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Gesundheitstelegramm | Muskel

Hohe Ozonwerte schaden dem Herzen
22. Juli 2010 - Ein Schutzstoff gegen das Absterben von Herzmuskelzellen schwindet dahin, wenn die Ozonwerte längere Zeit über den Grenzwert steigen. Gleichzeitig nimmt die Tendenz für Entzündungen zu - darunter leidet der Blutkreislauf. Die beiden Vorgänge sind in einem US-Labor entdeckt worden: Zwar erst bei Ratten, doch die Forscher gehen davon aus, dass Ozon auch dem menschlichen Herzen schadet.  [2671]
Quelle: Focus  
 
Stöckelschuhe? Ja, aber nur mit Dehnübungen!
16. Juli 2010 - Bei Frauen, die oft High Heels tragen, verkürzt und verdickt sich die Achillessehne. Beim Tragen normaler Schuhe schmerzen dann die Waden. Ohne negative Folgen bleibt die Leidenschaft für hohe Absätze, wenn frau sie nicht zu lange trägt und regelmässig Stretching für die Wadenmuskeln macht.  [2667]
Quelle: Welt  
 
Testosteron-Präparate im Alter schlecht für das Herz
09. Juli 2010 - Eine amerikanische Studie über Testosteron und Muskelentwicklung im Alter musste vorzeitig abgebrochen werden, weil die mit Testosteron behandelten Männer deutlich öfter an Herz und Kreislauf erkrankten als die mit Placebo behandelten. Zu einem ähnlichen Fazit kommt auch eine Studie über Testosteron und Knochenstärke. Es scheint, dass die Nachteile von Testosteronpräparaten deren Vorteile überwiegen. Im Alter sinkt der Testosteronspiegel beim Mann. Doch wirkt sich dies weit weniger negativ auf Potenz und Vitalität aus als früher angenommen.  [2662]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Herzmuskel: Reparatur mit Zellen aus Fruchtblase?
02. Juni 2010 - Aus Stammzellen der Fruchtblase haben japanische Forscher Herzmuskelzellen gezüchtet, die sich eignen könnten, nach einem Herzinfarkt die zerstörten Stellen des Herzmuskels zu reparieren. Die gezüchteten Zellen werden vom Körper nicht abgestossen. Bei Mäusen funktioniert das schon recht gut. Doch bis zum klinischen Einsatz bei menschlichen Patienten ist noch ein weiter Weg. Die Fruchtblase ist ein Teil der Plazenta, die nach der Geburt meist weggeworfen wird.  [2630]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Viel Eiweiss beschleunigt Pubertät
30. April 2010 - Kinder, die sich besonders eiweissreich ernähren, kommen etwa ein halbes Jahr früher als andere in die Pubertät. Das zeigen Untersuchungen am Institut für Kinderernährung in Dortmund. Eiweiss ist auch wichtig für den Aufbau der Knochen und Muskeln in der Kindheit und Jugend - am besten kombiniert mit viel Obst und Gemüse.  [2564]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Starke Muskeln, starke Knochen und umgekehrt
29. April 2010 - Muskeln regen über Signalstoffe den Aufbau von Knochenmasse an. Umgekehrt sondern Knochen Hormone ab, die das Muskelwachstum fördern. Diese neue Erkenntnis bringt eine Studie in den USA. Bisher war man von einer bloss indirekten Wirkung ausgegangen: Anstrengung belastet die Knochen mechanisch, was sie zur Verstärkung anregt.  [2559]
Quelle: Spiegel  
 
Muskeldoping schwächt das Herz
29. April 2010 - Mit Anabolika dopen sich nicht nur Leistungssportler, sondern auch Freizeitsportler, die sich im Fitnessstudio mehr Muskeln antrainieren wollen. Dass solches Doping dem Herzen schadet, war schon bekannt. Doch wie gross die Schäden wirklich sind, zeigt eine neue Studie in Boston: Die Pumpleistung des Herzens sinkt unter Anabolika auf die Hälfte. Da mehr Muskeln aber das Herz mehr fordern, droht bei Anstrengung ein plötzlicher Tod durch Herzversagen.  [2561]
Quelle: Focus  
 
