
News zu Schokolade
Schokolade: Kalorien, die sich selber verbrennen?
Menschen, die regelmässig Schokolade essen, sind schlanker als solche, die das wenig oder nie tun. Der Unterschied ist zwar gering, aber nicht zufällig, wie eine amerikanische Studie mit über tausend Teilnehmern zeigt. Schokolade enthält neben Zucker und Fett auch viele Antioxidantien. Diese kurbeln den Stoffwechsel an, was auch die Verbrennung von Kalorien fördere, vermuten die Forscher. Dennoch ist Schokolade zum Abnehmen keine gute Idee. Antioxidantien sind auch in Früchten, Gemüse und Nüssen enthalten - befrachtet mit viel weniger Kalorien. [3074]
27. März 2012 – Ärztezeitung
Snack verschieben hilft beim Abnehmen
Wer eine zwingende Lust auf Schokolade oder andere Leckereien spürt, sieht oft nur zwei Möglichkeiten: Nachgeben oder widerstehen. Doch es gibt eine dritte, und zwar die beste: Nicht jetzt, sondern später essen. Die Aussicht, seine Lust später befriedigen zu können, mindert deren zwanghaften Charakter, wie ein Ess-Experiment in Portugal zeigt. Man isst also auf lange Sicht weniger als wenn man nachgibt und Schuldgefühle entwickelt oder verzichtet und ständig das Gefühl hat, zu kurz zu kommen. [3069]
20. März 2012 – UPI Health News
Die zehn besten Cholesterinsenker
Walnüsse, Erbsen, Äpfel, Flohsamen, Grüntee, Ingwer, Knoblauch, Leinsamen, dunkle Schokolade, pflanzliche Öle (Sonnenblumen, Weizenkeim, Kürbiskern, Sesam und Soja) tragen dazu bei, den Cholesterinspiegel auf natürliche Art zu senken. [3067]
16. März 2012 – Welt
Schnelles Gehen senkt Lust auf Schokolade
Schon eine Viertelstunde schnelles Gehen (Walking) genügt, um den Appetit auf Schokolade um die Hälfte zu reduzieren. Das zeigt ein Experiment mit über siebzig jungen, Schokolade liebenden Briten nach zwei Tagen Schoko-Entzug. Wieviel Bewegung nötig ist, um den Appetit auf Dauer tief zu halten, ist nicht untersucht worden. [3023]
16. Januar 2012 – UPI Health News
Wie und warum Schokolade gesund ist
Die Risiken für Herzinfarkt, Hirnschlag und Diabetes können bei regelmässigem Konsum von dunkler Schokolade um je ungefähr ein Drittel sinken. Wirksam sind Bestandteile des Kakaos. Gegen Herzschwäche (Herzinsuffizienz) helfen diese allerdings nicht. Negativ wirkt sich der hohe Fett- und Zuckergehalt aus. Den besten Vorteil bietet daher schwarze Schokolade mit einem hohen Anteil an Kakao. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von Studien mit insgesamt über hunderttausend Personen. [2933]
1. September 2011 – Die Zeit
Kalorien können süchtig machen
Wer viel Schokolade, Kuchen und andere Kalorienbomben isst, bekommt mit der Zeit genug davon und hört auf. Doch wer immer wieder sehr viel Fettes und Süsses isst, wird davon süchtig ähnlich wie auf Alkohol, Nikotin oder andere Drogen. Nicht mehr der Genuss steht dann im Vordergrund, sondern das ständige Verlangen nach mehr. Suchtfördernd ist aber nicht nur übertriebener Konsum, sondern auch der völlige Verzicht auf Süsses im Rahmen einer Diät. [2781]
28. Dezember 2010 – Focus
Dunkle Schokolade senkt hohen Blutdruck
Wer täglich etwas dunkle Schokolade isst, kann seinen oberen (systolischen) Blutdruckwert im Durchschnitt um fünf Millimeter Quecksilbersäule senken, falls der Blutdruck zu hoch ist. Zu diesem Schluss kommen australische Forscher nach der Auswertung von 13 weltweit publizierten Studien. Bei normalem oder niedrigen Blutdruck hat schwarze Schokolade keine senkende Wirkung. Sie eignet sich demnach nicht zur Vorbeugung. Auch als «Medikament» hat Schokolade ihre Schattenseiten: Zuviel davon setzt sich in Form von Fett am Bauch an, und dies ist ein bekanntes Risiko für Herz und Kreislauf. [2656]
1. Juli 2010 – Süddeutsche Zeitung
Mehr Schokolade, mehr Depression
Hebt Schokolade die Stimmung? Einige Studien scheinen das zu bestätigen. Doch nun zeigt eine neue Studie in Kalifornien: Je höher der Schokoladekonsum, desto depressiver die Stimmung. Wie kommt es dazu? Der Griff zur Schokolade könnte, bewusst oder unbewusst, ein Versuch der Selbstbehandlung sein, um sich wieder besser zu fühlen. Der umgekehrte Fall, dass Schokolade depressiver macht, lässt sich aber auch nicht ausschliessen. Fazit: Die Frage, wie Schokolade auf die Stimmung wirkt, ist noch völlig offen. [2553]
27. April 2010 – BBC
Dunkle Schokolade für die Leber
Bei Patienten mit Leberzirrhose sinkt das Risiko von gefährlichen Blutungen, wenn sie zum Dessert dunkle Schokolade essen. Dank hohem Kakao-Anteil von 85 Prozent senkt sie den Blutdruck in der Leber, der nach dem Essen stark ansteigt. Bei Patienten mit Leberschaden steigt dann das Risiko, dass die Adern dem Druck nicht mehr gewachsen sind und platzen. [2533]
