Gesundheitstelegramm: Rauch

News zu Rauch

Knochendichte: Wie oft messen?

Frauen ohne Risikofaktoren für Osteoporose sollten die Knochendichte mit 70 Jahren messen lassen. Mit Risikofaktoren (Rauchen, Alkohol, Bewegungsarmut, graziler Körperbau, Osteoporose bei Blutsverwandten) kann dieser Test schon ab 60 Jahren ratsam sein. Bei normalem Ergebnis ist eine zweite Messung erst nach etwa 15 Jahren nötig, bei mittelstarkem Knochenschwund je nach Alter nach drei bis fünf Jahren, bei starkem Knochenschwund nach ein bis zwei Jahren. Diese Empfehlungen lassen sich aus einer neuen US-Studie mit fast fünftausend Frauen ableiten. [3036]

2. Februar 2012  –  Ärztezeitung

Herz: Wie stark wirken Risikofaktoren?

Rauchen, zu hoher Blutdruck, zu hohes Cholesterin und Diabetes sind die vier wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine andere Herz-Kreislauf-Krankheit. Ihre Wirkung ist jetzt mit Daten aus 18 Langzeitstudien neu berechnet worden: Mit zwei oder mehr Risikofaktoren im Alter von 45 Jahren wird im Durchschnitt die Hälfte der Männer und ein Drittel der Frauen vor dem achtzigsten Altersjahr erkranken. Mit null Risikofaktoren erkranken 1,4 Prozent der Männer und 4,1 Prozent der Frauen. [3032]

27. Januar 2012  –  Ärzteblatt

Lunge: Besser Kiffen statt Rauchen?

Jahrelanges regelmässiges Kiffen von Cannabis (Marihuana, Haschisch) schade der Lunge nicht - ganz im Gegensatz zum Rauchen von Tabak. Das will eine Studie mit über fünftausend jüngeren Personen in den USA herausgefunden haben. Ob der Rauch aus Haschisch harmloser sei als jener aus Tabak, ist damit aber nicht bewiesen: Kiffer konsumieren im Durchschnitt drei Joints pro Monat, Raucher dagegen dreihundert Zigaretten. Seit Paracelsus ist bekannt: Die Menge macht das Gift. Zudem steht Cannabis im Verdacht, dem Gehirn und der Verdauung zu schaden. [3021]

12. Januar 2012  –  Ärzteblatt

Körperhaare schützen vor Parasiten

Mücken, Zecken, Wanzen und andere Blutsauger haben schlechtere Karten auf unrasierter Haut: Körperhaare und ihre Nerven dienen als Antennen, die den Berührungsreiz verstärken. So entdeckt der Mensch den Angriff früher und kann sich besser schützen. Haare behindern die Insekten auch ganz direkt; diese brauchen mehr Zeit, bis sie zum Blutsaugen kommen. Zu dicht sollten die Körperhaare aber auch nicht sein, da sich Insekten sonst besser darin verstecken können. [3004]

16. Dezember 2011  –  BBC

Riskanter Rauchstopp mit Champix

Das Medikament Champix zur Entwöhnung vom Nikotin ist seit 2007 auf dem Markt. Es enthält den Wirkstoff Vareniclin. Eine neue Studie warnt jetzt vor schweren Nebenwirkungen: Das Mittel kann depressiv machen bis hin zum Selbstmord. Das Risiko übersteige den Nutzen, sagt einer der beteiligten Forscher dazu. [2973]

3. November 2011  –  Spiegel

Hellhäutige brauchen mehr Vitamin D

Menschen vom keltischen Hauttyp - hell, oft sommersprossig, rotes oder hellblondes Haar - können laut einer Studie der Universität Leeds nur ungenügend Vitamin D in der Haut bilden. Sie sollten deshalb erwägen, ein Vitamin-D-Präparat zu nehmen. Dem keltischen Hauttyp gehören etwa zwei Prozent der deutschsprachigen Menschen an. [2956]

10. Oktober 2011  –  Ärzteblatt

Nahrungsergänzung: Gefährliche Präparate aus dem Internet

Fast ein Drittel der Fitness-, Schlankheits-, Antiaging und Potenzmittel aus dem Internethandel enthält nicht zugelassene oder nicht deklarierte Wirkstoffe, zum Teil in lebensgefährlichen Dosierungen. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen an 78 Produkten. [2954]

6. Oktober 2011  –  Spiegel

Schlechter hören wegen Passivrauchen

Jugendliche, deren Eltern rauchen, hören schlechter als solche, die ohne Tabakrauch aufgewachsen sind. Das zeigen Hörtests bei über 1500 jungen Menschen zwischen zwölf und neunzehn Jahren in den USA. Man vermutet, dass Tabakrauch bei Kindern die Durchblutung des Innenohrs stört. [2911]