Stretching vor dem Sport schadet
16. April 2010 - Wer sein Training mit Stretching beginnt, verhärtet die Muskeln, statt sie zu entspannen. Statt stärker und schneller werden sie schwächer und langsamer. Zu diesem Schluss kommen sportmedizinische Experimente an der Uni Limerick in Irland. Besser ist ein leichtes Aufwärmen vor dem Training, zum Beispiel durch langsames Joggen, leichtes Balljonglieren oder Ballwechsel im Fussball und Tennis. Die richtige Zeit fürs Stretching ist nach dem Training, wenn die Muskeln warm sind.  [2534]
Quelle: Telegraph  
 
Muskeln im Alter: Wadendicke messen!
15. April 2010 - Bei betagten Menschen nimmt die Muskelmasse ab. Ob dieser Muskelverlust den kritischen Grad einer Sarkopenie erreicht, lässt sich mit der Waage nicht feststellen, da alte Menschen oft auch mehr Fett ansetzen. Nur das Massband schafft Klarheit: Der Wadenumfang sollte mindestens 31 Zentimeter betragen, sagt Jürgen Schölmerich, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Muskelschwäche ist die häufigste Ursache für Stürze im Alter.  [2529]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Lippen: Halsmuskel statt Aufspritzen
22. März 2010 - Kollagenspritzen für vollere Lippen waren gestern. Der neuste Trend kommt aus einer Schönheitsklinik in Naples, Florida: Aus dem langen seitlichen Halsmuskel, der das Brust- und Schlüsselbein mit der Schädelbasis verbindet, schneiden die Chirurgen ein passendes Stück Fasern mit Bindegewebe. Dieses setzen sie in die Lippe ein. Nach ein paar Wochen sei die Schwellung verheilt und das Ergebnis sehe perfekt aus, sagen die Erfinder der Methode.  [2488]
Quelle: BBC  
 
Mehr Muskeln im Alter halten gesund
04. März 2010 - Bis zum achtzigsten Lebensjahr verliert auch ein gesunder Mensch im Durchschnitt etwa ein Drittel seiner Muskelmasse. Besser ist wohl, die Sache positiv zu sehen: Zwei Drittel bleiben erhalten, und dieser Anteil lässt sich durch Krafttraining steigern. Muskelkraft ist einer der wichtigsten und oft unterschätzten Gesundheitsfaktoren im Alter, sagt Jürgen Schölmerich von der Uni Regensburg. Schwache Muskeln und ein schlechter Sinn für das Gleichgewicht - beides Folgen von Bewegungsmangel - sind die häufigsten Ursachen von Stürzen. Beim folgenden Aufenthalt im Spital bringen dann oft Thrombosen und Lungenentzündungen den vorzeitigen Tod.  [2454]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Wissen lindert Schmerzen
03. März 2010 - Schmerzen, deren Ursache man kennt, tun nur halb so weh wie solche mit unbekannter Ursache. Die Kraft der Gedanken, auch bekannt als Placebo-Effekt, lässt sich sogar im MRT-Scanner nachweisen: Die Schmerznerven sind messbar ruhiger. Wer sich also eine Bandscheibe operieren lässt, sollte sich die entfernte kaputte Bandscheibe unbedingt zeigen lassen und am besten als Souvenir mit nach Hause nehmen: Das Risiko für Beinschmerzen und Muskelschwäche sowie der Verbrauch von Schmerzmitteln nehmen dann deutlich ab, wie eine kontrollierte Studie gezeigt hat.  [2452]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Mit Bizeps gegen Alzheimer
27. Januar 2010 - Senioren, die zweimal pro Woche ihre Muskeln mit Hanteln und Kraftmaschinen stärken, sind geistig fitter als jene, die nie oder nur einmal pro Woche trainieren oder statt des Trainings nur leichte Gleichgewichtsübungen machen. Das zeigt eine Studie an über hundert älteren Damen in Vancouver. Die Leistungen in Gedächtnis- und Wortfindungstests verbessern sich im Lauf des Trainings.  [2348]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Atemnot bei Erkältung: Warnsignal für das Herz
26. Januar 2010 - Wer nach einer Erkältung, einem grippalen Infekt, schon bei kleiner Anstrengung ausser Atem gerät, sollte sofort zum Arzt. Dazu rät ein führender deutscher Herzmediziner. Grund: Der Herzmuskel könnte entzündet und dadurch geschwächt sein. Weitere Zeichen der Gefahr seien Herzrhythmusstörungen wie Stolpern oder Herzrasen. Um das Herz zu schonen, sollte man bei Erkältungen in jedem Fall körperliche Anstrengung meiden, von sportlichem Training ganz zu schweigen.  [2339]
Quelle: Süddeutsche Zeitung  
 