16. April 2010 – Standard
Schokolade als vorbeugendes Medikament
Ein bis zwei Stücke einer üblichen Tafel Schokolade pro Tag können das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall um mehr als ein Drittel senken. Zu diesem Schluss kommt eine deutsche Langzeitstudie an fast zwanzigtausend Personen im Alter von 35 bis 65 Jahren. Doch die Forscher warnen: Optimal sind nur gerade knapp zehn Gramm Schokolade pro Tag, und zwar an Stelle von anderen energiereichen Snacks. Andernfalls droht Übergewicht das Risiko wieder zu steigern. [2508]
31. März 2010 – Spiegel
Migräne nach Rotwein, nicht nach Schokolade
Viele Migräniker fühlen sich vor einem Anfall nervös und gereizt. Oft greifen sie dann zur Beruhigung nach Schokolade. So ist diese in den falschen Verdacht geraten, Migräne auszulösen. Versuche an der Ludwig-Maximilians-Uni in München zeigen aber, dass dies nicht der Fall ist - wohl aber nach dem Genuss von Rotwein. Schuld daran sei aber nicht der Alkohol, sondern andere Inhaltsstoffe im Rebensaft. [2506]
30. März 2010 – Focus
Wer pro Woche eine halbe Tafel Schokolade verzehrt, mindert das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, um fast die Hälfte. Wer weniger, dafür aber täglich etwas Schokolade nascht, kommt auf ein 22 Prozent tieferes Risiko. Zu diesem Schluss kommen zwei in Kanada vorgestellte Studien. Als nützlich gelten Flavonoide, die zu den Antioxidantien gehören und vor allem in dunkler Schokolade enthalten sind. [2418]
17. Februar 2010 – Ärztezeitung
Gesundes Essen soll Krebszellen aushungern
Ob Schokolade, Rotwein, Heidelbeeren, Tomaten, Schwarz- oder Grüntee - vielen pflanzlichen Nahrungsmitteln, oft kräftig gefärbt, sagt man krebshemmende Eigenschaften nach. Die natürlichen Farbstoffe, auch sekundäre Pflanzenstoffe genannt, sollen nach neusten Erkenntnissen die krebsigen Blutgefässe verkümmern lassen. Nur wenn es Krebszellen gelingt, den Körper zur Bildung neuer Blutgefässe anzuregen, kann ein Tumor wachsen. Die Erkenntnis dürfte vor allem zur Vorbeugung wichtig sein. [2410]
13. Februar 2010 – Medizinarium
Schokolade: Gesund ist nur die dunkle
Sie ist süss und fett und gilt deshalb nicht gerade als gesund. Doch günstige Wirkungen auf den Kreislauf sind in einigen Studien nachgewiesen worden - allerdings finanziert von der Industrie. Für die gesunde Wirkung sind vor allem Flavonoide (Polyphenole) aus dem Kakao verantwortlich. Je dunkler die Schokolade, desto höher der Kakaoanteil und somit auch die Menge der gesunden Polyphenole. Zehn Gramm dunkle Schokolade pro Tag reichen nach Ansicht der Forscher aus, um die Gesundheit positiv zu beeinflussen. [2244]
31. Dezember 2009 – NZZ
Schololade und andere Kakao enthaltende Produkte sind sehr reich an Flavonoiden. Diese Stoffe bremsen Entzündungen, die in den Wänden der Blutgefässe zu Schäden führen können. Zudem senken sie den Blutdruck und verbessern den Stoffwechsel des Zuckers. Ab und zu ein Herz aus Schokolade zu essen scheint dem Herzen tatsächlich gut zu bekommen. [1994]
2. Dezember 2008 – PubMed PMID: 18991246
Auslöser meiden, Migräne verhindern
Migräniker tun gut daran, regelmässig zu essen, denn Fasten gehört zu den häufigsten Auslösern eines Anfalls. Viele reagieren empfindlich auf Alkohol und Schokolade. Frauen sind in den Tagen vor ihrer Periode besonders anfällig für Migräne. Wem es gelingt, seelisch ausgeglichen zu bleiben, hat einen Vorteil, denn emotionaler Stress und schlechter Schlaf gehören zu den wichtigsten Auslösern für Migräne. Sex löst dagegen nur bei weniger als drei Prozent der Migräniker einen Anfall aus. [1987]
21. November 2008 – PubMed PMID: 18813707
Dunkle Schokolade gut für Kreislauf
Dunkle Schokolade senkt den Blutdruck und verbessert die Wirkung des Insulins auf den Blutzucker. Nicht so die weiße Schokolade: Sie enthält keine Polyphenole, denen man die günstige Wirkung zuschreibt. [1009]
28. März 2005 – Am J Clin Nutrition 2005;81:611
Fachleute haben eine Diät zusammengestellt, die das Risiko eines Infarkts um 76 Prozent senken soll. Die Zutaten sind: Rotwein, Fisch, dunkle Schokolade, Früchte, Gemüse, Knoblauch und Mandeln. Guten Appetit! [939]
20. Dezember 2004 – British Medical Journal 2004;329:1447
Schokolade: Blutdruck sinkt, Gewicht steigt
Dunkle Schokolade kann den Blutdruck senken, weil Kakao die Blutgefäße erweitert. So positiv dies auf Herz und Kreislauf wirkt, so negativ fällt ins Gewicht, dass Schokolade viele Kalorien enthält. Der Körper speichert diese als Fett, und das wiederum belastet den Kreislauf. [671]
18. Dezember 2003 – J Hypertension 2003;21:2231
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