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Gesundheitstelegramm | Schlank

Schlankheitspillen wirken nicht
13. Juli 2010 - Neun verschiedene Pillen und Nahrungsergänzungsmittel, die angeblich gegen Übergewicht helfen, sind in Göttingen an fast zweihundert Personen doppelblind getestet worden: Die einen nahmen echte Pillen, die anderen Placebo ohne Wirkstoffe. Fazit nach acht Wochen: Alle Personen nahmen im Durchschnitt um etwa ein Kilo ab. Auch keine einzige andere Studie kann bisher belegen, dass die Mittel besser wirken als Placebo. Trotzdem sind sie für die Hersteller ein riesiges Geschäft mit weltweit über zehn Milliarden Euro Umsatz pro Jahr.  [2664]
Quelle: Standard  
 
Bahnfahren, schlank bleiben
29. Juni 2010 - Pendler, die Bahn, Bus und Tram benützen, sind durchschnittlich schlanker als Autopendler. Dieses Fazit ziehen Forscher der Uni von Pennsylvania. Den Grund für diesen Unterschied sehen sie darin, dass der tägliche Fussweg zur Haltestelle, oft verbunden mit Sprints auf das abfahrbereite Verkehrsmittel, für ein gesundes Mass an Bewegung sorgt.  [2654]
Quelle: Focus  
 
WHO: Tabakfirmen fixen Frauen an
31. Mai 2010 - Am heutigen Weltnichtrauchertag wirft die WHO den Konzernen BAT, Japan Tobacco und Philip Morris vor, mit gezielter Werbung junge Frauen vom Nikotin abhängig zu machen. Das Rauchen würde als «glamourös und sexy» dargestellt, als Akt der Befreiung von männlicher Dominanz oder gar (wider besseres Wissen) als Schlankheitsmittel. Leider mit Erfolg: Während weltweit 40 Prozent der Männer, aber nur 9 Prozent der Frauen rauchen, sind in über 70 Ländern gleichviele junge Frauen wie Männer abhängig vom Nikotin.  [2624]
Quelle: Welt  
 
Schlanke verbrennen mehr Fett
18. Mai 2010 - Schlanke Menschen haben im Verhältnis zur Körpermasse eine grössere Oberfläche als dicke. Deshalb strahlen sie mehr Wärme ab und müssen, um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten, mehr Fett verbrennen. Auf diese einfache Tatsache führen Forscher der Uni Giessen den Umstand zurück, dass Dicke sich schwertun beim Abnehmen, während Schlanke fast beliebig viel essen können, ohne zuzunehmen. Mehr als zwei Drittel der Energie dient dazu, die Körpertemperatur zu regulieren, haben die Forscher berechnet.  [2596]
Quelle: Welt  
 
Irrtum entlarvt: Rauchen hält nicht schlank
28. April 2010 - Linienbewusste Raucher wissen zwar auch, dass Rauchen der Gesundheit schadet. Doch oft reden sie sich damit heraus, Rauchen mache schlank. Irrtum, sagen Forscher der Uni Navarra. Sie haben Tausende von Rauchern vier Jahre lang beobachtet. Die einen hatten aufgehört, die anderen weitergeraucht. Am Ende hatten beide Gruppen gleichviel Fett angesetzt. Am schlanksten blieb dagegen eine andere Gruppe: Jene nämlich, die gar nie geraucht hatten.  [2558]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Studie stützt Essregel «Kaiser, König, Bettler»
09. April 2010 - Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettler: An dem immer wieder zitierten Sprichwort scheint etwas dran zu sein: Mäuse, die man im Labor mit der immer gleichen Menge an Kalorien füttert, bleiben am schlanksten, wenn sie schon früh am Morgen eine gehörige Portion Fett bekommen. Bei Menschen hat man beobachtet, dass das Sättigungsgefühl im Lauf des Tages abnimmt. Nach dem Frühstück ist man also schon mit weniger Kalorien satt als nach dem Abendessen.  [2521]
Quelle: Medizinauskunft  
 
