Schmerzen: Archiv 11 bis 20

Archiv zu Schmerzen, 4.10.2012 bis 18.4.2013

Baby-Kolik: Könnte es auch Migräne sein?

Wenn Babys ständig schreien, vermuten Eltern und Ärzte in der Regel Koliken. Da Babys nicht mitteilen können, wo es ihnen weh tun, ist diese Diagnose höchst unsicher. Jetzt zeigt eine Studie mit über dreihundert Kindern und Jugendlichen mit Kopfschmerzen in Frankreich und Italien. Drei Viertel aller jungen Migräniker hatten als Baby unter «Koliken» gelitten. Ob es sich dabei um früher Migräne-Attacken gehandelt hat, wird künftige Forschung zeigen müssen. [3312]

18. April 2013  –  Ärzteblatt

Migräne: Sex statt Tabletten?

Fast zwei Drittel der Menschen mit starker Migräne fühlen sich nach Sex besser. Beim restlichen Drittel nehmen die Kopfschmerzen zu. Das hat eine deutsche Studie mit über dreihundert Patienten gezeigt. Ein Versuch könnte sich also lohnen. Was Kopfschmerzen betrifft, wirkt Sex allein ebenso gut wie mit Partner. [3292]

15. März 2013  –  Welt

Nach Beschneidung weniger Spass am Sex

Beschnittene Männer spüren beim Sex weniger Lust, mehr Schmerzen und weniger intensive Orgasmen als unbeschnittene. Die Unterschiede sind zwar klein, aber signifikant. Das hat eine Internet-Umfrage bei über tausend belgischen Männern ergeben. [3273]

19. Februar 2013  –  Ärztezeitung

Kopfschmerzen fördern Rückenschmerzen

Menschen mit gelegentlichen Kopfschmerzen leiden zweimal öfter an Schmerzen im Kreuz als Menschen ohne Kopfschmerz. Bei chronischen Kopfschmerzen sind Kreuzschmerzen sogar bis zu neunfach häufiger. Dieser Zusammenhang gilt für Migräne ebenso wie für Spannungskopfschmerzen. Das zeigt eine Studie mit fast zehntausend Personen in Essen. Der Befund stützt eine Theorie, wonach Schmerz sich von einem Krankheitssymptom zu einer eigenständigen Krankheit entwickeln kann. [3262]

1. Februar 2013  –  Ärztezeitung

Vitamin D: Tabletten sicherer als Tropfen

Eltern sollten ihren Babys und Kleinkindern Vitamin D3 in Form von Tabletten geben. Dazu raten deutsche Kinderärzte, denn mit Tropfen lässt sich das Vitamin weniger genau dosieren. Schon täglich ein Tropfen zuviel kann zu Überdosierung führen. Diese verursacht Erbrechen, Durchfall, Schmerzen und schädigt im schlimmsten Fall die Nieren. [3244]

7. Januar 2013  –  Ärztezeitung

Rauchstopp lindert Schmerzen

Raucher, die an Rückenschmerzen leiden, können eine deutliche Besserung erfahren, wenn sie mit Rauchen aufhören. Das zeigt eine Studie mit über fünftausend Patienten an der Universität von Rochester (USA). Raucher seien im allgemeinen empfindlicher auf Schmerzen, sagt ein Autor der Studie. Das sei eine Wirkung des Nikotins auf die Nerven. [3230]

11. Dezember 2012  –  Ärzteblatt

Schlaf ist auch ein Schmerzmittel

Wer zwei Stunden länger schäft als üblich, ist am Tag danach weniger empfindlich auf Schmerzen. Das zeigt ein Versuch mit 18 gesunden Personen in Detroit. Der verlängerte Schlaf wirke überraschend gut, verglichen mit einem Schmerzmittel, sagt Studienleiter Timothy Roehrs. [3226]

4. Dezember 2012  –  UPI Health News

Ist Liebe auch ein Schmerzmittel?

Frauen in einer glücklichen Beziehung leiden bei Rheuma (Arthrose) weniger Schmerzen und sind körperlich weniger stark behindert als solche in einer schwierigen Partnerschaft oder Alleinstehende. Das haben Forscher in Arizona herausgefunden. Sie vermuten, dass ein stabiler, wenig verletzlicher Charakter die Ursache sowohl für eine gute Beziehung als auch für das bessere Klarkommen mit Schmerzen sein könne. Trotzdem spiele aber ein mitfühlender Partner dabei eine wichtige Rolle. [3221]

23. November 2012  –  Ärztezeitung

Meiden von Bewegung fördert Rückenschmerzen

Viele Schmerzpatienten glauben, ihren Rücken schonen zu müssen. Falsch, sagt die deutsche Schmerzforscherin Antonia Barke: Je weniger Bewegung, desto mehr schmerzt der Rücken. Ihre Forschung zeigt: Ursache der Schonung ist der falsche Glaube, dass Bewegung dem Rücken schade. Kaum eine Rolle spielt dagegen die Angst vor akuten Schmerzen. [3208]

5. November 2012  –  Ärztezeitung

Neues Schmerzmittel aus Mamba-Gift?

Im tödlichen Gift der Schwarzen Mamba haben französische Forscher eine Substanz entdeckt, die gegen Schmerzen so stark wirkt wie Morphium, aber ohne dessen Nebenwirkungen: Das Mamba-Gift macht weder süchtig noch verursacht es Verdauungs- oder Muskelstörungen. Die Forschung steht aber erst am Anfang. Bis zu einem marktreifen Medikament ist noch ein weiter Weg. [3189]

4. Oktober 2012  –  BBC

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