Rauchen: Archiv 71 bis 80

Archiv zu Rauchen, 4.9.2009 bis 13.1.2010

Rauchen verdoppelt Risiko für Schuppenflechte

Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine nicht ansteckende, schuppende Entzündung der Haut. Die Neigung dazu ist zwar zum grossen Teil angeboren. Doch ob die Psoriasis dann auch ausbricht, hängt unter anderem von der Umwelt und vom Lebensstil ab. Unter Rauchern ist Psoriasis doppelt so häufig wie bei Menschen, die nie geraucht haben. Dies zeigt eine Studie an mehr als 18'000 Personen in Norwegen. [2291]

13. Januar 2010  –  Ärztezeitung

Aspirin nichts für Gesunde

Zwar können Patienten nach einem Herzinfarkt das Risiko eines zweiten Infarkts senken, indem sie Aspirin nehmen. Doch für Gesunde mit einem geringen Herzrisiko ist es nicht ratsam, vorbeugend Aspirin zu nehmen. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung von sechs Studien mit über neunzigtausend gesunden Personen. Negativ fällt vor allem die Gefahr von inneren Blutungen ins Gewicht. Sich regelmässig bewegen, gesund essen und nicht zu rauchen ist der weitaus bessere Schutz für das Herz. [2251]

4. Januar 2010  –  SonntagsZeitung

Auch Passivrauchen kann nikotinsüchtig machen

Ratten, die länger in verqualmter Luft leben, werden mit der Zeit süchtig nach Nikotin. Dies zeigt ein Experiment an der Uni Florida. Die dem Rauch ausgesetzten Nager reagieren gestresst und versuchen mehr Nikotin zu bekommen. Die Veränderungen finden in jenen alten Teilen des Gehirns statt, die bei Ratte und Mensch sehr ähnlich sind. Deshalb ist zu vermuten, dass ähnliches auch bei menschlichen Passivrauchern geschieht. [2187]

11. Dezember 2009  –  Medical Tribune

Kinder im Rauch werden zappelig

Kinder, die passiv dem Rauch von Tabak ausgesetzt sind, werden im Schulalter eher hyperaktiv und haben mehr Mühe, sich zu konzentrieren. Dieses Risiko ist um das Doppelte erhöht, wenn die Mutter schon als Schwangere geraucht hat und wenn die Eltern zu Hause rauchen. Kinder, die erst nach der Geburt dem Passivrauchen ausgesetzt sind, haben noch immer ein um ein Drittel erhöhtes Risiko. [2162]

4. Dezember 2009  –  Süddeutsche Zeitung

Rauchen fördert Alzheimer

Wer raucht, erhöht sein Risiko, an Alzheimer zu erkranken, um etwa die Hälfte. Dies folgt aus den Ergebnissen von 32 Studien, die nicht von der Tabakindustrie finanziert worden sind. Unglaubwürdig, weil von Tabakgeld gesponsert, sind weitere elf Studien: Laut diesen müsste Rauchen sogar vor Alzheimer schützen. [2150]

6. November 2009  –  PubMed PMID: 19815979

Angst fördert Süchte

Menschen, die im allgemeinen oder gegenüber anderen Menschen oft Angst empfinden, neigen mehr als andere dazu, schon in jungen Jahren Zigaretten zu rauchen und Alkohol zu trinken. Sie werden auch schneller als andere abhängig von diesen und anderen Drogen, zum Beispiel auch von Marihuana. Dies zeigt eine Studie an über fünfhundert Schülern in Pittsburgh, die von der ersten Klasse bis zur High School in regelmässigen Abständen untersucht worden sind. [2149]

5. November 2009  –  PubMed PMID: 19821024

Rauchen schwächt die Knochen

Bei Raucherinnen ist das Risiko, wegen Osteoporose geschwächte Knochen zu haben, etwa doppelt so hoch wie bei Frauen, die nie geraucht haben. Was sonst erst im hohen Alter auftritt, daran leiden Raucherinnen schon im Alter zwischen zwanzig und vierzig Jahren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über siebenhundert Frauen in Japan. [2148]

4. November 2009  –  PubMed PMID: 19830380

Auch rauchloser Tabak schlecht fürs Herz

Wer Tabak nicht raucht, sondern als Snus oder in anderen rauchlosen Formen konsumiert, schont zwar seine Lungen. Doch das Risiko für Herz und Kreislauf bleibt erhöht, wie eine Zusammenfassung von elf Studien zeigt. Es ist zwar kleiner als beim Rauchen, aber für Tod durch Hirnschlag noch immer um 40 Prozent höher als bei jenen Personen, die in keiner Form Tabak konsumieren. [2133]

16. September 2009  –  PubMed PMID: 19690343

Schnupfen und Rauchen die grössten Risiken für Asthma

Das Risiko, als Erwachsene Asthma zu bekommen, wird vor allem von zwei Faktoren bestimmt: Gefährdet ist vor allem, wer häufig Schnupfen hat und wer Tabak raucht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über fünfzehnhundert Personen in Australien. Gegen dieses Risiko kann man also einiges selber tun, indem man sich im Frühling und Sommer gegen Pollen und im Winter gegen Viren schützt, und indem man nicht raucht. [2132]

14. September 2009  –  PubMed PMID: 19703063

Gute Fitness schützt vor Krebs

Wer pro Woche mindestens zwei Stunden intensiv körperlich aktiv ist, kann sein Risiko für Krebs um ein Drittel senken, verglichen mit dem Risiko von sportlich nicht aktiven Menschen. Wichtig ist aber auch, nicht zu rauchen und sich ausgewogen zu ernähren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an über zweitausend gesunden Männern in Finnland. [2128]

4. September 2009  –  PubMed PMID: 19683431

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