Gesundheitstelegramm: Schule

News zu Schule

Kein Dehnen vor und nach dem Krafttraining

Dehnübungen entspannen die Muskeln und mindern ihre Leistung. Beim folgenden Krafttraining sind sie deshalb anfälliger für Verletzungen. Bei starker Anstrengung entstehen kleinste Risse in den Muskelfasern. Dehnübungen nach dem Training verschlimmern diese Verletzungen, warnen Forscher der Deutschen Sporthochschule Köln. Sie raten vor dem Krafttraining, wenn überhaupt, zu einem sehr kurzen, dynamischen Dehnen. Dieses soll die Muskeln auf die kommende Anstrengung vorbereiten. [3095]

27. April 2012  –  Welt

Mit Spinnweben zu künstlicher Haut

Auf einem Geflecht aus Spinnenseide wachsen Hautzellen sehr schnell zu künstlicher Haut heran. Damit hoffen Forscher der medizinischen Hochschule Hannover, künftig Verbrennungen und chronische Wunden besser heilen zu können. Die Chancen der neuen Methode sollen nun zuerst bei Tieren erprobt werden. [2934]

2. September 2011  –  Ärztezeitung

Harte Tastatur fördert Tennisarm

Wer einen Computer kauft, tut gut daran, auch auf eine leichtgängige Tastatur zu achten. Denn je höher der Widerstand beim Tippen, desto stärker belastet dies die Beugemuskeln von Finger, Hand und Unterarm. Das kann bei langer Arbeit am Computer zu Entzündungen führen, etwa einem Tennisarm. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich. [2820]

3. März 2011  –  Ärztezeitung

Neuer Medikament-Typ gegen Aids

Ein neu entdecktes Eiweiss (VIR-576) verhindert, dass HI-Viren in menschliche Immunzellen eindringen und diese zerstören können. An der medizinischen Hochschule Hannover sind achtzehn HIV-Positive erfolgreich damit behandelt worden. Anders als bei den bisher üblichen hochwirksamen Anti-Virus-Medikamenten treten dabei nur wenige negative Nebenwirkungen auf. Für den praktischen Einsatz taugt das neue Mittel noch nicht, da es nur durch Infusion verabreicht werden kann. Es wird noch Jahre dauern, bis es als Tablette auf den Markt kommt. [2778]

23. Dezember 2010  –  Ärztezeitung

Zeitig zu Bett, besser in der Schule

Kinder, die regelmässig früh zu Bett gehen und pro Nacht elf Stunden schlafen, haben bessere Noten in Lesen, Schreiben und Mathematik als ihre Altersgenossen, die unregelmässig und spät Schlafen gehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an achttausend Schulkindern in Kalifornien. [2635]

7. Juni 2010  –  Telegraph

Immer mehr Kinder leiden an Diabetes

Es gab noch Zeiten, als man Diabetes vom Typ 2 «Altersdiabetes» nannte. Tempi passati: Heute tritt die Krankheit immer häufiger schon bei Kindern auf. In Deutschland erkranken jedes Jahr 200 Kinder daran. Grund: Sie bewegen sich zu wenig, essen ungesund und werden zu dick. Viele Eltern haben Angst vor Unfällen und bringen ihre Kinder per Auto zur Schule. Zu Hause sitzen sie vor dem Computer, statt draussen zu spielen. [2589]

13. Mai 2010  –  Welt

Gesundes Essen, bessere Schulnoten

An 80 britischen Schulen haben sich die Noten der Schüler deutlich verbessert, nachdem die Schulkantinen vor fünf Jahren auf mehr Obst und Gemüse und weniger Fett und Fleisch umgestellt haben. Vor allem in Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften schnitten die Schüler besser ab als vorher. Auch waren sie um 15 Prozent weniger krank. [2536]

