Schmerzmittel: Archiv

Archiv zu Schmerzmittel, 25.11.2011 bis 4.6.2013

Schmerzmittel auf Dauer schädlich für das Herz

Zwei oft verwendete Schmerzmittel, Diclofenac und Ibuprofen, erhöhen bei längerer Anwendung das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall etwa im gleichen Mass wie die COX-2-Hemmer. Das zeigt eine Auswertung von über sechshundert Studien mit insgesamt über dreihunderttausend Patienten. Einige COX-2-Hemmer sind schon vor Jahren wegen des Herzrisikos vom Markt zurückgezogen worden. Gegen Rheuma können statt Medikamente auch Hitze, Kälte und Sport helfen. [3342]

4. Juni 2013  –  Ärzteblatt

Schlaf ist auch ein Schmerzmittel

Wer zwei Stunden länger schäft als üblich, ist am Tag danach weniger empfindlich auf Schmerzen. Das zeigt ein Versuch mit 18 gesunden Personen in Detroit. Der verlängerte Schlaf wirke überraschend gut, verglichen mit einem Schmerzmittel, sagt Studienleiter Timothy Roehrs. [3226]

4. Dezember 2012  –  UPI Health News

Ist Liebe auch ein Schmerzmittel?

Frauen in einer glücklichen Beziehung leiden bei Rheuma (Arthrose) weniger Schmerzen und sind körperlich weniger stark behindert als solche in einer schwierigen Partnerschaft oder Alleinstehende. Das haben Forscher in Arizona herausgefunden. Sie vermuten, dass ein stabiler, wenig verletzlicher Charakter die Ursache sowohl für eine gute Beziehung als auch für das bessere Klarkommen mit Schmerzen sein könne. Trotzdem spiele aber ein mitfühlender Partner dabei eine wichtige Rolle. [3221]

23. November 2012  –  Ärztezeitung

Neues Schmerzmittel aus Mamba-Gift?

Im tödlichen Gift der Schwarzen Mamba haben französische Forscher eine Substanz entdeckt, die gegen Schmerzen so stark wirkt wie Morphium, aber ohne dessen Nebenwirkungen: Das Mamba-Gift macht weder süchtig noch verursacht es Verdauungs- oder Muskelstörungen. Die Forschung steht aber erst am Anfang. Bis zu einem marktreifen Medikament ist noch ein weiter Weg. [3189]

4. Oktober 2012  –  BBC

Kopfschmerzen durch Kopfschmerzmittel

Wer über längere Zeit ständig Kopfschmerzmittel nimmt, fördert Kopfschmerzen, statt sie zu bekämpfen. Wenn Kopfschmerzen trotz Medikament an zehn oder mehr Tagen im Monat auftritt, mindestens drei Monate lang, sei wahrscheinlich das Medikament die Ursache, teilt das britische Gesundheitsinstitut NICE mit. [3179]

20. September 2012  –  Ärzteblatt

Bewegung statt Schmerzmittel gegen Fibromyalgie

Chronische Schmerzen in Fasern und Muskeln (Fibromyalgie) sprechen kaum auf Medikamente an. Besser als Schmerzmittel wirken Radfahren, leichtes Krafttraining oder schnelles Gehen zwei- bis dreimal pro Woche je eine halbe Stunde lang. Auch Bewegung kombiniert mit Entspannung wirkt gut, zum Beispiel Tai Chi oder Yoga. So lauten die neusten Empfehlungen der medizinischen Fachgesellschaften. [3119]

6. Juni 2012  –  Ärztezeitung

Ablenkung ist auch ein Schmerzmittel

Rätsel lösen oder über andere schwierige Probleme nachdenken kann Schmerzen lindern helfen. Wie das funktioniert, haben jetzt Hamburger Forscher herausgefunden: Das Gehirn blendet, wenn stark gefordert, die Schmerzsignale aus dem Rückenmark teilweise aus. [3107]

18. Mai 2012  –  Ärztezeitung

Schmerzmittel behindern Erholung nach Herzinfarkt

Schmerzsignale regen den Herzmuskel zur Reparatur der zerstörten Zellen an, indem sie Stammzellen aus dem Knochenmark den Weg zur schadhaften Stelle weisen. Dort bilden die Stammzellen neue Blutgefässe, die den Herzmuskel versorgen. Schmerzmittel behindern diesen natürlichen Vorgang. Das zeigen Experimente mit Mäusen, die jetzt auch bei menschlichen Patienten bestätigt worden sind. [3087]

17. April 2012  –  Telegraph

Schmerzmittel mit Koffein wirken besser

Die Chance, dass ein Schmerzmittel die Schmerzen lindert, steigt um zehn Prozent, wenn es neben dem Wirkstoff auch Koffein enthält. Das zeigt die Auswertung von 19 Studien mit insgesamt über siebentausend Patienten. Bei Mitteln, die kein Koffein enthalten, kann man mit einer Tasse Kaffee die gleiche Wirkung erzielen. [3085]

13. April 2012  –  Ärztezeitung

Schmerzmittel: Schleichende Überdosierung gefährlich

Tabletten mit dem Wirkstoff Paracetamol sind nicht harmlos. Wer täglich nur einige davon mehr nimmt als vom Arzt oder auf der Packung empfohlen, riskiert mit der Zeit einen Leberschaden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Edinburgh. Ein schleichender Leberschaden kann unter Umständen noch gefährlicher sein als eine akute Vergiftung, falls er zu lange unbemerkt bleibt. [2989]

25. November 2011  –  Telegraph

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