Pulsierende Druckhose statt Bypass
23. Januar 2010 - Wenn die Herzkranzgefässe mehr und mehr verstopfen, braucht man nicht mehr unbedingt unters Messer und sich Bypässe legen lassen. Eine überraschend andere Methode haben Forscher der Berliner Charité erprobt, und zwar mit Erfolg. Sie ziehen den Patienten eine mit Luft aufblasbare Druckhose an, die im Sekundentakt das Blut aus den Beinen in Richtung Herz presst. Diese kräftigen Druckimpulse regen das Herz zu höherer Pumpleistung an, worauf sich im Herzmuskel neue Blutgefässe bilden: Ohne Bypass lässt sich so eine annähernd doppelte Durchblutung erreichen.  [2331]
Quelle: Spiegel  
 
Sieben Tipps gegen Spannungskopfschmerzen
14. Januar 2010 - Es ist ein Gefühl, als umspanne ein zu enges Stahlband den ganzen Kopf. Daran leidet die Mehrheit der Bevölkerung zwei bis dreimal pro Monat. Diese 7 Massnahmen können lindern helfen: Pfefferminzöl oder Tigerbalsam vorsichtig auf die Schläfen streichen. Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Autogenes Training, falls keine Depression vorliegt. Ausdauersport wie Jogging, Walking oder Schwimmen. Bei Bildschirmarbeit jede Stunde zwei bis drei Minuten Pause, leichte Gymnastik für die Schultern, Augen bewegen. Physiotherapie gegen Verspannung der Nackenmuskeln. Schmerzmittel nur nehmen, wenn alles andere nicht hilft; bei Schmerzen über mehr als drei Monate an den meisten Tagen einen Arzt aufsuchen.  [2295]
Quelle: Welt  
 
3D-Kino mit Nebenwirkungen
11. Januar 2010 - Nach dem Boom des 3D-Blockbusters Avatar rüstet jetzt die Kinobranche ihre Häuser weltweit für das dreidimensionale Erlebnis auf. Doch für einige Zuschauer endet das Vergnügen mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Schuld daran ist die Tatsache, dass die Augen versuchen, sich auf die vorgegaukelte Distanz des 3D-Bildes zu fokussieren. Um das Bild aber scharf zu sehen, muss man diese natürliche Tendenz unterdrücken. Das kann die Augenmuskeln auf Dauer überanstrengen. Besonders schlimm ist es für Menschen mit extremen Unterschieden in der Sehschärfe beider Augen.  [2281]
Quelle: Telegraph  
 
