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Gesundheitstelegramm | Rauchen

Rauchen stört Wirkung von Genen
15. Juli 2010 - Schon wenige Züge aus einer Zigarette reichen aus, dass Hunderte von Genen im menschlichen Körper nicht mehr so funktionieren, wie sie sollten: Sie werden anders «abgelesen» als zuvor, was die Teilung der Zellen (zum Beispiel die Vermehrung als Krebsgeschwür) oder das Immunsystem negativ beeinflusst. Das zeigt eine Studie an über tausend Personen in Texas.  [2666]
Quelle: Welt  
 
Kinder brauchen Regeln und ungeteilte Zeit
02. Juli 2010 - Eltern, die ihren Kindern Vorbild sind und sich Zeit nehmen, ein Tagesrhythmus mit festen Regeln, Ritualen und gemeinsamem Essen sind die wichtigsten Bedingungen dafür, dass Kinder gesund aufwachsen können. Bei der gemeinsamen Zeit kommt es mehr auf die Qualität als auf die Quantität an: Schon eine Viertelstunde ungeteilte Aufmerksamkeit pro Tag reicht aus. Das zeigt eine Familienstudie der grössten deutschen Krankenversicherung AOK.  [2657]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Fünf wichtigste Risiken für Schlaganfall
22. Juni 2010 - Arterieller Bluthochdruck, ein dicker Bauch, Bewegungsmangel, Rauchen und ungesunde Ernährung sind, in dieser Reihenfolge, die fünf wichtigsten Risikofaktoren für einen Hirnschlag. Alle fünf Faktoren zusammen sind für 80 Prozent der Schlaganfälle verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt die Interstroke-Studie mit dreitausend Patienten in 22 Ländern. Die gleichen fünf Faktoren bedingen auch Herzinfarkt, wobei das Rauchen am meisten zum Herzrisiko beiträgt.  [2649]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Tee und Kaffee gut für das Herz
21. Juni 2010 - Mit sechs und mehr Tassen Tee pro Tag ist das Risiko für Herzkrankheiten um mehr als ein Drittel geringer als beim Konsum von nur einer Tasse oder weniger. Beim Kaffee sind zwei bis vier Tassen täglich am besten für das Herz. Zu diesen Schlüssen kommt eine Langzeitstudie an über dreissigtausend Personen in den Niederlanden. Tee schneidet in dieser Studie zwar besser ab als Kaffee. Doch dies liegt nicht nur am Getränk, denn Teetrinker rauchen statistisch gesehen weniger als Kaffeetrinker und leben auch sonst gesünder.  [2648]
Quelle: Focus  
 
Ursachen von Kopfschmerzen in der Jugend
14. Juni 2010 - Jugendliche, die mindestens einmal pro Woche Alkohol und täglich mehr als eine Tasse Kaffee trinken, die täglich rauchen und keinen Sport treiben, leiden mehr als andere an Kopfschmerzen und Migräne. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über tausend jungen Menschen zwischen 14 und 20 Jahren in Deutschland.  [2643]
Quelle: Welt  
 
Passivrauchen kann depressiv machen
11. Juni 2010 - Aktive, aber auch passive Raucher haben ein höheres Risiko für Depression. Das Risiko steigt mit der Nikotindosis. Dabei spielt es keine Rolle, ob man das Gift durch Rauchen oder durch Aufenthalt in verqualmter Luft aufnimmt. Das zeigt eine Langzeitstudie an über fünftausend Nichtrauchern und über zweitausend Rauchern in Grossbritannien. Bei allen hat man Abbauprodukte des Nikotins im Speichel gemessen, um die konsumierte Nikotinmenge zu berechnen.  [2640]
Quelle: Süddeutsche Zeitung  
 
Passivrauchen fördert Diabetes
31. Mai 2010 - Wer am Arbeitsplatz oder zu Hause regelmässig dem Tabakrauch von anderen ausgesetzt ist, hat ein mehr als doppelt so hohes Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken als Personen, die weder aktiv noch passiv rauchen. Das zeigt eine Studie an über 800 Personen in Deutschland.  [2623]
Quelle: Standard  
 
