Gesundheitstelegramm | Muskeln
Stöckelschuhe? Ja, aber nur mit Dehnübungen!
16. Juli 2010 - Bei Frauen, die oft High Heels tragen, verkürzt und verdickt sich die Achillessehne. Beim Tragen normaler Schuhe schmerzen dann die Waden. Ohne negative Folgen bleibt die Leidenschaft für hohe Absätze, wenn frau sie nicht zu lange trägt und regelmässig Stretching für die Wadenmuskeln macht. [2667]
Quelle: Welt
Viel Eiweiss beschleunigt Pubertät
30. April 2010 - Kinder, die sich besonders eiweissreich ernähren, kommen etwa ein halbes Jahr früher als andere in die Pubertät. Das zeigen Untersuchungen am Institut für Kinderernährung in Dortmund. Eiweiss ist auch wichtig für den Aufbau der Knochen und Muskeln in der Kindheit und Jugend - am besten kombiniert mit viel Obst und Gemüse. [2564]
Quelle: Ärztezeitung
Starke Muskeln, starke Knochen und umgekehrt
29. April 2010 - Muskeln regen über Signalstoffe den Aufbau von Knochenmasse an. Umgekehrt sondern Knochen Hormone ab, die das Muskelwachstum fördern. Diese neue Erkenntnis bringt eine Studie in den USA. Bisher war man von einer bloss indirekten Wirkung ausgegangen: Anstrengung belastet die Knochen mechanisch, was sie zur Verstärkung anregt. [2559]
Quelle: Spiegel
Muskeldoping schwächt das Herz
29. April 2010 - Mit Anabolika dopen sich nicht nur Leistungssportler, sondern auch Freizeitsportler, die sich im Fitnessstudio mehr Muskeln antrainieren wollen. Dass solches Doping dem Herzen schadet, war schon bekannt. Doch wie gross die Schäden wirklich sind, zeigt eine neue Studie in Boston: Die Pumpleistung des Herzens sinkt unter Anabolika auf die Hälfte. Da mehr Muskeln aber das Herz mehr fordern, droht bei Anstrengung ein plötzlicher Tod durch Herzversagen. [2561]
Quelle: Focus
Stretching vor dem Sport schadet
16. April 2010 - Wer sein Training mit Stretching beginnt, verhärtet die Muskeln, statt sie zu entspannen. Statt stärker und schneller werden sie schwächer und langsamer. Zu diesem Schluss kommen sportmedizinische Experimente an der Uni Limerick in Irland. Besser ist ein leichtes Aufwärmen vor dem Training, zum Beispiel durch langsames Joggen, leichtes Balljonglieren oder Ballwechsel im Fussball und Tennis. Die richtige Zeit fürs Stretching ist nach dem Training, wenn die Muskeln warm sind. [2534]
Quelle: Telegraph
Muskeln im Alter: Wadendicke messen!
15. April 2010 - Bei betagten Menschen nimmt die Muskelmasse ab. Ob dieser Muskelverlust den kritischen Grad einer Sarkopenie erreicht, lässt sich mit der Waage nicht feststellen, da alte Menschen oft auch mehr Fett ansetzen. Nur das Massband schafft Klarheit: Der Wadenumfang sollte mindestens 31 Zentimeter betragen, sagt Jürgen Schölmerich, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Muskelschwäche ist die häufigste Ursache für Stürze im Alter. [2529]
Quelle: Ärztezeitung
Mehr Muskeln im Alter halten gesund
04. März 2010 - Bis zum achtzigsten Lebensjahr verliert auch ein gesunder Mensch im Durchschnitt etwa ein Drittel seiner Muskelmasse. Besser ist wohl, die Sache positiv zu sehen: Zwei Drittel bleiben erhalten, und dieser Anteil lässt sich durch Krafttraining steigern. Muskelkraft ist einer der wichtigsten und oft unterschätzten Gesundheitsfaktoren im Alter, sagt Jürgen Schölmerich von der Uni Regensburg. Schwache Muskeln und ein schlechter Sinn für das Gleichgewicht - beides Folgen von Bewegungsmangel - sind die häufigsten Ursachen von Stürzen. Beim folgenden Aufenthalt im Spital bringen dann oft Thrombosen und Lungenentzündungen den vorzeitigen Tod. [2454]
Quelle: Ärzteblatt
