Rauchen: Archiv 31 bis 40

Archiv zu Rauchen, 1.11.2010 bis 24.6.2011

Schwanger Rauchen verschlechtert kindliches Cholesterin

Hat eine Frau in der Schwangerschaft geraucht, verschlechtert das die Blutfettwerte ihres Kindes: Der Spiegel des HDL-Cholesterins ist verringert, was später zu einem erhöhtem Risiko für Herz- und Kreislaufkrankheiten führen könnte. Zu diesem Schluss kommen australische Forscher nach einer Untersuchung von über dreihundert Schulkindern. [2894]

24. Juni 2011  –  Focus

Rauchen verdoppelt Risiko für Diabetes

Tabakrauch, egal ob durch Rauchen oder Passivrauchen eingeatmet, verdoppelt das Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken. Zu diesem Schluss kommt die Organisation diabetesDE. [2882]

7. Juni 2011  –  Ärztezeitung

Passivrauchen fördert Nikotinsucht

Wer eine Stunde lang in einem verrauchten Auto sitzt, nimmt so viel Nikotin auf, dass dieses die Suchtzentren im Gehirn beeinflusst. Das zeigen Versuche mit über zwanzig jungen Erwachsenen in Los Angeles. Die Raucher unter den Versuchspersonen spürten nach dem Experiment einen stärkeren Drang, unbedingt eine Zigarette rauchen zu müssen. [2860]

5. Mai 2011  –  Ärzteblatt

Passivrauchen erhöht Blutdruck bei Knaben

Bei jungen Menschen kann der Blutdruck deutlich über den Normalwert steigen, wenn sie passiv dem Tabakrauch ausgesetzt sind. Jungen und Burschen reagieren offenbar viel empfindlicher als Mädchen. Das zeigt eine Studie bei über sechstausend Kindern und Jugendlichen zwischen acht und siebzehn Jahren in den USA. Noch ist unklar, ob der Blutdruck wieder sinkt, wenn die Belastung durch Tabakrauch aufhört. [2859]

4. Mai 2011  –  UPI Health News

Passivrauchen schädigt Ungeborenes

Das Risiko von Totgeburt oder genetischen Schäden beim Baby steigt um 13 bis 23 Prozent, wenn der werdende Vater zu Hause bei seiner schwangeren Frau raucht. Das zeigt die Auswertung von 19 Studien. Schon zehn Zigaretten pro Tag wirken sich schädlich aus. Sie betreffen auch die Gesundheit der Spermien. Wer gesunden Nachwuchs will, tut also gut daran, rechtzeitig mit dem Rauchen aufzuhören. [2827]

16. März 2011  –  Ärzteblatt

Männer sterben jünger vor allem weil sie rauchen

Würden Männer statistisch gesehen gleichviel rauchen wie Frauen, wäre der Unterschied in der Lebenserwartung nur etwa halb so gross wie heute. Bei gleichem Alkoholkonsum würde er sich nochmals um ein Fünftel verringern. Diese Zahlen gelten für Deutschland und stammen aus einer Studie schottischer Forscher. In Malta und in der Ukraine führen Tabak und Alkohol zu noch höheren Unterschieden zwischen den Geschlechtern. [2794]

18. Januar 2011  –  Ärztezeitung

Glücklicher nach erfolgreichem Rauchstopp

Wer mit dem Rauchen aufhört, fühlt sich danach glücklicher als zuvor, leidet seltener an Angst und Depression. Das zeigt eine US-Studie. Wer aber scheitert und wieder mit dem Rauchen beginnt, fühlt sich deprimiert. Dass Rauchen angeblich Angst und Stress abbaue, ist ein Mythos, der auf erste Erfahrungen zurückgeht: Ganz am Anfang wirkt Nikotin tatsächlich antidepressiv - aber nur so lange, als man sich noch nicht daran gewöhnt hat. Danach kehrt sich diese Wirkung ins Gegenteil. [2783]

30. Dezember 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Lebensgefährliche Kräuterdroge «Lava Red»

Immer neue Kräutermischungen, versetzt mit synthetischen cannabis-ähnlichen Drogen werden im Internet angeboten, meist verharmlosend als Raumduft- oder Räucherware. Das zur Zeit neuste Produkt heisst «Lava Red». In Deutschland sind Schüler nach dem Rauchen dieser Droge mit Kreislaufstörungen zusammengebrochen. Die Drogendealer sind dem Gesetz stets einen Schritt voraus: Sobald eine Substanz verboten ist, wird sie chemisch leicht abgewandelt und unter neuem Namen auf den Markt geworfen. [2770]

13. Dezember 2010  –  Welt

Jährlich 600'000 Tote durch Passivrauchen

Weltweit sterben jedes Jahr 600'000 Menschen an den Folgen des Passivrauchens, darunter 165'000 Kinder. Diese Schätzung von WHO-Experten stützt sich auf Daten aus 192 Ländern. Weltweit waren 2004 im Durchschnitt vierzig Prozent der Kinder dem Tabakrauch anderer ausgesetzt. [2759]

26. November 2010  –  Die Zeit

Weniger Passivrauchen, weniger Asthma bei Kindern

In Gebieten, die einen einem gesetzlichen Schutz vor dem Passivrauchen eingeführt haben, sinkt die Zahl der Kinder, die wegen Asthma ins Spital eingeliefert werden müssen, innerhalb von drei Jahren im Durchschnitt um 36 Prozent. Das zeigen neuste Studien aus den USA. Sie zeigen, dass Eltern auch zu Hause weniger rauchen, wenn sie dies per Gesetz in der Öffentlichkeit nicht mehr tun können. Die oft geäusserte Befürchtung, sie würden zu Hause als Ausgleich mehr rauchen, ist damit klar widerlegt. [2743]

1. November 2010  –  Ärztezeitung

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