WHO: Tabakfirmen fixen Frauen an
31. Mai 2010 - Am heutigen Weltnichtrauchertag wirft die WHO den Konzernen BAT, Japan Tobacco und Philip Morris vor, mit gezielter Werbung junge Frauen vom Nikotin abhängig zu machen. Das Rauchen würde als «glamourös und sexy» dargestellt, als Akt der Befreiung von männlicher Dominanz oder gar (wider besseres Wissen) als Schlankheitsmittel. Leider mit Erfolg: Während weltweit 40 Prozent der Männer, aber nur 9 Prozent der Frauen rauchen, sind in über 70 Ländern gleichviele junge Frauen wie Männer abhängig vom Nikotin.  [2624]
Quelle: Welt  
 
Rauchen höhlt die Knochen aus
31. Mai 2010 - Junge Raucher brechen ihre Knochen beim Sport mehr als doppelt so oft wie ihre Altersgenossen, die nicht rauchen. Grund: Die Knochen sind schwächer, wie Messungen der Knochendichte an Wirbelsäule und Hüfte zeigen. Besonders stark betroffen sind jene, die schon mit 16 Jahren oder noch früher mit dem Rauchen begonnen haben. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über sechshundert jungen Männern in Belgien.  [2625]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Irrtum entlarvt: Rauchen hält nicht schlank
28. April 2010 - Linienbewusste Raucher wissen zwar auch, dass Rauchen der Gesundheit schadet. Doch oft reden sie sich damit heraus, Rauchen mache schlank. Irrtum, sagen Forscher der Uni Navarra. Sie haben Tausende von Rauchern vier Jahre lang beobachtet. Die einen hatten aufgehört, die anderen weitergeraucht. Am Ende hatten beide Gruppen gleichviel Fett angesetzt. Am schlanksten blieb dagegen eine andere Gruppe: Jene nämlich, die gar nie geraucht hatten.  [2558]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Kleinkinder brauchen mehr Kalorien
19. April 2010 - Immer mehr Eltern, besorgt um eine gesunde Ernährung, geben ihren Kleinkindern zuviel Gemüse und Früchte und zuwenig kalorienreichen Brei und eisenhaltiges Fleisch. Dies zeigt eine Umfrage in mehreren britischen Kindergärten. Kinder im Wachstum brauchen kalorienreichere Nahrung als Erwachsene, betonen britische Experten.  [2539]
Quelle: BBC  
 
Volle Aschenbecher dämpfen Lust auf Zigarette
17. April 2010 - Ein mit ausgedrückten Kippen gefüllter Aschenbecher verringert bei Rauchern die Lust, eine nächste Zigarette anzuzünden. Diesen Schluss ziehen deutsche Hirnforscher nach dem Auswerten von Magnetresonanz-Bildern von Raucherhirnen. Im Unterschied dazu weckt der Anblick einer frisch angezündeten Zigarette die Lust, selber eine anzuzünden. Fazit: Wer mit dem Rauchen aufhören will, sollte seine Aschenbecher möglichst selten leeren.  [2535]
Quelle: NZZ  
 
Macht Rauchen dumm?
07. April 2010 - Bei jungen Rauchern liegt der Intelligenzquotient IQ durchschnittlich um 7 Punkte tiefer als bei nicht rauchenden Altersgenossen. Das zeigt eine israelische Studie an rund zwanzigtausend Soldaten zwischen 18 und 21 Jahren. Wie es dazu kommt, erklärt dieser Zusammenhang allerdings nicht. Sind dümmere Menschen anfälliger für das Rauchen? Oder macht das Rauchen dumm? Am wahrscheinlichsten trifft beides zu. Je mehr Zigaretten pro Tag, desto deutlicher die IQ-Differenz. Dies spricht mindestens teilweise für eine schädliche Wirkung des Rauchs auf die grauen Zellen.  [2515]
Quelle: Standard  
 