21. Juli 2011  –  Ärzteblatt

Zigaretten: Warum Schockbilder nicht wirken

Schockbilder von verrussten Lungen und ausfallenden Zähnen auf Zigarettenpackungen halten Raucher nicht vom Rauchen ab. Jetzt haben Forscher der Universität Bonn und der Berliner Charité einen Grund gefunden: Nikotin-Abstinenz schaltet bei süchtigen Rauchern das Angstzentrum im Gehirn aus. [2905]

13. Juli 2011  –  Ärzteblatt

Vier gesunde Regeln gegen plötzlichen Herztod

Nicht rauchen, schlank bleiben, täglich eine halbe Stunde Sport treiben und sich gesund ernähren mit viel Obst und Gemüse - wer sich an diese vier Regeln hält, senkt sein Risiko für plötzlichen Herztod um 90 Prozent. Das haben Forscher aus Daten von mehr als achzigtausend amerikanischen Frauen berechnet. [2903]

11. Juli 2011  –  Ärzteblatt

Extrem vegetarisch nicht gut für das Herz

Veganer haben ein höheres Risiko für Krankheiten von Herz und Kreislauf als Vegetarier, die auch Eier und Milchprodukte essen. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung verschiedener Studien. Ursache ist ein Mangel an Eisen, Zink, Vitamin B12 und Omega-3-Fetten. Da aber Veganer meist nicht rauchen und auch sonst gesund leben, ist ihr Risiko für Herzinfarkt nicht höher als im Durchschnitt der Bevölkerung. [2902]

8. Juli 2011  –  Welt

Rauchfreie Restaurants mit mehr Umsatz

Strenge Gesetze zum Schutz vor Passivrauchen wirken sich positiv auf den Umsatz von Restaurants aus. Das zeigt eine Analyse von Umsatzzahlen aus drei deutschen Bundesländern. Vor allem Speiserestaurants profitieren von rauchfreien Räumen. [2901]

7. Juli 2011  –  Ärztezeitung

Schwanger Rauchen verschlechtert kindliches Cholesterin

Hat eine Frau in der Schwangerschaft geraucht, verschlechtert das die Blutfettwerte ihres Kindes: Der Spiegel des HDL-Cholesterins ist verringert, was später zu einem erhöhtem Risiko für Herz- und Kreislaufkrankheiten führen könnte. Zu diesem Schluss kommen australische Forscher nach einer Untersuchung von über dreihundert Schulkindern. [2894]

24. Juni 2011  –  Focus

Rauchen verdoppelt Risiko für Diabetes

Tabakrauch, egal ob durch Rauchen oder Passivrauchen eingeatmet, verdoppelt das Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken. Zu diesem Schluss kommt die Organisation diabetesDE. [2882]

7. Juni 2011  –  Ärztezeitung

Rauchstopp wirkt sofort

Schon einen Tag nach der letzten Zigarette beginnt das Risiko für Herzinfarkt zu sinken. Nach einem Monat beginnen sich die Flimmerhärchen in den Atemwegen wieder zu erholen; nach neun Monaten arbeiten sie wieder wie zuvor. Deshalb sei es nie zu spät für einen Rauchstopp, sagen Experten des deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg. [2875]

26. Mai 2011  –  Ärztezeitung

Fünf Tipps gegen Muskelkrämpfe

Verkrampften Muskel dehnen; regelmässiges Dehnen hilft auch Krämpfen vorbeugen. Gegenmuskel anspannen. Zum Vorbeugen viel Bewegung, Wechselbäder oder -brausen, ausreichend Magnesium und möglichst wenig Alkohol, weil dessen Abbau Magnesium verbraucht. Diese Tipps wirken gut gegen gewöhnliche Muskelkrämpfe, nicht aber gegen solche durch Überanstrengung oder Krankheiten. [2864]

11. Mai 2011  –  Ärztezeitung

Passivrauchen fördert Nikotinsucht

Wer eine Stunde lang in einem verrauchten Auto sitzt, nimmt so viel Nikotin auf, dass dieses die Suchtzentren im Gehirn beeinflusst. Das zeigen Versuche mit über zwanzig jungen Erwachsenen in Los Angeles. Die Raucher unter den Versuchspersonen spürten nach dem Experiment einen stärkeren Drang, unbedingt eine Zigarette rauchen zu müssen. [2860]

5. Mai 2011  –  Ärzteblatt

Passivrauchen erhöht Blutdruck bei Knaben

Bei jungen Menschen kann der Blutdruck deutlich über den Normalwert steigen, wenn sie passiv dem Tabakrauch ausgesetzt sind. Jungen und Burschen reagieren offenbar viel empfindlicher als Mädchen. Das zeigt eine Studie bei über sechstausend Kindern und Jugendlichen zwischen acht und siebzehn Jahren in den USA. Noch ist unklar, ob der Blutdruck wieder sinkt, wenn die Belastung durch Tabakrauch aufhört. [2859]

