Süchtig: Archiv

Archiv zu Süchtig, 29.3.2010 bis 28.8.2013

Schon eine Dosis Kokain trimmt Gehirn auf Sucht

Nur gerade einmal Kokain konsumieren, und schon bilden sich im Entscheidungszentrum des Gehirns neue Synapsen. Das haben Forscher der Universität von Kalifornien in Berkeley bei Experimenten mit Mäusen herausgefunden. Auch die Nager werden süchtig auf Kokain. Die neuen Synapsen bilden die Hardware für das Suchtverhalten, vermuten die Forscher. [3393]

28. August 2013  –  Ärzteblatt

Fett und Zucker ändern Chemie des Gehirns

Fette und süsse Ernährung regt das Gehirn zur Bildung von Substanzen an, die es stärker von Belohnungen abhängig und empfindlicher auf Stress machen. Das haben kanadische Forscher bei Mäusen entdeckt. Die gleichen Belohnungs- und Stresshormone wirken auch im Gehirn des Menschen. Dass Junk Food süchtig macht, ist schon in früheren Studien nachgewiesen worden. [3235]

18. Dezember 2012  –  UPI Health News

Neues Schmerzmittel aus Mamba-Gift?

Im tödlichen Gift der Schwarzen Mamba haben französische Forscher eine Substanz entdeckt, die gegen Schmerzen so stark wirkt wie Morphium, aber ohne dessen Nebenwirkungen: Das Mamba-Gift macht weder süchtig noch verursacht es Verdauungs- oder Muskelstörungen. Die Forschung steht aber erst am Anfang. Bis zu einem marktreifen Medikament ist noch ein weiter Weg. [3189]

4. Oktober 2012  –  BBC

Zigaretten: Warum Schockbilder nicht wirken

Schockbilder von verrussten Lungen und ausfallenden Zähnen auf Zigarettenpackungen halten Raucher nicht vom Rauchen ab. Jetzt haben Forscher der Universität Bonn und der Berliner Charité einen Grund gefunden: Nikotin-Abstinenz schaltet bei süchtigen Rauchern das Angstzentrum im Gehirn aus. [2905]

13. Juli 2011  –  Ärzteblatt

Kalorien können süchtig machen

Wer viel Schokolade, Kuchen und andere Kalorienbomben isst, bekommt mit der Zeit genug davon und hört auf. Doch wer immer wieder sehr viel Fettes und Süsses isst, wird davon süchtig ähnlich wie auf Alkohol, Nikotin oder andere Drogen. Nicht mehr der Genuss steht dann im Vordergrund, sondern das ständige Verlangen nach mehr. Suchtfördernd ist aber nicht nur übertriebener Konsum, sondern auch der völlige Verzicht auf Süsses im Rahmen einer Diät. [2781]

28. Dezember 2010  –  Focus

Chronische Schmerzen wirken ähnlich wie Chili

Bei Menschen, die chronische Schmerzen leiden, zirkulieren im Blut ähnliche Moleküle wie das Capsaicin aus den kleinen scharfen Chili-Schoten. Der Wirkstoff erzeugt schmerzhaftes Brennen und Hitzewallungen. Dank der Ähnlichkeit können Forscher jetzt den Chili-Wirkstoff dazu benutzen, um neue Medikamente gegen chronische Schmerzen zu testen. Diese setzen genau dort an, wo die Schmerzen entstehen. Im Gegensatz zu Opiaten, die im Hirn wirken, machen sie auch nicht süchtig. [2556]

28. April 2010  –  Welt

Solarium kann süchtig machen

Wer sich regelmässig in einem Sonnenstudio bräunen lässt, könnte süchtig sein. Das vermuten amerikanische Forscher. Sie hatten über vierhundert Studentinnen und Studenten befragt, die regelmässig Solarien besuchen. Fast die Hälfte zeigten Anzeichen von Sucht - Entzugssymptome und eine Neigung zu Depression und Angst, wie dies auch bei Abhängigkeit von Alkohol, Nikotin und anderen Drogen bekannt ist. [2543]

22. April 2010  –  Stern

Eifersucht macht blind

Frauen, im Laborversuch künstlich eifersüchtig gemacht, finden bestimmte Objekte in Fotos deutlich weniger gut als nicht beeinflusste Frauen. Zu diesem Schluss kommt ein Experiment von Psychologen in Delaware, USA: Im selben Raum, aber an verschiedenen Computern, bekamen heterosexuelle Paare Landschaftsbilder zu sehen. Die Frauen hatten dabei Zielobjekte zu entdecken, während Männer die Schönheit der Landschaften beurteilen mussten. Machte man die Frauen aber glauben, ihre Partner würden die Schönheit anderer Frauen beurteilen, sank ihr Sehvermögen deutlich. Ein Versuch mit vertauschten Rollen ist geplant. [2531]

15. April 2010  –  Standard

Modekrankheit Sexsucht

Seit der Golfprofi Tiger Woods seine Affären öffentlich gestanden und mit Sexsucht erklärt bzw. entschuldigt hat, glauben zahlreiche Briten, auch daran zu leiden. Die wenigen Kliniken, die eine Behandlung dagegen anbieten, können den Ansturm neuer Patienten kaum mehr bewältigen. Um die neue Krankheit streiten sich inzwischen auch Experten. Sex-Therapeut Steve Pope meint, die Diagnose könne Leben retten, da Sexsüchtige oft depressiv und selbstmordgefährdet seien. Doch sein Kollege Glen Wilson zweifelt daran, ob Sexsucht überhaupt als Krankheit einzustufen sei. [2513]

6. April 2010  –  Ärztezeitung

Junk Food macht süchtig

Ratten kann man wie Menschen mit Heroin oder Kokain süchtig machen. Das gelingt auch mit Junk Food, reich an Fett und Zucker. Laborversuche zeigen, dass die Kalorienbomben im Belohnungszentrum des Hirns ähnlich wirken wie Drogen. Sind Ratten erst einmal von menschlichem Junk Food abhängig geworden, fressen sie unter Stress mehr davon, während gesunde Ratten aufhören zu fressen. Zwar lassen sich diese Ergebnisse nicht direkt auf den Menschen übertragen. Doch erklären sie wahrscheinlich, warum Konsumenten von Fast Food oft übergewichtig sind. [2503]

29. März 2010  –  CNN International

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