Schadstoff: Archiv

Archiv zu Schadstoff, 22.3.2005 bis 26.7.2013

Schwanger geraucht, Töchter dicker

Töchter von Frauen, die in der Schwangerschaft geraucht haben, neigen mehr als andere zu Fettleibigkeit (Adipositas). Das zeigt die Analyse von schwedischen Gesundheitsdaten. Eine mögliche Erklärung: Schadstoffe im Tabak regen den Körper des werdenden Kindes dazu an, mehr grosse Fettzellen zu bilden. [3374]

26. Juli 2013  –  UPI Health News

Reine Luft rettet Leben

Der Clean Air Act, das amerikanische Gesetz zum Schutz der Luft gegen Schadstoffe, verhindert pro Jahr 160'000 vorzeitige Todesfälle, 130'000 Herzinfarkte, 1,7 Millionen Asthmaanfälle und 3,2 Millionen Tage Schulabsenzen. Diese Bilanz zieht die amerikanische Umweltbehörde EPA. Sie warnt davor, die Umweltauflagen aus wirtschaftlichen Überlegungen zu lockern. [2823]

8. März 2011  –  UPI Health News

Stress schadet dem Hirn

Stehen Nervenzellen im Gehirn unter Stress, brauchen sie ein bestimmtes Eiweiss auf, das die Zellen vor Stress schützt. Ist der Schutzstoff aufgebraucht, beginnt die Zerstörung der Hirnzellen. Diesen Mechanismus haben japanische Forscher entdeckt. Er zeigt möglicherweise eine Ursache von Alzheimer und anderen nervenzerstörenden Krankheiten auf. Auf der Ebene der Zellen bedeutet Stress nicht nur psychische Spannungen, sondern auch Belastung durch Schadstoffe in der Umwelt. [2771]

14. Dezember 2010  –  Ärzteblatt

Auch Tiere werden immer dicker

Nicht nur Menschen, sondern auch Hunde, Katzen, Mäuse, Affen und Ratten sind in den letzten Jahrzehnten im Durchschnitt immer dicker geworden. Das zeigt eine Studie der Universität von Alabama. Die Forscher hatten Daten von über zwanzigtausend Tieren aus 24 Populationen mit acht verschiedenen Arten von Säugetieren ausgewertet - darunter auch freilebende. Für die Gewichtszunahme gibt es noch keine Erklärung. Mögliche Ursachen sind unter anderem Infektionen mit Viren, Schadstoffe in der Umwelt, Lichtverschmutzung, zunehmender Stress und der Klimawandel. [2760]

29. November 2010  –  Berliner Zeitung

Keine Abmagerungskur in der Stillzeit

Wer hungert, baut Fettreserven ab. Das Körperfett enthält aber viele Schadstoffe, die sich im Lauf der Jahre dort abgelagert haben. Beim Hungern gelangen sie ins Blut und bei einer stillenden Frau auch in die Muttermilch. Stillende Mütter benötigen pro Tag etwa 500 bis 700 zusätzliche Kalorien. Baut sich das Gewicht innerhalb von sechs Monaten nicht von selbst auf den Wert vor der Schwangerschaft ab, sollten Abnehmversuche bis nach der Stillzeit warten, meint Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes deutscher Frauenärzte. [2332]

23. Januar 2010  –  Standard

Krebs-Gencode geknackt

Krebsforschern ist es gelungen, die Gene von Haut- und Lungenkrebszellen vollständig zu entschlüsseln. Der Vergleich mit gesunden Zellen zeigt: Hautkrebszellen haben etwa dreissigtausend Fehler in ihrer Erbmasse, verursacht durch zuviel Sonnenstrahlung; Lungenkrebszellen haben über zwanzigtausend Fehler, verursacht durch Schadstoffe im Tabakrauch. Mit jedem gerauchten Pack Zigaretten kommt im Durchschnitt ein neuer Gen-Fehler dazu. Die Forscher hoffen, anhand der Gene neue Ansatzpunkte für die Behandlung von Krebs zu finden. Ob diese Hoffnung berechtigt ist, wird sich noch zeigen müssen. [2217]

18. Dezember 2009  –  BBC

Viel Meeresfische für Schwangere

Schwangere Frauen tun gut daran, viel Meeresfische und Meeresfrüchte zu essen. Am besten für das werdende Kind sind mehr als 340 Gramm pro Woche. Dann können sich die Nerven und Muskeln des Babys am besten entwickeln; sie werden einen höheren IQ und bessere soziale Fähigkeiten entwickeln. Bei geringeren Mengen ist dies nicht der Fall. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über elftausend Schwangeren und ihren Kindern in den USA. Die zahlreichen nützlichen Stoffe in der Nahrung aus dem Meer sind also weit wichtiger als die wenigen Schadstoffe, mit denen sie belastet ist. [1536]

18. Februar 2007  –  Lancet 2007;369:578

Asthma am Arbeitsplatz

Schadstoffe am Arbeitplatz können das Risiko, schwere Anfälle von Asthma zu erleiden, um das 4-fache steigern, bei Dämpfen von Lösungsmitteln sogar um das 7-fache. Das zeigt eine Studie an über 300 Personen in Frankreich und Kanada. [1124]

5. September 2005  –  Respiratory + Critical Care 2005;172:440

Mehr Geburtsfehler durch schmutzige Luft

Feinstaub, Ozon und andere Schadstoffe in der Luft stören die Entwicklung des Fötus in der dritten bis achten Woche der Schwangerschaft. In Texas haben sich die Zahlen von Herzklappen- und anderen Geburtsfehlern verdoppelt, wenn die Luftbelastung in der fraglichen Zeit am höchsten war, verglichen mit der niedrigsten Belastung. [1116]

24. August 2005  –  Am J Epidemiology 2005;162:238

Der Smog im Haus

Wenn Eltern rauchen, steigt die Gefahr, dass ihr Kind an Asthma erkrankt. Das ist nicht der Fall, wenn die Eltern nicht rauchen, aber neben einer Hauptstraße wohnen. Die Schadstoffe durch das Rauchen im Haus sind somit gefährlicher als der Ausstoß durch den motorisierten Verkehr. Das zeigt eine Studie an über elftausend Kindern in Nottingham. [1005]

22. März 2005  –  Am J Epidemiology 2005;161:406

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