Parkinson: Archiv

Archiv zu Parkinson, 30.12.2009 bis 29.5.2013

Pestizide fördern Parkinson

Gifte gegen Insekten, Pilze, Unkraut oder Nagetiere können bei exponierten Menschen das Risiko für Parkinson um ein Drittel oder mehr erhöhen. Das zeigt eine Auswertung von über hundert Studien. Das Risiko ist umso höher, je stärker die Gifte und je länger die Menschen ihnen ausgesetzt sind. [3338]

29. Mai 2013  –  UPI Health News

Paprika, Peperoni, Tomaten gegen Parkinson?

Parkinson gehört zu den seltenen Krankheiten, gegen die Rauchen schützen kann. Der schützende Stoff, Nikotin, könnte in kleinen Mengen auch in Paprika, Peperoni, Tomaten, Auberginen und anderen mit der Tabakpflanze verwandten Gewächsen enthalten sein. Denn US-Forscher haben gefunden, dass Konsumenten der erwähnten Gemüse tatsächlich weniger an Parkinson erkranken. Statt Nikotin könnte auch eine nikotinähnliche, aber weniger giftige Substanz für den Schutz verantwortlich sein. [3327]

13. Mai 2013  –  UPI Health News

Boxtraining bekämpft Parkinson

Als der Amerikaner Scott C. Newman mit 41 an Parkinson erkrankte, begann er intensiv Boxen zu trainieren. Sein Zustand besserte sich dramatisch, und so entwickelte er das Programm «Rock Steady Boxing» speziell für Parkinsonpatienten, abgestimmt auf das Stadium der Krankheit. Das Programm bekämpft gezielt die nervlichen Ausfälle, die durch die Krankheit entstehen, und bremst so deren Fortschreiten. [3310]

16. April 2013  –  Medical News Today

Kaffee hilft bei Parkinson

Parkinson-Patienten können sich schneller und lockerer bewegen, wenn sie täglich eine Menge Koffein einnehmen, die etwa in zwei Tassen Kaffee enthalten ist. Das zeigt eine Doppelblind-Studie mit über sechzig Patienten in Montreal. [3151]

8. August 2012  –  Ärztezeitung

Fördert Magenkeim Parkinson?

Die Bakterie Helicobacter pylori, Erreger von Magengeschwüren, fördert möglicherweise die «Schüttellähmung» Parkinson. Dieser Verdacht stützt sich auf Versuche an Mäusen im Labor, ist allerdings bei Menschen noch nicht erhärtet. [2878]

31. Mai 2011  –  Focus

Im Durchschnitt 70 Nebenwirkungen pro Medikament

Jedes Medikament hat im Durchschnitt 70 unerwünschte Nebenwirkungen. Bei den am häufigsten verschriebenen Medikamenten sind es sogar etwa hundert. Am meisten Nebenwirkungen zeigen Antidepressiva, antivirale Medikamente und solche gegen Parkinson und andere Nervenkrankheiten. Einzelne Medikamente bringen es sogar auf über fünfhundert Nebenwirkungen. Die reine Zahl sagt allerdings noch nichts über die Gefährlichkeit aus. Viel eher geht es darum, dass die Hersteller sich damit vor Klagen auf Schadenersatz schützen. [2874]

25. Mai 2011  –  UPI Health News

Neue Messung zeigt: Altes Gehirn wird sauer

Mit dem Milchsäurespiegel im Gehirn lässt sich dessen biologisches Alter auf verblüffend einfache Art messen. Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat die neue Methode erfolgreich an Mäusen erprobt. Milchsäure entsteht, wenn die Leistung des Stoffwechsels abnimmt, so dass die grauen Zellen Energieträger nicht mehr effizient verwerten können. Nach vorläufigen Ergebnissen läuft der gleiche Vorgang auch beim Altern des menschlichen Gehirns ab. Sollte sich das bestätigen, könnte man Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson künftig schon in einem früheren Stadium als bisher entdecken. [2746]

4. November 2010  –  Welt

Mit etwas Skepsis wirkt Medizin am besten

Am besten wirkt ein Medikament, wenn der Patient glaubt, es helfe mit einer Chance von 75 Prozent. Das zeigt ein Versuch in Kanada an Patienten mit Parkinson: Alle wurden sie mit einem Scheinmedikament (Placebo) behandelt, aber zuvor in vier Gruppen eingeteilt. Diesen sagte man, das Medikament sei mit einer Chance von 25, 50, 75 beziehungsweise 100 Prozent wirksam. Die Mischung aus drei Vierteln Glaube und einem Viertel Skepsis erzielt den besten Placeboeffekt. Dies erklären die kanadischen Forscher damit, dass sich die Patienten so am intensivsten mit der Therapie beschäftigen und die Selbstheilungskräfte am besten aktivieren. [2683]

6. August 2010  –  Welt

Parkinson: Ein Müllproblem der Hirnzellen?

Mangelnde Entsorgung von verbrauchten Strukturen aus den Hirnzellen kann eine Ursache der Parkinson-Krankheit sein. Das vermuten Forscher der Uni Tübingen. Hirnzellen sind besonders reich an Mitochondrien, kleinen Kraftwerken, die alle Zellen des Körpers mit energiereichen Substanzen versorgen. Verbrauchte Mitochondrien werden mit bestimmten Stoffen markiert und dann von der Zelle entsorgt. Fehlen die Markier-Stoffe, reichern sich die toten Mitochondrien in der Zelle an und lassen sie absterben. [2377]

4. Februar 2010  –  Medizinauskunft

Tango ist die beste Medizin

Argentinischer Tango hat sich gegen Depression, Stress und Eheprobleme, aber auch gegen Parkinson als wirksam gezeigt, wie mehrere Studien belegen. Um zu entschlüsseln, warum Tango, nicht aber Walzer und Foxtrott so günstig auf die Gesundheit wirkt, haben Forscher der Uni Frankfurt in Speichelproben der Tänzer die Konzentration der Hormone vor und nach dem Tanz gemessen. Fazit: Tango regt einerseits, durch die erotische Nähe zum Partner, das Testosteron an. Andererseits senkt die rhythmische Musik das Stresshormon Cortisol. Die Bewegung steigert zudem die Fitness. [2243]

30. Dezember 2009  –  Focus

Aktueller    1   2   3    Früher

Mehr



 
23 Kurznachrichten

 

Ähnlich

Alle Themen

Meistgelesen

Ernährung

Icon

Tagesbedarf an Vitaminen, Flüssigkeitt, Energie, Fett, Salz usw. Bausteine und ihre Wirkungen.

mehr

Fitness

Icon

Kleines Fitness-1x1 für Training und Erholung. Selbsttest: Wie fit sind Sie? Fitnessfaktoren.

mehr

Lebenserwartung

Icon

Wie alt Sie werden könnten. Welche positiven und negativen Faktoren dabei am wichtigsten sind.

mehr