Bewegung: Nur eine Stunde pro Tag hält schlank
26. März 2010 - Eine halbe Stunde intensiver Bewegung pro Tag empfehlen viele Experten. Das reicht, um gesund zu bleiben, wenn man keine Probleme mit dem Gewicht hat. Wenn doch, dann ist eine Stunde pro Tag nötig, um schlank zu bleiben. Zu diesem Schluss kommt eine US-Studie mit über dreissigtausend Frauen mittleren Alters.  [2501]
Quelle: BBC  
 
Seetang als neuer Schlankmacher?
23. März 2010 - Im Kampf gegen Speckröllchen und Bierbäuche haben die Briten jetzt den Seetang als neue Waffe entdeckt: Ein Forscherteam der Uni Newcastle hat Brot, Biscuits und Joghurt mit einem Extrakt aus Seetang angereichert. Dieser senkt die Aufnahme von Fett im Darm um 75 Prozent. Die Industrie verwendet den Stoff bereits, allerdings nur in kleinen Mengen als Verdickungsmittel. Laut ersten Tests soll der Extrakt auch in grösseren Mengen den Geschmack nicht negativ beeinflussen.  [2492]
Quelle: Telegraph  
 
Krank? Dann lieber dick als schlank!
16. März 2010 - Übergewicht gilt als schädlich für die Gesundheit. Das gilt aber nur, solange man gesund ist. Bei Patienten, die an einer Pumpschwäche des Herzens (Insuffizienz) oder verengten Herzkranzgefässen leiden, verlängert Übergewicht das Leben. Dieses Paradox erklärt Dr. Thomas Dorner von der Uni Graz damit, dass Fettzellen auch schädliche Gifte aus dem Verkehr ziehen und Blutfette das Immunsystem in seinem Kampf gegen Krankheitserreger unterstützen. Zudem ist Fett eine wertvolle Energiereserve für schwierige Zeiten, also auch im Fall einer Krankheit und im vorgerückten Alter.  [2478]
Quelle: Medizinauskunft  
 
Weintrinkerinnen sind schlanker
10. März 2010 - Frauen, die Wein trinken, sind schlanker als Abstinentinnen oder Biertrinkerinnen. Die Fakten sind klar, statistisch erhärtet in einer US-Studie an neunzehntausend Frauen, über 13 Jahre lang beobachtet. Falsch wäre aber der Schluss daraus, Wein mache schlank. Vielmehr ist Wein ein Element gehobener Lebensart, die ganz allgemein mit einem eher gesunden Lebensstil verbunden ist.  [2465]
Quelle: Welt  
 
Weibliche Kurven wirken wie Drogen auf Männer
26. Februar 2010 - Die Kombination von schlanker Taille und dickem Hinterteil macht Männer ähnlich high wie ein Glas Alkohol oder ein Joint: Im Hirn werden dann die gleichen Belohnungszentren aktiv, die auch auf Drogen ansprechen. Das zeigen Aufnahmen mit einem Hirn-Scanner in den USA.  [2441]
Quelle: Telegraph  
 
Dicker Bauch bedeutet höheres Risiko für Schlaganfall
26. Januar 2010 - Von tausend Personen aus dem schlanksten Fünftel der Bevölkerung wird eine pro Jahr im Durchschnitt einen Schlaganfall erleiden, bei dem ein Blutgefäss im Hirn verstopft und danach graue Zellen absterben. Von tausend Personen aus dem dicksten Fünftel der Bevölkerung sind jedes Jahr acht betroffen. Relativ gesehen sind das achtmal mehr als bei den Schlanken. Das absolute Risiko bleibt aber dennoch klein: 992 bleiben verschont, obwohl sie dick sind. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an 13'000 Personen in den USA.  [2340]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Hände weg von Appetitzüglern
25. Januar 2010 - Mit Medikamenten schlank werden? Keine gute Idee, sagen Experten. Nach der europäischen hat jetzt auch die deutsche Arzneimittelbehörde einem Schlankheitsmittel die Zulassung entzogen: Medikamente mit dem Wirstoff Sibutramin müssen ab sofort vom Markt. Weder reduziert das Mittel das Gewicht deutlich, noch wirkt es sich positiv auf die Gesundheit aus. Im Gegenteil: Das Risiko für Herz und Kreislauf steigt sogar, wenn man das Mittel über längere Zeit nimmt.  [2334]
Quelle: Spiegel  
 
