
News zu Pollen
Allergiker tun in Zeiten starken Pollenflugs gut daran, alkoholische Getränke zu meiden. Bier, Wein und Schnaps enthalten Histamin, einen Signalstoff, der allergische Reaktionen auslöst. [2872]
23. Mai 2011 – Welt
Gen-Unterschiede zwischen Asthma und Allergien
Allergien und Asthma kommen, anders als bisher vermutet, auf unterschiedliche Weise zustande. Zwar sind die Auslöser, wie etwa Pollen, oft dieselben. Die Unterschiede zeigen sich aber in den Wirkungen, die sie im Körper auslösen. Das zeigt eine genetische Studie an über zwanzigtausend Personen in Deutschland. Durch die Analyse der beteiligten Gene hofft man, die Krankheiten künftig wirksamer behandeln zu können. [2718]
24. September 2010 – Welt
Ozon steigert Allergie-Wirkung von Pollen
Die Pollen zweier Roggensorten bilden mehr allergene Eiweisse, wenn der Ozongehalt der Luft steigt. Dies zeigen Versuche an der Medizinischen Universität Wien. Sollte dies auch bei anderen Allergie auslösenden Pflanzen der Fall sein, etwa bei Gräsern, Bäumen und Ambrosia, dann wäre Ozon für die Atemwege doppelt gefährlich - als Auslöser von Entzündungen und als Verstärker von Allergien und Asthma. [2696]
25. August 2010 – Welt
Jahr für Jahr leiden immer mehr Menschen an Heuschnupfen und anderen Allergien. Schuld daran sei unter anderem eine übertriebene Hygiene, behauptet Duy Delespesse von der Uni Montreal. Der kanadische Mediziner kritisiert, dass moderne Kinder immer weniger mit Bakterien in Berührung kommen. Das unterfordere ihr Immunsystem, das dann übertrieben auf Pollen und andere Reizstoffe in der Umwelt reagiere. [2565]
1. Mai 2010 – Standard
Mehr als die Hälfte aller Frauen reagiert irgendwann in ihrem Leben allergisch auf Pollen oder eine andere Substanz. Bei Männern liegt dieser Anteil nur bei 37 Prozent. Allergien haben in den letzten Jahren zugenommen: 48 Prozent der unter 35-Jährigen leiden daran, aber nur 37 Prozent der über 55-Jährigen. [2500]
26. März 2010 – Telegraph
Allergiker müssen in diesen Tagen am Steuer besonders gut aufpassen: Niesen, Schnupfen und tränende Augen können zu Unfällen führen. Geschlossene Türen und Fenster und eine eigeschaltete Klimaanlage (mit Pollenfilter) bieten den besten Schutz dagegen. Am intensivsten ist der Pollenflug in den Zeiten des morgendlichen und abendlichen Berufsverkehrs. [2499]
26. März 2010 – Welt
Das Vitamin Folsäure bremst die Neigung des Immunsystems, übermässig auf Pollen und andere Auslöser von Allergie zu reagieren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über 8000 Personen am Johns Hopkins-Spital in Baltimore, USA. [2346]
27. Januar 2010 – Ärztezeitung
Schnupfen und Rauchen die grössten Risiken für Asthma
Das Risiko, als Erwachsene Asthma zu bekommen, wird vor allem von zwei Faktoren bestimmt: Gefährdet ist vor allem, wer häufig Schnupfen hat und wer Tabak raucht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über fünfzehnhundert Personen in Australien. Gegen dieses Risiko kann man also einiges selber tun, indem man sich im Frühling und Sommer gegen Pollen und im Winter gegen Viren schützt, und indem man nicht raucht. [2132]
14. September 2009 – PubMed PMID: 19703063
Überall dort, wo sich oft parasitische Würmer im Verdauungstrakt der Menschen breit machen, sind Asthma und andere allergische Krankheiten selten. Auf Grund von mehreren Studien vermutet man, dass die Abwehr gegen Würmer bestimmte Zellen des Immunsystems so trainiert, dass diese weniger empfindlich auf ungefährliche Reize wie etwa Pollen oder Milbenkot reagieren. Seit einigen Jahren macht man sich diese Wirkung bei der Wurmtherapie gegen Allergien zu Nutze, indem man die Patienten gezielt mit schwachen, ungefährlichen Würmern oder Wurmeiern infiziert. [2022]
19. Januar 2009 – PubMed PMID: 19128351
Allergie: Kreuzreaktion zwischen Pollen und Nahrung
Bestimmte Substanzen (Allergene) in Pollen, die bei sensiblen Menschen Allergien auslösen, kommen in sehr ähnlicher Form auch in Nahrungsmitteln vor. Das führt oft zum Pollen-Nahrungs-Syndrom, das heisst einer an Pollen gebundenen Nahrungs-Allergie. Bei leichten Formen genügt es, die kritischen Nahrungsmittel nur während der Pollensaison zu meiden. In schweren Fällen bleibt die Allergie auf bestimmte Nahrung jedoch das ganze Jahr über bestehen. Oft genügt es, die kritische Nahrung zu kochen: Da die Allergene Proteine sind, werden diese durch das Kochen zerstört. [1931]
4. September 2008 – PubMed PMID: 18682109
Mehr Birkenpollen wegen Klimawandel
Wegen des Klimawandels blühen in der Schweiz die Birken immer früher und produzieren mehr Pollen, was das Risiko für Allergie erhöht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Meteo Schweiz in der Region Basel. [1869]
20. Mai 2008 – PubMed PMID: 18481116
Feinstaub schlägt auch aufs Hirn
Mit steigender Belastung der Luft nimmt auch das Risiko für Schlaganfall zu. Das gilt für Feinstaub ebenso wie für Pollen, Schwefeldioxid und trockene, heiße Luft. All diese Faktoren fördern die Entzündung der Atemwege und der Lungen. Damit steigt auch das Risiko für Hirnschlag. [1276]
5. April 2006 – Stroke 2006;37:951
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