Gesundheitstelegramm: Milchprodukte

News zu Milchprodukte

Fettarme Milch gegen Hirnschlag?

Schwedische Erwachsene, die viel fettarme Milch und Milchprodukte konsumieren, haben um ein bis zu 13 Prozent geringeres Risiko für Schlaganfälle als andere. Ob es an der Milch liegt, bleibt unklar. Denn in Schweden wird fettarme Milch mit Vitamin D angereichert. Auch dieses könnte positiv wirken. [3099]

4. Mai 2012  –  Ärztezeitung

Extrem vegetarisch nicht gut für das Herz

Veganer haben ein höheres Risiko für Krankheiten von Herz und Kreislauf als Vegetarier, die auch Eier und Milchprodukte essen. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung verschiedener Studien. Ursache ist ein Mangel an Eisen, Zink, Vitamin B12 und Omega-3-Fetten. Da aber Veganer meist nicht rauchen und auch sonst gesund leben, ist ihr Risiko für Herzinfarkt nicht höher als im Durchschnitt der Bevölkerung. [2902]

8. Juli 2011  –  Welt

Wer viel trinkt, braucht viel Jod

Reichlich Trinken ist gesund: Experten raten zu zwei Litern Flüssigkeit pro Tag. Doch je mehr man trinkt, desto mehr Jod scheidet der Körper aus. Ersatz ist also wichtig: Meeresfisch, Milch und Milchprodukte, mit Jod angereichertes Salz (auch in Fertiggerichten) sind gute Jodquellen. [2786]

5. Januar 2011  –  Ärztezeitung

Milch senkt Risiko für Diabetes

Wer viel Milch trinkt und Joghurt, Käse und andere Milchprodukte konsumiert, kann sein Risiko für Diabetes vom Typ 2 um bis zu 60 Prozent senken. Das zeigt eine Langzeitstudie an über dreitausend Personen in den USA. Die günstige Wirkung beruht offenbar auf der trans-palmitoleischen Fettsäure, die nur in Milch vorkommt und die der Körper nicht selbst bilden kann. Die Fettsäure senkt auch den Cholesterinspiegel und dämpft Entzündungen. [2777]

22. Dezember 2010  –  Focus

Vitamin B 12 für gesundes Hirn im Alter

Um sein Hirn im Alter fit zu halten und Demenz möglichst gut vorzubeugen, lohnt es sich, mehr als nur die minimal empfohlene Menge an Vitamin B 12 zu sich zu nehmen. Gute Quellen für Vitamin B 12 (Cobalamin) sind Milch, Milchprodukte und Fleisch. [2019]

14. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19116332

Milch senkt Risiko für Darmkrebs

Menschen, die viel Milch trinken, haben ein um etwa zwanzig Prozent geringeres Risiko, an Krebs des Dickdarms zu erkranken als solche, die wenig oder keine Milch trinken. Dies ist das Fazit aus sechzig Studien mit insgesamt über zwanzigtausend Fällen von Dickdarmkrebs. Die günstige Wirkung ist teilweise auf das Kalzium in der Milch zurückzuführen. Auch Milchprodukte senken das Risiko. [2018]

13. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19116875

Tierisches Eiweiss für alte Muskeln

Milch, Milchprodukte, Eier und Fleisch könnten helfen, den Abbau von Muskeln im Alter zu verlangsamen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über dreissig älteren Frauen in Kanada. Wichtig ist aber auch die Bewegung, und die ist in der Studie nicht untersucht worden. [1670]

8. August 2007  –  PubMed PMID: 17657359

Steinzeitdiät gesünder als Mittelmeerdiät

Die Steinzeitdiät, bestehend aus magerem Fleisch, Fisch, Früchten, Blatt- und Wurzelgemüse, Eiern und Nüssen hat in einem Test der schwedischen Universität Lund besser abgeschnitten als die Mittelmeerdiät, bestehend aus Vollkorn, mageren Milchprodukten, Gemüse, Früchten, Fisch, Ölen und Margarine. Die grössten Vorteile der Steinzeitdiät liegen in ihrer günstigen Wirkung auf den Zuckerhaushalt, was Diabetes vorbeugt. [1648]

6. Juli 2007  –  PubMed PMID: 17583796

Die beste Diät gegen Homocystein

Viel Vollkorn und viel Milch und Milchprodukte, nur wenig Geflügel, sagt eine Studie an über zweitausend Jugendlichen in den USA. Homocystein, ein Stoff, der sich beim Abbau von Eiweiß im menschlichen Körper bildet, gilt als schädlich für die Gefäße. Er erhöht das Risiko für Krankheiten von Herz und Kreislauf und für Demenz. [1343]

