Puls: Archiv

Archiv zu Puls, 18.8.2008 bis 17.5.2013

Hoher Blutdruck begünstigt Vorhofflimmern

Zum Welttag der Hypertonie: Vorhofflimmern ist die häufigste Form der Herzrhythmusstörung (Arrhythmie). Ursache ist meist ein zu hoher Blutdruck. Er weitet die Vorhöfe des Herzens aus, was deren Gewebe verändert und die Ausbreitung der Pulswelle in den Herzmuskelfasern stört. Die grösste Gefahr sind Blutgerinnsel, die sich in den Vorhöfen bilden. Sie können sich später lösen und als Embolien wichtige Arterien verstopfen, zum Beispiel bei einem Schlaganfall im Gehirn. [3331]

17. Mai 2013  –  Ärztezeitung

Sport ist auch ein Herz-Medikament

Intensives Training sei für herzkranke Menschen ebenso wichtig wie Medikamente, sagt der Münchner Herzspezialist Martin Halle. Die optimale Intensität muss für jede Person in einem Ergometertest ermittelt werden. Sie beträgt 40 bis 60 Prozent der maximalen Herzfrequenz oder 50 bis 80 Prozent der maximalen Sauerstoffaufnahme. Um das im täglichen Training zu kontrollieren, ist eine Pulsuhr nötig. [3187]

2. Oktober 2012  –  Ärztezeitung

Trauer kann Herz brechen

Der Tod eines geliebten Menschen belastet das Herz: In der ersten Zeit nach dem Schicksalsschlag liegt der Puls im Durchschnitt um etwa fünf Schläge pro Minute höher als zuvor. Die höhere Herzfrequenz lässt auch das Risiko für Herzinfarkt ansteigen. Nach etwa sechs Monaten hat sich das Herz wieder erholt. Deutlich länger dauert allerdings die Erholung von Depressionen und Angstattacken als Folge der Trauer. [2750]

15. November 2010  –  Spiegel

Kaffee macht Schagader elastisch

Schon eine bis zwei Tassen Kaffee pro Tag reichen aus, um die Hauptschlagader (Aorta) deutlich elastischer zu halten. Dadurch wird die Pulswelle weniger hart, was die Wände der Arterien schont und so das Risiko für Herzinfarkt senkt. Die Wirkung hat sich in einer Studie an über 600 Bewohnern einer griechischen Insel gezeigt. Sie beruht vermutlich auf Pflanzenfarbstoffen (Polyphenolen) und nicht auf dem Koffein. [2703]

3. September 2010  –  Focus

Training in Raten wirkt schneller

Zehnmal eine Minute strampeln mit maximaler Kraft, dazwischen jeweils eine Minute Pause zur Erholung: Ein solches Intervalltraining, dreimal pro Woche, fördert die Fitness von Herz und Kreislauf innerhalb von vierzehn Tagen ebenso gut wie zehn Stunden Ausdauertraining mit mässiger Intensität - aber in einem Fünftel der Zeit. Zu diesem Ergebnis kommt ein Versuch mit sieben jungen Männern an der Uni von Hamilton in Ontario. Für das Intervalltraining braucht es nur einen Hometrainer und eine Uhr mit Sekundenzeiger. Ältere Menschen sollten jedoch mit einem Pulsmesser darauf achten, ihren maximalen Puls (220 minus Alter) nicht zu überschreiten. [2473]

15. März 2010  –  Medical News Today

Beweglichkeit ist gut für den Kreislauf

Wer auf dem Boden mit gestreckten Beinen sitzend die Zehen mit den Fingern berühren kann, hat, statistisch gesehen, die gesünderen, weil flexibleren Arterien als jemand, der nicht so beweglich ist. Dies zeigt ein Text an über fünfhundert Personen zwischen zwanzig und achtzig Jahren in Texas. Flexible Arterien dämpfen die Pulswelle besser als harte, lassen deshalb den Blutdruck weniger stark ansteigen und sind weniger anfällig für Schäden, die zu Herzinfarkt oder Hirnschlag führen können. [2129]

9. September 2009  –  PubMed PMID: 19666849

Passivrauchen verhärtet Wände der Aorta

Die Wände der Aorta, der Hauptschlagader des Menschen, sind elastisch. So federn sie das aus dem Herzen pulsierende Blut ab und sorgen für einen gleichmässigeren Blutfluss in den Körper hinaus. Am elastischsten ist die Aorta in jungen Jahren; mit dem Alter wird sie härter. Das Passivrauchen beschleunigt diesen Vorgang. So hat man in Finnland schon bei elfjährigen Kindern, die dem Tabakrauch ausgesetzt sind, deutlich härtere Aortenwände gefunden als bei nicht belasteten Kindern. [2035]

5. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19171579

Nach Aerobic im Wasser fitter als an Land

Turnübungen im Wasser, auch als Aquafit oder Wasser-Aerobic bekannt, verbessern die Fitness mehr als ähnliche Übungen an Land bei gleicher Pulszahl. Dies gilt für die Leistung von Herz, Kreislauf und Atmung ebenso wie für die Muskelkraft des Oberkörpers und die Beweglichkeit von Rumpf und Beinen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Versuch mit fünfzig gesunden älteren Frauen in Brasilien. [2028]

27. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19149838

Kalter Drink steigert Ausdauer in der Hitze

Wer in der Hitze grosse sportliche Leistungen erbringen muss, zum Beispiel bei einem Wettkampf, kann mit einem eisgekühlten Drink seine Leistung markant steigern: In einem Test auf dem Ergometer war die Ausdauer von acht britischen Sportlern um über zwanzig Prozent besser als mit einem körperwarmen Getränk: Sie schwitzten weniger, hatten einen niedrigeren Puls und eine niedrigere Hauttemperatur nicht nur vor der Leistung, sondern auch noch nach über einer halben Stunde Sport.  [1941]

18. September 2008  –  PubMed PMID: 18685527

Sport nach Infarkt macht Arterien fitter

Nach einem Herzinfarkt ist es lebenswichtig, mit regelmässigem Training im Bereich der Ausdauer zu beginnen. Das Training verbessert dabei unter anderem die Innenwand der Arterien auf eine Weise, dass die Pulswelle nicht mehr so schnell wie zuvor durch den Körper rast. Dadurch sinkt die Belastung der Gefässwände, und die Gefahr von Schäden, unter anderem die eines neuen Infarktes, nimmt deutlich ab. Dies zeigt ein Vergleich von Reha-Patienten mit und ohne Ausdauertraining. [1918]

18. August 2008  –  PubMed PMID: 18651487

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