Psychologie: Archiv

Archiv zu Psychologie, 28.8.2008 bis 21.11.2012

Mond hat keinen Einfluss auf die Psyche

Zwischen den Mondphasen und dem menschlichen Verhalten oder psychischen Problemen gibt es keinerlei Zusammenhang. Zu diesem Schluss kommt eine Studie am Institut für Psychologie der Universität Laval in Quebec. Das Ergebnis widerspricht dem, was die meisten Menschen glauben, darunter 80 Prozent der Pflegepersonen und 64 Prozent der Ärzte. [3219]

21. November 2012  –  UPI Health News

Ehrlich währt am gesündesten

Wer nur selten lügt, lebt körperlich und mental gesünder als der Durchschnitt. Das zeigt ein Experiment mit über hundert Erwachsenen an einem Institut für Psychologie in den USA. Dort sollen laut Statistik elf Lügen pro Woche die Norm sein. Die Hälfte der Versuchspersonen verpflichtete sich, zehn Wochen lang nur die Wahrheit zu sagen oder zu schweigen. Verschiedene Gesundheitswerte beider Gruppen wurden anschliessend im Labor gemessen. Die ehrliche Gruppe hatte deutlich bessere Werte als jene, die wie bisher weiterlügte. [3153]

10. August 2012  –  UPI Health News

Paare: Ausgehen zu viert stärkt Beziehung

Paare, die oft mit anderen Paaren gemeinsam ausgehen oder enge Kontakte pflegen, haben tiefere und stabilere Beziehungen als solche, die sich in ihrer Zweisamkeit abschotten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Instituts für Psychologie der Wayne State Universität in den USA. [2808]

14. Februar 2011  –  UPI Health News

Hysterie ist Männersache

Eine Neigung zu übertriebenen Gefühlsausbrüchen, im Jargon der Psychologie hysterische oder hystrionische Persönlichkeit, hat man seit dem Altertum eher dem weiblichen Geschlecht zugeschrieben. Doch nichts könnte verkehrter sein. Denn neue Forschung zeigt, dass die «hysterische» Neigung um so grösser wird, je mehr von dem männlichen Hormon Testosteron ein Mann im Blut hat. Abgesehen von vielleicht etwas instabilen Gefühlen hat das aber auch positive Wirkungen: Weniger Angst, weniger Depression und besserer Sex. [2110]

15. Juni 2009  –  PubMed PMID: 19493294

Innere Uhr mit Zeitlupe und Zeitraffer

Dank der inneren Uhr können Menschen die verstreichende Zeit recht gut schätzen - im Prinzip. Doch jeder Mensch hat schon selber erlebt, wie stark diese Schätzung von der Stimmung abhängt. Mal vergeht die Zeit wie im Flug, mal scheint sie förmlich stillzustehen. An einem französischen Institut für Psychologie hat man alle Studien zu diesem Thema ausgewertet. Sie zeigen, dass die innere Uhr des Menschen nicht etwa ungenau wird, wenn starke Gefühle im Spiel sind. Vielmehr besitzt sie eingebaute Funktionen wie Zeitraffer und Zeitlupe, die je nach Situation ein- und ausgeschaltet werden. Sie erlaubt es, bei Gefahr schneller als gewöhnlich zu reagieren und in ereignislosen Zeiten die langsamen Veränderungen nicht aus den Augen zu verlieren. [2109]

12. Juni 2009  –  PubMed PMID: 19487196

Glaube an eine gerechte Welt lässt Schmerz besser ertragen

Wer der Aussage zustimmen kann, die Welt sei im allgemeinen gerecht, wird mit Schmerzen und Behinderungen besser fertig und leidet weniger unter Stress als eine Person, die grundsätzlich an eine ungerechte Welt glaubt. Zwar erzeugen Schmerzen meist das Gefühl, in einer persönlich ungerechten Situation zu leben. Doch dieses Gefühl hat keinen Einfluss auf den Stress, ganz im Unterschied zur allgemeinen Weltsicht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie am Institut für Psychologie an der Universität von Glasgow. [2023]

20. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19121590

Religiöser Tunnelblick

Gläubige Christen achten bei visuellen Eindrücken mehr auf die Details, während Atheisten empfänglicher sind für die grossen Zusammenhänge. Dies hat ein Experiment an einem Institut für Psychologie in Holland gezeigt. Je eine Gruppe von Gläubigen und Atheisten musste in einem Gewirr von Buchstaben möglichst viele verschiedene erkennen. Dabei waren zum Teil kleine Buchstaben in Form von grösseren Buchstaben angeordnet. Diese übergeordneten Buchstaben zu erkennen fiel den Religiösen deutlich schwerer als den Atheisten. [1992]

28. November 2008  –  PubMed PMID: 19002253

Liebevoll meditieren macht sozialer

Soziale Verbundenheit zu den Mitmenschen lässt sich trainieren. Es genügt, sich nur wenige Minuten pro Tag intensiv in ein Gefühl der Liebe und Verbundenheit zu versetzen. Dies erzeugt positivere Gefühle gegenüber fremden Menschen und baut Angst und Misstrauen ab. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an der Abteilung für Psychologie der Stanford-Universität in den USA. [1981]

13. November 2008  –  PubMed PMID: 18837623

Frau in der Nähe lässt Testosteron ansteigen

Das Hormon Testosteron im Speichel eines Mannes steigt innerhalb von fünf Minuten messbar an, wenn sich in der Nähe eine Frau befindet. Besonders stark ist dieser Anstieg bei aggressiven, dominanten Männern und bei solchen, die schon lange keinen Sex mehr hatten. Auch die romantische Beziehung zu einer anderen Frau dämpft das Hochschnellen des männlichen Hormons. Dies zeigt ein Experiment an der Abteilung für Psychologie der Universität Groningen. [1932]

5. September 2008  –  PubMed PMID: 18675269

Burschikose Lesben rauchen mehr als feminine

Unter den Lesben gibt es zwei Typen, in der Szene «Butch» und «Femme» genannt. Die ersteren rauchen mehr Tabak, trinken mehr Alkohol und werden eher abhängig von illegalen Drogen als die letzteren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage eines Instituts für Psychologie bei über siebzig Lesben in New York. Zum Teil, aber nicht nur, liegt es am grösseren Stress, der offenbar mit der Butch-Rolle verbunden ist. [1926]

28. August 2008  –  PubMed PMID: 18649226

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