Rauchen: Archiv 91 bis 100

Archiv zu Rauchen, 3.9. bis 10.11.2008

Passivrauchen erschwert das Aufhören

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, tut gut daran, verrauchte Räume zu meiden. Das Risiko, mit diesem Vorsatz zu scheitern, ist in rauchfreier Luft etwa dreimal geringer als wenn man dem Passivrauchen ausgesetzt ist. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zweihundert Patienten, die in der Türkei an einem Entzugsprogramm teilgenommen haben. [1978]

10. November 2008  –  PubMed PMID: 18932029

Passivrauchen erhöht das Risiko für Hirnschlag

Ein Paar lebt in der gleichen Wohnung. Der eine Partner hört mit dem Rauchen auf, der andere raucht weiter. In einem solchen Fall ist das Risiko des Ex-Rauchers, einen Hirnschlag zu bekommen, ähnlich hoch wie beim rauchenden Partner. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über sechzehntausend verheirateten Rentnern in den USA. [1970]

29. Oktober 2008  –  PubMed PMID: 18692737

Rauchfreie Wohnung erleichtert das Aufhören

Wer mit dem Rauchen aufhören will, ist mit diesem Plan etwa vier- bis fünfmal erfolgreicher, wenn der erste Schritt darin besteht, in der Wohnung nicht mehr zu rauchen, als wenn dort weiter geraucht wird. Dies hat eine Erhebung bei mehr als dreitausend Rauchern in den USA ergeben. [1969]

28. Oktober 2008  –  PubMed PMID: 18620837

Männer reagieren besser auf Nikotinpflaster

Der mit Nikotin unterstützte Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören, ist bei Männern etwas erfolgreicher als bei Frauen: Während jeder fünfte Mann im Durchschnitt nach sechs Monaten nicht mehr raucht, ist es nur jede siebte Frau. Nicht nur sind Frauen vom Tabak stärker abhängig als Männer, sondern auch die gesundheitlichen Risiken sind bei Frauen höher. [1968]

27. Oktober 2008  –  PubMed PMID: 18629735

Schwanger rauchen schwächt Babys Immunsystem

Babys von rauchenden Müttern kommen mit einem kleineren Thymus auf die Welt als Babys von Müttern, die nicht rauchen. Das hat eine Studie an über hundertfünfzig Frauen in der Türkei gezeigt. Der Thymus spielt vor allem in den ersten Jahren des Lebens eine wichtige Rolle beim Aufbau des Immunsystems. [1955]

8. Oktober 2008  –  PubMed PMID: 18668000

Passivrauchen fördert Durchfall bei Baby

Wenn Mütter rauchen, setzt dies ihre Babys vielen Gefahren für die Gesundheit aus. Besonders stark betroffen sind natürlich die Atemwege. Doch das Passivrauchen kann auch die Verdauung angreifen, wie eine türkische Studie an über zweihundert Säuglingen und Kleinkindern zeigt: Das Risiko für Durchfall steigt um mehr als das Doppelte an. [1946]

25. September 2008  –  PubMed PMID: 18661811

Nikotin als Medikament gegen Parkinson?

Schon lange weiss man, dass Raucher seltener an Parkinson erkranken. Zwar ist Nikotin ein Nervengift, aber es schützt offenbar, so paradox das tönt, jene Strukturen im Hirn, die bei Parkinson zerstört werden. Deshalb kommen Nikotinpflaster nicht nur zur Entwöhnung vom Rauchen, sondern unter Umständen auch als Medikament gegen Parkinson in Frage. [1945]

24. September 2008  –  PubMed PMID: 18683238

Raucher bewegen sich weniger

Schon in jungen Jahren leben Raucher auch über den Konsum von Tabak hinaus ungesund: Vor allem bewegen sie sich weniger als Personen, die rauchfrei leben. Deshalb sind bei ihnen auch zahlreiche andere Risikofaktoren für Herz und Kreislauf ausgeprägt: Hoher Blutdruck, zuviel Körperfett, schlechte Cholesterinwerte und eine geringe Fitness. Dies zeigt eine Studie an über hundert halbwüchsigen Rauchern und ebensovielen nicht rauchenden Altersgenossen in Griechenland. [1943]

22. September 2008  –  PubMed PMID: 18678584

Mädchen mit hoher Selbstachtung rauchen weniger

Ob Mädchen in der Pubertät zu rauchen beginnen, hängt vor allem davon ab, wie sie sich selbst sehen. Die Zigarette ist offenbar ein Mittel, um geringe Selbstachtung zu kompensieren, wie eine Studie an über sechstausend amerikanischen Schülerinnen zeigt. Auch die sexuelle Reife erzeugt Spannungen: So greifen jene eher zur Zigarette, die sich im Vergleich mit Gleichaltrigen als weiter entwickelt sehen. [1938]

15. September 2008  –  PubMed PMID: 18686177

Impulsive Menschen stärker süchtig nach Tabak

Menschen, die in psychologischen Tests als impulsiv beurteilt werden, haben mehr Mühe als andere, mit dem Rauchen aufzuhören, selbst wenn sie dies eigentlich möchten. Sie leiden deutlich stärker unter Symptomen des Entzugs und bringen es weniger gut fertig, Ersatz für die Zigarette zu finden. Dies zeigt eine Umfrage bei fünfzig Rauchern in Texas.  [1930]

3. September 2008  –  PubMed PMID: 18686188

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