Fette Leber macht Zellen resistent gegen Insulin
04. Januar 2010 - Beim Fett kommt es sehr darauf an, wo im Körper es sich ablagert. Besonders gefährlich ist es in der Leber, wie eine Studie der Uni Helsinki zeigt. Viel Leberfett macht die Muskelzellen und andere Zellen des menschlichen Körpers weniger empfindlich auf Insulin. Dies gilt als erste Stufe zur Zuckerkrankheit Diabetes vom Typ 2. Vor allem Softdrinks mit viel Fructose (Fruchtzucker) und tierische Fette bringen die Leber in Gefahr, zu verfetten.  [2250]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Zelltherapie schützt Herz nach Infarkt
15. Dezember 2009 - Herzinfarkt überlebt, Herz operiert, und was dann? Seit einigen Jahren ist die folgende Zelltherapie im Gespräch: Der Chirurg entnimmt dem Patienten bestimmte Zellen aus dem Knochenmark, bereitet sie auf und führt sie dann über einen Herzkatheter zum beschädigten Herzmuskel. Die Methode nützt offenbar, wie eine neue Studie zeigt: Die Patienten haben eine grössere Chance zu überleben und vor weiteren Komplikationen am Herzen verschont zu bleiben.  [2201]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Wer fit ist, kommt beruflich weiter
08. Dezember 2009 - Eine Studie an über einer Million jungen Männern in Schweden zeigt: Männer mit starken Leistungen von Herz und Lunge sind in der Regel intelligenter, erreichen höhere Positionen im Beruf und verdienen besser als der Durchschnitt. Keine Rolle spielt dagegen die Stärke der Muskeln. Forscher vermuten, dass ein fitter Kreislauf wichtig ist, um das Hirn mit reichlich Sauerstoff zu versorgen. Dadurch vermag es mehr zu leisten. Die Fitness ist sogar noch wichtiger als die Erbanlagen, was Vergleiche an über dreitausend Zwillingspaaren zeigen.  [2170]
Quelle: Standard  
 
Leichtes Training am besten für die Stimmung
10. November 2009 - Strenges Krafttraining ist am besten für starke Muskeln, doch leichtes Krafttraining mit längeren Pausen zwischen den einzelnen Übungen ist besser für eine positive Stimmung. Dies zeigt ein Vergleich verschieden strenger Trainingsprogramme in den USA. Fazit: Locker macht's mehr Spass. Und da man mit mehr Freude auch länger durchhält, ist es wohl auch für die Muskeln auf lange Sicht am besten.  [2151]
Quelle: PubMed  PMID: 19834350
 
Rücken liebt strengen Sport, aber nicht strenge Arbeit
29. Oktober 2009 - Ein gesunder Rücken ohne Schmerzen braucht viel Bewegung, um die Muskeln des Rumpfes und der Wirbelsäule zu kräftigen. Bewegung in der Freizeit, zum Beispiel durch Sport, senkt das Risiko für Rückenschmerzen deutlich. Jedoch steigt das Risiko bei körperlich anstrengender Arbeit. Dies zeigt eine Studie der orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg an über dreitausend Angestellten.  [2144]
Quelle: PubMed  PMID: 19787333
 
Gesunder Kreislauf hilft Muskeln stärken
04. Juni 2009 - Ein wichtiger Risikofaktor für Herz und Kreislauf sind Entzündungen überall im Körper, ganz besonders in den Wänden der Blutgefässe. Ein Anzeichen dafür ist das c-reaktive Eiweiss CRP, dessen Pegel im Blut erhöht ist. Bei vielen älteren Menschen mit schwachen Muskeln findet man ebenfalls erhöhte CRP-Pegel. Dies zeigt eine Studie an über viertausend britischen Frauen und Männern. Fazit: Was gut ist für das Herz, hilft auch die Muskeln stärken.  [2104]
Quelle: PubMed  PMID: 19466582
 
Starke Muskeln gegen Krebs
04. Mai 2009 - Männer mit kräftigen Muskeln haben ein um bis zu vierzig Prozent vermindertes Risiko, an Krebs zu sterben, verglichen mit ihren weniger gut trainierten Altersgenossen. Dies zeigt eine Langzeitstudie des Cooper-Instituts in Dallas, Texas. Und tröstlich für all jene, die es nicht schaffen, ihren Bauch wegzutrainieren: Die Muskeln senken auch bei Dicken das Krebsrisiko.  [2090]
Quelle: PubMed  PMID: 19366909
 
Laktat ist Energie fürs Hirn
17. April 2009 - Milchsäure (Laktat) bildet sich bei starker Anstrengung in den Muskeln und reichert sich im Blut an. Zusammen mit dem Blutzucker dient es dem Hirn als Energiequelle. Steigt der Laktatwert beim Sport, drosselt das Hirn den Verbrauch an Blutzucker und steigert die Verwertung des Laktats. Dies zeigen Laborversuche an jungen gesunden Menschen in Kopenhagen. Dies könnte mit erklären, warum die Intelligenz bei körperlicher Anstrengung zunimmt.  [2082]
Quelle: PubMed  PMID: 19337275
 
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