Mutter: Archiv

Archiv zu Mutter, 23.3.2012 bis 2.6.2014

Fremdsprachen verzögern Demenz

Wer zwei oder mehr Sprachen spricht, dessen Hirnleistung nimmt im Alter langsamer ab als jene von Senioren, die nur ihre Mutterspache sprechen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie der Universität von Edinburgh mit über achthundert Personen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob man Fremdsprachen schon in der Schule oder erst später in Kursen lernt. [3452]

2. Juni 2014  –  Medical News Today

Kinder von «Tigermüttern» oft ängstlich und depressiv

Kinder, die auf die strenge, traditionell chinesische Art der «Tigermutter»-Autorin Amy Chua erzogen worden sind, sind depressiver, ängstlicher und sozial ungeschickter als andere. Zu diesem Schluss kommt Qing Zhou, Psychologin an der Universität von Kalifornien in Berkeley. Klare Grenzen, gepaart mit menschlicher Wärme und Verständnis, seien am besten für die geistige Gesundheit der Kinder. [3356]

24. Juni 2013  –  UPI Health News

Kaffee schadet ungeborenem Kind

Pro Tasse Kaffee, die eine schwangere Frau täglich trinkt, kommt das Neugeborene in Durchschnitt um etwa 30 Gramm leichter zur Welt. Das zeigt eine norwegische Studie mit mehr als fünfzigtausend Schwangeren. Koffein wirkt als Wachstumsbremse im Mutterleib. Bei einem Mindergewicht von 100 Gramm bei Geburt zieht die Weltgesundheitsorganisation WHO einen Grenzwert: Sie rät Schwangeren, nicht mehr als drei Tassen Kaffee oder Tee pro Tag zu trinken. Auch Cola und Energy-Drinks enthalten Koffein. [3274]

20. Februar 2013  –  Ärzteblatt

Baby lernt schon vor der Geburt

Schon wenige Stunden nach der Geburt kann ein Baby Laute der Muttersprache von jenen einer Fremdsprache unterscheiden. Das haben amerikanische und schwedische Forscher in einem Experiment mit elektronischen Schnullern herausgefunden: Die fremde Sprache weckt mehr Neugier, messbar an längeren Pausen beim Saugen. Dieses Wissen kann das Baby nur im Mutterleib erworben haben. [3247]

10. Januar 2013  –  Ärzteblatt

Alkohol: Null Toleranz in der Schwangerschaft

Jedes Glas Alkohol ist für schwangere Frauen eines zuviel, denn es schädigt das werdende Kind im Mutterleib: Sein Gehirn bleibt im Wachstum zurück. Verhalten und Intelligenz werden im späteren Leben gestört sein. Trinken in der Schwangerschaft sei schwerste Kindsmisshandlung, sagt Professor Hans-Ludwig Spohr von der Berliner Charité. [3217]

19. November 2012  –  Ärztezeitung

Ältere Mütter haben oft gesündere Kinder

Biologie ist nicht alles. Rein genetisch mag eine zwanzigjährige Mutter für ein Baby optimal sein. Jedoch zeigen amerikanische wie deutsche Studien mit über vierzigtausend Frauen ein höheres Krankheitsrisiko für den Nachwuchs bei Geburten mit zwanzig gegenüber vierzig. Ältere Mütter seien oft besser gebildet und sozial besser gestellt als junge, geben die Autoren der Studien zu bedenken. [3192]

9. Oktober 2012  –  Welt

Frühgeborene Zwillinge gesünder

Zwillinge, die in der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, leiden bei der Geburt um die Hälfte weniger an Komplikationen als bei normaler Dauer. Das zeigt eine Studie bei über zweihundert Geburten in Australien, Neuseeland und Italien. Grund für die Komplikationen ist die zunehmende Enge im Mutterleib gegen Ende der Schwangerschaft. Führende britische Geburtshelfer empfehlen deshalb, die Geburt wenn nötig früher einzuleiten. [3127]

18. Juni 2012  –  Ärzteblatt

Spirale zwanzigmal sicherer als Pille

Kupferspiralen in der Gebärmutter und andere Intrauterinpessare führen zwanzigmal seltener zu ungewollten Schwangerschaften als die Pille. Zu diesem Ergebnis kommt eine amerikanische Studie. Hauptsächlicher Unterschied: Eine Spirale wirkt immer, solange sie an ihrem Platz bleibt - die Pille dagegen ist nur sicher, wenn eine Frau sie täglich einnimmt. Trotz dieses Nachteils verhüten weltweit viel mehr Frauen mit der Pille als mit der Spirale. [3111]

24. Mai 2012  –  Telegraph

Jeder sechste Krebsfall ist Folge einer Infektion

Der Magenkeim Helicobacter pylori, Hepatitis-Viren (Erreger von Gelbsucht) und Papilloma-Viren in der weiblichen Gebärmutterschleimhaut sind die Keime, die weltweit am häufigsten Krebs erzeugen. Alle Keime zusammen verursachen etwa 16 Prozent aller Krebserkrankungen. Am meisten Menschen sterben daran in den Entwicklungsländern, wie die Internationale Agentur für Krebsforschung IARC mitteilt. [3102]

9. Mai 2012  –  Ärzteblatt

Füttern nach Bedarf macht Baby intelligenter

Ein fester Rhythmus für Brust oder Fläschchen mag für die Mutter bequemer sein, jedoch ist es für Babys Intelligenz besser, wenn es seinen Bedarf selber anmelden darf. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie. Der Intelligenzgewinn durch Füttern nach Bedarf macht im Schulalter etwa vier bis fünf Punkte auf der IQ-Skala aus. [3072]

23. März 2012  –  UPI Health News

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