Gesundheitstelegramm: Schlank

News zu Schlank

Nahrungsergänzung: Gefährliche Präparate aus dem Internet

Fast ein Drittel der Fitness-, Schlankheits-, Antiaging und Potenzmittel aus dem Internethandel enthält nicht zugelassene oder nicht deklarierte Wirkstoffe, zum Teil in lebensgefährlichen Dosierungen. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen an 78 Produkten. [2954]

6. Oktober 2011  –  Spiegel

Mehr kauen, besser abnehmen

Wer jeden Bissen dreissig- statt nur fünfmal kaut, hat nach der Mahlzeit einen deutlich höheren Spiegel zweier Sättigungshormone im Blut. Soweit das Ergebnis eines Experiments in Japan. Ob sich der Tipp auch in weniger Essen und einer schlankeren Linie auszahlt, ist noch nicht untersucht worden. Der Versuch lohnt sich allemal, denn wer sich beim Essen mehr Zeit nimmt, kann es auch besser geniessen. [2951]

3. Oktober 2011  –  Ärztezeitung

Schulkinder werden wieder schlanker

Der Trend zu immer dickeren Kindern hat sich seit 2004 umgekehrt, zumindest in Deutschland. Sogar in den USA nehmen Schüler nicht weiter zu. Das zeigen die neusten Statistiken, in Deutschland bei über einer halben Million Schulanfängern erhoben. Auch schätzen Experten leichtes Übergewicht bei Erwachsenen heute nicht mehr als so kritisch ein wie früher. [2939]

9. September 2011  –  Süddeutsche Zeitung

Übergewicht schützt vor Knochenbruch

Je schlanker Frauen nach der Menopause sind, desto öfter brechen sie den Schenkelhals am Hüftgelenk. Das zeigen Statistiken bei gegen einer Million Frauen in Grossbritannien und Australien. Belastet durch das höhere Gewicht verstärken sich die Knochen und brechen dadurch weniger. Bei Stürzen federn Fettpolster den Aufprall ab. Auch Sport belastet die Knochen und bremst so deren Abbau. [2932]

31. August 2011  –  Ärztezeitung

Abnehmen ohne Diät: 6 Tricks

Von einem kleinen Teller essen, aus schlanken Gläsern trinken – so sehen die Mengen grösser aus. Kein Fernsehen zum Essen – wer sich darauf konzentriert, wird schneller satt. Am Tisch essen - Esskultur verleiht den Speisen mehr Gewicht. Kalorienreiche Nachwaren gut verstauen - aus den Augen, aus dem Sinn. Kleine Portionen schöpfen - der leere Teller ist ein wichtiges Sättigungssignal. [2917]

8. August 2011  –  Focus

Vier gesunde Regeln gegen plötzlichen Herztod

Nicht rauchen, schlank bleiben, täglich eine halbe Stunde Sport treiben und sich gesund ernähren mit viel Obst und Gemüse - wer sich an diese vier Regeln hält, senkt sein Risiko für plötzlichen Herztod um 90 Prozent. Das haben Forscher aus Daten von mehr als achzigtausend amerikanischen Frauen berechnet. [2903]

11. Juli 2011  –  Ärzteblatt

Mangel an Körperfett kann krank machen

Schlanke können für Diabetes und Herzkrankheiten anfälliger sein als Dicke, wenn sie ein bestimmtes Gen in sich tragen. Dieses sorgt zwar für einen geringen Anteil an Körperfett, beeinflusst aber den Stoffwechsel ungünstig. Das zeigt die Auswertung von über zwanzig Studien. Das Gen reduziert Fett an Stellen, wo es eher nützt als schadet, nicht aber im Bauchraum. Der Bauchumfang und die Berechnung des WHtR sind deshalb gute Methoden, das schädliche Fett zu messen. [2896]

28. Juni 2011  –  Spiegel

Mehr Schlaf hält Kinder schlanker

Kinder, die zu wenig schlafen, haben ein vierfach erhöhtes Risiko, übergewichtig zu werden. Bei jenen, die wenigstens übers Wochenende viel ausschlafen, ist dieses Risiko nur noch verdoppelt. Am schlanksten bleiben Kinder, die täglich neun bis zehn Stunden schlafen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über dreihundert Kindern zwischen vier und zehn Jahren in Chicago. [2797]

24. Januar 2011  –  Medpage Today

Schlankheitspillen wirken nicht

Neun verschiedene Pillen und Nahrungsergänzungsmittel, die angeblich gegen Übergewicht helfen, sind in Göttingen an fast zweihundert Personen doppelblind getestet worden: Die einen nahmen echte Pillen, die anderen Placebo ohne Wirkstoffe. Fazit nach acht Wochen: Alle Personen nahmen im Durchschnitt um etwa ein Kilo ab. Auch keine einzige andere Studie kann bisher belegen, dass die Mittel besser wirken als Placebo. Trotzdem sind sie für die Hersteller ein riesiges Geschäft mit weltweit über zehn Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. [2664]