18. April 2010  –  Express

Schweizer Statistik-Formel für Eheglück

Am besten halten Ehen, wenn er mindestens fünf Jahre älter ist als sie und wenn sie eine bessere Bildung hat als er, wenn beide noch nie geschieden worden sind und die gleiche Nationalität haben. Die Scheidungsgefahr ist besonders hoch bei Paaren mit schlechter Bildung aus unterschiedlichen Kulturkreisen, wenn der Mann schon geschieden ist und zwei bis vier Jahre älter ist als die Frau. Das wollen Forscher der Genfer Fachhochschule für Wirtschaft herausgefunden haben. Würden Paare bei der Partnerwahl ihre Formel berücksichtigen, könnte die Scheidungsrate nach Meinung der Forscher um 20 Prozent sinken. [2411]

14. Februar 2010  –  Standard

Mit Hirnscanner Autismus früh entdecken

Schulkinder mit Autismus erfassen die Bedeutung eines gesprochenen Wortes elf Millisekunden langsamer als nicht betroffene Kinder. Dies entspricht dem zeitlichen Unterschied zwischen der Silbe «Ele-» und dem ganzen Wort «Elefant». Zu diesem Befund kommen Versuche mit einem Magnet-Encephalografen an über vierzig Kindern im Alter von etwa zehn Jahren. Autismus tritt bei etwa einem von hundert Kindern in diesem Alter auf. Je früher man die Störung erkennt, desto besser die Chancen, die Kinder in der Schule optimal zu fördern. Weitere Versuche sollen nun zeigen, ob die Verzögerung im Hören schon bei jüngeren Kindern zu erkennen ist. [2279]

11. Januar 2010  –  Telegraph

Haltungsschäden eher von Schulbank als vom Computer

Kinder und Jugendliche, die viel vor dem Computer sitzen, haben nicht mehr Haltungsschäden als jene, die nur selten oder gar nie am Bildschirm sind. Zu diesem Schluss kommt eine in Deutschland publizierte Studie. Alarmierend ist, dass etwa drei Viertel aller Schüler eine gestörte Haltung haben. Wahrscheinlichste Ursache sei die veraltete Ausstattung der Schulen, meinen die Autoren der Studie. [2191]

13. Dezember 2009  –  Medical Tribune

Was gegen Kreuzschmerzen hilft

Das einzige Mittel, das auf jeden Fall hilft, ist regelmässige Bewegung. Alles andere, was auch oft empfohlen wird - von Lendenstützen über Schuheinlagen bis zu Rückenschulen - bringt keine messbaren Fortschritte. Zu diesem Schluss kommen israelische Forscher, nachdem sie die gesamte medizinische Literatur durchforstet haben. [1607]

10. Mai 2007  –  PubMed PMID: 17476933

Fernsehen kann der Schulleistung schaden

Je mehr Zeit ein Kind vor dem Fernseher verbringt, desto eher läuft es Gefahr, in der Schule schlecht abzuschneiden. Neben dem Wieviel ist auch das Wann entscheidend: Fernsehen am Wochenende wirkt sich nicht negativ aus. Auch Videospiele schaden nicht. Das zeigt eine Studie an über viertausend Schulkindern in den USA. [1463]

16. November 2006  –  Pediatrics 2006;118:e1061

Übergewicht und Gewalt in der Schule

Fettleibige Buben und Mädchen werden öfter als schlanke zum Opfer auf Pausenplatz und Schulweg. Das gilt bis zur Pubertät. Danach sind fettleibige Burschen eher die Täter als die Opfer, weil sie sich durch ihre Leibesfülle in der Gruppe eher Respekt verschaffen können. Das hat eine Untersuchung an britischen Schulen festgestellt. [1247]

23. Februar 2006  –  Arch Dis Childhood 2006;91:121

Fluglärm: Schüler lesen schlechter

In Schulen, die in Anflugschneisen von Flughäfen liegen, lernen die Schüler schlechter lesen. Das zeigt ein Vergleich von 89 Schulen in der Nähe der Flughäfen von Amsterdam, London und Madrid mit solchen ohne Belastung durch Fluglärm. [1212]

