Rheuma: Archiv 21 bis 30

Archiv zu Rheuma, 8.7.2003 bis 18.4.2006

Rheuma ein Risiko für Schizophrenie

Das Risiko für Schizophrenie ist annähernd um die Hälfte größer bei Personen, die an einer Auto-Immun-Krankheit leiden. Zu diesen zählen rheumatische Arthritis, Zöliakie und eine Reihe anderer, oft entzündlicher Krankheiten. Es spielt auch eine Rolle, ob die Eltern an diesen Krankheiten leiden. Das deutet auf eine starke erbliche Komponente hin. Das zeigt eine Studie an über 7000 Patienten, ihren Eltern und gesunden Vergleichspersonen in Dänemark. [1285]

18. April 2006  –  Am J Psychiatry 2006;163:521

Studieren gegen Rheuma

Personen mit Uni-Abschluss sind im Durchschnitt rund 30 Prozent weniger von Rheuma betroffen als Personen, die nicht studiert haben. Dieser Unterschied ist bei Frauen stärker als bei Männern. Das zeigt eine Studie an über zweitausend Schwedinnen und Schweden. Die Studie lässt offen, ob das Ergebnis auf den Lebensstil oder die Umwelt oder beides zurückzuführen ist. [1186]

30. November 2005  –  Ann Rheumatic Diseases 2005;64;1588

Schwanger: Rheuma bessert sich

Entzündliche rheumatische Gelenkschmerzen (Arthritis) lindern sich bei Frauen, wenn diese schwanger werden. Das ist schon lange bekannt. Nun zeigt eine genauere Untersuchung am Unispital Bern, dass der Körper im letzten Drittel der Schwangerschaft bestimmte Stoffe bildet, die die Reaktion des Immunsystems bremsen und so die Entzündungen in den Gelenken dämpfen. [1071]

22. Juni 2005  –  Ann Rheumatic Diseases 2005;64:839

Knie trainieren gegen Arthritis

Wenn das Knie wegen Arthritis schmerzt, sollte man es trainieren. Die Schmerzen gehen dann zurück, die Behinderung schwindet. Die Art des Trainings ist egal: Sowohl Walking als auch Krafttraining wirken gleich gut. Das zeigt eine Studie an Rheumapatienten in England. [1018]

8. April 2005  –  Ann Rheumatic Diseases 2005;64:544

Starke Knochen gegen Rheuma

Zwar können starke Knochen nicht vor Rheuma schützen. Doch immerhin tragen sie dazu bei, die Schmerzen und Beschwerden etwas erträglicher zu machen. [938]

17. Dezember 2004  –  Ann Rheumatic Diseases 2004;63:1576

Knie: Arthritis liegt in der Familie

Hat ein Geschwister Rheuma im Knie, dann ist das Risiko dreimal höher als normal, die Krankheit selber zu bekommen. [885]

5. Oktober 2004  –  Ann Rheumatic Diseases 2004;63:1022

Trotz Rheuma intensiv trainieren

Bei rheumatischer Arthritis, einer entzündlichen Erkrankung der Gelenke, soll man möglichst intensiv trainieren, denn das hat eine positive Wirkung und schadet den Gelenken nicht. Die meisten Patienten und Therapeuten trauen der Sache aber nicht so recht, was die Chance auf Besserung mindert. [850]

17. August 2004  –  Ann Rheumatic Diseases 2004;63:804

Rheuma teurer als hoher Blutdruck

Wegen Rheuma entstehen in Kanada bis zu fünfmal mehr direkte und indirekte Kosten als wegen zu hohem Blutdruck. [771]

28. April 2004  –  Ann Rheumatic Diseases 2004;63:395

Rheuma greift Blutgefäße an

Bei Menschen mit Arthritis (Entzündungen der Gelenke) beobachtet man mehr Schäden an den Innenwänden der Blutgefäße. Solche Schäden gelten als Vorstufe einer Verkalkung oder Arteriosklerose. [686]

9. Januar 2004  –  Ann Rheumatic Diseases 2004;63:31

Rheuma: Frauen leiden stärker unter Arthritis

Rheumatische Arthritis verläuft zuerst bei Männern und Frauen etwa gleich. Nach etwa zwei Jahren verschlimmert sich die Krankheit bei Frauen deutlich mehr als bei Männern. [522]

8. Juli 2003  –  Ann Rheumatic Diseases 2003;62:667

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