13. Juli 2010  –  Standard

Bahnfahren, schlank bleiben

Pendler, die Bahn, Bus und Tram benützen, sind durchschnittlich schlanker als Autopendler. Dieses Fazit ziehen Forscher der Uni von Pennsylvania. Den Grund für diesen Unterschied sehen sie darin, dass der tägliche Fussweg zur Haltestelle, oft verbunden mit Sprints auf das abfahrbereite Verkehrsmittel, für ein gesundes Mass an Bewegung sorgt. [2654]

29. Juni 2010  –  Focus

WHO: Tabakfirmen fixen Frauen an

Am heutigen Weltnichtrauchertag wirft die WHO den Konzernen BAT, Japan Tobacco und Philip Morris vor, mit gezielter Werbung junge Frauen vom Nikotin abhängig zu machen. Das Rauchen würde als «glamourös und sexy» dargestellt, als Akt der Befreiung von männlicher Dominanz oder gar (wider besseres Wissen) als Schlankheitsmittel. Leider mit Erfolg: Während weltweit 40 Prozent der Männer, aber nur 9 Prozent der Frauen rauchen, sind in über 70 Ländern gleichviele junge Frauen wie Männer abhängig vom Nikotin. [2624]

31. Mai 2010  –  Welt

Schlanke verbrennen mehr Fett

Schlanke Menschen haben im Verhältnis zur Körpermasse eine grössere Oberfläche als dicke. Deshalb strahlen sie mehr Wärme ab und müssen, um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten, mehr Fett verbrennen. Auf diese einfache Tatsache führen Forscher der Uni Giessen den Umstand zurück, dass Dicke sich schwertun beim Abnehmen, während Schlanke fast beliebig viel essen können, ohne zuzunehmen. Mehr als zwei Drittel der Energie dient dazu, die Körpertemperatur zu regulieren, haben die Forscher berechnet. [2596]

18. Mai 2010  –  Welt

Irrtum entlarvt: Rauchen hält nicht schlank

Linienbewusste Raucher wissen zwar auch, dass Rauchen der Gesundheit schadet. Doch oft reden sie sich damit heraus, Rauchen mache schlank. Irrtum, sagen Forscher der Uni Navarra. Sie haben Tausende von Rauchern vier Jahre lang beobachtet. Die einen hatten aufgehört, die anderen weitergeraucht. Am Ende hatten beide Gruppen gleichviel Fett angesetzt. Am schlanksten blieb dagegen eine andere Gruppe: Jene nämlich, die gar nie geraucht hatten. [2558]

28. April 2010  –  Ärzteblatt

Studie stützt Essregel «Kaiser, König, Bettler»

Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettler: An dem immer wieder zitierten Sprichwort scheint etwas dran zu sein: Mäuse, die man im Labor mit der immer gleichen Menge an Kalorien füttert, bleiben am schlanksten, wenn sie schon früh am Morgen eine gehörige Portion Fett bekommen. Bei Menschen hat man beobachtet, dass das Sättigungsgefühl im Lauf des Tages abnimmt. Nach dem Frühstück ist man also schon mit weniger Kalorien satt als nach dem Abendessen. [2521]

9. April 2010  –  Medizinauskunft

Bewegung: Nur eine Stunde pro Tag hält schlank

Eine halbe Stunde intensiver Bewegung pro Tag empfehlen viele Experten. Das reicht, um gesund zu bleiben, wenn man keine Probleme mit dem Gewicht hat. Wenn doch, dann ist eine Stunde pro Tag nötig, um schlank zu bleiben. Zu diesem Schluss kommt eine US-Studie mit über dreissigtausend Frauen mittleren Alters. [2501]

26. März 2010  –  BBC

Seetang als neuer Schlankmacher?

Im Kampf gegen Speckröllchen und Bierbäuche haben die Briten jetzt den Seetang als neue Waffe entdeckt: Ein Forscherteam der Uni Newcastle hat Brot, Biscuits und Joghurt mit einem Extrakt aus Seetang angereichert. Dieser senkt die Aufnahme von Fett im Darm um 75 Prozent. Die Industrie verwendet den Stoff bereits, allerdings nur in kleinen Mengen als Verdickungsmittel. Laut ersten Tests soll der Extrakt auch in grösseren Mengen den Geschmack nicht negativ beeinflussen. [2492]

23. März 2010  –  Telegraph

Krank? Dann lieber dick als schlank!