Rheumatiker: Besuch beim Zahnarzt kann sich lohnen
31. März 2010 - Doppelt bis dreimal so hoch ist das Risiko einer rheumatischen Arthritis bei Patienten mit Entzündungen des Zahnbettes (Paradontitis), verglichen mit zahngesunden Menschen. Auch Rauchen erhöht das Risiko für Rheuma: Ohne Tabakkonsum und mit gesunden Zähnen lässt sich das Rheuma-Risiko gar auf ein Neuntel senken. Immer mehr Fakten sprechen dafür, dass Entzündungen, ausgehend von den Zähnen, sich im ganzen Körper ausbreiten können.  [2510]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Passivraucher-Gen: Variante erhöht Krebsrisiko
23. März 2010 - Ein Viertel der Lungenkrebspatienten hat nie zuvor geraucht. Bei ihnen haben jetzt Forscher zwei Varianten eines Gens auf dem Chromosom 13 entdeckt. Dieses Gen hat offenbar eine wichtige Schutzfunktion gegen Krebs. Die beiden entdeckten Varianten schwächen diese Funktion, so dass schon kleine Mengen Rauch, etwa beim Passivrauchen, Krebs auslösen können.  [2491]
Quelle: Spiegel  
 
Wasserpfeife noch gefährlicher als Zigaretten
16. März 2010 - Das Rauchen von Wasserpfeifen (Shisha-Rauchen) ist bei Jugendlichen seit einigen Jahren im Trend - unter anderem deshalb, weil sie fälschlicherweise glauben, das sei weniger schädlich als Zigaretten. Das Gegenteil ist der Fall, warnt die deutsche Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung. In Wasserpfeifen verbrennt Tabak bei niedrigeren Temperaturen; so entstehen mehr Gifte. Ausserdem wird der kühlere Rauch tiefer inhaliert.  [2476]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Agentur warnt: Solarien so krebserregend wie Rauchen
15. März 2010 - Wer sich vor dem dreissigsten Lebensjahr regelmässig in Solarien bräunen lässt, steigert sein Risiko für Hautkrebs um 75 Prozent. Die Internationale Krebsforschungsagentur IARC stuft Solarien in die höchste Stufe der Krebsrisiken ein, vergleichbar mit Zigaretten oder Asbest. Immerhin ist aber Hautkrebs zu hundert Prozent heilbar, wenn rechtzeitig erkannt - im Unterschied zu Lungenkrebs.  [2475]
Quelle: Standard  
 
Passivrauchen schädigt Arterien schon in der Jugend
05. März 2010 - Schon Jugendliche im Alter von 13 Jahren, sonst gesund und fit, zeigen deutliche Veränderungen an den Wänden der Aorta, der Halsschlagader und der Arterie am Knöchel, wenn sie sich im Ausgang oft in verrauchter Luft aufhalten. Die Ärzte sprechen von einer präklinischen Arteriosklerose. Im Klartext: Die Wände der Arterien sind zwar noch nicht verkalkt, wohl aber verdickt und weniger elastisch, was den Blutfluss einengt. Zu diesem Ergebnis kommt eine finnische Studie an fast fünfhundert Jugendlichen.  [2456]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Werbung verführt Junge zum Rauchen
03. März 2010 - Je öfter junge Menschen Zigarettenwerbung sehen, desto eher neigen sie zum Rauchen. Das zeigt eine Studie der deutschen Krankenkasse DAK. Sie hatte bei über dreitausend Schülern die Bekanntheit von Tabakwerbung getestet und mit dem Rauchverhalten verglichen. Die Studie widerspricht falschen Behauptungen der Tabakindustrie, wonach Werbung angeblich nur Marktanteile einzelner Marken verschiebe, nicht aber den Einstieg fördere.  [2451]
Quelle: Die Zeit  
 
