Schmerzen: Archiv 61 bis 70

Archiv zu Schmerzen, 23.7.2007 bis 29.10.2009

Rücken liebt strengen Sport, aber nicht strenge Arbeit

Ein gesunder Rücken ohne Schmerzen braucht viel Bewegung, um die Muskeln des Rumpfes und der Wirbelsäule zu kräftigen. Bewegung in der Freizeit, zum Beispiel durch Sport, senkt das Risiko für Rückenschmerzen deutlich. Jedoch steigt das Risiko bei körperlich anstrengender Arbeit. Dies zeigt eine Studie der orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg an über dreitausend Angestellten.  [2144]

29. Oktober 2009  –  PubMed PMID: 19787333

Frauen gewöhnen sich besser an Schmerz

Auf den Schmerz, erzeugt durch einen brennend heissen oder einen spitzen Gegenstand, reagieren Frauen am Anfang deutlich empfindlicher als Männer. Doch je länger der unangenehme Reiz dauert, desto weniger Schmerz empfinden die Frauen, nicht aber die Männer. Mit dauernden Schmerzen können Frauen offenbar besser leben als Männer. Zu diesem Schluss kommt ein Versuch mit 32 Freiwilligen in Kanada. [2125]

28. August 2009  –  PubMed PMID: 19632779

Intensives Training auch mit Arthritis

Auch wer an rheumatischer Entzündung der Gelenke, also an Arthritis leidet, sollte sich so viel als möglich bewegen. Schonung ist nicht angesagt, im Gegenteil: Intensives Training stärkt die Muskeln, und starke Muskeln entlasten wiederum die Gelenke. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an siebzig Rheumatikern in Holland. Die sportlichen unter ihnen fühlten sich deutlich weniger behindert von der Arthritis als jene, die nur wenig oder gar keinen Sport trieben. Auch nach intensivem Sport waren keine stärkeren Schmerzen oder gar Schäden im Röntgenbild zu beobachten. [2060]

12. März 2009  –  PubMed PMID: 19247575

Glaube an eine gerechte Welt lässt Schmerz besser ertragen

Wer der Aussage zustimmen kann, die Welt sei im allgemeinen gerecht, wird mit Schmerzen und Behinderungen besser fertig und leidet weniger unter Stress als eine Person, die grundsätzlich an eine ungerechte Welt glaubt. Zwar erzeugen Schmerzen meist das Gefühl, in einer persönlich ungerechten Situation zu leben. Doch dieses Gefühl hat keinen Einfluss auf den Stress, ganz im Unterschied zur allgemeinen Weltsicht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie am Institut für Psychologie an der Universität von Glasgow. [2023]

20. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19121590

Sport gut bei Arthritis im Knie

Wer an Schmerzen im Knie leidet, sollte seine Beine mässig, aber regelmässig trainieren, um die Muskeln zu stärken und so das schmerzende Gelenk zu stabilisieren und vor weiterem Verschleiss zu bewahren. Wichtig ist dabei, vorher mit dem Arzt zu sprechen und sich über die empfehlenswerten Sportarten beraten zu lassen. [1936]

11. September 2008  –  PubMed PMID: 18686813

Brustschmerz ohne Herz-Alarm

Bei unklaren Schmerzen in der Brust sollte man immer zuerst an das Herz denken. Doch ein beträchtlicher Teil der Brustschmerzen hat nichts mit dem Herzen zu tun. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Schmerzen, die von der Speiseröhre ausgehen und meist durch Rückfluss von Magensaft verursacht sind. [1835]

1. April 2008  –  PubMed PMID: 18364579

Statin kann den Muskeln schaden

Statine sind Medikamente zur Senkung des Cholesterins, die immer öfter verschrieben werden, weil sie das Risiko für Herzinfarkt senken sollen. Doch klagen die Patienten oft über Krämpfe und Schmerzen in den Muskeln. Oft hören sie deswegen auf, Sport zu treiben, was wiederum schädlich für das Herz ist. Ein Teil dieser Wirkung beruht offenbar darauf, dass das Cholesterin nicht nur schädlich ist, sondern im Körper auch nützliche Funktionen erfüllt. [1799]

8. Februar 2008  –  PubMed PMID: 18243052

Was gut ist fürs Herz ist auch gut für die Knie

Bei regelmässiger, intensiver, aber nicht zu starker Belastung durch Jogging, flottes Walking, Radfahren, Aerobic, Krafttraining und andere sportliche Tätigkeiten nimmt der Knorpel der Kniegelenke an Dicke zu. Belastung führt also nicht, wie oft befürchtet, zu Verschleiss. Voraussetzung sind allerdings gesunde Knie ohne Beschwerden. Wer Schmerzen hat, sollte mit seinem Arzt klären, welche Sportarten für ihn in Frage kommen. [1714]

9. Oktober 2007  –  PubMed PMID: 17907212

Hirnschlag: Warnsignale ernst nehmen

Plötzliche und oft einseitige Lähmungen, Taubheitsgefühl, Sinnes- und Sprachstörungen, Kopfschmerzen - das sind die typischen Warnzeichen eines Schlaganfalls. Auch wenn der Arzt nach einer solchen «Streifung» keinen eigentlichen Hirnschlag diagnostiziert, ist doch oft mit Schäden zu rechnen. Sie sind im Durchschnitt etwa halb so gross wie nach einem eindeutigen Hirnschlag. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie an rund zwanzigtausend Personen. [1675]

15. August 2007  –  PubMed PMID: 17673720

Stretching hilft gegen Fibromyalgie

Chronische Schmerzen im Bereich der Muskeln und der Sehnen, Fibromyalgie, lassen sich durch Streckübungen der Muskeln günstig beeinflussen: Die Empfindlichkeit der Druckpunkte nimmt deutlich ab. Stretching wirkt dabei besser als eine Behandlung mit Laser. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an zwanzig Patienten in Brasilien. [1659]

23. Juli 2007  –  PubMed PMID: 17631737

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