Milch: Archiv 11 bis 20

Archiv zu Milch, 18.1.2010 bis 23.3.2011

Wie lange bleibt radioaktive Strahlung gefährlich?

In den ersten vier Tagen nach dem Atomunfall sind aus dem Reaktor von Fukushima im Vergleich zur Gesamtmenge aus Tschernobyl etwa halb so viel radioaktives Cäsium und etwa ein Fünftel so viel radioaktives Jod in die Umwelt gelangt. Jod zerfällt schnell: Bei einer Halbwertszeit von wenigen Tagen ist es nach drei Monaten vollständig abgebaut. Cäsium hingegen hat eine Halbwertszeit von 30 Jahren. Es gelangt über die Nahrung (z.B. Blattgemüse, Milch) in den Organismus. Besonders gefährlich ist Strontium, das an Stelle von Kalzium in die Knochen eingebaut wird. [2832]

23. März 2011  –  NZZ

Feste Nahrung vor viertem Monat macht Baby dick

Bis zu sechsfach höher ist das Risiko, mit drei Jahren dick zu sein, wenn ein Baby neben der Flaschenmilch schon früher als im vierten Monat feste Beikost bekommt. Das zeigt eine Studie an über achthundert Babys in den USA. Keinen Unterschied macht frühe Beikost dagegen bei gestillten Babys. Experten raten, mit fester Beikost erst zwischen dem vierten und dem sechsten Monat zu beginnen. [2805]

9. Februar 2011  –  Medical News Today

Wer viel trinkt, braucht viel Jod

Reichlich Trinken ist gesund: Experten raten zu zwei Litern Flüssigkeit pro Tag. Doch je mehr man trinkt, desto mehr Jod scheidet der Körper aus. Ersatz ist also wichtig: Meeresfisch, Milch und Milchprodukte, mit Jod angereichertes Salz (auch in Fertiggerichten) sind gute Jodquellen. [2786]

5. Januar 2011  –  Ärztezeitung

Milch senkt Risiko für Diabetes

Wer viel Milch trinkt und Joghurt, Käse und andere Milchprodukte konsumiert, kann sein Risiko für Diabetes vom Typ 2 um bis zu 60 Prozent senken. Das zeigt eine Langzeitstudie an über dreitausend Personen in den USA. Die günstige Wirkung beruht offenbar auf der trans-palmitoleischen Fettsäure, die nur in Milch vorkommt und die der Körper nicht selbst bilden kann. Die Fettsäure senkt auch den Cholesterinspiegel und dämpft Entzündungen. [2777]

22. Dezember 2010  –  Focus

Neue Messung zeigt: Altes Gehirn wird sauer

Mit dem Milchsäurespiegel im Gehirn lässt sich dessen biologisches Alter auf verblüffend einfache Art messen. Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat die neue Methode erfolgreich an Mäusen erprobt. Milchsäure entsteht, wenn die Leistung des Stoffwechsels abnimmt, so dass die grauen Zellen Energieträger nicht mehr effizient verwerten können. Nach vorläufigen Ergebnissen läuft der gleiche Vorgang auch beim Altern des menschlichen Gehirns ab. Sollte sich das bestätigen, könnte man Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson künftig schon in einem früheren Stadium als bisher entdecken. [2746]

4. November 2010  –  Welt

Zu viel Kalzium kann dem Herzen schaden

Gut für die Knochen, aber in zu grossen Mengen schädlich für das Herz: Nach neusten Studien kann zu viel Kalzium das Risiko für Herzinfarkt um 30 Prozent erhöhen. Dieses Risiko ist aus Daten von über zehntausend Personen errechnet worden. Gesunde Menschen kommen mit einer gesunden Ernährung und ausreichend Käse, Milch, Grünkohl, Mandeln und anderen natürlichen Quellen genügend Kalzium. Deshalb raten Experten, Präparate aus Drogerie und Apotheke, etwa bei Osteoporose, nur nach Absprache mit dem Arzt zu nehmen. [2707]

9. September 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Neue Regeln für Baby-Ernährung

Bis zum fünften Monat ausschliesslich Stillen (oder Säuglingsnahrung Pre- oder 1-). Ab dem fünften bis siebten Monat zusätzlich als Beikost erster Brei mit Gemüse, Kartoffeln und Fleisch oder Fisch, später auch zweiter Brei mit Getreide und Milch. Ab dem sechsten bis achten Monat dritter Brei mit Getreide und Obst. Ab dem zehnten Monat schrittweise Familienkost einführen, beginnend etwa mit weichem Brot. Ab Ende des ersten Lebensjahres Kuhmilch zum Trinken. Auf diese gemeinsamen Empfehlungen haben sich jetzt deutsche Experten und Organisationen für Ernährung und Kindergesundheit geeinigt. [2665]

14. Juli 2010  –  Ärztezeitung

Muttermilch schützt vor Krebs

Muttermilch enthält Stoffe, die Zellen von bis zu vierzig verschiedenen Krebsarten abtöten können. Von diesem Schutz sollen nicht nur gestillte Babys profitieren: Schwedische Forscher haben aus krebshemmenden Substanzen der Muttermilch einen Cocktail gemixt und diesen an Patienten mit Blasenkrebs getestet. Die ersten Erfolge sind vielversprechend: Krebszellen sind abgestorben. Ob sich Krebs aber damit heilen lässt, muss sich erst noch zeigen. [2546]

23. April 2010  –  Welt

Keine Abmagerungskur in der Stillzeit

Wer hungert, baut Fettreserven ab. Das Körperfett enthält aber viele Schadstoffe, die sich im Lauf der Jahre dort abgelagert haben. Beim Hungern gelangen sie ins Blut und bei einer stillenden Frau auch in die Muttermilch. Stillende Mütter benötigen pro Tag etwa 500 bis 700 zusätzliche Kalorien. Baut sich das Gewicht innerhalb von sechs Monaten nicht von selbst auf den Wert vor der Schwangerschaft ab, sollten Abnehmversuche bis nach der Stillzeit warten, meint Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes deutscher Frauenärzte. [2332]

23. Januar 2010  –  Standard

Brot ohne Butter kann Herztod verhindern

Fast neun von zehn Briten essen zuviel gesättigte Fette. Würden sie Margarine statt Butter aufs Brot streichen, müssten über dreitausend Briten pro Jahr nicht an Herzinfarkt sterben. Das haben Experten berechnet. Schon zwei Scheiben Butterbrot und ein Milchkaffee decken 80 Prozent der empfohlenen Höchstmenge an gesättigtem Fett. Gesättigte Fette fördern Ablagerungen in den Arterien, während mehrfach ungesättigte vor allem Omega-3, diese verhindern helfen. [2310]

18. Januar 2010  –  Telegraph

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