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Gesundheitstelegramm | Schnarchen

Schnarchen kann Hirnmasse zerstören
22. März 2007 - Bei Personen, die durch starkes Schnarchen nachts an Atemnot leiden (Schlaf-Apneu), hat man in Japan ein deutlich höheres Risiko für stillen Hirninfarkt gefunden - einen Schlaganfall, der nicht als solcher in Erscheinung tritt, sondern graue Zellen absterben lässt. Das Hirn funktioniert zwar weiter, aber mit eingeschränkter Leistung und weniger Reserven. Ursache dafür ist ein Mangel an Sauerstoff. Diese Gefahr lässt sich durch ein Beatmungsgerät (CPAP) verringern.  [1568]
Quelle: Respiratory + Critical Care  2007;175:612
 
Schnarchen macht hohen Blutdruck gefährlicher
05. Januar 2007 - Zu hoher Blutdruck ist gefährlicher für Herz und Kreislauf, wenn man nachts so stark schnarcht, dass der Atem zeitweise stockt. Diese so genannte Schlaf-Apneu lässt die Arterien steifer werden. Dadurch entstehen in den Wänden der Gefäße mehr Schäden, wie eine griechische Studie nachweist.  [1499]
Quelle: J Hypertension  2007;25:141
 
Vitamin C könnte Herz von Schnarchern schützen
22. Mai 2006 - Schnarchen ist ungesund, unter anderem auch eine Gefahr für Herz und Kreislauf. Dagegen könnte Vitamin C helfen. Bei Schnarchern, denen ein halbes Gramm des Vitamins in die Vene gespritzt wurde, haben sich die Wände der Blutgefäße in ihrer Reaktion denen von Personen angeglichen, die nachts normal atmen. Das Experiment der Uni Gießen lässt allerdings offen, ob Vitamin C auch so günstig wirkt, wenn es eingenommen wird.  [1319]
Quelle: Respiratory + Critical Care  2006;173:897
 
Schnarchen lässt Herz flattern
21. Mai 2006 - Bei Schnarchern ist Herzflattern (Vorhofflimmern) viermal stärker verbreitet als bei Menschen, die nicht schnarchen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über fünfhundert Personen in den USA.  [1318]
Quelle: Respiratory + Critical Care  2006;173:910
 
Alkohol und Bewegungsmangel fördern Schnarchen
10. Mai 2006 - Wenn schlanke Frauen schnarchen, ist oft Alkohol mit im Spiel. Bei übergewichtigen Frauen ist ein Mangel an Bewegung der größte Risikofaktor. Das folgt aus einer Studie an über sechstausend Schwedinnen.  [1307]
Quelle: Chest  2006;129:933
 
Schnarchen lässt sich nicht wegoperieren
16. Februar 2006 - Vierzig schnarchende Finnen sind an der Nase operiert worden, um die zu enge Atempforte zu erweitern. Zwar fällt ihnen danach das Atmen leichter. Doch sie schnarchen noch immer.  [1242]
Quelle: Chest  2006;129:81
 
Schnarchen wegen Rauch
19. Oktober 2004 - Personen, die selber rauchen oder die passiv den Rauch von anderen einatmen, schnarchen mehr als Personen, die rauchfrei leben. Das zeigt eine Studie in fünf nordischen Ländern. [895]
Quelle: Respiratory + Critical Care  2004;170:799
 
Schnarchen schlecht für das Herz
26. September 2003 - Wer nachts im Bett schnarcht, leidet Mangel an Sauerstoff im Blut. Das Herz bekommt auch zu wenig davon, und die Kranzgefäße verengen sich. Die Gefahr eines Infarkts nimmt zu. Das zeigt eine Studie in Japan. [593]
Quelle: Chest  2003;124:936
 
Depression statt Schnarchen?
16. Februar 2003 - Wer nachts starkt schnarcht und an Atemnot (Schlaf-Apneu) leidet, ist tagsüber oft müde. Doch die Müdigkeit scheint stärker mit Depression als mit dem Schnarchen gekoppelt zu sein. [389]
Quelle: Am J Psychiatry  2003;160:350
 
Nasaler Überdruck kann Blutdruck senken
15. Januar 2003 - Bei Menschen, die stark schnarchen und deshalb nachts oft an Erstickungsanfällen leiden, ist eine nächtliche Beatmung mit nasalem Überdruck (CPAP) angezeigt. Falls sie gut wirkt, kann der Blutdruck um 10 mm Hg sinken, was das Risiko für Herzinfarkt um ein Drittel und für Hirnschlag um mehr als die Hälfte reduziert.  [357]
Quelle: Circulation  2003;107:68
 
Schnarchen zerstört graue Zellen
17. November 2002 - Menschen, die so stark schnarchen, dass die Atmung zeitweise stillsteht (Schlaf-Apneu), haben weniger graue Zellen im Hirn als Menschen mit einem gesunden Schlaf. Man nimmt an, dass Sauerstoffmangel die Zellen zerstört. Umgekehrt könnte die schlechte Atmung auch durch Schäden im Hirn verursacht sein. [311]
Quelle: Respiratory + Critical Care  2002;166:1382
 
Plötzlicher Kindstod häufiger in Familien von Schnarchern
05. Oktober 2002 - Die Veranlagung zum Schnarchen ist teilweise erblich bedingt. Babys aus solchen Familien sterben doppelt so häufig den plötzlichen Kindstod wie Babys von nicht schnarchenden Eltern. Das zeigt eine Studie in Island. [272]
Quelle: Respiratory + Critical Care  2002;166:833
 
Schnarchen macht Herz und Kreislauf krank
07. August 2002 - Das Risiko für Angina pectoris und Infarkt steigt durch Schnarchen stark an, lässt sich aber durch erfolgreiche Anti-Schnarch-Behandlung senken. [213]
Quelle: Respiratory + Critical Care  2002;166:159
 
Schnarchen fördert Risiko für Hirnschlag
27. Juli 2002 - Grund: Die Wände der Halsschlagader sind dicker bei Personen, die schnarchen. [204]
Quelle: Stroke  2002;33:1782
 
Schnarchen erhöht Blutdruck
13. Juli 2002 - Junge Menschen, die nachts schnarchen, haben 4mal öfter als andere einen zu hohen Blutdruck. Im Alter von über 60 Jahren lässt diese Wirkung nach: Das Risiko ist dann nur noch doppelt so hoch.  [190]
Quelle: Thorax  2002;57:602
 
Schwangere schnarchen mehr
01. Juni 2002 - Frauen schnarchen in der Schwangerschaft mehr als sonst. Damit steigt das Risiko, nachts zu wenig Luft zu bekommen, und die Frau fühlt sich am Tag oft müde. [148]
Quelle: Thorax  2002;57:555
 
Herzschrittmacher auch gegen Atemnot
15. Februar 2002 - Herzschrittmacher helfen nicht nur dem Herzen. Sie reduzieren auch die nächtliche Atemnot durch Schnarchen um mehr als die Hälfte.  [42]
Quelle: N Engl J Medicine  2002; 346:404
 

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