Rheuma: Archiv

Archiv zu Rheuma, 26.1.2010 bis 24.10.2013

Rheuma ist auch eine Herzkrankheit

Rheumatoide Arthritis ist mehr als nur eine chronische Entzündung der Gelenke. Auch die Blutgefässe in Herz, Lunge, Nieren und Körperkreislauf sind von der Entzündung betroffen. Diese fördert Herzinfarkt und Venenthrombosen. [3415]

24. Oktober 2013  –  Ärztezeitung

Schmerzmittel auf Dauer schädlich für das Herz

Zwei oft verwendete Schmerzmittel, Diclofenac und Ibuprofen, erhöhen bei längerer Anwendung das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall etwa im gleichen Mass wie die COX-2-Hemmer. Das zeigt eine Auswertung von über sechshundert Studien mit insgesamt über dreihunderttausend Patienten. Einige COX-2-Hemmer sind schon vor Jahren wegen des Herzrisikos vom Markt zurückgezogen worden. Gegen Rheuma können statt Medikamente auch Hitze, Kälte und Sport helfen. [3342]

4. Juni 2013  –  Ärzteblatt

Ist Liebe auch ein Schmerzmittel?

Frauen in einer glücklichen Beziehung leiden bei Rheuma (Arthrose) weniger Schmerzen und sind körperlich weniger stark behindert als solche in einer schwierigen Partnerschaft oder Alleinstehende. Das haben Forscher in Arizona herausgefunden. Sie vermuten, dass ein stabiler, wenig verletzlicher Charakter die Ursache sowohl für eine gute Beziehung als auch für das bessere Klarkommen mit Schmerzen sein könne. Trotzdem spiele aber ein mitfühlender Partner dabei eine wichtige Rolle. [3221]

23. November 2012  –  Ärztezeitung

Rheuma, Herz und Kreislauf

Entzündungen der Gelenke, rheumatoide Arthritis, greifen auch Herz und Kreislauf an: Das Risiko für Vorhofflimmern nimmt um 40 Prozent zu, jenes für Schlaganfall um 30 Prozent, wie eine Untersuchung der erwachsenen Bevölkerung Dänemarks zeigt. Eine erhöhte Gefahr für Herzinfarkt war schon in früheren Studien festgestellt worden. [3068]

19. März 2012  –  Ärztezeitung

Rheuma fördert Herzinfarkt

Entzündungen in den Gelenken sind die Ursache für rheumatische Schmerzen. Daneben droht die Gefahr, dass sich die Entzündungen auch in die Blutgefässe ausbreiten, dort die Innenwände der Arterien schädigen und so die Verkalkung fördern. Besonders gefährdet sind die Herzkranzgefässe, was zum Herzinfarkt führen kann, und die Arterien, die das Gehirn versorgen, was einen Schlaganfall fördert. Deshalb empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie, Gelenkbeschwerden früh zu behandeln. Das lindert Beschwerden, schützt aber auch den Kreislauf. [2710]

14. September 2010  –  Welt

Rheuma kann vor Alzheimer schützen

Rheumatoide Arthritis setzt im Körper ein Eiweiss namens GM-CSF frei. Dieses baut im Gehirn die für Alzheimer typischen Ablagerungen ab, die Amyloid-Plaques. Das haben Forscher in Florida bei Mäusen entdeckt. Es erklärt die Tatsache, dass Rheumapatienten deutlich seltener als andere an Alzheimer erkranken. Das Eiweiss GM-CSF wird schon als Medikament gegen Krebs eingesetzt. Die Forscher schlagen vor, es nun auch bei Alzheimer-Patienten zu testen. [2695]

24. August 2010  –  Focus

Ein Gläschen gegen Arthritis

Wer täglich ein Glas Alkoholisches trinkt, leidet statistisch gesehen weniger unter rheumatischer Arthritis als Abstinenten oder Quartalstrinker. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie an über achthundert Patienten und tausend gesunden Personen. Keine der untersuchten Personen hat mehr getrunken als die empfohlene Höchstmenge von zehn Alkoholeinheiten pro Woche. Mehr zu trinken schadet der Gesundheit und hilft nicht zusätzlich gegen Arthritis. [2676]

29. Juli 2010  –  BBC

Sport vertreibt Angst

Patienten mit Herzproblemen, Krebs, Rheuma und anderen chronischen Krankheiten leiden oft an Ängsten. Mit regelmässigem halbstündigem Training lässt sich diese Angst deutlich reduzieren. Ob Walking, Aerobic oder Krafttraining spielt keine Rolle. Zu diesem Schluss kommt eine neue Auswertung von ingesamt 40 Studien mit etwa 3000 Patienten. [2563]

30. April 2010  –  Ärztezeitung

Rheumatiker: Besuch beim Zahnarzt kann sich lohnen

Doppelt bis dreimal so hoch ist das Risiko einer rheumatischen Arthritis bei Patienten mit Entzündungen des Zahnbettes (Paradontitis), verglichen mit zahngesunden Menschen. Auch Rauchen erhöht das Risiko für Rheuma: Ohne Tabakkonsum und mit gesunden Zähnen lässt sich das Rheuma-Risiko gar auf ein Neuntel senken. Immer mehr Fakten sprechen dafür, dass Entzündungen, ausgehend von den Zähnen, sich im ganzen Körper ausbreiten können. [2510]

31. März 2010  –  Ärztezeitung

Langsames Atmen mindert den Schmerz

Wer chronische Schmerzen leidet, etwa durch Fibromyalgie oder andere Formen von Rheuma, kann sich durch einen einfachen Trick Linderung verschaffen: langsam und ruhig ein- und ausatmen. Dass es wirkt, zeigt ein Experiment mit Frauen mittleren Alters in Arizona. Gesunde Frauen spüren allein schon durch ruhigeres Atmen weniger Schmerz. Bei Frauen mit Rheuma funktioniert dies aber nur, wenn sie dabei positive Gefühle aktivieren. [2342]

26. Januar 2010  –  Science Daily

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