Übergewicht gilt als schädlich für die Gesundheit. Das gilt aber nur, solange man gesund ist. Bei Patienten, die an einer Pumpschwäche des Herzens (Insuffizienz) oder verengten Herzkranzgefässen leiden, verlängert Übergewicht das Leben. Dieses Paradox erklärt Dr. Thomas Dorner von der Uni Graz damit, dass Fettzellen auch schädliche Gifte aus dem Verkehr ziehen und Blutfette das Immunsystem in seinem Kampf gegen Krankheitserreger unterstützen. Zudem ist Fett eine wertvolle Energiereserve für schwierige Zeiten, also auch im Fall einer Krankheit und im vorgerückten Alter. [2478]

16. März 2010  –  Medizinauskunft

Weintrinkerinnen sind schlanker

Frauen, die Wein trinken, sind schlanker als Abstinentinnen oder Biertrinkerinnen. Die Fakten sind klar, statistisch erhärtet in einer US-Studie an neunzehntausend Frauen, über 13 Jahre lang beobachtet. Falsch wäre aber der Schluss daraus, Wein mache schlank. Vielmehr ist Wein ein Element gehobener Lebensart, die ganz allgemein mit einem eher gesunden Lebensstil verbunden ist. [2465]

10. März 2010  –  Welt

Weibliche Kurven wirken wie Drogen auf Männer

Die Kombination von schlanker Taille und dickem Hinterteil macht Männer ähnlich high wie ein Glas Alkohol oder ein Joint: Im Hirn werden dann die gleichen Belohnungszentren aktiv, die auch auf Drogen ansprechen. Das zeigen Aufnahmen mit einem Hirn-Scanner in den USA. [2441]

26. Februar 2010  –  Telegraph

Dicker Bauch bedeutet höheres Risiko für Schlaganfall

Von tausend Personen aus dem schlanksten Fünftel der Bevölkerung wird eine pro Jahr im Durchschnitt einen Schlaganfall erleiden, bei dem ein Blutgefäss im Hirn verstopft und danach graue Zellen absterben. Von tausend Personen aus dem dicksten Fünftel der Bevölkerung sind jedes Jahr acht betroffen. Relativ gesehen sind das achtmal mehr als bei den Schlanken. Das absolute Risiko bleibt aber dennoch klein: 992 bleiben verschont, obwohl sie dick sind. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an 13'000 Personen in den USA. [2340]

26. Januar 2010  –  Ärztezeitung

Hände weg von Appetitzüglern

Mit Medikamenten schlank werden? Keine gute Idee, sagen Experten. Nach der europäischen hat jetzt auch die deutsche Arzneimittelbehörde einem Schlankheitsmittel die Zulassung entzogen: Medikamente mit dem Wirstoff Sibutramin müssen ab sofort vom Markt. Weder reduziert das Mittel das Gewicht deutlich, noch wirkt es sich positiv auf die Gesundheit aus. Im Gegenteil: Das Risiko für Herz und Kreislauf steigt sogar, wenn man das Mittel über längere Zeit nimmt. [2334]

25. Januar 2010  –  Spiegel

Mehr Bauchmasse, weniger Hirnmasse

Dicke Menschen haben im Alter vier bis acht Prozent weniger Hirnmasse als schlanke, sagt eine Studie der Universität von Pittsburgh, USA. Dieser Unterschied gibt den dicken Senioren eine weniger grosse Reserve gegen den drohenden Abbau durch Demenz, vermuten die Forscher. [2228]

22. Dezember 2009  –  Express

Dicke Herzschwache besser behandelt?

Für das Rätsel, warum dicke Menschen mit Herzschwäche eher überleben als schlanke, haben Mediziner in den USA eine mögliche Erklärung gefunden: Sie werden offenbar konsequenter mit wirksamen Medikamenten behandelt. Zudem werden Dicke schon in jüngeren Jahren krank; jüngere Patienten haben aber grundsätzlich die besseren Chancen, zu überleben. [2156]

20. November 2009  –  PubMed PMID: 19884822

Dick und herzschwach: Kein direkter Zusammenhang

Dicke Menschen werden eher herzkrank als schlanke. Doch dicke Menschen überleben eine Herzschwäche eher als schlanke. Dieses Paradox beschäftigt die Mediziner, denn es wird durch immer neue Studien bestätigt. Doch nun haben Mediziner der Uni Heidelberg die Daten von etwa 1800 Patienten statistisch genauer unter die Lupe genommen. Sie kommen zum Schluss, dass die dicken Patienten, statistisch gesehen, weniger schwer krank sind als die schlanken, und deshalb eher überleben. Warum das so ist, bleibt aber nach wie vor ein Rätsel. [2155]

19. November 2009  –  PubMed PMID: 19887494

Bei Herzschwäche haben Dicke bessere Chancen

Dicke Menschen mit einer Herzschwäche, genauer mit einer Stauungsinsuffizienz, sind von der Krankheit weniger stark betroffen als ihre schlanken Leidensgenossen. Bei schwerem Verlauf haben sie die besseren Chancen, einen akuten Schub der Krankheit zu überleben. Zu diesem Schluss kommen Fachleute des Cedars Sinai Herzinstituts in Los Angeles. Es ist somit fraglich, ob Abspecken um jeden Preis bei diesen Patienten zum Erfolg führt. [2154]

17. November 2009  –  PubMed PMID: 19898291

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