5. Januar 2006  –  Am J Epidemiology 2006;163:27

Weichen zur Gewalt in den ersten Jahren gestellt

Wie ein Kind mit körperlicher Gewalt umgeht, lernt es offenbar in den ersten fünf Jahren seines Lebens. Danach sind die Weichen mehr oder weniger gestellt. Entsprechend gering sind die Chancen, durch Maßnahmen in der Schule die Gewalt eindämmen zu können. [854]

23. August 2004  –  Pediatrics 2004;114:e43

Zu früh ferngesehen, Probleme in der Schule

Kinder, die schon mit 3 Jahren viele Stunden vor dem Bildschirm verbringen, haben mit 7 Jahren mehr Probleme, sich zu konzentrieren, sagt eine US-Studie. [780]

11. Mai 2004  –  Pediatrics 2004;113:708

Nachbarschaft kann herzkrank machen

Wer in einer Gegend mit tiefer Bildung und tiefem Einkommen wohnt, hat ein um ein Viertel höheres Risiko, herzkrank zu werden, unabhängig davon, wie lange er selber zur Schule gegangen ist und wie viel er selber verdient. Das zeigt eine Studie an über 25000 Personen in Schweden. [767]

23. April 2004  –  Am J Epidemiology 2004;159:655

Schulturnen gut für Knochen

An einer kanadischen Schule haben Mädchen zwei Jahre lang dreimal pro Woche eine nur zehn Minuten kurze, aber intensive Lektion in Aerobic absolviert. Danach sind ihre Knochen deutlich stärker geworden. [677]

27. Dezember 2003  –  Pediatrics 2003;112:e447

Pflege mit Matur: Mehr Patienten überleben

Je mehr Pflegende eine Mittelschule abgeschlossen haben, desto mehr Patienten überleben eine Operation: Steigt der Anteil von Pflegenden mit Matur um 10 Prozent, sterben 5 Prozent weniger Patienten im Monat nach der Operation. Das zeigt eine Studie an über 200000 Patienten in den USA. [592]

25. September 2003  –  JAMA 2003;290:1617

Studierte Schweizer leben länger

Jedes Jahr, das ein Schweizer länger als die obligatorische Zeit in Schule und Studium verbringt, senkt seine Sterblichkeit um 7 Prozent - bei Schweizerinnen sind es 6 Prozent. Das hat das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Uni Zürich aus den Daten aller in der Deutschschweiz lebender Personen über 25 Jahre berechnet. In anderen Ländern Europas verlängert Bildung das Leben nicht ganz so stark. [504]

20. Juni 2003  –  Int J Epidemiology 2003;32:346

Schwanger geraucht: Kind hyperaktiv

Kinder von Frauen, die als Schwangere geraucht haben, sind häufiger als andere hyperaktiv und haben Probleme in der Schule. [498]

14. Juni 2003  –  Am J Psychiatry 2003;160:1028

Eltern rauchen: Kinder fehlen öfter in der Schule

Kinder mit Asthma, deren Eltern rauchen, fehlen wegen ihrer Krankheit bis zu vier mal öfter in der Schule als Kinder, die ohne Rauch aufwachsen. Auch Kinder ohne Asthma fehlen fast um die Hälfte häufiger wegen Krankheiten der Atemwege, wenn die Eltern zu Hause rauchen. [486]

2. Juni 2003  –  Am J Epidemiology 2003;157:861

Koffein macht Schüler schläfrig

Kinder, die viel koffeinhaltige Getränke konsumieren, schlafen nachts weniger lang und schlechter. Deshalb sind sie am Tag schläfriger und in der Schule weniger lernbereit. [355]

13. Januar 2003  –  Pediatrics 2003;111:42

Zu früh geboren: schlechte Noten

Kinder, die zu früh auf die Welt gekommen sind, haben in der Schule schlechtere Noten und leiden häufiger am Zappelphilipp-Syndrom. [223]

17. August 2002  –  JAMA 2002;288:728

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Die Behandlung hat drei Ziele: erstens Schübe verhindern, zweitens deren Folgen bekämpfen und drittens das Fortschreiten der Krankheit bremsen.

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