Mit Bizeps gegen Alzheimer
27. Januar 2010 - Senioren, die zweimal pro Woche ihre Muskeln mit Hanteln und Kraftmaschinen stärken, sind geistig fitter als jene, die nie oder nur einmal pro Woche trainieren oder statt des Trainings nur leichte Gleichgewichtsübungen machen. Das zeigt eine Studie an über hundert älteren Damen in Vancouver. Die Leistungen in Gedächtnis- und Wortfindungstests verbessern sich im Lauf des Trainings. [2348]
Quelle: Ärzteblatt
Sieben Tipps gegen Spannungskopfschmerzen
14. Januar 2010 - Es ist ein Gefühl, als umspanne ein zu enges Stahlband den ganzen Kopf. Daran leidet die Mehrheit der Bevölkerung zwei bis dreimal pro Monat. Diese 7 Massnahmen können lindern helfen: Pfefferminzöl oder Tigerbalsam vorsichtig auf die Schläfen streichen. Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Autogenes Training, falls keine Depression vorliegt. Ausdauersport wie Jogging, Walking oder Schwimmen. Bei Bildschirmarbeit jede Stunde zwei bis drei Minuten Pause, leichte Gymnastik für die Schultern, Augen bewegen. Physiotherapie gegen Verspannung der Nackenmuskeln. Schmerzmittel nur nehmen, wenn alles andere nicht hilft; bei Schmerzen über mehr als drei Monate an den meisten Tagen einen Arzt aufsuchen. [2295]
Quelle: Welt
3D-Kino mit Nebenwirkungen
11. Januar 2010 - Nach dem Boom des 3D-Blockbusters Avatar rüstet jetzt die Kinobranche ihre Häuser weltweit für das dreidimensionale Erlebnis auf. Doch für einige Zuschauer endet das Vergnügen mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Schuld daran ist die Tatsache, dass die Augen versuchen, sich auf die vorgegaukelte Distanz des 3D-Bildes zu fokussieren. Um das Bild aber scharf zu sehen, muss man diese natürliche Tendenz unterdrücken. Das kann die Augenmuskeln auf Dauer überanstrengen. Besonders schlimm ist es für Menschen mit extremen Unterschieden in der Sehschärfe beider Augen. [2281]
Quelle: Telegraph
Wer fit ist, kommt beruflich weiter
08. Dezember 2009 - Eine Studie an über einer Million jungen Männern in Schweden zeigt: Männer mit starken Leistungen von Herz und Lunge sind in der Regel intelligenter, erreichen höhere Positionen im Beruf und verdienen besser als der Durchschnitt. Keine Rolle spielt dagegen die Stärke der Muskeln. Forscher vermuten, dass ein fitter Kreislauf wichtig ist, um das Hirn mit reichlich Sauerstoff zu versorgen. Dadurch vermag es mehr zu leisten. Die Fitness ist sogar noch wichtiger als die Erbanlagen, was Vergleiche an über dreitausend Zwillingspaaren zeigen. [2170]
Quelle: Standard
Leichtes Training am besten für die Stimmung
10. November 2009 - Strenges Krafttraining ist am besten für starke Muskeln, doch leichtes Krafttraining mit längeren Pausen zwischen den einzelnen Übungen ist besser für eine positive Stimmung. Dies zeigt ein Vergleich verschieden strenger Trainingsprogramme in den USA. Fazit: Locker macht's mehr Spass. Und da man mit mehr Freude auch länger durchhält, ist es wohl auch für die Muskeln auf lange Sicht am besten. [2151]
Quelle: PubMed
PMID: 19834350
Rücken liebt strengen Sport, aber nicht strenge Arbeit
29. Oktober 2009 - Ein gesunder Rücken ohne Schmerzen braucht viel Bewegung, um die Muskeln des Rumpfes und der Wirbelsäule zu kräftigen. Bewegung in der Freizeit, zum Beispiel durch Sport, senkt das Risiko für Rückenschmerzen deutlich. Jedoch steigt das Risiko bei körperlich anstrengender Arbeit. Dies zeigt eine Studie der orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg an über dreitausend Angestellten. [2144]
Quelle: PubMed
PMID: 19787333
