Schleimhaut: Archiv

Archiv zu Schleimhaut, 4.7.2011 bis 23.9.2013

Riechen kann man trainieren

Wenn nach einer starken Infektion der Nasenschleimhaut der Geruchssinn geschwunden ist, kann ein gezieltes tägliches Training mit Riechstiften helfen. Sie enthalten typische Gerüche wie Rosenduft, Eukalyptus, Limonen oder Gewürznelkenduft in hoher Konzentration. Die starken Düfte regen die Riechzellen der Schleimhaut an, sich schneller zu regenerieren. [3404]

23. September 2013  –  Ärztezeitung

Flüge fördern Rückfall bei Darmentzündung

Schübe von chronischen Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn häufen sich eine bis zwei Wochen nach Flügen über zwei Stunden oder Aufenthalten in den Bergen mehr als zweitausend Meter über Meer. Das zeigt eine Untersuchung mit über hundert Patienten in Heidelberg. Ursache für die Rückfälle ist vermutlich Sauerstoffmangel, der Schäden in der Darmschleimhaut auslöst. [3156]

16. August 2012  –  Ärztezeitung

Heimtest auf HIV

Der erste HIV-Test für zu Hause ist jetzt in den USA zugelassen worden. Man schabt etwas Schleim von der Mundschleimhaut, steckt ihn in ein Röhrchen und sieht nach einer halben Stunde das Ergebnis. Experten warnen: Das Ergebnis könnte falsch sein, positiv oder negativ. Und ohne fachliche Begleitung droht die Gefahr von panischen Reaktionen bis hin zum Selbstmord. [3138]

5. Juli 2012  –  Ärztezeitung

Jeder sechste Krebsfall ist Folge einer Infektion

Der Magenkeim Helicobacter pylori, Hepatitis-Viren (Erreger von Gelbsucht) und Papilloma-Viren in der weiblichen Gebärmutterschleimhaut sind die Keime, die weltweit am häufigsten Krebs erzeugen. Alle Keime zusammen verursachen etwa 16 Prozent aller Krebserkrankungen. Am meisten Menschen sterben daran in den Entwicklungsländern, wie die Internationale Agentur für Krebsforschung IARC mitteilt. [3102]

9. Mai 2012  –  Ärzteblatt

So wirken Laktobazillen gegen Durchfall

Gegen akuten Durchfall wirken Präparate mit gefriergetrockneten Laktobazillen. Forscher haben vier Gründe dafür gefunden: Erstens kleiden Laktobazillen die Darmschleimhaut mit einem Biofilm aus, der das Eindringen der krankmachenden Keime hemmt. Zweitens erzeugen sie Antibiotika gegen die Keime. Drittens regen sie das körpereigene Immunsystem zur Abwehr an. Und viertens fördern sie das Wachstum der gesunden Darmflora. [3086]

16. April 2012  –  Ärztezeitung

Gluten: Beschwerden durch Einbildung?

Nicht alle Menschen, die glauben, kein Gluten zu vertragen, leiden an einer Zöliakie. Diese Darmkrankheit schädigt die Schleimhaut im Dünndarm und verändert das Blutbild. Fehlen diese Befunde, dann könnte die Krankheit auf Einbildung beruhen, warnen jetzt italienische Forscher. Eine solche Wirkung ist als Nocebo-Effekt bekannt: Allein das Essen von Nahrung, die man für unverträglich hält, kann Verdauungsbeschwerden erzeugen. Die Angst vor Gluten hat sich in den letzten Jahren stark verbreitet, vor allem über das Internet. [3053]

27. Februar 2012  –  Ärztezeitung

Keine Antibiotika bei Erkältung

Gegen akute Entzündungen der Nasenschleimhaut und der Nebenhöhlen (Rhinosinusitis) nützen Antibiotika meist nichts - nicht einmal dann, wenn Bakterien die Ursache sind: Mit oder ohne Antibiotika heilt die Krankheit in einigen Wochen aus. Das zeigt eine US-Studie mit 166 Patienten. Antibiotika sind nur gegen chronische Rhinosinusitis zu empfehlen, die länger als etwa zwei Monate dauert. [3049]

21. Februar 2012  –  Ärztezeitung

Steaks vom Grill fördern Darmpolypen

Rotes Fleisch, z.B. vom Rind oder Lamm, erhöht das Risiko für Darmpolypen, falls es stark erhitzt wird. Weisses Fleisch, z.B. vom Huhn oder Fisch, belastet die Darmschleimhaut nicht, ebenso wenig wie schonend gegartes rotes Fleisch. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit über sechstausend Personen in den USA. Polypen können eine Vorstufe zu Darmkrebs sein. [2984]

18. November 2011  –  Ärztezeitung

Lust auf Fett beginnt im Darm

Es ist fast unmöglich, nur ein Stück Chips zu essen. Die Lust auf mehr kommt aus dem Darm. Das haben amerikanische Forscher bei Ratten gefunden. Zellen der Darmschleimhaut sondern einen dem Cannabis ähnlichen Stoff ab, sobald die Tiere Fett nur schon riechen. Die drogenähnliche Wirkung von Fett ist auch bei Menschen zu beobachten. Sie hat sich in Urzeiten entwickelt, als Fett noch ein eher seltener Energieträger war. [2900]

6. Juli 2011  –  Focus

Schützt Mageninfektion vor Asthma?

Die Magenbakterie Helicobacter pylori führt zwar zu Entzündungen der Magenschleimhaut und zu Magengeschwüren, schützt aber wahrscheinlich vor allergischem Asthma. Das zeigen Versuche an Mäusen an den Universitäten von Zürich und Mainz. Sie liefern eine weitere Bestätigung der Hypothese, dass zuviel Hygiene für die Zunahme von Allergien in modernen Industrieländern verantwortlich ist. [2898]

4. Juli 2011  –  Ärztezeitung

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