4. Mai 2011  –  UPI Health News

Passivrauchen schädigt Ungeborenes

Das Risiko von Totgeburt oder genetischen Schäden beim Baby steigt um 13 bis 23 Prozent, wenn der werdende Vater zu Hause bei seiner schwangeren Frau raucht. Das zeigt die Auswertung von 19 Studien. Schon zehn Zigaretten pro Tag wirken sich schädlich aus. Sie betreffen auch die Gesundheit der Spermien. Wer gesunden Nachwuchs will, tut also gut daran, rechtzeitig mit dem Rauchen aufzuhören. [2827]

16. März 2011  –  Ärzteblatt

Männer sterben jünger vor allem weil sie rauchen

Würden Männer statistisch gesehen gleichviel rauchen wie Frauen, wäre der Unterschied in der Lebenserwartung nur etwa halb so gross wie heute. Bei gleichem Alkoholkonsum würde er sich nochmals um ein Fünftel verringern. Diese Zahlen gelten für Deutschland und stammen aus einer Studie schottischer Forscher. In Malta und in der Ukraine führen Tabak und Alkohol zu noch höheren Unterschieden zwischen den Geschlechtern. [2794]

18. Januar 2011  –  Ärztezeitung

Wer viel trinkt, braucht viel Jod

Reichlich Trinken ist gesund: Experten raten zu zwei Litern Flüssigkeit pro Tag. Doch je mehr man trinkt, desto mehr Jod scheidet der Körper aus. Ersatz ist also wichtig: Meeresfisch, Milch und Milchprodukte, mit Jod angereichertes Salz (auch in Fertiggerichten) sind gute Jodquellen. [2786]

5. Januar 2011  –  Ärztezeitung

Glücklicher nach erfolgreichem Rauchstopp

Wer mit dem Rauchen aufhört, fühlt sich danach glücklicher als zuvor, leidet seltener an Angst und Depression. Das zeigt eine US-Studie. Wer aber scheitert und wieder mit dem Rauchen beginnt, fühlt sich deprimiert. Dass Rauchen angeblich Angst und Stress abbaue, ist ein Mythos, der auf erste Erfahrungen zurückgeht: Ganz am Anfang wirkt Nikotin tatsächlich antidepressiv - aber nur so lange, als man sich noch nicht daran gewöhnt hat. Danach kehrt sich diese Wirkung ins Gegenteil. [2783]

30. Dezember 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Stress schadet dem Hirn

Stehen Nervenzellen im Gehirn unter Stress, brauchen sie ein bestimmtes Eiweiss auf, das die Zellen vor Stress schützt. Ist der Schutzstoff aufgebraucht, beginnt die Zerstörung der Hirnzellen. Diesen Mechanismus haben japanische Forscher entdeckt. Er zeigt möglicherweise eine Ursache von Alzheimer und anderen nervenzerstörenden Krankheiten auf. Auf der Ebene der Zellen bedeutet Stress nicht nur psychische Spannungen, sondern auch Belastung durch Schadstoffe in der Umwelt. [2771]

14. Dezember 2010  –  Ärzteblatt

Lebensgefährliche Kräuterdroge «Lava Red»

Immer neue Kräutermischungen, versetzt mit synthetischen cannabis-ähnlichen Drogen werden im Internet angeboten, meist verharmlosend als Raumduft- oder Räucherware. Das zur Zeit neuste Produkt heisst «Lava Red». In Deutschland sind Schüler nach dem Rauchen dieser Droge mit Kreislaufstörungen zusammengebrochen. Die Drogendealer sind dem Gesetz stets einen Schritt voraus: Sobald eine Substanz verboten ist, wird sie chemisch leicht abgewandelt und unter neuem Namen auf den Markt geworfen. [2770]

13. Dezember 2010  –  Welt

Jährlich 600'000 Tote durch Passivrauchen

Weltweit sterben jedes Jahr 600'000 Menschen an den Folgen des Passivrauchens, darunter 165'000 Kinder. Diese Schätzung von WHO-Experten stützt sich auf Daten aus 192 Ländern. Weltweit waren 2004 im Durchschnitt vierzig Prozent der Kinder dem Tabakrauch anderer ausgesetzt. [2759]

26. November 2010  –  Die Zeit

Zum Suchwort «rauch» gibt es mehr als 25 Kurznachrichten. Mit einem zusätzlichen Suchwort können Sie die Zahl der Treffer eingrenzen.

Mehr News



 
Suche einschränken:
mehr als ein Suchwort eingeben.
 

Mehr von Gesundheit TV

Titelbild

Für Bauchschmerzen gibt es viele meist harmlose Gründe. Doch sollte man wachsam sein, ob es eine akute Krankheit sein könnte.

zur Sendung

This player requires Adobe Flash Player 10 or greater. Download here.

For more information on the video player provided on this site, visit Streamingbolaget.

Ton: Lautsprechersymbol klicken