Mehr Bauchmasse, weniger Hirnmasse
22. Dezember 2009 - Dicke Menschen haben im Alter vier bis acht Prozent weniger Hirnmasse als schlanke, sagt eine Studie der Universität von Pittsburgh, USA. Dieser Unterschied gibt den dicken Senioren eine weniger grosse Reserve gegen den drohenden Abbau durch Demenz, vermuten die Forscher.  [2228]
Quelle: Express  
 
Dicke Herzschwache besser behandelt?
20. November 2009 - Für das Rätsel, warum dicke Menschen mit Herzschwäche eher überleben als schlanke, haben Mediziner in den USA eine mögliche Erklärung gefunden: Sie werden offenbar konsequenter mit wirksamen Medikamenten behandelt. Zudem werden Dicke schon in jüngeren Jahren krank; jüngere Patienten haben aber grundsätzlich die besseren Chancen, zu überleben.  [2156]
Quelle: PubMed  PMID: 19884822
 
Dick und herzschwach: Kein direkter Zusammenhang
19. November 2009 - Dicke Menschen werden eher herzkrank als schlanke. Doch dicke Menschen überleben eine Herzschwäche eher als schlanke. Dieses Paradox beschäftigt die Mediziner, denn es wird durch immer neue Studien bestätigt. Doch nun haben Mediziner der Uni Heidelberg die Daten von etwa 1800 Patienten statistisch genauer unter die Lupe genommen. Sie kommen zum Schluss, dass die dicken Patienten, statistisch gesehen, weniger schwer krank sind als die schlanken, und deshalb eher überleben. Warum das so ist, bleibt aber nach wie vor ein Rätsel.  [2155]
Quelle: PubMed  PMID: 19887494
 
Bei Herzschwäche haben Dicke bessere Chancen
17. November 2009 - Dicke Menschen mit einer Herzschwäche, genauer mit einer Stauungsinsuffizienz, sind von der Krankheit weniger stark betroffen als ihre schlanken Leidensgenossen. Bei schwerem Verlauf haben sie die besseren Chancen, einen akuten Schub der Krankheit zu überleben. Zu diesem Schluss kommen Fachleute des Cedars Sinai Herzinstituts in Los Angeles. Es ist somit fraglich, ob Abspecken um jeden Preis bei diesen Patienten zum Erfolg führt.  [2154]
Quelle: PubMed  PMID: 19898291
 
Bauch dicker, Hirn kleiner
13. August 2009 - Das Volumen des Hirns bei älteren Menschen hängt unter anderem vom Body Mass Index (BMI) ab: Bei Personen mit einem BMI über 25 hat man ein messbar kleineres Hirnvolumen gefunden als bei schlankeren Personen. Dazu hat man in den USA über neunzig Senioren untersucht, allerdings ohne deren Fitness oder sportliche Aktivität zu berücksichtigen. Bekanntlich hilft Sport das Gewicht zu senken und fördert gleichzeitig die Leistung des Hirns.  [2120]
Quelle: PubMed  PMID: 19662657
 