15. Juni 2006  –  Am J Clin Nutrition 2006;83:1380

Gesund essen auf holländisch

Es muss nicht immer die so oft gelobte Mittelmeerküche sein. Als ebenso gesund hat sich nämlich in Holland die gesunde Variante der dortigen traditionellen Küche erwiesen. Sie besteht aus viel Früchten und Gemüse mit Kartoffeln, das Fleisch ist reduziert zugunsten von Milch und Milchprodukten. Die Getränke sind alkoholfrei. Holländerinnen, die sich nach diesem Muster ernähren, haben eine um 30 Prozent verminderte Sterblichkeit. [1336]

8. Juni 2006  –  Am J Clin Nutrition 2006;83:1170

Milch und Kalzium können Blutdruck senken

Milch und Milchprodukte enthalten viel Kalzium. Ein hoher Konsum von Milch, Milchprodukten und Kalzium aus anderen Quellen kann den Blutdruck senken. Der Unterschied kann bis zu 10 Millimeter Hg ausmachen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über neunhundert Männern in Frankreich. [1314]

17. Mai 2006  –  J Hypertension 2006;24:671

Milch gegen Darmkrebs

Der Konsum von Milch und Milchprodukten kann das Risiko für Krebs des Dickdarms bis auf die Hälfte senken. So viel macht der Unterschied zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Milchkonsum aus. Man geht davon aus, dass unter anderem das Kalzium in der Milch eine schützende Wirkung hat. Das zeigt eine Studie an über vierzigtausend Schweden, von denen etwa jeder Hunderste an Darmkrebs erkrankt ist. [1281]

12. April 2006  –  Am J Clin Nutrition 2006;83:667

Milch macht auch Hirn munter

Kalzium, vor allem aus Milch und Milchprodukten, schützt vor Hirnschlag. Personen, die viel Milch konsumieren, können das Risiko für Schlaganfall fast halbieren im Vergleich mit Personen, die nur sehr wenig oder gar nie Milch trinken. Das zeigt eine Studie an über hunderttausend Personen in Japan. [1222]

19. Januar 2006  –  Stroke 2006;37:20

Milch senkt Blutdruck, wenn fettarm

Milch und Milchprodukte können den Blutdruck senken helfen. Doch die Milch sollte mindestens teilweise entrahmt sein. Dann kann das Risiko für zu hohen Blutdruck im besten Fall auf die Hälfte sinken, sagt eine Studie an über fünftausend Personen in Spanien. [1181]

23. November 2005  –  Am J Clin Nutrition 2005;82:972

Diät, Gewicht und Blutdruck

Es gibt verschiedene Arten, fünf Kilo Übergewicht abzuspecken. Damit nicht nur das Gewicht, sondern auch der Blutdruck sinkt, ist eine Diät mit viel fettarmen Milchprodukten, Gemüse und Früchten zu empfehlen. Weniger günstig auf den Blutdruck wirkt eine klassische fettarme Diät. [1063]

10. Juni 2005  –  Am J Clin Nutrition 2005;81:983

Zu viel Eiweiß könnte dem Herzen schaden

Frauen, die sehr viel Eiweiß essen, sei es in Form von Fleisch, Milchprodukten oder pflanzlichen Ursprungs, haben ein höheres Risiko, den Herztod zu erleiden. Das zeigt eine Studie an mehr als zwanzigtausend Frauen in den USA. Experten empfehlen, einen Teil des Eiweißes durch Kohlenhydrate mit gleicher Anzahl Kalorien zu ersetzen. Das Risiko für Herzinfarkt solle sich so um 30 Prozent senken lassen. [991]

2. März 2005  –  Am J Epidemiology 2005;161:239

Zink macht Knochen stark

Wer viel von dem Mineral zu sich nimmt, hat stärkere Knochen und leidet weniger unter Osteoporose. Das zeigt eine Studie an fast 400 Männern. Zink kommt in Rinds- und Lammfleisch, Geflügel, Fisch, Vollkorn- und Milchprodukten vor. [877]

23. September 2004  –  Am J Clin Nutrition 2004;80:715

Vitamine für das Hirn

Bei älteren Menschen, die geistig beeinträchtigt sind, hat man hohe Werte von Homocystein gefunden, einem schädlichen Bestandteil aus dem Eiweiß. Zwei Vitamine bauen Homocystein ab: Folsäure (aus Pflanzen) und Vitamin B-12 (aus Fleisch und Milchprodukten). [429]

28. März 2003  –  Am J Clin Nutrition 2003;77:668

Milch gegen Diabetes und Herztod

Wer mehrmals pro Tag Milch und Milchprodukte konsumiert, hat ein kleineres Risiko, dass der Körper nicht mehr auf Insulin reagiert, was zu Diabetes Typ 2 und zu Herzkrankheit führt. [111]

25. April 2002  –  JAMA 2002;287:2081

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