph

Mit der Pille weniger Freude am Sex

Zwar befreit die Pille den weiblichen Sex vor der Angst, ungewollt schwanger zu werden. Doch viele Frauen haben trotz Pille weniger Lust auf Sex oder leiden gar an Beschwerden beim Verkehr. Solche Sexualstörungen sind am häufigsten bei Frauen, die hormonelle Präparate nehmen, also die Pille oder eine Hormonspirale. Am seltensten sind sie bei Frauen, die anders oder gar nicht verhüten. Das zeigt eine Studie an über tausend Studentinnen in Deutschland. [2573]

5. Mai 2010  –  Focus

Schwangerschaft: Bewegung tut dem Baby gut

Regelmässige leichte Bewegung in der Schwangerschaft macht das werdende Baby gesünder: Es wächst und gedeiht ebenso gut wie im Bauch einer Schwangeren, die sich nicht bewegt. Hingegen setzt es weniger Fett an. Dies senkt das Risiko für Übergewicht und Krankheiten wie Diabetes im späteren Leben. [2512]

6. April 2010  –  BBC

Ultraschallbild als fragwürdiges Souvenir

Immer mehr werdende Eltern wollen vom Arzt die Ultraschallbilder, die er zur medizinischen Kontrolle der Schwangerschaft macht, als Souvenir behalten. Dagegen ist nichts einzuwenden. Doch nun warnen Experten der amerikanischen Behörde für Gesundheitsschutz HPA vor dem Trend, solche Bilder nur für das elterliche Album zu schiessen - bis hin zu DVDs mit sich bewegenden Föten. Denn ob und wie Ultraschall auf lange Sicht die Gesundheit des Babys beeinträchtigen könnte, ist noch nicht klar. Reine Souvenirbilder sind daher ein unnötiges Risiko. [2371]

3. Februar 2010  –  Telegraph

Deutsche Statistik: Wie Frauen verhüten

Von den 17 Millionen deutschen Frauen im gebärfähigen Alter verhüten 39 Prozent mit der Pille, 28 Prozent mit Kondomen, 12 Prozent mit Spirale (je zur Hälfte Kupfer- und Hormonspirale), je 8 Prozent durch «natürliche» Methoden und durch Sterilisation; 24 Prozent verhüten gar nicht, und 12 Prozent verzichten auf Geschlechtsverkehr. Schätzungsweise zehntausend Mädchen unter 18 werden jährlich schwanger. Von den Männern lassen sich 2 Prozent sterilisieren. [2362]

1. Februar 2010  –  Welt

Neue Pille danach wirkt bis 5 Tage

Früher nannte man sie «morning after pill». Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Die neuste Pille zur nachträglichen Empfängnisverhütung kann eine Frau bis zu fünf Tage nach dem ungeschützten Sex einnehmen. Sie enthält den Wirkstoff Ulipristal und hat in einer schottischen Studie bei allen untersuchten Frauen später als drei Tage danach eine Schwangerschaft verhindert. Nach anderen Pillen wurden drei Frauen schwanger. Zu lange warten lohnt sich aber nicht: Die neue Pille ist wesentlich teurer und weniger leicht erhältlich als die klassische «Pille danach». [2354]

29. Januar 2010  –  BBC

Keine Abmagerungskur in der Stillzeit

Wer hungert, baut Fettreserven ab. Das Körperfett enthält aber viele Schadstoffe, die sich im Lauf der Jahre dort abgelagert haben. Beim Hungern gelangen sie ins Blut und bei einer stillenden Frau auch in die Muttermilch. Stillende Mütter benötigen pro Tag etwa 500 bis 700 zusätzliche Kalorien. Baut sich das Gewicht innerhalb von sechs Monaten nicht von selbst auf den Wert vor der Schwangerschaft ab, sollten Abnehmversuche bis nach der Stillzeit warten, meint Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes deutscher Frauenärzte. [2332]

23. Januar 2010  –  Standard

Kinderwunsch: Kein Rauch, kein Alkohol, kein Übergewicht

Viele Frauen, die sich vergeblich ein Kind wünschen, könnten auf eine künstliche Befruchtung (In-Vitro-Fertilisation IVF) verzichten und trotzdem schwanger werden. Vor dem teuren und oft erfolglosen Eingriff lohnt es sich, wenn nötig, einige Gewohnheiten umzustellen. Rauchen vermindert die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau. Bei der Frau wirken sich auch Alkoholkonsum und starkes Übergewicht negativ aus. Eine europäische Arbeitsgruppe fordert jetzt sogar ein Verbot der IVF für alkoholabhängige Frauen. [2330]

22. Januar 2010  –  Ärzteblatt

Schwangerschaft kann Migräne stoppen

Zwei von drei Frauen mit Migräne leiden seltener an Anfällen, nachdem sie schwanger geworden sind. Die Besserung zeigt sich besonders ab dem dritten Monat. Bei einigen Frauen verschwindet die Migräne sogar ganz. Dies kommt daher, dass bei Schwangeren die Hormonspiegel weniger stark schwanken, was sich beruhigend auf die Hirnströme auswirkt. Zu diesem Schluss kommen Messungen an schwangeren Migränikerinnen und gesunden Frauen in Deutschland. [2313]

19. Januar 2010  –  Standard

Künstliche Befruchtung boomt in der Schweiz

Letztes Jahr haben sich in der Schweiz etwa sechstausend Paare wegen Unfruchtbarkeit behandeln lassen, 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Nur ein Drittel der Frauen wurde danach schwanger. Grund für die Kinderlosigkeit ist je zur Hälfte die Unfruchtbarkeit des Mannes und der Frau. In einem Viertel der Fälle sind beide unfruchtbar. [2216]

18. Dezember 2009  –  20 Minuten

Zum Suchwort «schwanger» gibt es mehr als 25 Kurznachrichten. Mit einem zusätzlichen Suchwort können Sie die Zahl der Treffer eingrenzen.

Mehr News



 
Suche einschränken:
mehr als ein Suchwort eingeben.
 

Fitness

Icon

Kleines Fitness-1x1 für Training und Erholung. Selbsttest: Wie fit sind Sie? Fitnessfaktoren …

mehr

Sexualität

Icon

Guter Sex ist die beste Medizin. Safer-Sex-Regeln. Antworten auf die 20 wichtigsten Fragen …

mehr

Mehr von Gesundheit TV

Titelbild

Mit MS ist die Funktion der Blase fast immer beeinträchtigt. Wie man damit umgeht, was man dagegen tun kann und wie man Infektionen verhindert.

zur Sendung

This player requires Adobe Flash Player 10 or greater. Download here.

For more information on the video player provided on this site, visit Streamingbolaget.

Ton: Lautsprechersymbol klicken