Gesunder Kreislauf hilft Muskeln stärken
04. Juni 2009 - Ein wichtiger Risikofaktor für Herz und Kreislauf sind Entzündungen überall im Körper, ganz besonders in den Wänden der Blutgefässe. Ein Anzeichen dafür ist das c-reaktive Eiweiss CRP, dessen Pegel im Blut erhöht ist. Bei vielen älteren Menschen mit schwachen Muskeln findet man ebenfalls erhöhte CRP-Pegel. Dies zeigt eine Studie an über viertausend britischen Frauen und Männern. Fazit: Was gut ist für das Herz, hilft auch die Muskeln stärken. [2104]
Quelle: PubMed
PMID: 19466582
Starke Muskeln gegen Krebs
04. Mai 2009 - Männer mit kräftigen Muskeln haben ein um bis zu vierzig Prozent vermindertes Risiko, an Krebs zu sterben, verglichen mit ihren weniger gut trainierten Altersgenossen. Dies zeigt eine Langzeitstudie des Cooper-Instituts in Dallas, Texas. Und tröstlich für all jene, die es nicht schaffen, ihren Bauch wegzutrainieren: Die Muskeln senken auch bei Dicken das Krebsrisiko. [2090]
Quelle: PubMed
PMID: 19366909
Laktat ist Energie fürs Hirn
17. April 2009 - Milchsäure (Laktat) bildet sich bei starker Anstrengung in den Muskeln und reichert sich im Blut an. Zusammen mit dem Blutzucker dient es dem Hirn als Energiequelle. Steigt der Laktatwert beim Sport, drosselt das Hirn den Verbrauch an Blutzucker und steigert die Verwertung des Laktats. Dies zeigen Laborversuche an jungen gesunden Menschen in Kopenhagen. Dies könnte mit erklären, warum die Intelligenz bei körperlicher Anstrengung zunimmt. [2082]
Quelle: PubMed
PMID: 19337275
Intensives Training auch mit Arthritis
12. März 2009 - Auch wer an rheumatischer Entzündung der Gelenke, also an Arthritis leidet, sollte sich so viel als möglich bewegen. Schonung ist nicht angesagt, im Gegenteil: Intensives Training stärkt die Muskeln, und starke Muskeln entlasten wiederum die Gelenke. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an siebzig Rheumatikern in Holland. Die sportlichen unter ihnen fühlten sich deutlich weniger behindert von der Arthritis als jene, die nur wenig oder gar keinen Sport trieben. Auch nach intensivem Sport waren keine stärkeren Schmerzen oder gar Schäden im Röntgenbild zu beobachten. [2060]
Quelle: PubMed
PMID: 19247575
Schadet Milch der Gesundheit?
02. März 2009 - Die meisten Experten für Ernährung empfehlen Milch und Michprodukte, weil sie wertvolle Bestandteile enthalten, zum Beispiel Kalzium für die Knochen und Eiweiss für den Aufbau der Muskeln. Doch nun schlägt ein Fachmann aus Osnabrück Alarm. Nach seiner Theorie fördert Milch zahlreiche Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt, Diabetes, Krebs, Übergewicht und sogar Demenz. Schuld daran sei ein schlechter Einfluss der Milch auf die Regulierung des Insulins und des Wachstums. Vor allem Schwangere sollten Milch meiden, da die entscheidenden Weichen für den Stoffwechsel schon beim Fetus gestellt werden. Da sich in der Milchfrage die Experten offenbar uneins sind, gilt wohl weiterhin die alte Regel der Ernährung: Möglichst vielseitig, und nichts im Übermass konsumieren, auch Milch nicht. [2052]
Quelle: PubMed
PMID: 19232475
Besser mit Tinnitus umgehen lernen
03. Februar 2009 - Tinnitus, das pfeifende, zischende oder rauschende Geräusch im Ohr, tritt oft ohne erkennbare Ursache auf. Etwa zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung sind dauerhaft davon betroffen. Im Alter steigt dieser Anteil auf etwa ein Drittel. Tinnitus ist nicht heilbar. Doch durch eine gezielte Behandlung lässt sich die Lebensqualität markant verbessern. Dazu gehören progressive Entspannung der Muskeln nach der Methode von Jacobson, Physiotherapie, das Fokussieren der Aufmerksamkeit und schliesslich eine entspanntere, coolere Haltung gegenüber dem Tinnitus. Nach drei Monaten Training ist die Lebensqualität der Patienten deutlich besser als zuvor. Dies zeigt eine Studie am Tinnituszentrum der Charité-Universität in Berlin. [2033]