Pistazien gegen Krebs?
23. Februar 2010 - Die kleinen grünen Nüsse zum Knabbern enthalten viel von einer bestimmten Form des Vitamins E. Wer täglich über sechzig Gramm Pistazien isst, kann seinen Spiegel des Vitamins im Blut deutlich steigern. Das zeigt eine amerikanische Studie. Tägliche Zufuhr ist gut, weil der Körper dieses Vitamin nicht speichern kann. Es senkt im Prinzip das Risiko für Lungenkrebs und andere Krebsarten. Doch ob das mit dem Genuss von Pistazien der Fall ist, zeigt die Studie nicht. Nicht rauchen ohne Pistazien ist also bestimmt besser als Rauchen mit Pistazien.  [2433]
Quelle: Welt  
 
Intelligenz wichtigster Schutzfaktor gegen Herzkrankheit
12. Februar 2010 - Risikofaktor Nummer eins für Angina pectoris und Herzinfarkt ist das Rauchen. Und der wichtigste Schutzfaktor ist eine hohe Intelligenz. Das hat eine Studie an über tausend Personen in Schottland gezeigt. Wer mehr weiss, weiss auch besser, was für die Gesundheit wichtig und was gefährlich ist, folgern die Autoren der Studie. Zusätzlich können die gleichen Faktoren, die dem Herz gefährlich werden, auch die Leistung des Gehirns beeinträchtigen.  [2406]
Quelle: Telegraph  
 
Kinderschuhe: zwei von drei sind zu klein
10. Februar 2010 - Fast 70 Prozent der Strassenschuhe und fast 90 Prozent der Hausschuhe für drei- bis sechsjährige Kinder sind zu kurz und engen die Zehen ein. Zu diesem alarmierenden Befund kommt eine Studie der Uni Wien an über achthundert Kindern im Vorschulalter. Das zeigt massive Folgen: Drei Viertel der untersuchten Kinder haben verformte Zehen. Kinderfüsse brauchen mindestens 12 und ideal 17 Millimeter Spielraum im Schuh. Die Angaben auf den Packungen sind meist falsch. Nur das Messen der Füsse und Schuhe im Laden garantiert einen passenden Kauf.  [2396]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Man kann sich wirklich zu Tode langweilen
09. Februar 2010 - Es ist mehr als nur eine Redensart: Wer sich oft über Langeweile beklagt, stirbt früher als wer das nicht tut. Das zeigt eine Studie an über 7000 Beamten in Grossbritannien. Sie waren vor mehr als 25 Jahren befragt worden. Von den Gelangweilten sind inzwischen fast 40 Prozent mehr gestorben als von den übrigen. Dass Langeweile direkt tödlich ist, bezweifeln Psychologen allerdings. Sie vermuten, dass Gelangweilte mehr rauchen und trinken und weniger Sport treiben.  [2393]
Quelle: Daily Mail  
 
Nikotinbelag plus Luft ergibt Krebsgift
09. Februar 2010 - Tabakrauch schadet der Gesundheit nicht nur beim aktiven und passiven Rauchen, sondern auch nachdem er sich als dünner Nikotinfilm auf Vorhängen, Möbeln, Boden und Wänden abgelagert hat. Saure Dämpfe, wie sie in jeder Wohnung vorkommen, wandeln die Tabakrückstände in Nitrosamine um. Diese krebserregenden Stoffe nehmen zum Beispiel Babys beim Krabbeln über die Haut auf.  [2394]
Quelle: Focus  
 
Rauchstopp gelingt auch ohne Hilfsmittel
09. Februar 2010 - Zwei Drittel bis drei Viertel aller Raucher brauchen keinen Nikotinersatz oder andere Mittel, um von ihrer Nikotinsucht loszukommen. Zu diesem Schluss kommt die Mehrzahl der Studien, die nicht von der Pharmaindustrie finanziert worden sind. Bei den pharma-gesponserten Studien sollen angeblich mehr als die Hälfte der Raucher nur mit Hilfe der Mittel aufhören können. Wegen dieser Manipulation greifen viele Raucher unnötigerweise zu den Produkten der Pharmaindustrie.  [2395]
Quelle: Süddeutsche Zeitung  
 
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