Multiple: Archiv 11 bis 20

Archiv zu Multiple, 8.11.2003 bis 23.4.2007

Wirkung von Amalgam bleibt unklar

Giftiges Quecksilber, das in kleinsten Mengen von den Zahnfüllungen aus Amalgam in den Körper dringt, steht im Verdacht, Krankheiten wie multiple Sklerose oder Alzheimer zu fördern. Kürzlich sind alle bisher erschienenen Studien zu dem Thema neu ausgewertet worden. Das Ergebnis ist wiedersprüchlich: Die einen Studien finden einen Zusammenhang, die anderen nicht. Insgesamt steigt das Risiko für multiple Sklerose wenig, aber nicht signifikanter an. Künftige, exaktere Studien sind nötig, um den Verdacht endgültig zu klären. [1594]

23. April 2007  –  PubMed PMID: 17436982

Tetanus-Impfung kann auch vor multipler Sklerose schützen

Eine Impfung gegen Starrkrampf (Tetanus) senkt das Risiko für multiple Sklerose (MS) um etwa ein Drittel. Das zeigt die Auswertung aller Studien, die seit 1966 zu dieser Frage gemacht worden sind. [1412]

6. September 2006  –  Neurology 2006;67:212

Multiple Sklerose: Risiko aus dem Darm

Unter den Menschen, die an Entzündungen des Darmes leiden (Crohn, Colitis), finden sich etwa doppelt so viele Patienten mit multipler Sklerose (MS) als unter Menschen mit einem gesunden Darm. Das zeigt eine Studie an über hunderttausend Personen in den USA. [1141]

28. September 2005  –  Gastroenterology 2005;129:819

Rauchen fördert MS

Raucher neigen etwa um ein Drittel stärker dazu, an multipler Sklerose zu erkranken als Personen, die nie geraucht haben. Ist die Krankheit erst einmal ausgebrochen, schreitet sie bei Rauchern vergleichsweise sogar fast viermal stärker fort. Das zeigt eine Studie an über 200 Patienten und fast zehnmal so vielen gesunden Personen. [1073]

24. Juni 2005  –  Brain 2005;128:1461

Dank jüngeren Geschwistern weniger MS

Das Risiko für multiple Sklerose (MS) ist um so kleiner, je mehr Zeit eine Person in den ersten sechs Jahren ihres Lebens zusammen mit einem bis zu zwei Jahre alten Geschwister verbracht hat. Man nimmt an, dass das Training des Immunsystems dabei eine wichtige Rolle spielt. [972]

3. Februar 2005  –  JAMA 2005;293:463

Im November geboren: weniger MS

Das Risiko einer multiplen Sklerose ist am niedrigsten bei Menschen, die im November zur Welt gekommen sind. Am höchsten ist es bei den im Mai Geborenen. Das zeigt eine Studie an mehreren zehntausend Personen in Europa und Kanada. [959]

17. Januar 2005  –  British Medical Journal 2005;330:120

MS: Ursache in der Umwelt?

In Sardinien sind immer mehr jüngere Menschen von multipler Sklerose (MS) betroffen: Das Alter des ersten Auftretens hat sich in den letzten 50 Jahren im Durchschnitt um etwa 20 Jahre nach vorn verschoben. Nachdem genetische Gründe dafür nicht in Frage kommen, vermutet man die Ursache in der Umwelt. [804]

14. Juni 2004  –  Neurology 2004;62:1794

Stress fördert multiple Sklerose

Bei Eltern, die unerwartet ein Kind verlieren, verdoppelt sich das Risiko, in den folgenden Jahren an multipler Sklerose (MS) zu erkranken. Das zeigt eine dänische Studie an über dreihunderttausend Eltern. [744]

25. März 2004  –  Neurology 2004;62:726

Vitamin D gegen Multiple Sklerose

Wer viel Vitamin D zu sich nimmt, kann sein Risiko für MS um ein Drittel senken, verglichen mit einer Person, die nur wenig von dem Vitamin nimmt. [720]

23. Februar 2004  –  Neurology 2004;62:60

Hasch gegen Krämpfe bei MS

THC, der Wirkstoff des Hanfs, durch den Mund eingenommen, kann bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) Krämpfe und Schmerzen lindern. Das zeigt eine Studie an über 600 Patienten in England. [635]

8. November 2003  –  Lancet 2003;362:1517

Aktueller    1   2   3    Früher

Mehr



 
26 Kurznachrichten

 

Ähnlich

Alle Themen

Meistgelesen

Ernährung

Icon

Tagesbedarf an Vitaminen, Flüssigkeitt, Energie, Fett, Salz usw. Bausteine und ihre Wirkungen.

mehr

Fitness

Icon

Kleines Fitness-1x1 für Training und Erholung. Selbsttest: Wie fit sind Sie? Fitnessfaktoren.

mehr

Lebenserwartung

Icon

Wie alt Sie werden könnten. Welche positiven und negativen Faktoren dabei am wichtigsten sind.

mehr