Quelle: PubMed
PMID: 19173149
Warum Krafttraining im Alter gesund ist
05. Januar 2009 - Muskeln sind der grösste Speicher des Körpers für lebenswichtige Aminosäuren. Ihre Tätigkeit kurbelt den gesamten Stoffwechsel an, wovon auch das Hirn profitiert. Muskeln speichern Zucker und verbrennen Fett, wodurch das Risiko für Diabetes sinkt. Wer starke Muskeln hat, wird bis ins höchste Alter kaum je Pflege benötigen. Deshalb raten Fachleute gerade auch im Alter zu intensivem Training der Muskeln. [2012]
Quelle: PubMed
PMID: 19074964
Im Alter Kraft trainieren
19. November 2008 - Beim Altersturnen sollten Übungen zur maximalen Kräftigung der Muskeln einen Schwerpunkt bilden. Dies fordert ein australischer Präventivmediziner. Er weist darauf hin, dass immer mehr Menschen immer älter werden. Bei mangelnder Fitness werden sie abhängig von Pflege. Das beste Mittel dagegen sind kräftige Muskeln. [1985]
Quelle: PubMed
PMID: 18952500
Um Eisprung herum macht nackter Mann mehr Freude
29. September 2008 - Wenn Frauen in der fruchtbaren Phase ihres Zyklus das Bild eines nackten Mannes sehen, reagieren sie deutlich positiver als dann, wenn keine Empfängnis möglich ist. Dies haben Versuche mit etwa dreissig Frauen an einem deutschen Institut für Sexforschung gezeigt. Sie bekamen Bilder mit nackten Männern und zum Vergleich mit Tieren zu sehen, und dabei wurden die Bewegungen ihrer Gesichtsmuskeln exakt vermessen. Nur bei Männern, nicht aber bei Tieren reagierten die Frauen im Lauf des Monatszyklus unterschiedlich auf die Bilder. [1948]
Quelle: PubMed
PMID: 18657540
Sport gut bei Arthritis im Knie
11. September 2008 - Wer an Schmerzen im Knie leidet, sollte seine Beine mässig, aber regelmässig trainieren, um die Muskeln zu stärken und so das schmerzende Gelenk zu stabilisieren und vor weiterem Verschleiss zu bewahren. Wichtig ist dabei, vorher mit dem Arzt zu sprechen und sich über die empfehlenswerten Sportarten beraten zu lassen. [1936]
Quelle: PubMed
PMID: 18686813
Fähigkeit zum Orgasmus am Gang erkennen
25. August 2008 - Zeig mir den Gang einer Frau, und ich sag dir, ob sie Orgasmen hat. Nach diesem Motto haben belgische Sexologen anhand von Videos den Gang von ihnen unbekannten Frauen bewertet. Die Hälfte der Frauen hatte beim Geschlechtsakt Orgasmen erlebt, die andere Hälfte nicht, oder nur bei direkter Stimulierung der Klitoris. Mit einer Trefferquote von über achtzig Prozent konnten die Sexologen anhand des Gangs die Fähigkeit der Frauen zum Orgasmus vorhersagen: Ihr Gang ist flüssig, entspannt, voller Energie, und bei ihnen gibt es kaum Muskeln, die besonders schlaff oder besonders verkrampft sind. [1923]
Quelle: PubMed
PMID: 18637995
Dicker Bauch, schwächere Lungen im Alter
20. August 2008 - Wer im vorgerückten Alter keinen Bauch ansetzt und seine Muskeln gut im Training hält, hat die besten Chancen, seine Lungen kräftig zu erhalten. Dies zeigt eine Studie an über siebzig Senioren in Italien. Zwar nimmt auch bei fitten Senioren die Leistung der Lungen mit den Jahren ab. Doch mit gesunden Lungen reicht dies auch in sehr hohem Alter noch für eine gute Lebensqualität aus. [1920]
Quelle: PubMed
PMID: 18645577
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