Wer mit fünfzig dick ist, bleibt es wohl besser
28. Mai 2009 - Zwar ist das Risiko, vorzeitig an einer Krankheit zu sterben, für dicke Menschen grösser als für schlanke. Doch am grössten ist das Risiko für jene, die mit fünfzig dick waren und dann ihr Gewicht auf ein so genannt normales Mass reduziert haben. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über tausend Finnen, die jeweils im Alter von 25, 47 und 73 Jahren gewogen worden sind.  [2100]
Quelle: PubMed  PMID: 19429917
 
Curry bremst Wachstum von Fettzellen
26. März 2009 - Curcumin, der gelbe Farbstoff im Currypulver, drosselt den Stoffwechsel von Fettzellen auf Sparflamme und unterbindet das Wachstum von neuen Blutgefässen im Fettgewebe. So kann das Körperfett weniger stark wuchern, der Mensch bleibt schlanker. Dieses Fazit ziehen Forscher aus jüngsten Versuchen an Kulturen von Fettzellen und an übergewichtigen Mäusen. Wer schlank bleiben oder werden will, dem wird ab und zu ein scharfes Currygericht bestimmt nicht schaden.  [2070]
Quelle: PubMed  PMID: 19297423
 
Dicke Senioren geistig fitter
16. März 2009 - Zwischen dem Fett am Bauch und der Leistung des Hirns im Alter gibt es einen Zusammenhang, der sich im Lauf der Zeit sehr stark ändert. Wer nämlich im Alter von 65 und mehr Jahren dick ist, hat ein kleineres Risiko für Alzheimer und andere Formen von Demenz als eine schlanke oder gar magere Person. Ganz anders sieht es im mittleren Alter um die 50 Jahre aus: Hier signalisiert zu viel Fett ein erhöhtes Risiko, im hohen Alter dement zu werden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zweitausend Senioren in den USA.  [2062]
Quelle: PubMed  PMID: 19273752
 
Rauchen macht Bauch dick
11. Februar 2009 - Weil Nikotin den Appetit reduziert, hegen viele Menschen, vor allem junge, eine falsche Hoffnung: Mit Rauchen schlank zu bleiben. Doch dies ist eine Illusion. Nikotin regt nämlich die Fettzellen am Bauch zum Wachstum an. Das Fett des Körpers verlagert sich somit an Stellen, wo es besonders schädlich wirkt. Es ist nämlich vor allem das Fett am Bauch, das dem Herzen und dem Kreislauf schadet.  [2039]
Quelle: PubMed  PMID: 19189580
 
Sport schwächt Einfluss der Gene auf Statur
12. Dezember 2008 - Ob eine Person dick oder schlank ist, hängt zum grossen Teil von den Genen ab. Die Gene sind jedoch kein Schicksal: Ihr Einfluss ist am stärksten bei Bewegungsmuffeln und wird deutlich kleiner, wenn man Sport treibt. Dies zeigt eine Studie an über zweitausend finnischen Zwillingspaaren.  [2002]
Quelle: PubMed  PMID: 19048013
 
Milch hilft schlanker bleiben
04. Dezember 2008 - Milchtrinker sind, statistisch gesehen, etwas schlanker als Milch-Abstinenten, und sie erkranken auch seltener an Diabetes vom Typ 2 und an Krankheiten von Herz und Kreislauf. Milch enthält viel Kalzium, und dieses bremst die Aufnahme von Fett in den Darm. Einige Aminosäuren aus dem Milch-Eiweiss scheinen zudem den Appetit zu zügeln. Am besten ist entrahmte Milch, da Milchfett eher ungünstig auf das Herz wirkt.  [1996]
Quelle: PubMed  PMID: 19024947
 
Europas Schwergewichte im Süden und Osten
19. Juni 2008 - Übergewicht ist in Europa sehr ungleich verteilt: Die dicksten Menschen leben im Osten, im Süden und in Mitteleuropa, die schlanksten im Westen und im Norden. Das zeigt eine Auswertung der in den letzten Jahren publizierten medizinischen Studien.  [1891]
Quelle: PubMed  PMID: 18533989
 
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